Posted on Jul 28, 2011 under F |
Beim Begriff „Horror“ tauchen blitzschnell die üblichen Verdächtigen auf: Rachsüchtige Geister, nach Fleisch gierende Zombies, fiese Außerirdische, Vampire, Werwölfe. Derlei konventionelle Figuren haben natürlich ihre Existenzberechtigung in diversen Filmen und sorgen mitunter für angenehmes Gruseln. Über das Ende eines Films hinaus vermögen sie jedoch kein nachhaltiges Grauen zu erzeugen. Ganz anders hingegen das Subgenre jener Horrorfilme, die keinerlei übernatürliche Wesenheiten in Anspruch nehmen. Plötzlich dringt der Horror in den Alltag der Filmfiguren ein und erzeugt idealerweise ein unangenehmes Kribbeln beim Zuschauer, denn: Derlei Grauen könnte auch ihm zustoßen!
Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ kann als prominentester Vertreter solcher Filme gelten. Tatsächlich kommt es alljährlich zu Haiangriffen auf Menschen, von denen manche sogar tödlich enden. Dass eine solche Begegnung statistisch gesehen extrem unwahrscheinlich ist, trägt wohl keineswegs zur Beruhigung bei. In dieselbe Kerbe schlägt Adam Greens Horrorthriller „Frozen“. Für drei junge Menschen wird der harmlose Winterurlaub in einem Skiressort zum Horrortrip. Die Ursache hierfür ist eine Verkettung unglücklicher Umstände, die zwar unwahrscheinlich, aber nicht völlig aus der Luft gegriffen scheinen.
Ob „Frozen“ das Herz des Horrorfans wärmt oder ihn kalt lässt, erfahrt ihr in nachstehender, garantiert frostfreier Kritik. Weiter lesen »
Posted on Jul 27, 2011 under B |
Das Erscheinen von „Batman“ im Jahr 1989 wurde von einer bis dahin beispiellos aufwendigen Werbekampagne begleitet. Ein ausgeklügeltes Merchandising-Konzept, die Präsenz einiger der zur damaligen Zeit gefragtesten und bestbezahlten Schauspieler und der Soundtrack von Prince, einem der größten männlichen Popstars der Achtziger Jahre, machten aus „Batman“ einen der größten Kassenerfolge des ausgehenden Jahrzehnts. Und das, obwohl sich Regisseur Tim Burton einen angestaubten und alles andere als angesagten Comic-Helden vornahm: Die letzte „Batman“-Verfilmung lag bereits 23 Jahre zurück und seit den Sechziger Jahren haftete dem dunklen Ritter – bedingt in erster Linie durch die US-amerikanische TV-Serie – der Ruf eines Kindergarten-Helden an. Dies änderte sich in Burtons erster „Batman“-Verfilmung. Der Film zählt dank seiner großartigen Optik, der beklemmenden Atmosphäre und unvergessener schauspielerischer Darbietungen heute zu den besten Comic-Adaptionen aller Zeiten. Weiter lesen »
Mit dem Film „13 Tzameti“ sorgte der georgische Regisseur und Drehbuchautor Géla Babluani 2005 international für großes Aufsehen. Seine bitter-böse Geschichte von einem jungen Mann, der zufällig in ein perverses, tödliches Spiel verstrickt wird, erhielt den Europäischen Filmpreis für den besten Film sowie – im gleichen Jahr – den Luigi-De-Laurentiis-Preis bei den Filmfestspielen von Venedig. Da Babluanis’ Debüt sowohl bei Kritik als auch bei Publikum überzeugen konnte, durfte er 2010 sein eigenes US-Remake inszenieren. Dafür konnte er gleich eine ganze Reihe an international renommierten Darstellern gewinnen, so z.B. Sam Riley, Mickey Rourke und Jason Statham. Ebenso wie das Original besticht auch „13“ durch seine teils fast unerträgliche Spannung und die schnörkellose Inszenierung. Weiter lesen »
Ewiger Rebell: Trotz gerade einmal drei vollendeter Filme, war James Dean bis zu seinem Unfalltod eines der wohl größten Idole Hollywoods.
Das nachfolgende Video zeigt ein kurze Porträt des Schauspielers James Dean.
Back to the roots heißt es für Harald Schmidt, der ab September 2011 wieder mit seiner „HARALD SCHMIDT-SHOW“ auf SAT.1 zu sehen sein wird. Schon zwischen 1995 und 2003 moderierte der Entertainer die Late-Night-Show, wechselte dann aber zur ARD, wo er unter anderem mit Oliver Pocher mehr schlecht als recht zusammen arbeitete. Seine neue alte Sendung wird zweimal wöchentlich zur gewohnten Zeit um 23:15 Uhr zu sehen sein. Geplant ist Schmidts-Auftritt auf zwei Jahre, bis zum Sommer 2013.
Ob Harald Schmidt nun wirklich sein Zuhause gefunden hat, wie er es im nachfolgenden Werbeclip besingt!?
Werbung:
Posted on Jul 12, 2011 under S |
In den vergangenen Jahren machte Jake Gyllenhaal nicht gerade mit großen schauspielerischen Leistungen oder kommerziell erfolgreichen Blockbustern von sich reden – einmal abgesehen vom letztjährigen „Prince of Persia“, der sich zwar zu einem Kassenhit entwickelte, in dem Gyllenhaal aber letztlich reichlich blass blieb. Mit „Source Code“ sollte ihm nun die Rehabilitation gelingen: In dem spannenden Zeitreise-Thriller von Regisseur Duncan Jones („Moon“) zeigt Gyllenhaal die beste Leistung seit seiner Darstellung eines schwulen Cowboys in „Brokeback Mountain“. Das dem Film „Source Code“ zugrunde liegende Drehbuch von Ben Ripley („Species III“) geisterte eine ganze Zeit lang durch Hollywood, ehe Gyllenhaal auf die intelligente Story aufmerksam wurde und schließlich Duncan Jones dafür begeistern konnte. Jones’ Science-Fiction-Drama „Moon“ gewann 2010 eine ganze Reihe bedeutender Filmpreise und prädestinierte ihn damit für die Verfilmung von Ripleys Drehbuch. Weiter lesen »
Mit Mission: Impossible – Phantom Protokoll kommt schon die vierte “Mission Impossible” auf die Kinoleinwände. Mit dabei ist natürlich wieder Tom Cruise und wie immer gibt es eine gehörige Portion Action.
In Mission: Impossible – Phantom Protokoll steht Protagonist Ethan Hunt (Tom Cruise ) und sein Team vor einem gewaltigen Problem. Eine Bombe ist im Kreml explodiert, Hunt und Co. müssen nun die Schuldigen finden, gelingt ihnen dies nicht rechtzeitig, dann werden sie kurzerhand selbst als Schuldige gebrandmarkt und gejagt. Ein Katz und Mausspiel beginnt …
Anbei der Trailer zu Mission Impossible 4:
Posted on Jul 06, 2011 under T |
Die Transformers-Filme zählen zu den Prototypen bombastischer Blockbuster-Produktionen mit Schauwerten und Effekten, die im Mainstreamkino der jüngeren Vergangenheit neue Maßstäbe setzten: Begleitet von noch nie dagewesenen Marketing-Kampagnen entwickelten sie sich zu weltweiten Kassenschlagern und zählen bis heute zu den erfolgreichsten Filmen überhaupt. Spielte der erste Teil der Reihe im Jahr 2007 „nur“ knapp über 700 Millionen Dollar weltweit ein, übertraf die Fortsetzung „Transformers – Die Rache“ zwei Jahre später diesen Erfolg noch einmal deutlich: Etwa 835 Millionen Dollar spülte der zweite Streich in die Kassen und steht heute auf Position 22 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Regisseur Michael Bay – seit Jahren bekannt für seine atemberaubenden, verschwenderischen Effektegewitter auf der großen Leinwand – stand zu Beginn der Produktion des dritten Teils deshalb gehörig unter (Erfolgs-) Druck. Bay muss sich jedoch keine Sorgen machen: Mit den gewohnten Zutaten (bahnbrechende Effekte, einfache Story, attraktive Jungschauspieler) kreierte er auch den dritten Teil der Reihe nach allseits bekanntem Muster und kann sich schon jetzt des Erfolges sicher sein: Bereits an seinem ersten Tag spielte „Transformers 3“ knapp 37 Millionen US-Dollar ein und verbuchte damit den bis dahin erfolgreichsten Eröffnungstag eines Filmes in den USA in diesem Jahr. Weiter lesen »
Posted on Jul 03, 2011 under D |


Mit „Das Boot“ schuf Wolfgang Petersen einen Klassiker des U-Boot-Kriegsfilms und einen der bekanntesten deutschen Filme überhaupt. In den Jahren zuvor in erster Linie durch die Regie einiger „Tatort“-Episoden in Erscheinung getreten, gelang auch Petersen mit dem Film der ganz große Durchbruch. Fast sechs Millionen Besucher stürmten in die deutschen Kinos, auch international wurde das klaustrophobische Kriegs-Epos gefeiert und ein Publikumsrenner. Die logische Konsequenz: „Das Boot“ wurde mit Preisen überhäuft (Bayerischer Filmpreis, Deutscher Filmpreis u.a.) und heimste sogar sechs Oscar-Nominierungen ein. Als Vorlage diente der gleichnamige Roman des Fotografen und Autors Lothar-Günther Buchheim, der 1973 sein Buch „Das Boot“ veröffentlichte, das auf seinen Erfahrungen und Erlebnissen als Marinesoldat und Kriegsberichterstatter auf dem U-Boot U96 während des zweiten Weltkriegs beruhte. Petersen gelang es eindrucksvoll und auf bis heute unerreichte Weise, die angespannte Stimmung, beängstigende Enge und nackte Todesangst an Bord eines U-Bootes auf die große Leinwand zu bringen. Weiter lesen »
Posted on Jun 26, 2011 under X |
„X-Men – Erste Entscheidung“ ist nicht das erste Prequel, das sich mit der Entstehung und Vorgeschichte einzelner Mutanten aus dem Marvel-Universum befasst. Mutanten, das sind Menschen, die aufgrund ihres Gencodes übermenschliche Kräfte und Fähigkeiten besitzen. Der südafrikanische Regisseur Gavin Hood („Tsotsi“) inszenierte 2009 mit „X-Men Origins: Wolverine“ einen Film, der sich der Entstehung des Mutanten Wolverine widmete. Künstlerisch und kommerziell blieb das Werk jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück, weshalb sich Regisseur Matthew Vaughn zu Beginn der Produktion seines Films „X-Men: Erste Entscheidung“ und damit des zweiten Prequels im Oktober 2010 nicht über mangelnden Erwartungsdruck beklagen konnte. Sein Faible und ausgesprochenes Talent für mitreißende Comic-Verfilmungen bewies er im vergangenen Jahr mit seiner Superhelden-Komödie „Kick-Ass“. Vaughn stieg durch den großen Erfolg des Films die Karriereleiter folglich weiter empor und gehört seitdem zur ersten Liga unter Hollywoods Regisseuren. Weiter lesen »