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The Purge: Election Year Kritik

The Purge: Election Year Filmkritik

2025: Seit 15 Jahren ist sie fester Bestandteil der US-amerikanischen Straftat-Prävention: die „Purge“-Nacht, in der allen Bürgern gestattet ist, für einen Zeitraum von zwölf Stunden jegliche Delikte zu begehen, inklusive Mord. Ohne die Hilfe von Polizei oder Krankenhäusern, soll die „Säuberung“ dafür sorgen, dass das restliche Jahr über, die Zahl der Straftaten minimiert wird. Doch die Rufe nach einer Abschaffung der „Purge“ wurden in der Vergangenheit immer lauter, auch die Senatorin Charlene Roan (Elizabeth Mitchell) fordert, die gewaltsamen Übergriffe, für die die Menschen keine strafrechtlichen Konsequenzen befürchten müssen, für immer zu beenden. Sie selbst wurde einst Opfer der Säuberung, überlebte aber, während ihre komplette Familie ausgelöscht wurde. Deshalb lässt sich Roan als Präsidentschaftskandidatin aufstellen, um ein Gesetz zur Abschaffung auf den Weg bringen zu können. Ihr Sicherheitschef Leo Barnes (Frank Grillo) hat in der kurz darauf beginnenden „Purge“ alle Hände voll zu tun, da Roans Feinde die Politikerin während der zwölf Stunden der Gewalt und des Schreckens, aus dem Weg räumen wollen. Weiter lesen »

The Whispering Star Kritik

The Whispering Star Kritik

Das Universum in ferner Zukunft: durch die rasanten technischen Entwicklungen, ist die Menschheit nahezu ausgestorben. Achtzig Prozent der Population machen nunmehr Roboter aus, unter ihnen auch der weibliche Android Yoko Suzuki (Megumi Kagurazaka), die als intergalaktische Botin die Sterne bereist, um den dort lebenden Menschen Päckchen zu überbringen. Diese hausen nur noch verstreut im All an den einsamsten Orten, die Inhalte der Päckchen sind aber Dinge, die sie an die Vergangenheit bzw. frühere menschliche Zivilisation und damit für sie bessere Zeiten erinnert: Fotos, Pappbecher, Zigarettenstummel, Kleidungsstücke. Für Yoko sind all diese Gegenstände bedeutungslos, sie empfindet nichts bei deren Anblick. Die meiste Zeit verbringt sie ohnehin nur in ihrem Raumschiff, um ihre Pakete zuzustellen, was oft Jahre dauert. Und so gleicht in ihrem einem Wohnhaus ähnelnden Schiff ein Tag dem anderen und sie versucht, die Eintönigkeit zu überstehen. Weiter lesen »

The Forest Kritik

The-Forest-kritikDer Aokigahara-Wald am Fuße des japanischen Flusses Fuji ist bekannt dafür, Jahr für Jahr viele Selbstmord-Willige anzuziehen. Seitdem ein japanischer Autor 1960 eine Protagonistin in seinem Roman in der Nähe des Waldes Suizid begehen ließ, übt das düstere Gebiet einen unheimlichen Reiz auf diese Menschen aus. In den Wald reist auch die junge Amerikanerin Sara (Natalie Dormer), die sich auf der Suche nach ihrer Zwillingsschwester befindet. Diese ist seit geraumer Zeit wie vom Erdboden verschluckt und es wird vermutet, dass auch sie sich in dem düsteren Wald das Leben genommen hat. Mit der Hilfe des Journalisten Aiden (Taylor Kinney) und dem einheimischen, ortskundigen Guide Michi (Yikiyoshi Ozawa), durchforstet sie das dichte, unwegsame Gelände. Sara ist sich sicher, dass ihre Schwester noch am Leben ist. Bald stellt sich aber vor allem die Frage: kann sie ihren Helfern trauen? Weiter lesen »

The Gift Kritik

the-gift-filmkritikEine Vorzeige-Ehe aus dem Bilderbuch: Simon (Jason Bateman) und Robyn (Rebecca Hall) führen eine harmonische, von inniger Liebe und Zuneigung geprägte Beziehung. Vor wenigen Wochen haben sie sich zudem eine neue Bleibe in einem luxuriösen Vorort von L.A. geleistet. Beruflich läuft es gut, Geld ist vorhanden, alles scheint perfekt. Eines Tages laufen sie beim Einkaufen einem alten Schulkameraden von Simon über den Weg, dem scheinbar umsichtigen und freundlichen Gordo (Joel Edgerton). Merkwürdigerweise hat Simon jedoch zunächst kaum Erinnerungen an ihn. Nach einem gemeinsamen Abendessen wird Gordo aber immer zudringlicher und mischt sich immer mehr in das Leben des Ehepaares ein. Er steht unangemeldet vor der Tür und macht dem Paar ein Geschenk nach dem anderen. Bis es Simon und Robyn zu viel wird und sie erst einmal auf Abstand gehen – ohne zu ahnen, dass sie damit alles noch viel schlimmer machen. Denn Gordo will mit aller Macht ein Ereignis der Vergangenheit wachrufen, wodurch Simon Schuld auf sich geladen hat. Weiter lesen »

The Visit Kritik

The Visit FilmkritikSeit 15 Jahren herrscht zwischen einer Mutter (Kathryn Hahn) und ihren Eltern Funkstille, dennoch entscheidet sie sich dazu, ihre beiden Kinder Rebecca (Olivia DeJonge) und Tyler (Ed Oxenbould) zu den Großeltern aufs Land zu schicken. Es war der Wunsch der Großeltern, ihre Enkel endlich einmal kennenzulernen, außerdem würden ein paar Tage in einer neuen Umgebung, den Kindern sehr gut tun, so denkt die Mutter. Also machen sich die Geschwister alleine mit dem Zug zu Oma (Deanna Dunagan) und Opa (Peter McRobbie) auf. Dort angekommen, erleben die Beiden einen sehr harmonischen ersten Tag, doch schon bald verwirren die Großeltern Rebecca und Tyler mit ihren diffusen, seltsamen Verhaltensweisen immer mehr. Nicht nur, dass die Beiden das Zimmer nach 21.30 Uhr nicht mehr verlassen dürfen, Opa macht sich auch immer wieder heimlich in den Schuppen auf und des Nachts halten die Geschwister merkwürdige Geräusche aus dem Gang wach. Allmählich wird ihnen klar: mit den Großeltern stimmt etwas gehörig nicht. Weiter lesen »

Transporter Refueled Kritik

The Transporter Refueled kritikFrankreichs zwielichtigste Gangster und Unterwelt-Bosse schätzen seine Dienste und vertrauen ihm: dem Transporter Frank Martin (Ed Skrein), der seinen Job – heiße Ware verschiedenster Art pünktlich, effizient und jederzeit gewissenhaft von einem Ort zum anderen zu bringen – bestens versteht. Auch das wichtigste Credo beherrscht er: stelle niemals unnötige Fragen. Eines Tages ereilt den Transporter ein dubioser Auftrag der ungewöhnlichen Sorte: die ebenso charismatische wie geheimnisvolle Anna (Loan Chabanol) – eine unnahbare, kompromisslose Söldnerführerin – beauftragt Frank, ihr bei der Rache an ein paar russischen Menschenhändlern behilflich zu sein. Frank bleibt gar nicht viel übrig, als den gefährlichen Auftrag anzunehmen – schließlich hat Anna Franks Vater in seiner Gewalt. Auf sich allein gestellt und stets um das Leben seines Vaters bangend, muss er gegen die russischen Verbrecher ins Feld zu ziehen. Weiter lesen »

Tod den HippiesKaum ein anderer Ort lädt in den frühen 80er-Jahren derart zu einem exzentrisch-ausschweifenden Leben ein wie West-Berlin. Das sieht auch der in der Provinz in der Nähe von Berlin lebende Robert (Tom Schilling) so, der seinem langweiligen Vorort-Dasein ein Ende bereitet und sich – mit frisch geschorenem Irokesenschnitt – in die “Welthauptstadt der Drogen” aufmacht. In West-Berlin angekommen, verfällt der junge Mann schnell dem verführerischen Mix aus Sex, Rock´n´Roll und dem nächsten Drogentrip. An Geld kommt er jedoch vorerst nur, indem er die Wichs-Kabinen im Erotik-Club seines Kumpels Schwarz (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) säubert. Kein Job mit Zukunft. Kurz darauf lernt er in dem Club die laszive Tänzerin Sanja (Emilia Schüle) kennen, mit der sich Robert ein gemeinsames Leben vorstellen kann. Zusammen begeben sie sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens. Weiter lesen »

The boy next door Kritik

The boy next door FilmkritikClaire ist Mitte 40 und arbeitet als Lehrerin in einer Schule. Beruflich läuft es gut für die attraktive Frau, ihr Privatleben gleicht jedoch einem Scherbenhaufen. Ihre Ehe mit Garrett (John Corbett) ging vor kurzem in die Brüche und die Scheidung belastet sie im Alltag immer noch schwer. Da scheint der hübsche junge Nachbar Noah (Ryan Guzman) gerade recht zu kommen, um ein bisschen Ablenkung zu verschaffen. Wenig später kommt es tatsächlich zu einer sinnlichen Liebesnacht, was für Claire aber nicht mehr ist als ein kurzes Abenteuer um auf andere Gedanken zu kommen. Noah hingegen sieht die Sache anders: Im Laufe der Zeit entpuppt er sich als psychotischer Stalker, der das Ende der Affäre nicht akzeptieren kann. Immer häufiger stellt er Claire nach, lauert ihr auf und mischt sich in ihr Leben ein. Als Noah sogar anfängt, Kontakt zu Claires Sohn aufzubauen, scheint die Situation endgültig außer Kontrolle zu geraten. Weiter lesen »

The Zero Theorem Kritik

Zero Theorem FilmkritikDer Computerhacker Qohen Leth (Christoph Waltz) ist ein ebenso gerissener wie neurotischer und verschrobener Zeitgenosse. Den ganzen Tag sitzt er in seiner Wohnung in Erwartung eines – seiner nach Meinung nach – lebensnotwendigen Telefonanrufs. Selbst sein Vorarbeiter Joby (David Thewlis) und der geheimnisvolle Firmen-Chef (Matt Damon) können ihn nicht davon überzeugen, dass dieser Anruf niemals kommen wird und sich nur in Qohens Phantasie abspielt. Dann gibt es da noch das exaltiert auftretende und einem ausschweifenden Lebensstil fröhnende Party-Girl Bainsley (Mélanie Thierry) und die merkwürdige Psychotherapeutin „Dr. Shrink-Rom“ (Tilda Swinton), die auf Qohen Einfluss nehmen wollen. Denn sie haben alle etwas mit dem Nerd vor: er soll nämlich das mysteriöse Zero-Theorem-Rätsel lösen, das Aufschluss über den Sinn des Lebens geben könnte. Weiter lesen »

Tammy Kritik

tammy filmkritikTammy (Melissa McCarthy) ist ein Pechvogel. Nicht nur, dass ihr auf dem Weg zur Arbeit ein Hirsch vors Auto läuft und ihr den Wagen demoliert. Durch den Unfall kommt sie auch noch zu spät zur Arbeit und wird daraufhin von ihrem wenig verständnisvollen Chef entlassen. Doch es kommt noch “dicker”: Nachdem ihr Auto auf dem Heimweg endgültig versagt, erwischt sie ihren untreuen Ehemann und die Nachbarin auch noch beim vertrauten, innigen Lunch. Für Tammy eindeutig zu viel, die am liebsten sofort das Weite suchen und die Flucht weit, weit weg antreten würde. Doch ohne Auto und Geld leichter gesagt als getan. Da tritt ganz plötzlich und unerwartet ihre schusselige Oma Pearl (Susan Sarandon) auf den Plan. Ihr Vorschlag: Sie stellt den Wagen und das nötige Kleingeld zur Verfügung, wenn sie Tammy auf ihrem Weg quer durch die USA begleiten darf. Gezwungenermaßen stimmt diese zu und ein feucht-fröhlicher Wahnsinns-Road-Trip nimmt seinen Lauf. Weiter lesen »