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The Descent – Abgrund des Grauens

The Descent - Abgrund des Grauens FilmkritikEinen im wahrsten Sinne des Wortes beklemmenden Horrortrip schildert Neil Marshall („Doomsday“) mit seinem ersten großen Film „The Descent – Abgrund des Grauens“. Der nur rund sechs Millionen Dollar teure Horrorstreifen spielte weltweit alleine in den Kinos das Achtfache ein und erhielt teils hymnische Kritiken. Dabei ist das Setting – eine Gruppe völlig verschiedener Charaktere gerät in eine bedrohliche Extremsituation und muss sich einem schier übermächtigen Feind stellen – auf den ersten Blick alles andere als originell.

Ungewöhnlich, zumal für einen Horrorfilm, ist jedoch die Tatsache, dass sämtliche Protagonisten von Frauen dargestellt werden, die sich ihrer Haut zumindest so gut wie Männer erwehren, anstatt sich kreischend von Muskelprotzen retten zu lassen. Ob der Film gemäß seinem Titel einen qualitativen Abstieg oder doch einen Höheflug des Horrorgenres darstellt, soll nachfolgend ergründet werden. Weiter lesen »

The green Mile

The green Mile FilmkritikThe green Mile FilmkritikThe green Mile stellt nach “Die Verurteilten” Frank Darabonts zweiten Ausflug in das Metièr des Gefängnisfilms dar. Und erneut stammte die Vorlage von Stephen King. Weshalb “Die Verurteilten” in den Kinos grausam floppte, während The Green Mile zum weltweiten Blockbuster avancierte, lässt sich wohl nur damit erklären, dass Tom Hanks als Akteur gewonnen werden konnte und Darabonts zweites Knast-Epos gnadenlos süßlich und verlogen ist. Weiter lesen »

The Last House On The Left

the-last-house-leftEine von der Außenwelt isolierte Menschengruppe muss gegen etwas Böses um das nackte Überleben kämpfen. Dieser uralten Prämisse bediente sich 1972 Wes Craven mit „The Last House On The Left“. Und da der Film als Horrorklassiker gilt und bereits fast vier Jahrzehnte auf dem Buckel hat, wurde es gemäß Hollywood-Logik höchste Zeit für ein Remake. Ebenfalls als eine Art Tradition gilt inzwischen, noch eher unerfahrene Regisseure mit einem solchen Unterfangen zu betrauen.

Ob Dennis Iliadis dieser Aufgabe gewachsen ist oder eine ähnliche Katastrophe wie die Strause-Brüder mit „Aliens vs. Predator 2“ abliefert, sei nachfolgend auf Filme-Welt verraten, dem ersten Filmhaus, egal, ob zur Rechten oder zur Linken. Weiter lesen »

Tödliche Visionen

Der Reporter John Klein (Richard Gere) sucht mit seiner Frau Mary (Debra Messing) ein nettes Häuschen, das alsbald auch gefunden ist. Doch während einer Fahrt geschieht ein Unglück: Seine Frau, die den Wagen lenkt, wird von einer grauenhaften Erscheinung abgelenkt und steuert den Wagen gegen einen Telefonmast.
Die beiden bleiben fast unverletzt, doch bei einer darauf folgenden Routineuntersuchung stellen die Ärzte einen Gehirntumor bei Mary fest, dem Mary kurze Zeit später erliegt. Weiter lesen »

Transformers – Die Rache

transformers-die-racheWovon träumen männliche Teenager bevorzugt? Heiße Schlitten und ebenso heiße Frauen – was liegt somit näher, als diese Sehnsüchte zu befriedigen? Im Jahr 2007 reanimierte der nicht gerade für subtile Autorenfilme bekannte Michael Bay die Spielzeug-Serie „Transformers“ und landete einen Volltreffer. Nur zwei Jahre später schickt er die verwandlungsfreudigen Blech-Aliens erneut ins Rennen, oder besser gesagt: In die CGI-Schlacht!
Ob „Transformers – Die Rache“ mehr als nur eine Zerstörungsorgie bietet, soll nachfolgend geklärt werden. Und, nein: Euer Bildschirm wird sich nicht in einen lustigen Roboter verwandeln … Weiter lesen »

Terminator – Die Erlösung

terminator teaser plakatDer Krieg gegen die Maschinen geht in die mittlerweile vierte Runde! Nach dem völlig missglückten „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“ waren die Erwartungen für den unvermeidlichen Neuaufguss einer der populärsten und erfolgreichsten Filmreihen überhaupt sowohl gedämpft, als auch hoch, frei nach dem Motto: „Es kann nur noch besser werden!“
Ob „Terminator – Die Erlösung“ trotz völliger Abkoppelung von den ersten drei Teilen – erstmals spielt ein „Terminator“-Film nicht in der Gegenwart, weder Schwarzenegger, noch ein anderer Akteur aus den Vorgänger-Filmen nehmen am Spektakel teil – ein Schritt in die richtige Richtung oder in den Abgrund darstellt, soll nachfolgend erläutert werden.
In diesem Sinne: Hasta la vista, Baby!“ Weiter lesen »

Total Recall

Total RecallDarf ein Science-Fiction-Film philosophisch angehaucht, actionreich und extrem gewalttätig sein, und dennoch ungeheuren Spaß machen? Wenn einer diese Frage mit einem entsprechenden Streifen beantworten kann, dann wohl Paul Verhoeven, der schon mehrfach erfolgreich bewies, dass aus Holland mehr kommt als Käse und Wohnwagenurlauber. „Total Recall“ spaltete dennoch – oder gerade deshalb – sowohl Zuschauer, als auch Kritiker: Hirnloses Popcorn-Kino mit überzogenen Gewaltdarstellungen? Geniales Meisterwerk? Unterschätzt? Überschätzt?
Eben jener Frage wollen wir uns in dieser total gnadenlosen Kritik widmen. Weiter lesen »

The Strangers

The Strangers KritikTödliche Bedrohungen einer Gruppe von Menschen, die sich fernab der Zivilisation ihrer Haut erwehren müssen, zählen zu den ältesten und beliebtesten Horrorgenre-Plots. Wenig verwunderlich angesichts der Fülle an Möglichkeiten, dem geneigten Zuschauer Furcht einzuflößen. Denn: Könnte dies nicht jedem von uns passieren?
Diese Urangst machte sich Bryan Bertino mit „The Strangers“ zueigen und landete einen Überraschungserfolg: Der Streifen spielte in den Kinos ein Vielfaches der Produktionskosten ein. Ehe die unvermeidliche filmische Fortsetzung folgt, wollen wir uns ganz freundschaftlich und zivilisiert dem ersten Teil widmen. Weiter lesen »

The Wrestler

the wrestlerZehn Jahre nach seinem Spielfilmdebüt „Pi“, landet der gebürtige New Yorker Darren Aronofsky seinen bis dato größten Coup: Das Drama „The Wrestler“ erntet wahre Lobeshymnen seitens der Kritiker, gewinnt den „Goldenen Löwen“ von Venedig, wird für zwei Oscars nominiert und mausert sich zu einem beachtlichen Boxoffice-Hit. Einen beträchtlichen Anteil an diesem Erfolg trägt zweifelsohne Hauptdarsteller Mickey Rourke, der den abgehalfterten Loser mit einer geradezu unheimlichen Intensität verkörpert. Eine Rolle, die dem skandalumwitterten Star buchstäblich auf den Leib geschrieben scheint.
Ob die euphorischen Kritiken gerechtfertigt sind oder „The Wrestler“ überbewertet wird, wollen wir auf zivilisierte Weise außerhalb des Rings erkunden. Weiter lesen »

The Ring (Remake)

The RingEinst galten die Japaner als Großmeister des Kopierens westlicher Technologie. In den letzten Jahren indes etablierte sich Hollywood als wahre Kopieranstalt erfolgreicher ausländischer Filme. Kaum ein nicht-amerikanischer Kassenschlager, der nicht wenig später für den US-Markt adaptiert worden wäre. Es nimmt deshalb wenig Wunder, dass mit „The Ring“ ein weiteres Remake, diesmal jenes eines japanischen Kultfilms, ins Rennen um den höchsten Profit geworfen wurde.
„Before you die, you see the ring“ – Bevor du stirbst, siehst du den Ring. So lautete der Untertitel von „The Ring“. Ob dieser hoffnungslos übertreibt oder sein Versprechen einlösen kann, wollen wir im Folgenden ergründen, ohne uns mit dem Umb-ringen drohen zu lassen … Weiter lesen »