The Gentlemen Kritik

Der Exil-Amerikaner Mickey Pearson (Matthew McConaughey) ist in Großbritannien zu einem der reichsten und einflussreichsten Drogenhändler des Landes aufgestiegen. Sein Marihuana-Imperium ist millionenschwer, weit verzweigt und gefürchtet. Doch Pearson hat genug vom kriminellen Geschäft und will sich zur Ruhe setzen. Bevor er aber sein Leben in der Upper-Class Londons genießen kann, beauftragt er seinen Mitarbeiter Ray (Charlie Hunnam) damit, einen geeigneten Käufer für sein Geschäft zu finden. Und siehe da: Schon bald gibt es eine Reihe an mysteriösen, von krimineller Energie angetriebenen Interessierten, die ein Auge auf Pearsons „Vermächtnis“ geworfen haben.

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21 Bridges Kritik

Michael Trujillo (Stephan James) und Ray Jackson (Taylor Kitsch), zwei Ex-Soldaten und auf die schiefe Bahn geratene Gangster, brechen in ein Brooklyner Weingeschäft ein und machen einen Überraschungsfund: Sie stoßen auf 300 Kilo unversetzte Drogen. Und eine weitere Überraschung erwartet die Beiden. Denn eine Streifenbesatzung stürmt den Tatort und eröffnet das Feuer – mit tragischem Ende für die New Yorker Polizisten. Denn die Verbrecher töten acht Cops und flüchten. Mit dem Fall betraut wird Detective Andre Davis (Chadwick Boseman), der die Mörder in der unübersichtlichen Millionenmetropole schnappen soll. Um dies zu erreichen, entscheidet er sich für einen radikalen Schritt: Erstmals in der Geschichte der Stadt riegelt die Polizei alle 21 Brücken Manhattans ab. Auf der nun von der Außenwelt völlig abgeschotteten „Insel“ beginnt ein erbarmungsloser Wettlauf gegen die Zeit.

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The Lodge Kritik

Die Geschwister Aidan (Jaeden Martell) und Mia (Lia McHugh) sind nicht gerade begeistert, als sie der neuen Freundin (Riley Keough) ihres Vaters Richard (Richard Armitage) vorgestellt werden. Denn für sie kommt Grace einem Eindringling gleich, der scheinbar nur den Platz ihrer Mutter einnehmen will.  Um Frieden in das familiäre Chaos zu bringen, hat Richard eine Idee: Bei einem idyllischen Familienausflug in die abgeschieden gelegene Familienlodge sollen sich die Kinder und Grace besser kennenlernen. Doch es kommt anders als erwartet. Während Richard nochmal zur Arbeit zurückmuss, schneidet ein heftiger Schneesturm die streng religiöse Grace und die Kinder von der Außenwelt ab. Gemeinsam müssen sie in der einsamen Hütte ausharren. Und es droht weiteres Unheil: Eine unheimliche Macht scheint allmählich Besitz von Grace zu ergreifen. Die Situation droht zu eskalieren. 

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JoJo Rabbit Kritik

Die deutsche Provinz 1945: Der zehnjährige Jojo „Rabbit“ Betzler (Roman Griffin Davis) ist, wie alle Jungen seines Alters, in der Hitler-Jugend aktiv. Der überzeugte „Jung-Nazi“ erlernt dort, wie man mit Waffen umgeht und was es heißt, zur deutschen Volksgemeinschaft dazuzugehören. Seit dem Tod seiner Schwester durch einen Grippevirus wird Jojo fürsorglich von seiner Mutter (Scarlett Johansson) umsorgt. Sie ist eine der wenigen Personen, die für Jojo von Bedeutung sind – einmal abgesehen von seinem imaginären Freund Adolf Hitler (Taika Waititi), der für den Jungen die Rolle eines Ersatzvater übernimmt. Jojos Weltbild bricht jedoch in sich zusammen, als er zuhause auf dem Dachboden das jüdische Mädchen Elsa (Thomasin McKenzie) entdeckt. Seine Mutter hält sievor den Nazis versteckt – und Jojo gerät in einen Gewissenskonflikt. Denn ist es als überzeugter Nazi-Anhänger nicht seine Pflicht, das Mädchen zu verraten?

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Freies Land Kritik

Spätherbst 1992: Die Kommissare Markus Bach (Felix Kramer) und Patrick Stein (Trystan Pütter) werden mit einem Fall betraut, der es in sich hat. In einem kleinen, abseits gelegenen Ort im Niemandsland Mecklenburg-Vorpommerns sollen sie nach zwei verschollenen Teeangerinnen suchen. In dem verschlafenen Provinznest herrscht Tristesse: Seit der Wende geht es für die Region abwärts und die Menschen sind verbittert. Entsprechend wortkarg zeigen sich die Einwohner, als Bach und Stein mit ihren komplizierten Untersuchungen und Nachfragen beginnen. Wenn sie mal eine Antwort erhalten, steht für die Bewohner fest: Die beiden jungen Frauen sind wahrscheinlich in den Westen geflohen, um ein besseres Leben zu haben – wie so viele vor ihnen. Als jedoch zwei verstümmelte Leichen gefunden werden ist klar: Bach, Stein und die gesamte Gegend haben es mit einem brutalen Killer zu tun.

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The Witcher (Serie) Kritik

Das Ende von Game of Thrones hat bei vielen Fantasy-Fans eine Lücke aufgerissen. Und nach dem unbefriedigenden Schluss dürstet es den Fans erst recht nach etwas, dass diese Lücke schließen kann. Auf Produzentenseite hingegen reibt man sich schon lange die Augen, wie eine Serie wie Game of Thrones denn so erfolgreich werden kann. Und kann man dieses Erfolgsrezept auch auf andere Fantasy-Universen übertragen? Mit der Verfilmung des Fantasy-Klassikers “The Witcher” will nun Netflix in die großen Fußstapfen von Game of Thrones treten, doch ob dies auch wirklich gelingt, das erfahrt ihr nachfolgend.

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Doctor Sleeps Erwachen Kritik

Mehrere Jahrzehnte sind vergangen, seit Danny Torrance (Ewan McGregor) im Overlook-Hotel Zeuge des Wahnsinns wurde und den blutigen Amoklauf seines Vaters miterleben musste. Genau wie dieser ist auch Danny im Laufe der Jahre dem Alkohol verfallen. Einerseits um das Geschehene zu vergessen, andererseits um jene Fähigkeit zu unterdrücken, die ihn von den meisten anderen Menschen unterscheidet: das Shining. Nach dem Umzug in eine Kleinstadt und dem Antritt einer Stelle in einem Hospiz erhält Danny eines Tages die Möglichkeit auf einen Neuanfang. Und er scheint diese zu nutzen, zumal er mittlerweile auch dem Alkohol abgeschworen hat. Alles ändert sich, als die ebenfalls übersinnlich begabte Teenagerin Abra (Kyliegh Curran) Danny um Hilfe bittet. Angeblich treibt eine geheimnisvolle Sekte ihr Unwesen, deren Anführerin (Rebecca Ferguson) es auf all jene abgesehen hat, die über das Shining verfügen.

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Das Wunder von Marseille Kritik

Nura (Mizanur Rahaman) und sein Sohn Fahim (Ahmed Assad) verlassen ihre Heimat Bangladesch in Richtung Frankreich. In Paris hofft Nura, dass er schnell eine Bleibe und Arbeit findet, um die in der Heimat zurückgelassenen Familienmitglieder schnell nachzuholen. Doch die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam und auch ein Job findet sich nicht so schnell. Außerdem droht – ohne Arbeit und Asylstatus –  jederzeit die Abschiebung. Von alledem zunächst ungerührt bleibt der schachbegabte Fahim, der nur ein Ziel vor Augen hat: Er will ein großer Schachmeister werden. Auf Fahims Fähigkeiten wird eines Tages Sylvain (Gérard Depardieu), einer der bekanntesten Schachspieler des Landes, aufmerksam. Er erklärt sich bereit, Fahim unter seine Fittiche zu nehmen. Unterdessen gleitet Nura immer mehr in die Illegalität ab und es bleibt nur eine Möglichkeit, seine Abschiebung zu verhindern: Fahim muss das bald anstehende Schachturnier gewinnen.

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Zombieland: Doppelt hält besser Kritik

Zombieland: Doppelt hält besser

Zehn Jahre nach der großen Zombie-Apokalypse: Tallahassee (Woody Harrelson), Columbus (Jesse Eisenberg), Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin) sind tatsächlich so etwas wie eine Familie geworden und haben es sich im Weißen Haus gemütlich gemacht. Zwar sind die Zombies nicht komplett ausgerottet, aber die vier Zombie-Killer betrachten das Leben unter den immer harmloser gewordenen Untoten längst als entspannten Normal-zustand. Das führt allmählich jedoch auch zu Langweile innerhalb der „Familie“. Vor allem Little Rock vermisst den Austausch und Kontakt mit Gleichaltrigen – und brennt kurzerhand mit dem selbstverliebten Hippie Berkeley (Avan Jogia) durch. Aus Sorge um die Jüngste begibt sich die übrige Truppe auf die Suche nach Litte Rock. Und macht unterwegs Bekanntschaft mit einer neuen, weiterentwickelten Zombie-Spezies. Weiter lesen »

Addams Family (2019) Kritik

Addams Family

Gomez und Morticia Addams (englische Stimmen: Oscar Isaac und Charlize Theron) leben mit ihren Sprösslingen Wednesday (Chloë Grace Moretz) und Pugsley (Finn Wolfhard) in einer viktorianischen Villa, die auf einem einsamen Hügel in New Jersey liegt. In der Nähe des Schloss-ähnlichen Anwesens, in dem einst eine psychiatrische Klinik untergebracht war, liegt die Stadt Assimilation – ein idyllischer kleiner Vorort, in dem die Welt noch in Ordnung ist. Bis jetzt, denn: Die Bewohnerin Margaux Needler (Allison Janney), eine populäre Moderatorin ihrer eigenen Reality-TV-Show, stört sich an den neuen Nachbarn. Nicht zuletzt deshalb, da sich Needlers Tochter Parker optisch und charakterlich zuletzt sehr verändert hat. Zurückzuführen ist dies auf Parkers neue beste Freundin: Wednesday. Durchzogen von Hass auf die unangepassten Addams‘, plant Needler deren Vertreibung. Weiter lesen »