Posted on Dez 26, 2009 under A |
Eine Kinorevolution versprach James Cameron mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ zu liefern. Darunter hätte es der selbsternannte König der Welt offenbar nicht mehr gemacht. Verständlich: Mit „Titanic“ oder „Terminator 2“ hatte er Einspielrekorde gebrochen und eine inzwischen üppige „Oscar“-Sammlung begründet. Anstatt sich jedoch damit zu begnügen, einen sicheren Kassenhit nach dem anderen aus dem Ärmel zu schütteln, beschritt der Kanadier einen ungewöhnlichen Weg: Er nahm eine jahrelange Auszeit vom Blockbuster-Geschäft, widmete sich seiner großen Liebe, dem Meer, und drehte mehrere Dokumentationen.
Ende 2009 schließlich kehrt er mit dem sagenhaft teuren SF-Streifen „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ auf die weißen Flächen, die die Kinowelt bedeuten, zurück. Ob sein Comeback aus Kritikersicht erfolgreich verlaufen ist oder sich der Exzentriker ruhig noch ein paar Jahre mehr an Pause gönnen hätte dürfen, erfahrt ihr in dieser garantiert terrestrischen Kritik. Weiter lesen »
Posted on Dez 24, 2009 under N |

Was hat der Gewinn (oder vielmehr die Zuerkennung, denn schließlich handelt es sich um keine Lotterie) des renommierten Nobelpreises mit einem Vater-Sohn-Konflikt, einer diebischen Katze und einer Entführung zu tun? Oberflächlich betrachtet nicht viel. Es sei denn, man führt sich Randall Millers „Nobel Son“ zu Gemüte, einen Genremix aus Psychothriller und schwarzer Komödie.
Der mit bekannten Schauspielern wie Alan Rickman, Bill Pullman oder Ted Danson gespickte Streifen lief in den US-Kinos praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit und wurde in Europa gleich auf DVD veröffentlicht. Ob „Nobel Son“ zu Unrecht vom Kinopublikum verschmäht oder den Kassenflop verdiente, wird in nachfolgender, garantiert nicht nobelpreiswürdiger Kritik behandelt. Weiter lesen »
Posted on Dez 13, 2009 under P |
Auf dem Rasen einer gutbürgerlichen Familie landet am helllichten Tag ein außerirdisches Raumgefährt, dem eine furchteinflößende Gestalt entsteigt. Kurz darauf taucht das Militär auf, um den Eindringling in Gewahrsam zu nehmen, doch dieser kann fliehen und verbreitet Angst und Schrecken … der Plot kommt vertraut vor? Zugegeben: Klingt nicht besonders originell, bis man den Clou des spanischen Animationsfilmes „Planet 51“ herausfindet. Denn: Der „schreckliche Außerirdische“ ist in Wahrheit ein Astronaut der NASA und die verängstigten Leute leben auf einem weit entfernten Planeten.
Diese erfrischend neue Prämisse macht „Planet 51“ zu einem interessanten Science-Fiction-Streifen mit viel parodistischem Potenzial. Ob der Film auch hält, was er verspricht, erfahrt ihr in nachfolgender Kritik auf Erde 1. Weiter lesen »
Posted on Dez 07, 2009 under P |

„Was denn – ein weiterer Zombiefilm?“, mag sich der eine oder andere denken, nachdem er den Untertitel „Radio Zombie“ gelesen hat. Zu Recht, denn an Zombiefilmen mangelt es nun wahrlich nicht. Und das, obwohl es sich dabei um ein relativ junges Subgenre des Horrors handelt. Erst 1968 malte George A. Romero mit seinem inzwischen zum Kult avancierten „Die Nacht der lebenden Toten“ jenes Bild eines Zombies, das die Medien dominiert.
„Pontypool – Radio Zombie“ stellt indes eine originelle und ungewöhnliche Variante der Thematik dar, die sich Aufmerksamkeit verdient. Weshalb dem so ist, wird in nachfolgender Kritik von „Radio Filme-Welt“ erklärt. Weiter lesen »
Deutsche haben es in Hollywood traditionell eher schwer und können sich nur selten durchsetzen. Zumindest im Regiebereich weist Deutschland aber zwei Giganten ihrer Zunft auf: Wolfgang Petersen und vor allem Roland Emmerich. Mit „Independence Day“ gelang ihm ein Actionkracher, der noch heute von vielen als Meilenstein der Science Fiction betrachtet wird.
Knapp zwei Jahre nach seinem von der Kritik verrissenen „10.000 B.C.“ feiert Emmerich dank „2012“ ein triumphales Comeback. Wenig verwunderlich: Statt lediglich die Menschheit der Bedrohung durch Außerirdische oder eine Klimakatastrophe („The Day After Tomorrow“) auszusetzen, geht es diesmal dem gesamten Planeten an den Kragen. Ob das Weltuntergansspektakel den hohen Erwartungen entspricht, könnt ihr in nachfolgender Rezension lesen. Diese haben die Maya garantiert nicht vorhergesehen … Weiter lesen »
Posted on Nov 22, 2009 under H |

Teenie-Horrorfilme erfreuen sich seit Jahrzehnten größter Beliebtheit. Eine Tatsache, die nicht dem Umstand ihrer außergewöhnlich hohen Qualitätsstandards geschuldet ist, sondern vielmehr dem lustvollen Spiel mit der Angst zu verdanken ist. Nur wenige Genrebeiträge, wie etwa John Carpenters „Halloween“, schafften es, Kultstatus zu erlangen und von der Kritik halbwegs ernst genommen zu werden.
Mit „House of Fears – Deine Angst wird Dich töten“ versucht Regisseur Ryan Little am verführerischen Kuchen der Teenie-Horrorfilme mitzunaschen. Ob das Resultat delikat oder eher ungenießbar ausgefallen ist, wird nachfolgende, garantiert ungefährliche Kritik offenbaren. Weiter lesen »
Posted on Nov 15, 2009 under K |
Invasionen außerirdischer Monster zählen seit Jahrzehnten zu den Standardthemen der Science Fiction, egal ob auf der Leinwand oder in Buchform. Dabei ist das Subgenre der Alien-Invasionen ein relativ junges: Erst seit Herbert George Wells großartigen Roman „Krieg der Welten“ 1898 fürchten wir uns vor bösartigen Marsianern.
Grund genug, einen Blick zurück zu werfen, als der erste ganz große Vernichtungsfeldzug außerirdischer Aggressoren das Kinopublikum erschreckte. Willkommen beim „Kampf der Welten“! Erste Reihe fußfrei … Weiter lesen »
Posted on Nov 07, 2009 under O |
„Das Böse hat ein neues Zuhause“, behauptet das deutsche Filmposter zu „Orphan – Das Waisenkind“. Treffender bringt es das US-Poster auf den Punkt: „There’s something wrong with Esther.“
In der Tat: Das anfangs sympathisch wirkende Waisenkind Esther bringt das Leben seiner Adoptivfamilie gehörig durcheinander! Allerdings nicht auf harmlose Weise, wie in einer Familienkomödie, sondern mit Hinterlist und mitunter Gewalt. Ob es sich bei „Orphan – Das Waisenkind“ tatsächlich um jenen originellen Psychothriller handelt, als den ihn viele Kritiker anpreisen, oder doch nur um ein Kuckucks-Ei aus Hollywood, wollen wir nachfolgend ergründen. Denn mit eurem Filmkritiker ist natürlich alles in bester Ordnung … Weiter lesen »
Posted on Nov 01, 2009 under P |
Geistergeschichten faszinieren die Menschheit seit Anbeginn der Zeit. Vermutlich erzählten sich schon unsere Höhlen bewohnenden Vorfahren am Lagerfeuer gruselige Storys rund um Tote oder Säbelzahntiger so groß wie ein Mammut. Diese Tradition hat sich nicht wesentlich gewandelt: Filme wie „Paranormal Activity“ werden nicht mehr am Lagerfeuer, sondern auf der Leinwand erzählt, und das Medium der Weitergabe ist nicht mehr der Mund, sondern die Kamera. Doch am Interesse, an der gleichzeitigen Faszination am, wie auch Furcht vor dem Paranormalen änderte sich nichts.
Dennoch erstaunt der gigantische Erfolg des Amateurstreifens „Paranormal Activity“ ungemein. Worin liegt dieser begründet? Ist der Film tatsächlich dermaßen erschreckend und über alle Maße Gänsehaut erzeugend, wie viele behaupten? Oder handelt es sich lediglich um einen geschickt gehypten Streifen?
Wir werden sehen, falls ihr mutig genug für diese paranormale Kritik seid … BUH! Weiter lesen »
Posted on Okt 24, 2009 under D |
Jahrzehntelang waren Horrorfilme eine Domäne von Hollywood. Erfreulicherweise sorgen seit den 1990er Jahren vor allem Japan und Westeuropa für heftige Konkurrenz. Aus Spanien drängt nun ein neuer Gruselstreifen auf den Markt: „Delictum – Im Namen des Herren“ widmet sich dem Übersinnlichen und spart nicht mit Seitenhieben auf die katholische Kirche.
Mehr zum Film erfahrt ihr in nachfolgender Rezension, die unter dem Motto steht: „Filmewelt – Im Namen des Kritikers“. Weiter lesen »