Archive for V

Verblendung Kritik

Die schwedische Verfilmung des ersten Teils von Stieg Larssons „Millenium-Trilogie“ von 2009 legte die Messlatte für eine mögliche Hollywood-Version ungemein hoch. Dem Regisseur Niels Arden Oplev gelang es, den ersten Roman von Larssons Trilogie als hochklassigen, exzellent besetzten und äußerst brutalen Thriller zu inszenieren, der mit so ziemlich jedem Hollywood-Thriller der vergangenen Jahre mithalten konnte. „Verblendung“ gewann in der Folge unzählige internationale Filmpreise, verhalf Hauptdarstellerin Noomi Rapace zum großen Durchbruch und zählt zweifelsfrei zu den gelungensten europäischen Filmen des vergangenen Jahrzehnts. Wie nicht anders zu erwarten, sollte es nicht lange dauern, bis sich auch Hollywood des packenden Stoffes um einen ungeklärten Entführungsfall eines jungen Mädchens annahm. Das Hollywood-Remake von „Verblendung“ ist jetzt in den deutschen Kinos angelaufen. Regie führte David Fincher. Weiter lesen »

Vollidiot

Vollidiot FilmkritikWie lautet das unweigerliche Schicksal eines Bestsellers? Richtig: Er wird verfilmt! Kaum verwunderlich also, dass auch der literarische Sensationshit „Vollidiot“ für die große Leinwand adaptiert wurde. Der 2004 veröffentlichte Roman des Gagschreibers Tommy Jaud musste immerhin drei Jahre lang warten, bis ihm diese Gnade widerfuhr, die manchmal als Ritterschlag, viel zu oft aber als Faustschlag endet.

Ob das mit Oliver Pocher in der Hauptrolle verfilmte Popliteratur-Stück über einen sympathischen Loser überzeugen kann, erfahrt ihr in nachstehender, auch für Nicht-Vollidioten kompatibler Kritik. Weiter lesen »