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The Rider Kritik

The Rider Kritik

Brady Blackburn (Brady Jandreau) gewinnt ein Rodeo-Reitturnier nach dem anderen und ist ein echter Champ im Sattel. Eines Tages jedoch kommt es zur Katastrophe: Brady hat einen Unfall, bei dem er schwerste Verletzungen davon trägt. Fortan muss der junge Mann eine Metallplatte im Schädel tragen. Und: Künftig ist das Reiten für ihn tabu. Für Brady eine doppelte Tragödie. Zum einen liebt er nichts mehr als das Rodeo-Reiten und nichts anderes kann dies für ihn ersetzen. Zum anderen definieren sich die Lakota-Sioux, denen Brady entstammt, über die Arbeit und die Beschäftigung mit den Pferden. Wer dort als echter Mann gelten und etwas zählen will, muss sich erfolgreich im Sattel halten können. Ablenkung erfährt der sanftmütige Brady durch seinen Vater Wayne und seine geistig behinderte Schwester Lilly, um die er sich mit viel Geduld kümmert. Ein mahnendes Beispiel für die Gefahren des Rodeo-Reitens ist ihm zudem sein bester Freund Lane, der seit einem Unfall querschnittsgelähmt ist. Schafft es Brady, endgültig mit dem Reiten aufzuhören? Weiter lesen »

The Commuter Kritik

The Commuter Kritik

Seit mehr als zehn Jahren pendelt Michael MacCauley (Liam Neeson) von seinem Vorort außerhalb Manhattans zur Arbeit in die Stadt. Die alltägliche Routine wird eines Tages jäh unterbrochen, als Michael eine geheimnisvolle Frau (Vera Farmiga) im Zug kennenlernt, die ihn in ein Gespräch verwickelt. Michael ist dabei alles andere als gut drauf, denn kurz davor hat er seinen Job als Versicherungsangestellter verloren. Umso hellhöriger lässt ihn werden, was die Frau ihm zu sagen hat: sie bietet ihm 100 000 Dollar, wenn er im Zug eine Person namens Prymm ausfindig macht. Diese unbekannte Person soll demnächst vor Gericht als Zeuge gegen eine Bande von Gangstern aussagen. Michael erhält nur zwei vage Hinweise auf Prymm – und eine Drohung: weigert er sich, sterben alle Unschuldigen an Bord sowie seine Familie. Ihm bleibt somit nichts anderes übrig als den heiklen, lebensgefährlichen „Auftrag“ anzunehmen. Er hat 60 Minuten Zeit. Weiter lesen »

The Killing of a Sacred Deer Kritik

The Killing of a Sacred Deer Filmkritik

Der Herzchirurg Steven (Colin Farrell) führt mit seiner Frau Anna (Nicole Kidman), und den Kindern Bob (Sunny Suljic) und Kim (Raffey Cassidy), ein beschauliches Leben. Die Familie hat viel Geld und bewohnt ein luxuriöses Anwesen. Auffällig ist nur, dass Steven sich in seiner Freizeit regelmäßig mit dem 16-jährigen Martin (Barry Keoghan) trifft. Sie gehen zusammen ins Café, Martin gibt ihm Geld oder macht ihm immer wieder teure Geschenke, wie etwa eine Uhr. Der Arzt fühlt sich verantwortlich für den Jungen, seitdem dessen Vater bei einer von Steven durchgeführten OP verstarb. Die Lage verschärft sich, als sich Martin immer mehr in Stevens Leben drängt: er schaut immer öfter bei dessen Familie vorbei, trifft sich allein mit Kim und versucht sogar, seine Mutter mit Steven zu verkuppeln. Als es Martin zu viel wird droht Steven, dass Unheil über die Familie kommen wird. Wenig später können Kim und Bob ihre Beine nicht mehr spüren und verweigern die Nahrungsaufnahme. Um den Fluch zu brechen, verlangt Martin von Steven, eines seiner Kinder zu opfern. Weiter lesen »

The Secret Man Kritik

The Secret Man Kritik

Bob Woodward und Carl Bernstein von der renommierten Washington Post, enthüllten mit ihren investigativen Artikeln die „Watergate“-Affäre – und damit die illegalen Machenschaften des US-Präsidenten Richard Nixon. „Watergate“ löste die größte Verfassungskrise in der US-Geschichte aus, die mit dem Rücktritt von Nixon endete. Woodwards und Bernsteins Artikel beruhten dabei zum Großteil auf den geheimen Informationen von FBI-Agent Mark Felt (Liam Neeson), der den Journalisten die brisanten Ermittlungsakten der Bundespolizei zuspielte. Als Geheiminformant „Deep Throat“ ging er in die Geschichte ein. Dabei musste der zweite Mann im FBI hinter Patrick Gray (Marton Csokas) lange mit sich ringen, bis er sich zur Weitergabe der Informationen entschied. Denn er musste sich entscheiden: zwischen der Loyalität gegenüber seinem langjährigen Arbeitgeber oder der Pflicht, die Öffentlichkeit über Nixons Lauschangriff zu informieren. Weiter lesen »

The Circle Kritik

The Circle Filmkritik

Die totale Transparenz durch den gläsernen Bürger: das ist die Zukunftsvision des Firmen-Moguls Eamon Bailey (Tom Hanks). Er ist Gründer des Internet-Konzerns „Circle“, der alle Menschen auf der Welt miteinander verbinden und ihre Aktivitäten in der realen Welt, digital verknüpfen will. So sollen neue Web-Identitäten von jedem Menschen entstehen, wobei Kameras jede Sekunde im Leben aufzeichnen. Als die idealistische Mae (Emma Watson) einen Job bei dem weltweit führenden Internet-Unternehmen ergattert, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sie ist begeistert von Baileys Vision und angetan von den modernen Arbeitsbedingungen und Möglichkeiten, die ihr der Job bietet. Inklusive einer 24-Stunden-Überwachung, auf die sie sich einlässt. Bedenken aus ihrem Umfeld, etwa von ihrem Ex-Freund (Ellar Coltrane), schlägt sie in den Wind. Doch da gibt es noch den mysteriösen Kalden (John Boyega), der angibt, auch für den „Circle“ zu arbeiten. Auch er warnt Mae vor den Gefahren der allumfassenden Überwachung und Transparenz. Sagt er die Wahrheit? Weiter lesen »

The Limehouse Golem Kritik

the limehouse golem kritik

Das viktorianische London am Ende des 19. Jahrhunderts: die Bevölkerung lebt in Angst und Schrecken, denn die Metropole wird von einer unheimlichen Mordserie erschüttert. Unter der Bevölkerung kommt bald der schreckliche Verdacht auf, dass es sich bei dem Täter um ein grässliches Wesen aus der jüdischen Kultur handeln könnte: dem Golem. Hinzu kommt, dass der Mörder mit dem Blut seiner Opfer lateinische Verse an die Mauern des Londoner Limehouse-Viertels schreibt. Vor allem in diesem Viertel ermittelt daher auch der mit dem Fall betraute Scotland-Yard-Detektiv John Kildare (Bill Nighy). Limehouse gehört zu den dreckigsten, schäbigsten Vierteln der Stadt. Es ist die Heimat von unzähligen Kriminellen und zwielichtigen Gestalten. Im welchem Zusammenhang stehen die Verbrechen mit dem Viertel? Und was haben der Music-Hall-Besitzer Dan Leno (Douglas Booth) sowie die demnächst vor Gericht stehende Witwe Cree (Olivia Cooke) mit dem Fall zu tun? Weiter lesen »

The Promise Kritik

Konstantinopel 1914: Der Armenier Michael (Oscar Isaac) reist ins Osmanische Reich, um dort Medizin zu studieren. Kurz nach seiner Ankunft in der Stadt, trifft er auf den Fotoreporter Chris (Christian Bale), der mit seiner Lebensgefährtin Ana (Charlotte le Bon) aus Paris nach Konstantinopel gekommen ist. Schon beim ersten Anblick der Schönen, ist es um Michael geschehen: er verliebt sich unsterblich. Auch Ana, die wie Michael aus einfachsten Verhältnissen stammt und armenische Wurzeln hat, fühlt sich zu dem Studenten hingezogen. Sie beginnen eine Affäre. Doch der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhindert, dass sich die Beiden voll und ganz ihren Gefühlen hingeben können. Unterdessen wird die armenische Minderheit im Zuge des Krieges, systematisch unterdrückt und in Todeslager deportiert. Für Michael und Ana beginnt ein Kampf ums Überleben, während Chris versucht, den Völkermord zu dokumentieren. Weiter lesen »

The Purge: Election Year Kritik

The Purge: Election Year Filmkritik

2025: Seit 15 Jahren ist sie fester Bestandteil der US-amerikanischen Straftat-Prävention: die „Purge“-Nacht, in der allen Bürgern gestattet ist, für einen Zeitraum von zwölf Stunden jegliche Delikte zu begehen, inklusive Mord. Ohne die Hilfe von Polizei oder Krankenhäusern, soll die „Säuberung“ dafür sorgen, dass das restliche Jahr über, die Zahl der Straftaten minimiert wird. Doch die Rufe nach einer Abschaffung der „Purge“ wurden in der Vergangenheit immer lauter, auch die Senatorin Charlene Roan (Elizabeth Mitchell) fordert, die gewaltsamen Übergriffe, für die die Menschen keine strafrechtlichen Konsequenzen befürchten müssen, für immer zu beenden. Sie selbst wurde einst Opfer der Säuberung, überlebte aber, während ihre komplette Familie ausgelöscht wurde. Deshalb lässt sich Roan als Präsidentschaftskandidatin aufstellen, um ein Gesetz zur Abschaffung auf den Weg bringen zu können. Ihr Sicherheitschef Leo Barnes (Frank Grillo) hat in der kurz darauf beginnenden „Purge“ alle Hände voll zu tun, da Roans Feinde die Politikerin während der zwölf Stunden der Gewalt und des Schreckens, aus dem Weg räumen wollen. Weiter lesen »

The Whispering Star Kritik

The Whispering Star Kritik

Das Universum in ferner Zukunft: durch die rasanten technischen Entwicklungen, ist die Menschheit nahezu ausgestorben. Achtzig Prozent der Population machen nunmehr Roboter aus, unter ihnen auch der weibliche Android Yoko Suzuki (Megumi Kagurazaka), die als intergalaktische Botin die Sterne bereist, um den dort lebenden Menschen Päckchen zu überbringen. Diese hausen nur noch verstreut im All an den einsamsten Orten, die Inhalte der Päckchen sind aber Dinge, die sie an die Vergangenheit bzw. frühere menschliche Zivilisation und damit für sie bessere Zeiten erinnert: Fotos, Pappbecher, Zigarettenstummel, Kleidungsstücke. Für Yoko sind all diese Gegenstände bedeutungslos, sie empfindet nichts bei deren Anblick. Die meiste Zeit verbringt sie ohnehin nur in ihrem Raumschiff, um ihre Pakete zuzustellen, was oft Jahre dauert. Und so gleicht in ihrem einem Wohnhaus ähnelnden Schiff ein Tag dem anderen und sie versucht, die Eintönigkeit zu überstehen. Weiter lesen »

The Forest Kritik

The-Forest-kritikDer Aokigahara-Wald am Fuße des japanischen Flusses Fuji ist bekannt dafür, Jahr für Jahr viele Selbstmord-Willige anzuziehen. Seitdem ein japanischer Autor 1960 eine Protagonistin in seinem Roman in der Nähe des Waldes Suizid begehen ließ, übt das düstere Gebiet einen unheimlichen Reiz auf diese Menschen aus. In den Wald reist auch die junge Amerikanerin Sara (Natalie Dormer), die sich auf der Suche nach ihrer Zwillingsschwester befindet. Diese ist seit geraumer Zeit wie vom Erdboden verschluckt und es wird vermutet, dass auch sie sich in dem düsteren Wald das Leben genommen hat. Mit der Hilfe des Journalisten Aiden (Taylor Kinney) und dem einheimischen, ortskundigen Guide Michi (Yikiyoshi Ozawa), durchforstet sie das dichte, unwegsame Gelände. Sara ist sich sicher, dass ihre Schwester noch am Leben ist. Bald stellt sich aber vor allem die Frage: kann sie ihren Helfern trauen? Weiter lesen »