Split Kritik

Für die drei Freundinnen Casey (Anya Taylor-Joy), Marcia (Jessica Sula) und Claire (Haley Lu Richardson) entwickelt sich der Shopping-Trip in die Stadt zur reinsten Hölle – denn er endet im Kellerverlies des finsteren Kevin (James McAvoy), der die Drei brutal entführt. Das „Besondere“ an Kevin: er leidet unter einer mehrfach gespaltenen Persönlichkeit, denn ganze 23 verschiedene Personen bzw. Charaktere vereinen sich in ihm. Und so kann es sein, dass den Mädchen an einem Tag eine ältere Dame im Keller gegenübersteht, am anderen ein kleiner Junge, der auf dem Boden sitzt und spielt. Stets steckt Kevin in der Verkleidung und die jungen Opfer wissen nie, wen sie als nächstes vor sich haben werden. Viel Zeit zur Flucht bleibt ihnen nicht, denn die verschiedenen Persönlichkeiten sprechen immer wieder von einer geheimnisvollen „Bestie“. Den Mädchen wird klar: bald kommt es zum Ausbruch von Kevins 24. Persönlichkeit, die schlimmer ist als alle anderen. Weiter lesen »

Star Trek Beyond Kritik

Zum zweiten Mal ging in Star Trek Beyond die „neue“ oder eigentlich alte Enterprise auf die Reise in die unendlichen Weiten des Weltalls. Wie schon in Star Trek Into Darkness sind die Hauptprotagonisten Chris Pine als junger Captain Kirk und Zachary Quinto als ebenfalls junger Spock zusammen mit Pille (Karl Urban) und Scotty (Simon Pegg) sowie Uhura, Chekov und Sulu unterwegs in Regionen, de nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Weiter lesen »

La La Land Kritik

Mia (Emma Stone) und Sebastian (Ryan Gosling) haben etwas gemeinsam: Beide träumen davon, in Los Angeles ganz groß rauszukommen. Mia möchte Schauspielerin werden, Sebastian ein erfolgreicher Musiker, der junge Menschen für den Jazz begeistern möchte. Ihre erste Begegnung an einem Klavier in der Bar, in der Sebastian nebenbei jobbt, hat etwas Magisches. Sofort verstehen sie einander und sind geeint in dem ehrgeizigen Wunsch, den großen Traum von der Künstlerkarriere zu leben. Es dauert nicht lange und die Beiden werden ein Paar. Sie wollen sich gegenseitig bei der Verwirklichung ihres Ziels unterstützen. Nach einiger Zeit aber merken sie, dass ihre Ambitionen auch mit Problemen einhergehen – nicht zuletzt für ihre Beziehung. Ist ihre Liebe mit ihren jeweiligen Bedürfnissen und Wünschen, vereinbar? Weiter lesen »

Eine dunkle Begierde Kritik

Schon etwas älter, aber dennoch ein Film auf den man einen Blick zumindestens geworfen haben sollte. Eine dunkle Begierde (Originaltitel: A Dangerous Method) von David Cronenberg (u.a. Die Fliege) aus dem Jahr 2011 ist mit Stars wie Michael Fassbender oder Keira Knightley gespickt und verspricht einen Einblick in die Welt der Psychoanalytiker. Und wenn das Wort Psychoanalytiker fällt, dann sind Assoziationen zu Sigmund Freud wohl am naheliegensten. Und tatsächlich wird in Eine dunkle Begierde die Bekanntschaft und fachliche Auseinandersetzung zwischen Sigmund Freud und Carl Gustav Jung thematisiert, wobei der Fokus aber ganz klar auf Jung und einer seiner Patientin liegt. Weiter lesen »

Star Wars Rogue One Kritik

Jyn Erso (Felicity Jones), die sich seit ihrer Jugend ohne Eltern durchschlägt, wird von der Rebellion angeheuert. Diese stellt sich dem zerstörerischen Imperium entgegen, das ein Sternensystem nach dem anderen in seine Gewalt bringt. Die Rebellen um Mon Mothma (Genevieve O’Reilly) wissen um die Macht, die von Jyn ausgeht: zum einen erweist sich die des Diebstahls und der Dokumentenfälschung Beschuldigte als ungemein talentierte Kämpferin. Zum anderen hat ihr Vater, der Wissenschaftler Galen Erso (Mads Mikkelsen), dem Imperium dabei geholfen, die mächtigste Waffe der Galaxie zu bauen: den Todesstern, der in der Lage ist, jeden Planten zu zerstören. Doch Galen hat den Todesstern in seinem Inneren mit einer Schwachstelle ausgestattet, die ihn zerstören könnte. Doch zuerst müssen die Rebellen an die Baupläne der Waffe gelangen. Mit dem Agenten Cassian Andor (Diego Luna) und dem Druiden K-2SO (Alan Tudyk), begibt sich Jyn auf die Suche danach. Weiter lesen »

Shut In Kritik

Die Kinderpsychologin Mary (Naomi Watts) hat sich nach dem Unfalltod ihres Mannes in die Abgeschiedenheit der Natur Neuenglands zurückgezogen. In ihrem entlegenen Haus muss sie sich zudem um ihren Sohn (Charlie Heaton) kümmern, der bei demselben Unfall schwer verletzt wurde. Er ist ein vollständig gelähmter Pflegefall. Mary hat nicht viel Kontakt zu anderen Menschen, und wenn, dann kommuniziert sie am ehesten noch über die Skype-Videotelefonie mit ihrer Umwelt. Etwas Positives scheint in ihr Leben Einzug zu halten, als sie sich dazu entscheidet, sich um den Waisenjungen Tom (Jacob Tremblay) zu kümmern. Der sensible Junge könnte ihr ein wenig Abwechslung vom Pflege-Alltag verschaffen. Sie bietet ihm sogar an, für eine gewisse Zeit in ihrem Haus zu wohnen. Doch alles ändert sich, als Tom eines Tages in einem heftigen Schneesturm verschwindet. Die Polizei erklärt ihn für Tod – und für Mary beginnt eine Zeit der Albträume und mysteriösen Geschehnisse. Ist Tom vielleicht gar nicht tot und hat er möglicherweise etwas mit den seltsamen Ereignissen zu tun? Weiter lesen »

Arrival Kritik

arrival

Eines Tages landen zwölf eiförmige Raumschiffe an verschiedenen Orten der Erde. Alle Versuche, Kontakt mit den Aliens aufzunehmen scheitern jedoch. Eine Kommunikation kommt auch deshalb nicht zu Stande, da sich die „Besucher“ in Form nicht verständlicher Wal-Laute äußern. Die US-Regierung unter Colonel Weber (Forest Whitaker) stellt daraufhin ein Spezialistenteam zusammen. Unter ihnen: Linguistin Louise Banks (Amy Adams) und Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner). Den Beiden gelingt es nach einiger Zeit, die Laute der Aliens zu entschlüsseln und mit ihnen zu interagieren. Doch die Zeit drängt: die Regierungen und Militärs anderer Ländern, vor allem die chinesischen Verantwortlichen, fühlen sich vom Besuch und einigen – falsch interpretierten – Äußerungen der Wesen bedroht. Sie planen einen militärischen Erstschlag. Können Banks und Donnelly noch rechtzeitig einen globalen Krieg verhindern? Weiter lesen »

Dieses Sommergefühl Kritik

Dieses Sommergefühl FilmkritikDie Französin Sasha (Stéphanie Daub-Laurent) lebt mit ihrem New Yorker Freund Lawrence (Anders Danielsen Lie) in Berlin und genießt den Sommer. Das Liebesglück wird jäh zerstört als Sasha völlig überraschend stirbt. Für ihren Freund, Sashas Schwester Zoe (Judith Chemla) und ihre Familie beginnt eine lange Zeit der Verarbeitung. Wie das Unbegreifliche akzeptieren? Ein Jahr später: Zoe hadert mit ihrem Eheleben in Paris, während Lawrence noch immer sehr stark mit dem Verlust kämpft. Um auf andere Gedanken zu kommen, reist er nach New York zu einer Freundin. Unterdessen reisen Sashas Eltern ins idyllisch-ländliche Annecy, um dort zurück ins Leben zu finden. „Dieses Sommergefühl“ begleitet die Protagonisten über einen Zeitraum von drei Jahren. Und jeder von ihnen hat seine ganz eigene Art, die Trauer zu bewältigen. Weiter lesen »

Arrival Trailer und Infos

arrivalEine Zeit lang war es still, doch nun kehren sie wieder zurück! Die Rede ist natürlich von unseren lieben grünen Freunden aus den fernen Weiten des Universums. Mit Independence Day 2: Wiederkehr hatten wir ja bereits ein Alien-Revival, das uns zwar auf Popcorn-Niveau unterhalten konnte, wirklich neues gab es aber wenig zu bestaunen. Ändern will das nun der neue Kinofilm „Arrival“ von Regisseur Denis Villeneuve („Sicario”, „Prisoners“). Bevor es mehr Infos zum Film gibt, schaut euch doch erst einmal den Trailer an:

Weiter lesen »

Amerikanisches Idyll Kritik

amerikanisches idyll filmkritik

Die USA Ende der 60er-Jahre: Seymour Levov (Ewan McGregor) ist ein ehemaliger Spitzenathlet, der die Firma seines Vaters übernommen und sich den Traum von der perfekten, amerikanischen Idylle verwirklicht hat: zusammen mit seiner hübschen Frau Dawn (Jennifer Connelly) und den beiden Töchtern, lebt er in einem großen Haus in der Kleinstadt. Doch die Stimmung – nicht nur im Land sondern auch innerhalb der Familie – kippt merklich, als der Vietnamkrieg für die USA immer dramatischer und verlustreicher verläuft. Tochter Merry (Dakota Fanning) lehnt sich zunehmend gegen die Kriegshandlungen ihrer Heimat auf und wird schließlich Teil einer Gruppe politischer Aktivisten. Kurz darauf geschieht das Unfassbare: bei einem Bombenattentat auf das örtliche Postamt, verübt von radikalen Kriegsgegnern, stirbt ein Mann. Die Täterin: Merry, die daraufhin flüchtet und sich in den Untergrund absetzt. Seymour setzt alles daran, seine Tochter zu finden. Weiter lesen »