A Nightmare on Elm Street (2010)

Als eine der wenigen Horrorreihen erfuhr “A Nightmare on Elm Street” bislang kein Remake. Höchste Zeit also, Freddy Krueger, den Mann, der dringend ein Nagelstudio aufsuchen sollte, neu aufzupeppen. Das zumindest dachte sich wohl Erfolgsproduzent Michael Bay („Transformers“, „Armageddon“), der bereits „Amityville Horror“, „Texas Chainsaw Massacre“, „The Hitcher“ sowie „Freitag der 13.“ zu einem erfolgreichen Neustart verhalf. Was läge also näher, denn Wes Cravens Kultfigur einer neuen Generation zu präsentieren?

Allerdings wich Robert Englund dem Charakterdarsteller Jackie Earle Haley, der erstmals in einem Horrorfilm reüssierte. Ob sich der Aufwand lohnte und das Remake von „A Nightmare on Elm Street” zum Fürchten aufregend oder zum Einschlafen langweilig geraten ist, wird in nachfolgender originärer Kritik verraten.
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100 Million BC

Seit 1997 produziert das in Hollywood ansässige Studio „The Asylum“ höchst erfolgreich B-Movies. Ein Erfolg, der nicht nur in der buchstäblich billigen Produktion der Streifen zu suchen ist, sondern vielmehr in der Methode begründet liegt, die Filmtitel bewusst an jene von Blockbustern anzulehnen. Somit erklärt sich der Titel des vorliegenden „100 Million BC“ von selbst: Hierbei wurde versucht, am Erfolg von Roland Emmerichs „10.000 B.C.“ zu partizipieren.

Dass „100 Million BC“ mit dem „Stargate-meets-Flintstontes“-Fantasy-Schmonzes wenig zu tun hat, dürfte schon deshalb wohl niemanden überraschen, da Asylums Filme möglichst rasch und günstig aus dem Boden gestampft werden. Ob der Science-Fiction-Film trotzdem zumindest marginalen Unterhaltungswert besitzt? Dieser Frage wird in dieser Rezension 2010 A.D. mit der gewohnt detektivischen Spürnase eines Filmfeinschmeckers nachgegangen. Weiter lesen »

Beschützer wider Willen

Beschützer wider Willen FilmkritikWas dem Deutschen sein Ballermann-Humor nach Art des Hauses Tom Gerhardt, ist dem Ami seine Redneck-Komödie. Völlig anspruchsloser Humor, der sich zumeist aus dem Absondern von Geräuschen oder Flüssigkeiten aus diversen Körperöffnungen speist. Einer der bekanntesten und erfolgreichsten Vertreter dieses Komödien-Subgenres nennt sich Larry The Cable Guy (sein weniger einprägsamer bürgerlicher Name: Daniel Lawrence Whitney).

Mit „Beschützer wider Willen“ – Originaltitel: „Witless Protection“ fährt der Comedy-Star erneut schwere Geschütze gegen den guten Geschmack sowie politische Korrektheit auf. Ob das Ergebnis zum Lachen oder eher zum Gähnen reizt, erfahrt ihr in nachfolgender Kritik eines Lederhosen tragenden Alpenländers wider Willen. Weiter lesen »

Trailer: Gesetz der Rache

Wer alles verliert, ist zu allem fähig, so könnte man den 2009 in den Kino angelaufene Film Gesetz der Rache am besten beschreiben. In Gesetz der Rache verliert Clyde Shelton (Gerard Butler) seine Frau und sein Kind bei einem Raubüberfall. Nach dem die Täter gefasst werden, wird ein Täter zur Todesstrafe verurteilt, während der andere lediglich drei Jahre im Gefängnis verbringen muss. Für Shelton bricht erneut eine Welt zusammen, sein Glaube an die Justiz erlischt und er macht sich selbst auf den Weg zur Gerechtigkeit. Seine blutige Vergeltung kann selbst die eigene Verhaftung nicht stoppen, denn er verfolgt nur einen Plan, mit seinem persönlichen Rachefeldzug möchte er das ganze System über die Verantwortlichen zusammen krachen lassen.

Die DVD und Blu-Ray-Disk zu Gesetz der Rache gibt ist im übrigen seit heute im Handel!

Robin Hood (2010)

Wer kennt ihn nicht, jenen verwegenen Helden in Strumpfhosen, stets Pfeil und Bogen mit sich führend, einen kecken Spruch auf den Lippen, Liebling der Unterdrückten und der Frauen? Und wer hegt nicht zumindest heimlich Sympathien für seinen Kampf gegen Ungerechtigkeiten und Ausbeutung? Robin Hood zählt neben Dracula zu den wohl am öftesten verfilmten Heldenstoffen. Gleich dem weniger sympathischen Blutsauger aus Transsylvanien tendieren die Fakten hinter dem modernen Mythos gegen Null. Einerlei: Ob in Stummfilmversionen oder Mel-Brooks-Adaptionen, ob von Errol Flynn oder Kevin Costner verkörpert – Robin Hood zieht immer! Schließlich ist alleine sein Name weltweit bekannt.

Als sich die englische Regielegende Ridley Scott einer Neuverfilmung annahm, war die Skepsis groß: Würde es dem mittlerweile geadelten Schöpfer bizarrer Welten à la „Blade Runner“ gelingen, dem Stoff irgendetwas Neues abgewinnen zu können? Oder würde sich seine Version letztendlich nur als weitere nette, aber belanglose Verfilmung in die Riege ähnlicher Projekte einreihen? Nun denn, lasset das Turnier um die Gunst der Zuschauer beginnen! Weiter lesen »

Wasting Away - Zombies sind auch nur Menschen FilmkritkZombies sind auch nur Menschen! Diese dem deutschen Untertitel zu verdankende Weisheit fasst die Plotidee hinter „Wasting Away“ prägnant zusammen. Tatsächlich entwickelte sich der von Matthew Kohnan inszenierte Streifen auf diversen Festivals zum Publikums- und Jury-Hit, heimste unter anderem beim Internationalen Film Festival in Stiges den Preis für den besten Film ein und erwies sich beim deutschen Fantasy Filmfest 2009 als Renner. Ob die Zombie-Komödie mit Neo-Klassikern wie „Shaun of the Dead“ mithalten kann oder völlig überschätzt wird, erfahrt ihr in nachfolgender, putzmunterer Kritik. Weiter lesen »

Westworld (1973)

Computer spielen verrückt und programmieren menschenähnliche Androiden darauf, Menschen zu töten. Klarer Fall: „Terminator“! Oder etwa doch nicht? Rund ein Jahrzehnt vor James Camerons apokalyptischer Filmreihe entwickelte ein anderer Visionär das Konzept des technischen Zauberlehrlings, dessen eigene Kreation ihm zum Verhängnis wird. Michael Crichtons „Westworld“, zu dem er nicht nur das Drehbuch beitrug, sondern auch Regie führte, gilt längst als Klassiker des Science-Fiction-Genres.

Ob der Klassiker inzwischen hoffnungslos angestaubt ist oder selbst nach vielen Jahren noch mit seinem Plot überzeugen kann, erfahrt ihr in nachfolgender, garantiert von Menschenhand verfasster Kritik. Oder steckt doch ein raffiniertes Computerprogramm hinter dieser Rezension? Wer weiß, wer weiß … Weiter lesen »

Die vierte Art

Die Masche, den Plot eines Filmes als „auf Fakten basierend“ oder gar den Film selbst als „authentisches Material“ zu bezeichnen, ist nicht unbedingt neu. Bereits lange vor dem bis heute wohl berühmtesten Beispiel für derlei geschicktes Marketing, „The Blair Witch Project“, schockierte etwa der italienische Billigfilm „Nackt und zerfleischt“ (besser bekannt unter dem englischen Titel „Cannibal Holocaust“) leichtgläubige Rezensenten. Dem angeblich auf realen Ereignissen basierenden „Die vierte Art“ gelingt dennoch ein seltenes Kunststück: Mit Milla Jovovich steht ein Hollywood-Star der ersten Riege vor der Kamera dieser Produktion.

Ob der Streifen rund um Entführungen durch sadistische Außerirdische tatsächlich ein Erlebnis der vierten oder doch eher der grottigen Art ist, wird in nachfolgender, garantiert authentischer Kritik erläutert. Weiter lesen »

Kampf der Titanen (2010)

Es ist schon Kreuz mit den Remakes: Jeder lästert über sie und erklärt bereits im Vorfeld, dass es niemals so gut wie das Original sein könne, und letztendlich laufen alle ins Kino, um sich von der Zelluloidkatastrophe zu überzeugen und den Kopf darüber zu schütteln, weshalb derartiger Mist hunderte Millionen Dollar einspiele. Weshalb sollte es sich also bei „Kampf der Titanen“, dem Remake des Klassikers aus 1981, anders verhalten? Den großteils verheerenden Kritiken zum Trotz avanciert Louis Leterriers („Transporter“) Remake zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres.

Ob sich der Besuch des krampfhaft dreidimensionalisierten Blockbusters dennoch lohnt, wollen wir nachfolgend erkunden. Natürlich betulich und vorsichtig, um nicht den Zorn der Hollywood-Götter zu erregen … Weiter lesen »

Fatso – und wovon träumst du?

Fatso – und wovon träumst du?Teenie-Komödien zählen zu den sichersten Blockbustern, sind sie doch günstig zu produzieren und lassen sich beliebig in Serie produzieren. Die wohl erfolgreichste dieser Serien stellt „American Pie“ dar, die mittlerweile bei Teil 7 (!) angelangt ist. Im Fahrwasser dieses Erfolges entstanden Myriaden an ähnlich derben, meist nicht annähernd so witzigen Komödien. Selbst das nicht gerade als Filmland bekannte Norwegen schickte 2008 eine von „American Pie“ inspirierte Komödie ins Rennen. „Fatso – und wovon träumst du?“ war im Land der Fjorde ein Riesenhit und schickt sich mit der Veröffentlichung auf DVD an, auch Resteuropa zu erobern.

Ob der Streifen tatsächlich etwas taugt oder eher für Nachtmahre sorgt, erfahrt ihr in nachfolgender, verträumter Kritik. Weiter lesen »