Seed

SeedDer Film Seed, in dem es um den Massenmörder Max Seed geht, der lebendig begraben wurde nachdem die Exekution per elektrischer Stuhl fehlschlug, und nun, nachdem er sich freigekämpft hat auf Rache aus ist, schockte viele Film-Fans. Mit teilweise bestialischen Szenen sorgte der Regisseur Uwe Boll für Aufsehen. In Deutschland wurde der Film nur in einzelnen, ausgesuchten Kinos ausgestrahlt. Trotz starker Schnitte bei der DVD-Version, bekam der Film keine Jugendfreigabe

Geschichte:
Ein Video in dem man sieht, wie erst eine Ratte, dann ein Hund und schließlich ein menschliches Baby in einem Raum dahinvegetieren, gequält werden, sterben, von Maden zerfressen werden und sich dann nach und nach auflösen, bis nur noch die Knochen übrig sind, schockiert die Polizisten. Als dann auch noch eine lebendige Frau in dem Video auftaucht und wie auch die Tiere und das Baby stirbt, muss die Polizei handeln. Die Ermittlungen führen sie zu Max Seed, den sie in seinem Haus im Wald mitten in der Nacht festnehmen möchten. Bevor er jedoch verhaftet wird, gelingt es ihm, unter anderem mit einer tödlichen Falle à la Saw, einige Polizisten zu töten. Und auch im Gefängnis macht Max Seed vor dem Töten nicht Stopp und erledigt weitere Polizisten in seiner Zelle. Schließlich kommt es zur Hinrichtung des mehrfachen Mörders, der sein Ende auf einem elektrischen Stuhl finden soll. Dieser elektrische Stuhl gehört aber zum alten Eisen und sollte schon seit längerem ersetzt werden. So verwundert es kaum, dass er beim ersten und auch beim zweiten Mal nicht das erreicht, für das er erschaffen wurden. Seed, inzwischen blutdurchtränkt, lebt immer noch, der Arzt hört immer noch einen Herzschlag. Lebt ein Gefangener in Amerika nach dem dritten Versuch der Todesstrafe immer noch, steht ihm die Freiheit zu. Dies möchte der Gefängnisdirektor, gespielt von Ralph Möller, natürlich verhindern und weist dem Arzt an, den Tod von Seed festzustellen. Wenig später wird Seed lebendig begraben. Und wie soll es auch anders sein, befreit sich Max Seed aus seinem eigenen Grab und ist auf Rache aus. Nach und nach tötet er alle, die an seiner Hinrichtung beteiligt waren…

Schauspieler:

  • Will Sanderson
  • Michael Paré
  • Ralf Moeller

Regisseur: Uwe Boll

Kritik:
Während der im Original ungeschnittene Film reichlich Kritik wegen der ungeschminkten Darstellung der Brutalität einstecken musste, wird die DVD-Version vor allem durch die auffallende Zensur bemängelt. Ist der Film schon in der Originalversion Mittelmaß, so ist die ungeschnittene DVD überhaupt nicht zu empfehlen. Da bei der DVD-Version nahezu alle brutalen Szenen herausgeschnitten wurden, bleibt eine langweilige Aneinanderreihung von Ereignissen, die kaum einen Filmfreund begeistern oder unterhalten dürften.

Die Kinoversion hingegen schockt schon am Anfang durch ein Video mit Hundeverstümmelungen, das von der Tierschutz-Organisation Peta zu Verfügung gestellt wurde. Und auch im weiteren Verlauf des Films, kann es auch Fans von Hostel und Saw, schlecht werden. Hier hat Uwe Boll deutlich übertrieben, viel zu sehr übertrieben.

Zusammengefasst kann man sagen, dass der Film Seed außer brutaler Gewalt, die lediglich in ein paar Szenen zu sehen ist, sonst nur Langeweile bietet. Schlechte Dialoge, fade Story und miserable Technik machen den Film zu keinem Genuss. Wer sich die geschnittene Version von Seed anschaut, der verzichtet auf die grenzenlose Gewalt und hat damit einen noch langweiligeren Film vor sich.

Seed Trailer

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