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Wir beide Kritik

Für Außenstehende sind Madeleine (Martine Chevallier) und Nina (Barbara Sukowa) lediglich unscheinbare Nachbarn, die sich gut verstehen, aber die keine tiefe Freundschaft oder ähnliches verbindet. Die Wahrheit sieht jedoch anders aus: Seit vielen Jahren führen die zwei Frauen eine geheime Liebesbeziehung und wünschen sich nichts sehnlicher, als gemeinsam ein neues Leben in Italien zu beginnen. Madeleine aber schafft es nicht, ihren Kindern zu sagen, dass sie lesbisch ist. Und so bleibt es zunächst dabei, dass ihre Liebe nur im Stillen, im Verborgenen, gelebt werden und stattfinden kann. Noch komplizierter und tragischer wird es, als Madeleine einen schweren Schlaganfall erleidet. Nun kümmern sich andere Menschen rund um die Uhr um Madeleine: die Tochter, Ärzte, eine Pflegerin. Und Nina? Die muss fortan noch härter kämpfen um zu ihrer Lebensliebe durchzudringen.

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Viele einflussreiche Hip-Hopper und Rap-Musiker der vergangenen Jahrzehnte, von den Beginnern über Freundeskreis bis hin zu Marteria, wurden von ihr entscheidend beeinflusst: der Bochumer Deutschrap-Formation RAG (Ruhrpott AG). Vier Freunde aus dem Ruhrgebiet, die mit Liedern wie „Kopf Stein Pflaster“ und „Unter Tage“ ab 1995/96 im Underground für Furore sorgten. Bis zur Auflösung 2003 blieb RAG der große Durchbruch jedoch verwehrt und heute ist die Band nur noch Insidern und Hardcore-Genre-Fans ein Begriff. Die Regisseure Julian Brimmers und Benjamin Westermann erzählen die Geschichte dieser frühen, in ihrer Musik sehr tiefgründigen Hip-Hop-Gruppe, die in den 1990er-Jahren zwei prägende Alben veröffentlichte.

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Wickie und die starken Männer – Das magische Schwert Kritik

Wickie (Stimme: Julius Weckauf) ist anders als die anderen Jungs in seinem Alter: Er ist weder so kräftig noch so groß wie sie, doch der Wikingerjunge verfügt über eine Qualität, die ihm bald von großem Nutzen sein wird. Denn er ist schlau und höchst kreativ. Seine Intelligenz ist gefragt, als ein magisches Schwert Wickies Mutter Ylva ungewollt in eine goldene Statue verwandelt. Gemeinsam mit seiner Cousine Ylvi (Malu Leicher), dem Krieger Leif (Ken Duken) und den anderen Wikingern des Dorfes macht sich Wickie wenig später auf zu einer geheimnisvollen Insel. Wickie ahnt: Nur dort kann der Bann gebrochen und seine Mutter zurückverwandelt werden. Doch der Weg dorthin erweist sich als sehr gefährlich: Piraten und riesige Sturmwellen sind dabei nicht das einzige Problem. Denn die Gruppe wird von Bösewicht Sven verfolgt, der sein Schwert zurückhaben will. Es ist jenes Schwert, das Wickies Mutter in die goldene Statue verwandelte.

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Wagenknecht Kritik

Zwei Jahre lang begleitete die Filmemacherin Sandra Kaudelka die ehemalige Fraktions-vorsitzenden der Linken, Sahra Wagenknecht, mit der Kamera. Die Dreharbeiten begannen Anfang 2017, als sich die Linke im Wahlkampf zu den anstehenden Bundestagswahlen befindet. Eine wichtige Wahl sowohl für die Partei als auch für Wagenknecht: Erstmals seit der Wiedervereinigung besteht die Chance, dass die Linke in eine regierende Koalition eintreten könnte. Mit großem Eifer und Tatendrang widmet sich Wagenknecht in der Folge dem Wahlkampf und in den kommenden zwei Jahren dem Kampf gegen das Erstarken der Rechten und Populisten. Am Ende der Dreharbeiten erklärt eine niedergeschlagene Wagenknecht ihren Rückzug vom Amt der Fraktionsvorsitzenden.

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We Have Always Lived in the Castle Kritik

We Have Always Lived in the Castle Kritik

Constance Blackwood (Alexandra Daddario) und ihre jüngere Schwester Merricat (Taissa Farmiga) leben gemeinsam mit ihrem Onkel auf dem alten Familienschloss. Die Menschen in der Nachbarstadt meiden die Blackwoods, Kontakt zur Außenwelt besteht daher keiner. Der Grund: Vor einigen Jahren soll Constance ihre Eltern mittels eines Giftcocktails ermordet haben. Die Kleinstadt-Bewohner sind sich einig, dass die Blackwood-Schwestern zu weiteren Horrortaten im Stande sind. Sobald Merricat zum Einkaufen dann doch mal in die Stadt muss, erfährt sie folglich nur Hass und Verachtung. Frischen Wind aufs Schloss bringt unerwartet Cousin Charles (Sebastian Stan), der Constance bereits nach wenigen Tagen Avancen macht – sehr zum Missfallen ihrer Schwester, die in dem Gast eine Bedrohung sieht. Weiter lesen »

Welcome to Sodom Kritik

Welcome to Sodom-Kritik

Die Dokufilmer Florian Weigensamer und Christian Krönes widmen sich in ihrem Film dem Leben von Menschen, die in der Wertschöpfungskette ganz unten stehen. Und unter Gefährdung ihrer Gesundheit an einem schrecklichen Ort von dem leben müssen, was in Europa entsorgt und nicht mehr für gut befunden wird. Dieser unwirkliche Ort ist die Elektroschrott-Müllhalde von Agbogbloshie in Ghana. Jährlich 250 000 Tonnen Müll landen dort, vor allem defekte Haushaltsgeräte aber auch massenweise technische Geräte, die schlicht nicht mehr dem aktuellsten Stand der Technik entsprechen. Inmitten dieser Deponie leben etwa 6000 Menschen unter katastrophalen Umständen. Es gibt kein sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen fehlen ebenso wie adäquate Unterkünfte. Die Menschen schlafen in sporadisch zusammengebauten Blechhütten oder unter alten Brettern. Das Schlimmste jedoch ist die Gesundheitsgefahr, denen sich die Menschen beim Zerlegen der Geräte aussetzen. Weiter lesen »

Wahrheit oder Pflicht Kritik

Am Anfang hofft Studentin Olivia (Lucy Hale) lediglich auf einen gemütlichen, lustigen Spieleabend in Mexiko, als sie sich von Urlaubsbekanntschaft Carter (Landon Liboiron) zu einer Partie „Wahrheit oder Pflicht“ überreden lässt. Zumal bei dem Spiel auch ihre College-Kollegen, darunter ihre beste Freundin Markie (Violett Beane), dabei sind. Doch schon nach kurzem merkt die Gruppe, dass mit dem Spiel etwas nicht stimmt. Schlimmer noch: dass es eine Art Eigenleben besitzt und allmählich die Kontrolle übernimmt. Das wird Olivia vor allem nach ihrer Rückkehr in die Heimat bewusst. Nicht nur dass sie von grausamen Visionen geplagt wird und das Spiel bald macht, was es will. Es erhöht ebenso immer weiter die Einsätze. Wer von den jungen Leuten dann allerdings nicht die Wahrheit sagt oder die Mutprobe nicht besteht, stirbt auf grausame Weise. Olivia und ihren Freunden bleibt nichts andres übrig, als zurück nach Mexiko zu reisen. Dort nahm das Unheil seinen Anfang. Weiter lesen »

Wind River Kritik

Wind River Kritik

Der Wildtierjäger Cory Lambert (Jeremy Renner) macht im Indianerreservat „Wind River“ in Wyoming Jagd auf Raubtiere, das eine Rinderfamilie gerissen hat. Bei seinem Streifzug durch die Winterlandschaft macht er eine grausame Entdeckung: er findet die Leiche der jungen Natalie (Kelsey Asbille). Das Problem ist, dass die chronisch unterbesetzte örtliche Polizeibehörde mit solchen Fällen hoffnungslos überfordert ist. Deshalb wird die unerfahrene, aber toughe FBI-Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen) einberufen, um bei der Aufklärung zu helfen. Sie kann jedoch keine Fährten lesen und auch mit den schweigsamen Bewohnern des Reservats kommt sie nur schwer in Kontakt. Sie bittet Lambert, ihr zu helfen. Dieser erklärt sich bereit, auch, weil er ein ganz persönliches Interesse am Auffinden der Täter hat: vor einiger Zeit verlor er seine 16-jährige Tochter ebenfalls durch ein Gewaltverbrechen. Weiter lesen »

Wonder Woman Kritik (2017)

Die junge Amazonenprinzessin Diana Prince (Lilly Aspell), Tochter des Zeus, lebt auf einer abgeschotteten Fraueninsel. Ihre Mutter, die mächtige Königin Hippolyta (Connie Nielsen), herrscht über das Eiland und sorgt für eine gute Ausbildung ihrer Tochter. Diese interessiert sich auch für Kampfkunst und entwickelt sich im Laufe der Jahre zur mächtigsten Kriegerin aller Zeiten mit unglaublichen Fähigkeiten. Eines Tages macht sie (jetzt: Gal Gadot) Bekanntschaft mit dem Piloten Trevor (Chris Pine), der an die Insel gespült wird. Seine Erzählungen von der Welt der Menschen wecken in Diana die Sehnsucht, ihre Insel zu verlassen und andere Dinge kennenzulernen. Aber sie ist auch besorgt als Trevor von einem Krieg erzählt, der die Welt mit Tod und Leid überzieht. Und so begleitet sie Trevor, zu dem sie sich hingezogen fühlt, kurz darauf nach Europa. Auf dem Kontinent entwickelt sich Diana endgültig zur Superheldin Wonder Woman, die ihre Kräfte für das Gute einsetzt. Weiter lesen »

Wolves at the Door Kritik

1969 in den USA, der „Summer of love“: in den Hollywood Hills in L.A. mieten vier Freunde (Katie Cassidy, Adam Campbell, Elizabeth Henstridge, Miles Fisher) eine luxuriöse Villa, um dort ein paar entspannte Tage zu verbringen. Zwei von ihnen erwarten bald ein Baby zusammen. Deshalb sollen angenehmes Nichtstun und Erholung auf der Tagesordnung stehen, bevor der Alltag demnächst aus Windelwechseln und Stillen bestehen wird. Die gelöste Stimmung wird jedoch jäh unterbrochen, als Fremde ins edle Anwesen eindringen und die vier Freunde als Geiseln nehmen. Ein brutaler Überlebenskampf steht bevor, denn: die Kriminellen scheinen kein besonderes Ziel zu verfolgen außer dem, ihre Opfer sinnlos zu quälen und sadistische Psycho-Spielchen mit ihnen zu treiben. Bald wird klar: auch vor Mord schrecken sie nicht zurück. Weiter lesen »