Archive for Sonstiges

finanzfilme: Übersicht über die besten Börsefilme und FinanzfilmeFinanzfilme sind gerade ja richtig angesagt und daran ist sicherlich nicht nur Leonardo Dicaprios grandiose Vorstellung in Wolf of Wallstreet schuld. Nach der großen Finanzkrise ab dem Jahr 2007, die als US-Immobilienkrise (auch Subprimekrise) begann, ist das Interesse in der allgemeinen Bevölkerung auch an der eigentlich trockenen Thematik der Finanzen erwacht. Und eins muss man Hollywood wirklich lassen, sie haben es in einigen Filmen wirklich geschafft, die doch häufig komplexe Materie in spannende und unterhaltsame Filme zu gießen. So braucht man zwar keine spezielles Vorwissen, wenn man einen der nachfolgenden Finanzfilme schaut, wer aber genauer verstehen möchte, was sich hinter den Begriffen Penny Stocks, Subprime Kredite, Mortgage Backed Securities oder Collateralized Mortgage Obligations steckt, den kann ich nur empfehlen, sich im Internet, in Finanzblogs, wie beispielsweise finanzeinstieg.de oder finanzwesir.com, schlau zu machen. Aber wie gesagt, kann man auch ohne dieses Wissen die nachfolgenden Finanzfilme genießen, teilweise werden einige Begriffe und die Theorie dahinter auch sehr anschaulich direkt in den Filmen vorgestellt und erklärt. Wer also mal etwas Anderes als stumpfe Action sucht, der ist mit den nachfolgenden Filmen bestens beraten. Weiter lesen »

24 Wochen Kritik

24 Wochen Filmkritik

Eigentlich könnte es für Astrid (Julia Jentsch) und ihren Ehemann Markus (Bjarne Mädel) gerade gar nicht besser laufen: die Karriere von Astrid als Kabarettistin läuft sehr gut, ihre Fans verehren sie. Ihr Mann und Manager Markus, hält ihr den Rücken frei. Auch ein zweites Kind ist unterwegs und auch das Familienglück scheint daher perfekt. Doch das Ergebnis einer Routineuntersuchung ändert schlagartig alles: es stellt sich heraus, dass das Ungeborene nicht nur mit einem Herzfehler sondern auch mit dem Down-Syndrom auf die Welt kommen würde. Es beginnen qualvolle Wochen für die werdenden Eltern, in deren Verlauf sie sich entscheiden müssen, ob sie das Kind behalten wollen – oder es doch noch abtreiben lassen. Endlose Diskussionen mit der Familie und die vielen Ratschläge von Freunden und Bekannten, die sich nicht deutlicher voneinander unterscheiden könnten, sorgen dafür, dass sich die Unsicherheiten nur noch verstärken. Weiter lesen »

schriftsteller und autoren filme

Sie erwecken in unseren Köpfen fantastische Welten und informieren uns täglich über das aktuelle Weltgeschehen. Die Rede ist von der schreibenden Zunft, also Schriftsteller, Journalisten, ja generell Autoren. Eine Berufsgruppe die man selbst meist nicht zu Gesicht bekommt, sondern die durch ihre Schriften mit uns sprechen. Kein Wunder also, dass es auch den ein oder anderen Film über Schriftsteller und Journalisten gibt. Nachfolgend habe ich eine kleine Liste mit den besten Filmen über Schriftsteller und Journalisten zusammengetragen und kurz vorgestellt. Viel Spaß damit! Weiter lesen »

22 Jump Street Kritik

22 Jump Street FilmkritikIhren ersten richtigen Fall und Undercovereinsatz auf der Highschool haben die beiden Neu-Cops Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum) mehr schlecht als recht gelöst, aber sie haben ihn gelöst. Deshalb werden sie nun auf die nächst höhere Bildungseinrichtung geschickt, um dort abermals unerkannt und verdeckt zu ermitteln: aufs College. Dort sollen sie die Lieferanten einer neuen Droge ausfindig machen, die unter den Studenten der letzte Schrei ist. Auf dem College muss sich jedoch beweisen, wie ernst und innig die Freundschaft zwischen den beiden Chaoten wirklich ist: Denn während Schmidt mit (fast) allem nötigen Ernst versucht, den Fall zu lösen, erliegt Jenko schon bald den Reizen des ausschweifenden Studenten-Lebens: Frauen, Alkohol, Party. Weiter lesen »

3 Days to kill Kritik

3 Days to kill filmkritikEthan Runner (Kevin Costner) ist ein altgedienter, erfahrener Geheimdienst-Agent, den nichts mehr so schnell erschüttern kann. Bei all der Arbeit kam in den vergangenen Jahren nur die Familie ein wenig kurz. Das will Ethan nun ändern: Er will die Arbeit zurückfahren, um sich mehr um seine geliebte Tochter Zoe (Hailee Steinfeld) kümmern zu können. Doch dann der Paukenschlag: Ethan erfährt, dass er an einer tödlichen Krankheit leidet und nur noch kurze Zeit zu leben hat. Da er nichts mehr zu verlieren hat, lässt er sich auf ein gewagtes Experiment ein und probiert ein Medikament aus, das sein Leben retten soll. Ethans Auftraggeberin (Amber Heard) stellt ihm jedoch eine Bedingung: Er muss einen letzten Auftrag erledigen, ehe er sich zur Ruhe setzen kann und bekommt dafür drei Tage Zeit. Als Nebenwirkung der Pillen leidet der erfahrene Agent jedoch unter Halluzinationen und Verfolgungswahn, was seine Arbeit um einiges erschwert. Weiter lesen »

11 Freundinnen Kritik

11-freundinnenEs sollte nach der Männer-Fußball-WM 2006 im eigenen Land das nächste große Sommermärchen werden: im Sommer 2011 war Deutschland Gastgeber der Fußball-WM der Frauen. Der Dokumentarfilm “11 Freundinnen” von Sung Hyung Cho – die in “Full Metal Village” bereits das Groß-Event “Wacken” filmisch äußerst unterhaltsam und interessant dokumentierte – begleitet die Frauen-Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg zur WM und beobachtet sie schließlich auch während des Turniers. Aus dem erweiterten Material der TV-Doku „Nachspiel” über die Fußball-WM 2011 hat Hyung Cho nun also noch einen Kinofilm gebastelt. “11 Freundinnen” besticht durch sorgfältige, umfassende Beobachtungen des sportlichen Alltags der Frauen und zeigt auf gelungene Weise beispielhaft unterschiedliche Lebensentwürfe auf. Einzig schade ist es, dass der Film mit einer gehörigen Verspätung – erst zwei Jahre nach dem Turnier – nun in den Kinos startet und daher veraltet erscheint. Weiter lesen »

3 Zimmer/Küche/Bad-Kritik

3-Zimmer-Kueche-Bad-KritikMit der mutigen Tragikomödie „Renn, wenn du kannst“ über die Gefühlsirrungen und –wirrungen eines gelähmten Studenten, gelang Regisseur Dietrich Brüggemann 2010 der große Durchbruch. Auf sensible Weise garnierte Brüggemann seine im Kern tieftraurige, rührende Story mit gezielt eingesetzten humorvollen Momenten und schuf so einen berührenden Film, der es dem Zuschauer trotz aller Tragik erlaubte, auch mal herzhaft zu lachen. Ganz ähnlich gestaltet sich nun der neue Film des Münchners, der sich wiederum als eine Art melancholische Komödie verstehen lässt. In „3 Zimmer/Küche/Bad“, seinem dritten Kinofilm, folgt Brüggemann acht jungen Leuten, die sich in einer der spannendsten Lebensphasen befinden: der Zeit zwischen Mitte 20 und Mitte 30, wenn sich das Studium dem Ende entgegenneigt und man darüber nachzudenken beginnt, was man denn nun eigentlich aus seinem Leben nach der wilden Studentenzeit (beruflich wie privat) machen will. Weiter lesen »

Mads Mikkelsen dreht einmal quer durch Europa. Der Däne, der als Bond-Bösewicht „Le Chiffre“ in „Casino Royale“ weltberühmt wurde, steht für seinen neuen Film „Move On“ in elf Ländern vor der Kamera (Albanien, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Österreich, Mazedonien, Montenegro, die Niederlande, die Slowakei, Tschechien und Ungarn). In dem Agententhriller und Roadmovie spielt Mikkelsen einen einsamen Wolf, der einen Koffer mit dubiosem Inhalt an einen unbekannten Empfänger überbringen soll. Das geht nicht ohne Probleme ab, denn an dem Koffer sind auch andere interessiert. Weiter lesen »

17 Mädchen Kritik

17 Maedchen„17 Mädchen“ ist der erste Film der französischen Schwestern Delphine und Muriel Coulin, die mit ihrer Tragikömodie die wahre Geschichte von 17 Mädchen aufgreifen, die beschließen, alle gemeinsam schwanger zu werden. Die Begebenheit trug sich im Frühjahr 2008 im amerikanischen Massachusetts zu. Die Coulin-Schwestern verlagerten den Handlungsort ihres Films in eine kleine französische Hafenstadt am Atlantik und wählten ihre weiblichen Hauptdarsteller aus über 600 Bewerberinnen aus, teils Schauspielerinnen, teils Laien. „17 Mädchen“ rückt die Suche nach Identität und das Streben nach Selbstständigkeit und Eigenverantwortung von Heranwachsanden ins Zentrum und erzählt auf berührende aber auch witzige Weise von dieser wahren Geschichte. Zu Recht war „17 Mädchen“ einer der großen Überraschungserfolge bei den Filmfestspielen in Cannes 2011. Weiter lesen »

13 Kritik

Mit dem Film „13 Tzameti“ sorgte der georgische Regisseur und Drehbuchautor Géla Babluani 2005 international für großes Aufsehen. Seine bitter-böse Geschichte von einem jungen Mann, der zufällig in ein perverses, tödliches Spiel verstrickt wird, erhielt den Europäischen Filmpreis für den besten Film sowie – im gleichen Jahr – den Luigi-De-Laurentiis-Preis bei den Filmfestspielen von Venedig. Da Babluanis’ Debüt sowohl bei Kritik als auch bei Publikum überzeugen konnte, durfte er 2010 sein eigenes US-Remake inszenieren. Dafür konnte er gleich eine ganze Reihe an international renommierten Darstellern gewinnen, so z.B. Sam Riley, Mickey Rourke und Jason Statham. Ebenso wie das Original besticht auch „13“ durch seine teils fast unerträgliche Spannung und die schnörkellose Inszenierung. Weiter lesen »