An der Seine liegend ist Paris naturgemäß nah am Wasser gebaut. Dass die meist eher als weich abgestempelten Franzosen auch eine härtere Gangart einlegen können, bewies zuletzt neben Kopfstoßspezialist Zinedine Zidane Starregisseur Luc Besson („Das Fünfte Element“, „Nikita“). 2008 lieferte er mit dem fulminanten „96 Hours“ einen internationalen Blockbuster ab, der sich hinter der US-Konkurrenz nicht zu verstecken brauchte. Zwei Jahre später versucht er mit „From Paris with Love“ an diesen Erfolg anzuknüpfen. Ob ihm dies mit John Travolta in der Hauptrolle gelungen ist, erfahrt ihr in dieser liebevollen Kritik. Weiter lesen »
Alleine die Aufzählung der Preise, die das von Lee Daniels inszenierte Drama „Precious“ einheimste, würde den Rahmen dieser Kritik sprengen. Angesichts der globalen Lobeshymnen stellt sich natürlich die Frage, ob der Hype gerechtfertigt ist oder wieder einmal nur ein Nichts zu einem gigantischen Irgendetwas aufgeblasen wurde. Um es vorweg zu nehmen: Der Streifen rund um eine vom Schicksal gebeutelte Schwarze im US-Ghetto macht es dem Zuschauer wahrlich nicht leicht. Ob sich die Rezeption des zweistündigen Dramas dennoch lohnt, erfahrt ihr in nachfolgender wertvoller Kritik. Weiter lesen »
Filmexzentriker Tim Burton gebührte die Ehre, die bereits 25. Verfilmung des „Alice im Wunderland“-Stoffes vorzunehmen. Es nimmt nicht Wunder, dass Burtons Adaption eines der berühmtesten Romane der Weltliteratur nicht gänzlich werkgetreu ist. Genau so wenig wie die Mitwirkung seiner Gattin Helena Bonham Carter sowie jene von Frauenschwarm Johnny Depp. Zudem handelt es sich um die erste „Alice im Wunderland“-Verfilmung, die – streng trendgemäß, siehe „Avatar“ – in 3D produziert wurde und mit einem Budget von 200 Millionen Dollar um einen der bislang teuersten Filme.
Ob das Ergebnis all den Superlativen und Erwartungen gerecht wird, verraten wir euch nachfolgend. Folgt einfach den schwarzen Buchstaben auf dem weißen Hintergrund! Weiter lesen »

Das Thriller-Genre kennt allerlei Spielarten: Mal flirtet es mit purem Horror, wie in „Das Schweigen der Lämmer“ oder „Sieben“, mal zollt es zeitgeistigen Trends wie Okkultismus Tribut oder präsentiert sich gar als im wahrsten Wortsinne fesselndes Kammerspiel à la „Bound“. Welche Richtung der vom Briten Mark Mason inszenierte „Blood River“ einschlägt kann nicht verraten werden, ohne die entscheidende Plotwendung und somit einen großen Teil des Sehvergnügens vorwegzunehmen.
Ob der sichtlich preisgünstig produzierte Thriller einen näheren Blick lohnt oder sich als zweistündiger Langeweiler entpuppt, wird in nachfolgender unblutiger Rezension enthüllt. Weiter lesen »

Einen im wahrsten Sinne des Wortes beklemmenden Horrortrip schildert Neil Marshall („Doomsday“) mit seinem ersten großen Film „The Descent – Abgrund des Grauens“. Der nur rund sechs Millionen Dollar teure Horrorstreifen spielte weltweit alleine in den Kinos das Achtfache ein und erhielt teils hymnische Kritiken. Dabei ist das Setting – eine Gruppe völlig verschiedener Charaktere gerät in eine bedrohliche Extremsituation und muss sich einem schier übermächtigen Feind stellen – auf den ersten Blick alles andere als originell.
Ungewöhnlich, zumal für einen Horrorfilm, ist jedoch die Tatsache, dass sämtliche Protagonisten von Frauen dargestellt werden, die sich ihrer Haut zumindest so gut wie Männer erwehren, anstatt sich kreischend von Muskelprotzen retten zu lassen. Ob der Film gemäß seinem Titel einen qualitativen Abstieg oder doch einen Höheflug des Horrorgenres darstellt, soll nachfolgend ergründet werden. Weiter lesen »
Zwanzig Jahre vor der „Herr der Ringe“-Trilogie sowie dem „Harry Potter“-Boom war es ein ganz spezieller Film, der dem Label „Fantasy“ seinen Stempel aufdrückte: „Conan der Barbar“. Während der ersten Verfilmung rund um die Abenteuer des muskelbepackten Helden 1982 noch die üblichen empörten Kritiken von wegen „Gewaltverherrlichung“ bis hin zu „faschistisch“ (eine gerade in Deutschland beliebte Allzweckkeule) entgegenschlugen, avancierte der Streifen in späteren Jahren zum Kult.
Ob echt zu Recht oder ungerecht Unrecht soll nachfolgend höchst zivilisiert und garantiert gewaltverniedlichend erläutert werden. Bei Crom! Weiter lesen »
Einmal falsch abgebogen und schon wird man von kulinarisch fehlgeleiteten Hillbilly-Mutanten gehetzt. Dieses glücklicherweise rare Schicksal widerfuhr 2003 einer Gruppe ausgesucht attraktiver Jugendlicher im Splatterstreifen „Wrong Turn“. Aufgrund des Erfolges waren Fortsetzungen natürlich unvermeidbar, sodass die Filmreihe inzwischen beim dritten Teil angelangt ist. Im Gegensatz zum Original erblickten die Sequels jedoch nie das Licht der Kinoleinwand, sondern wurden direkt auf DVD veröffentlicht, was mitnichten als Ritterschlag zu verstehen ist.
Ob der 2009 von Declan O’Brien inszenierte „Wrong Turn 3: Left For Dead“ zumindest veritable Genrekost darstellt oder gänzlich ungenießbar ist, wird in nachfolgender auch für Vegetarier geeigneter Kritik enthüllt. Weiter lesen »
Wikinger, die ein außerirdisches Monster bekämpfen, stellen ein durchaus originelles Filmszenario dar. Trotzdem bergen die für ihre Brandschatzungen bekannten Nordmannen, die historisch betrachtet meist friedlichen Handel betrieben, für Hollywood ein hohes Risiko: Auf Hits wie „Beowulf“ kamen Flops wie „Der 13. Krieger“. Kein Wunder, dass die Traumfabrik das Aufwärmen bekannter Stoffe oder sicherer Hits vorzieht.
Howard McCain wagte mit „Outlander“ dennoch den mutigen Schritt, der zumindest finanziell nicht belohnt wurde. Ob sein Crossover aus „Der 13. Krieger“, „Predator“ und „Alien“ dennoch Sehvergnügen bereitet, erfahrt ihr in nachfolgender Filmkritik eines Freizeit-Wikingers. Weiter lesen »
Science-Fiction-Filme über Roboter, Androiden oder Cyborgs gibt es mittlerweile wie lügende Politiker. John Mostows erster Streifen nach mehrjähriger Pause beleuchtet die Hass-Liebe des Menschen zu künstlichen Gegenstücken von einer weniger prominenten Seite: In „Surrogates“ dienen die Roboter als ferngesteuertes Werkzeug das seinen Besitzern erlaubt, geheimste Wünsche und Sehnsüchte folgenlos ausleben zu können.
Was nach einer erstrebenswerten Utopie klingt, wendet sich durchaus traditionell gegen die Schöpfer und endet in einer die gesamte Menschheit bedrohenden Verschwörung. Nur einer kann die Zivilisation noch retten: Bruce Willis.
Ob John Mostow nach dem eher misslungenen „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“ seine eigene Regiekarriere retten kann, wird nachfolgend erläutert. Natürlich handgeschrieben von eurem Filmkritiker! Oder stammen die folgenden Zeilen doch von einem Avatar? Wer weiß, wer weiß … Weiter lesen »
Altbackene Storys neu aufzuwärmen ist nicht erst seit wenigen Jahren eine Spezialität im Filmgeschäft. Bereits von Anbeginn weg setzten Filmemacher auf eine Wiederholung beliebter und somit umsatzträchtiger Stoffe. Dem kann sich kein Genre verschließen, schon gar nicht das nicht gerade für originelle Plots bekannte Actiongenre.
„Ring of Death“ ist eine weitere Variation der sattsam bekannten Story vom gebrochenen Ex-Cop, der einen extrem gefährlichen Undercover-Job annimmt, um beruflich und privat wieder auf die Beine zu kommen. Ob der fürs US-Fernsehen produzierte Actionreißer dennoch zu unterhalten weiß oder schlichtweg ungenießbar ist, erfahrt ihr in folgender bissfester Kritik. Weiter lesen »