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Sunburned Kritik

Die vierzehnjährige Claire (Zita Gaier) verbringt die Ferien mit ihrer älteren Schwester Zoe (Nicolai Borger) und ihrer Mutter Sophie (Sabine Timoteo) in einem Hotel am Strand in der spanischen Region Andalusien. Claire ist enttäuscht, dass ihre Mutter, die die meiste Zeit am Pool des Hotels verbringt, nur wenig Interesse für ihre Töchter zeigt. Immerhin bleibt Claire noch ihre Schwester, an die sie sich in den ersten Tagen klammert. Doch auch das wird zunehmend schwerer, als sich Zoe in einen gleichaltrigen Jungen verliebt und mit diesem ihre Zeit verbringt. Auf sich allein gestellt und gelangweilt, streift Claire am Strand umher. Dort lernt sie bald darauf den Strandverkäufer Amram (Gedion Oduor Wekesa) kennen. Claire will dem aus dem Senegal stammenden Jungen, der sich nichts mehr wünscht als seinen Vater endlich wieder zu sehen, helfen. Es ist der Beginn einer komplizierten Beziehung.

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Stiller Kamerad Kritik

Stiller Kamerad Kritik

Dieser sehr emotionale Dokumentarfilm von Leonhard Hollmann aus dem Jahr 2017 zeigt behutsam, wie die Kraft der Nähe von Pferden, Traumata bei Soldaten heilen kann. Seitdem auch deutsche Soldaten in Kriegsgebieten eingesetzt werden, machen sie Erfahrungen mit lebensbedrohlichen Situationen. Sie werden Zeugen von Gewaltverbrechen und Zerstörungen, oder müssen selbst töten. Der Film begleitet zwei Soldaten und eine Soldatin, die diese Erlebnisse traumatisiert haben.

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Schlaf Kritik

Marlene (Sandra Hüller) lebt mit ihrer Tochter Mona (Gro Swantje Kohlhof) in Hamburg und leidet unter wiederkehrenden Alpträumen. Der Ort der düsteren Träume ist ein Waldhotel, das sie eines Tages in einer Zeitschriftenannonce wiederzuerkennen glaubt. Ohne lange zu überlegen fährt sie nach Stainbach, einem unscheinbaren kleinen Dorf, in dem sich das Hotel Sonnenhügel befindet – das Hotel aus ihren Träumen. Vor Ort erkennt Marlene, dass ihre quälenden Träume in direktem Zusammenhang zu drei Suiziden stehen, die einst in dem Hotel passiert sind. Kurz darauf fällt Marlene in eine Art komatösen Zustand und wird in die Psychiatrie eingewiesen. Daraufhin reist Mona nach Stainbach, um den unheimlichen Vorgängen auf den Grund zu gehen. Der Beginn eines lebensbedrohlichen Horrortrips.

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Christoph Schlingensief, der 2010 nach zweijährigem Kampf gegen den Krebs im Alter von nur 49 Jahren starb, galt als künstlerisches Wunderkind. Schon in seinen frühen 20ern lehrte er an der Düsseldorfer Kunstakademie, mit Mitte 20 war er Aufnahmeleiter einer der erfolgreichsten Seifenopern der 80er-Jahren („Lindenstraße“). Bekanntheit als Filmemacher erlangte er mit seiner „Deutschlandtrilogie“: „100 Jahre Adolf Hitler“, „Das deutsche Kettensägenmassaker“ und „Terror 2000“. Ab 1995 etablierte er sich als von der Kritik gefeierter Opern- und Theater-Regisseur („Hamlet“, „Parsifal“) und inszenierte an einigen der renommiertesten Häuser im deutschsprachigen Raum (Volksbühne Berlin, Schauspielhaus Zürich, Wiener Burgtheater u.a.).

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In „Streetdance – Folge deinem Traum!“ muss sich eine begabte Tänzerin während einer wichtigen Tournee zwischen zwei Männern entscheiden. Barlow (Juliet Doherty) ist eine ehrgeizige und hochtalentierte Tänzerin. Eines Tages erhält sie die große Chance zum unerwarteten Durchbruch: Sie darf bei der Welttournee des Broadway-Stücks „Free Dance“ dabei sein und ihren großen Traum leben. Doch es dauert nicht lange und Barlow wird mit Erfolgsdruck und Gefühlschaos konfrontiert. Denn nicht nur der Tour-Pianist Charlie (Harry Jarvis) interessiert sich für sie, auch der attraktive Choreograph Zander (Thomas Doherty) hat ein Auge auf die Tänzerin geworfen. Barlow muss sich entscheiden. Als wäre das noch nicht genug erhebt auch noch der Star der Show, Popstar Kayla Jordan (Jorgen Makena), Ansprüche auf Zander und lässt die anderen ihre Macht und ihren Einfluss spüren. Weiter lesen »

Stan & Olli Kritik

Stan und Ollie Kritik

Das britisch-amerikanische Komiker-Duo Stan & Oli ist 1937 auf dem Höhepunkt angelangt. Abseits der Filmkulisse aber herrscht dicke Luft zwischen Stan Laurel und Oliver Hardy. Während Stan (Steve Coogan) den Knebelvertrag mit Studioboss Hal Roach (Danny Huston) nicht verlängern will, plagen Olli Existenzängste. Ihm fehlt das Selbstvertrauen, dem egoistischen Roach zu widersprechen. Das Ende des legendären Duos naht. Ein Zeitsprung ins Jahr 1953: Mehr als 15 Jahre nach ihren Erfolgen hangeln sich Stan und Olli von einem schäbigen Bühnenauftritt zum nächsten. Ihr Alltag ist geprägt von schäbigen Unterkünften und halbleeren Rängen. Hinzu kommen gesundheitliche Probleme und Ärger mit den Ehefrauen. Gelingt den ehemals erfolgreichsten Komikern der Geschichte je ein Comeback? Weiter lesen »

Skin Creepers Kritik

Skin Creepers Kritik

Wenn Micaelas Schhäfers Brüste in einem Horrofilm nicht nur einen Auftritt, sondern gleich zwei bekommen, dann sagt das eigentlich schon viel über den Film aus, oder? Da sich die Kurzbeschreibung von „Skin Creepers“ mit „Horror trifft Porno trifft Komödie“ aber schon so skurril anhört, haben wir den Low-Budget Film dennoch eine Chance gegeben. Ob Skin Creepers mehr als Micaelas Schhäfers Brüste zu bieten hat oder auch nicht, erfährt man in der nachfolgenden Kritik. Weiter lesen »

Sicario 2 Kritik

Sicario 2 Filmkritik

Über zwei Jahre sind für FBI-Agent Matt Graver (Josh Brolin) und Auftragskiller Alejandro Gillick (Benicio Del Toro) seit ihrem gemeinsamen Einsatz mittlerweile ins Land gezogen. Früher als gedacht, befinden sich die ungleichen Partner erneut an der amerikanisch-mexikanischen Grenze. Dorthin haben die Drogenkartelle mittlerweile einen Großteil ihrer Aktivitäten verlagert. Immer öfter schleusen sie ihre treuen Gefolgsleute von Mexiko in die Staaten, um dort blutige Terroranschläge zu verüben. Einer der „umtriebigsten“ Schleuser ist kein geringerer als Kartellchef Carlos Reyes. Nach einem besonders verlustreichen Anschlag in einem Kaufhaus, soll Alejandro einen Krieg zwischen den Kartellen heraufbeschwören. Damit das gelingt plant er, die Tochter von Reyes zu entführen und die Tat einem konkurrierenden Kartell in die Schuhe zu schieben. Weiter lesen »

Stronger Kritik

stronger kritik

April 2013: Terroristen verüben einen Anschlag auf den berühmten Boston Marathon. Drei Menschen sterben, über 260 werden schwer verletzt. Mittendrin befand sich auch Jeff Bauman (Jake Gyllenhaal), der seine Ex-Freundin Erin Hurley (Tatiana Maslany) an der Ziellinie anfeuern wollte. Durch die Detonation eines Sprengsatzes in seiner Nähe, verliert er beide Beine. Er überlebt das Attentat und hilft der Polizei – da er einen der Terroristen identifizieren kann – wenig später sogar noch bei der Aufklärung. Doch Jeffs eigentlicher Kampf beginnt mit der Zeit nach der Entlassung aus der Klinik. In dem Gewissen, künftig ein Leben im Rollstuhl führen zu müssen, stehen dem 27-Jährigen schwere Monate anstrengendster Reha-Maßnahmen bevor. Hinzu kommt, dass er von den Medien zum Helden stilisiert wird. Doch Jeff selbst glaubt nicht an das Bild, dass die Öffentlichkeit von ihm hat. Weiter lesen »

Shape of water Kritik

Baltimore 1963: Die stumme Putzfrau Elisa (Sally Hawkins) arbeitet in einer geheimen Forschungsstation der US-Regierung. Sie geht dort unauffällig ihrer täglichen Arbeit nach und kaum jemand nimmt Notiz von ihr. Durch Zufall kommt sie eines Tages hinter ein streng geheimes Experiment des Militärs: in einem Tank wird ein ebenso mysteriöses wie geheimnisvolles Fischwesen – optisch eine Mischung aus Amphibie und Mensch – gefangen gehalten. Im Laufe der Zeit nähern sich Elisa und der Amphibienmann, zwei von der Gesellschaft Verstoßene, immer mehr einander an. Bis sich Elisa, die noch nie einen Freund hatte, in das Wesen verliebt. Als sie erfährt, dass dieses seziert werden soll, fasst sie mit ihrem Nachbarn Giles (Richard Jenkins) einen Entschluss: sie will die Kreatur in einer Nacht-und-Nebel-Aktion befreien. Eine Aktion, die dem Wesen zwar die Freiheit schenkt, allerdings Elisa und Giles auch mächtig Ärger einhandelt. Denn nicht nur das US-Militär sondern auch russische Spione haben es auf die heilenden Kräfte des Amphibienmannes abgesehen. Weiter lesen »