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The Hunt Kritik (2020)

Gemeinsam mit elf anderen Personen erwacht Crystal (Betty Gilpin) eines Tages geknebelt auf einer Lichtung im Wald. Keiner kennt den anderen. Warum man sie alle an diesen verlassenen Ort gebracht hat und wie sie dorthin gelangt sind? Keiner weiß es. Was jedoch bald alle ahnen: Sie sind die Hauptdarsteller in einem perfiden Spiel um Macht und Gewalt, in dem eine reiche Sadistin (Hilary Swank) die Fäden zieht. Sie hat die reale Menschenhatz, in deren Verlauf eine elitäre Gruppe auserwählter Amerikaner Jagd auf ihre „Opfer“ macht, organisiert. Doch ihre „Kunden“, allesamt liberal eingestellte US-Bürger, sind überrascht von der Widerstandsfähigkeit und dem Mut Crystals. Sie setzt sich zur Wehr und dreht den Spieß um.

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The roads not taken Kritik

Molly (Elle Fanning) steht beruflich im Moment ordentlich unter Strom, muss sich in letzter Zeit aber vor allem um ihren Vater Leo (Javier Bardem) kümmern. Der lebt in einer heruntergekommenen Wohnung direkt unter den New Yorker U-Bahn-Gleisen und ist auf fremde Hilfe angewiesen. Seit einiger Zeit schon liegt er fast nur noch im Bett, nuschelt vor hin und wirkt geistig zutiefst verwirrt. Nicht mal den Namen seiner Tochter kennt der innerlich zerrüttete Mitt-Fünfziger. Gedanklich durchwandert Leo, der nur noch in seiner eigenen Welt lebt, wichtige Stationen seines Lebens: Als er seine große Liebe Dolores in Mexiko kennenlernte oder er auf einer abseits gelegenen, griechischen Insel ein entbehrungsreiches Leben als Schriftsteller führte.

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The Gentlemen Kritik

Der Exil-Amerikaner Mickey Pearson (Matthew McConaughey) ist in Großbritannien zu einem der reichsten und einflussreichsten Drogenhändler des Landes aufgestiegen. Sein Marihuana-Imperium ist millionenschwer, weit verzweigt und gefürchtet. Doch Pearson hat genug vom kriminellen Geschäft und will sich zur Ruhe setzen. Bevor er aber sein Leben in der Upper-Class Londons genießen kann, beauftragt er seinen Mitarbeiter Ray (Charlie Hunnam) damit, einen geeigneten Käufer für sein Geschäft zu finden. Und siehe da: Schon bald gibt es eine Reihe an mysteriösen, von krimineller Energie angetriebenen Interessierten, die ein Auge auf Pearsons „Vermächtnis“ geworfen haben.

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The Lodge Kritik

Die Geschwister Aidan (Jaeden Martell) und Mia (Lia McHugh) sind nicht gerade begeistert, als sie der neuen Freundin (Riley Keough) ihres Vaters Richard (Richard Armitage) vorgestellt werden. Denn für sie kommt Grace einem Eindringling gleich, der scheinbar nur den Platz ihrer Mutter einnehmen will.  Um Frieden in das familiäre Chaos zu bringen, hat Richard eine Idee: Bei einem idyllischen Familienausflug in die abgeschieden gelegene Familienlodge sollen sich die Kinder und Grace besser kennenlernen. Doch es kommt anders als erwartet. Während Richard nochmal zur Arbeit zurückmuss, schneidet ein heftiger Schneesturm die streng religiöse Grace und die Kinder von der Außenwelt ab. Gemeinsam müssen sie in der einsamen Hütte ausharren. Und es droht weiteres Unheil: Eine unheimliche Macht scheint allmählich Besitz von Grace zu ergreifen. Die Situation droht zu eskalieren. 

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The Witcher (Serie) Kritik

Das Ende von Game of Thrones hat bei vielen Fantasy-Fans eine Lücke aufgerissen. Und nach dem unbefriedigenden Schluss dürstet es den Fans erst recht nach etwas, dass diese Lücke schließen kann. Auf Produzentenseite hingegen reibt man sich schon lange die Augen, wie eine Serie wie Game of Thrones denn so erfolgreich werden kann. Und kann man dieses Erfolgsrezept auch auf andere Fantasy-Universen übertragen? Mit der Verfilmung des Fantasy-Klassikers “The Witcher” will nun Netflix in die großen Fußstapfen von Game of Thrones treten, doch ob dies auch wirklich gelingt, das erfahrt ihr nachfolgend.

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Tea with the dames Kritik

Tea with the dames Kritik

Maggie Smith, Judi Dench, Eileen Atkins und Joan Plowright zählen seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Schauspielerinnen ihrer britischen Heimat. Dutzende Film- und Theaterpreise konnten die englischen Ladies im Laufe ihrer Karrieren ergattern, darüber hinaus wurden sie für ihre herausragenden Leistungen von der Queen zu „Dames“ geadelt. Seit den 60er-Jahren treffen sich die Vier in einem Cottage zum Tee – und plaudern über das Leben und die Karriere, den neuesten Klatsch und Tratsch sowie ihre Erfahrungen beim Film und am Theater. Regisseur Roger Michell begleitet eine solche „Tea-Party“ und lässt den Zuschauer an den aufregenden und emotionalen Gesprächen teilhaben. Weiter lesen »

Tanz der Teufel Kritik

Jedes Filmgenre hat die eine oder andere Perle hervorgebracht. Perlen, die mitunter einen anrüchigen Ruf genießen, wie etwa einer der bekanntesten Horrorfilme: „Tanz der Teufel“! Sam Raimis („Spiderman“, „Drag Me To Hell“) erster Spielfilm aus dem Jahre 1981 genießt heute zweifellos Kultstatus – und ist nach wie vor in Deutschland indiziert.

Ob der für seine „Gewaltdarstellungen“ gleichermaßen berühmte wie verteufelte Streifen nur ein harmloser Trash-Spaß ist oder, wie einige Kritiker meinen, menschenverachtend sei, soll nachfolgend geklärt werden. Im Gänsehaut-Marsch. Weiter lesen »

The Sisters Brothers Kritik

The Sisters Brothers Kritik

Im ganzen Wilden Westen sind die Auftragskiller Eli (John C. Reilly) und Charlie Sisters (Joaquin Phoenix) berühmt-berüchtigt. Ihr neuester Job: Sie sollen den Goldsucher und Chemiker Hermann Kermit Warm (Riz Ahmed) ermorden. Ihr Auftraggeber ist ein zwielichtiger, nur unter dem Namen „Kommodore“ bekannter Mann (Rutger Hauer). Doch bevor die Sisters Brothers den Mord vollstrecken können gilt es, Warm erst einmal aufzuspüren. Der melancholische Träumer Eli und der trinkfeste Soziopath Charlie vermuten ihr nächstes Opfer bei Sacramento. Auf ihrer langen Reise durch die unwirtlichen Landschaften Oregons müssen sie einigen Gefahren trotzen. Eine der größten: Detectiv Jim Morris (Jake Gyllenhaal), der ebenfalls auf der Suche nach Warm ist und den Brüdern immer einen Schritt voraus ist. Weiter lesen »

The house that Jack built Kritik

The house that Jack built Kritik

Im Zentrum von „The house that Jack built“ steht der überdurchschnittlich intelligente Jack (Matt Dillon), ein gemeingefährlicher Psychopath. In den letzten zwölf Jahren hat er mehr als 60 Morde begangen. Dabei begann Jacks beispiellose Tötungsserie einst eher unfreiwillig, als er nämlich eine Mitfahrerin (Uma Thurman) nur durch Zufall ins Jenseits beförderte. Doch Jack fand Gefallen am Töten und begann, seine Morde mehr und mehr als Kunstwerke zu inszenieren. Über seine Taten und philosophische Themen tauscht er sich in seinen Gedanken mit einem geheimnisvollen Mann namens Verge (Bruno Ganz) aus. Doch Jack ist mit seinem „Werk“ noch nicht zufrieden, ihm steht seine absolute Meisterleistung erst noch bevor: Ein Haus, das er – ein studierter Ingenieur der zeitlebens lieber Architekt geworden wäre – selbst erschaffen hat. Und während Jack auf sein Opus Magnum zusteuert, hat die Polizei die Spur des brutalen Killers aufgenommen. Weiter lesen »

The Rider Kritik

The Rider Kritik

Brady Blackburn (Brady Jandreau) gewinnt ein Rodeo-Reitturnier nach dem anderen und ist ein echter Champ im Sattel. Eines Tages jedoch kommt es zur Katastrophe: Brady hat einen Unfall, bei dem er schwerste Verletzungen davon trägt. Fortan muss der junge Mann eine Metallplatte im Schädel tragen. Und: Künftig ist das Reiten für ihn tabu. Für Brady eine doppelte Tragödie. Zum einen liebt er nichts mehr als das Rodeo-Reiten und nichts anderes kann dies für ihn ersetzen. Zum anderen definieren sich die Lakota-Sioux, denen Brady entstammt, über die Arbeit und die Beschäftigung mit den Pferden. Wer dort als echter Mann gelten und etwas zählen will, muss sich erfolgreich im Sattel halten können. Ablenkung erfährt der sanftmütige Brady durch seinen Vater Wayne und seine geistig behinderte Schwester Lilly, um die er sich mit viel Geduld kümmert. Ein mahnendes Beispiel für die Gefahren des Rodeo-Reitens ist ihm zudem sein bester Freund Lane, der seit einem Unfall querschnittsgelähmt ist. Schafft es Brady, endgültig mit dem Reiten aufzuhören? Weiter lesen »