Archive for S

Stronger Kritik

stronger kritik

April 2013: Terroristen verüben einen Anschlag auf den berühmten Boston Marathon. Drei Menschen sterben, über 260 werden schwer verletzt. Mittendrin befand sich auch Jeff Bauman (Jake Gyllenhaal), der seine Ex-Freundin Erin Hurley (Tatiana Maslany) an der Ziellinie anfeuern wollte. Durch die Detonation eines Sprengsatzes in seiner Nähe, verliert er beide Beine. Er überlebt das Attentat und hilft der Polizei – da er einen der Terroristen identifizieren kann – wenig später sogar noch bei der Aufklärung. Doch Jeffs eigentlicher Kampf beginnt mit der Zeit nach der Entlassung aus der Klinik. In dem Gewissen, künftig ein Leben im Rollstuhl führen zu müssen, stehen dem 27-Jährigen schwere Monate anstrengendster Reha-Maßnahmen bevor. Hinzu kommt, dass er von den Medien zum Helden stilisiert wird. Doch Jeff selbst glaubt nicht an das Bild, dass die Öffentlichkeit von ihm hat. Weiter lesen »

Shape of water Kritik

Baltimore 1963: Die stumme Putzfrau Elisa (Sally Hawkins) arbeitet in einer geheimen Forschungsstation der US-Regierung. Sie geht dort unauffällig ihrer täglichen Arbeit nach und kaum jemand nimmt Notiz von ihr. Durch Zufall kommt sie eines Tages hinter ein streng geheimes Experiment des Militärs: in einem Tank wird ein ebenso mysteriöses wie geheimnisvolles Fischwesen – optisch eine Mischung aus Amphibie und Mensch – gefangen gehalten. Im Laufe der Zeit nähern sich Elisa und der Amphibienmann, zwei von der Gesellschaft Verstoßene, immer mehr einander an. Bis sich Elisa, die noch nie einen Freund hatte, in das Wesen verliebt. Als sie erfährt, dass dieses seziert werden soll, fasst sie mit ihrem Nachbarn Giles (Richard Jenkins) einen Entschluss: sie will die Kreatur in einer Nacht-und-Nebel-Aktion befreien. Eine Aktion, die dem Wesen zwar die Freiheit schenkt, allerdings Elisa und Giles auch mächtig Ärger einhandelt. Denn nicht nur das US-Militär sondern auch russische Spione haben es auf die heilenden Kräfte des Amphibienmannes abgesehen. Weiter lesen »

Silence Kritik

Silence Kritik

Portugal 1638: Der Jesuit Sebastião Rodrigues (Andrew Garfield) wird nach Japan geschickt, um dort Missionsarbeit zu leisten. Begleitet wird er von seinem Glaubensbruder Francisco Garrpe (Adam Driver). Außerdem sollen sie in dem ostasiatischen Land einem Gerücht auf den Grund gehen: der angesehene Pater Cristóvão Ferreira (Liam Neeson) soll nämlich vom Glauben abgefallen sein und dem Christentum abgeschworen haben. In dem Inselstaat angekommen, bietet sich den beiden jungen Jesuiten ein Bild des Schreckens: Christen und Missionare werden brutal verfolgt. Entdeckt man ihren Glauben oder ihre missionarischen Bestrebungen, sind sie dem Tode geweiht. Der Grund ist ein niedergeschlagener Aufstand auf einer nahegelegenen Halbinsel, der von Bauern initiiert wurde. Seit diesem Vorfall sind in Japan Andersgläubige von Folter, Kreuzigungen und Tod, bedroht. Weiter lesen »

Swiss Army Man Kritik

Könnte es etwas verstörenderes geben, als sich mit einer Leiche über Fäkalien zu unterhalten? Wer hierauf mit einem klaren Nein antworten kann, lebt entweder ein sittsames Leben oder er hat noch nicht Swiss Army Man angeschaut. Darin wird nämlich Castaway einmal ganz ohne Volleyball interpretiert und die Rückkehr eines gestrandeten zurück in das Leben thematisiert. Was das alles mit einer Leiche und ganz viel Scheiße zu tun hat, das erfahrt ihr in der nachfolgenden Kritik zu Swiss Army Man. Weiter lesen »

Split Kritik

Für die drei Freundinnen Casey (Anya Taylor-Joy), Marcia (Jessica Sula) und Claire (Haley Lu Richardson) entwickelt sich der Shopping-Trip in die Stadt zur reinsten Hölle – denn er endet im Kellerverlies des finsteren Kevin (James McAvoy), der die Drei brutal entführt. Das „Besondere“ an Kevin: er leidet unter einer mehrfach gespaltenen Persönlichkeit, denn ganze 23 verschiedene Personen bzw. Charaktere vereinen sich in ihm. Und so kann es sein, dass den Mädchen an einem Tag eine ältere Dame im Keller gegenübersteht, am anderen ein kleiner Junge, der auf dem Boden sitzt und spielt. Stets steckt Kevin in der Verkleidung und die jungen Opfer wissen nie, wen sie als nächstes vor sich haben werden. Viel Zeit zur Flucht bleibt ihnen nicht, denn die verschiedenen Persönlichkeiten sprechen immer wieder von einer geheimnisvollen „Bestie“. Den Mädchen wird klar: bald kommt es zum Ausbruch von Kevins 24. Persönlichkeit, die schlimmer ist als alle anderen. Weiter lesen »

Star Trek Beyond Kritik

Zum zweiten Mal ging in Star Trek Beyond die „neue“ oder eigentlich alte Enterprise auf die Reise in die unendlichen Weiten des Weltalls. Wie schon in Star Trek Into Darkness sind die Hauptprotagonisten Chris Pine als junger Captain Kirk und Zachary Quinto als ebenfalls junger Spock zusammen mit Pille (Karl Urban) und Scotty (Simon Pegg) sowie Uhura, Chekov und Sulu unterwegs in Regionen, de nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Weiter lesen »

Star Wars Rogue One Kritik

Jyn Erso (Felicity Jones), die sich seit ihrer Jugend ohne Eltern durchschlägt, wird von der Rebellion angeheuert. Diese stellt sich dem zerstörerischen Imperium entgegen, das ein Sternensystem nach dem anderen in seine Gewalt bringt. Die Rebellen um Mon Mothma (Genevieve O’Reilly) wissen um die Macht, die von Jyn ausgeht: zum einen erweist sich die des Diebstahls und der Dokumentenfälschung Beschuldigte als ungemein talentierte Kämpferin. Zum anderen hat ihr Vater, der Wissenschaftler Galen Erso (Mads Mikkelsen), dem Imperium dabei geholfen, die mächtigste Waffe der Galaxie zu bauen: den Todesstern, der in der Lage ist, jeden Planten zu zerstören. Doch Galen hat den Todesstern in seinem Inneren mit einer Schwachstelle ausgestattet, die ihn zerstören könnte. Doch zuerst müssen die Rebellen an die Baupläne der Waffe gelangen. Mit dem Agenten Cassian Andor (Diego Luna) und dem Druiden K-2SO (Alan Tudyk), begibt sich Jyn auf die Suche danach. Weiter lesen »

Shut In Kritik

Die Kinderpsychologin Mary (Naomi Watts) hat sich nach dem Unfalltod ihres Mannes in die Abgeschiedenheit der Natur Neuenglands zurückgezogen. In ihrem entlegenen Haus muss sie sich zudem um ihren Sohn (Charlie Heaton) kümmern, der bei demselben Unfall schwer verletzt wurde. Er ist ein vollständig gelähmter Pflegefall. Mary hat nicht viel Kontakt zu anderen Menschen, und wenn, dann kommuniziert sie am ehesten noch über die Skype-Videotelefonie mit ihrer Umwelt. Etwas Positives scheint in ihr Leben Einzug zu halten, als sie sich dazu entscheidet, sich um den Waisenjungen Tom (Jacob Tremblay) zu kümmern. Der sensible Junge könnte ihr ein wenig Abwechslung vom Pflege-Alltag verschaffen. Sie bietet ihm sogar an, für eine gewisse Zeit in ihrem Haus zu wohnen. Doch alles ändert sich, als Tom eines Tages in einem heftigen Schneesturm verschwindet. Die Polizei erklärt ihn für Tod – und für Mary beginnt eine Zeit der Albträume und mysteriösen Geschehnisse. Ist Tom vielleicht gar nicht tot und hat er möglicherweise etwas mit den seltsamen Ereignissen zu tun? Weiter lesen »

Sing Street Kritik

sing street kritikDie irische Hauptstadt Dublin 1985: Der 14-jährige Conor wächst in schwierigen Verhältnissen auf: seine Eltern stehen kurz vor der Scheidung und aus finanzieller Not muss er die Schule wechseln. In seiner neuen Schule zieht er sich zurück und flüchtet mit Hilfe seines großen Bruders Brendon (Jack Reynor) in die Welt von New Wave und Pop. Insgeheim träumt er von der hübschen Raphina (Lucy Boynton), die er jeden Tag gegenüber der Schule stehen sieht. Da sie für ihn unerreichbar ist, denkt er sich etwas ganz besonderes aus, um ihr Herz für sich zu gewinnen: er bietet ihr an, in einem Musikvideo seiner Band mitzuspielen. Dass Brendon weder singen noch ein Instrument spielen kann, geschweige denn eine eigene Band hat, ahnt Raphina nicht. Damit sein ausgeklügelter Plan nicht scheitert, gründet er mit dem Multiinstrumentalisten Eamonn (Mark McKenna) sowie einigen Jungs aus der Umgebung, eine Indie-Pop-Band. Conor bleibt nicht viel Zeit, seine Fähigkeiten zu verbessern, da Raphina in ein paar Wochen nach London ziehen will. Weiter lesen »

Survival Game Kritik

mafia survival game KritikAuf den ersten Blick könnte man den Film Survival Game (Original: Mafiya: Igra na vyzhivanie) mit einem russischen Abklatsch von die Tribute von Panem verwechseln. Tatsächlich basiert der Film aber auf dem Gesellschaftsspiel „Mafia“ – auch bekannt als „Mord in Palermo“ oder „Die Werwölfe von Düsterwald“. Hierbei stehen sich 11 Spieler gegenüber, zwei davon befinden sich in der Mafia und können nach jedem Spielzug einen „unschuldigen“ Zivilisten töten. Alle Spieler wiederum können pro Runde einen Spieler bestimmen, der ihrer Meinung nach in der Mafia ist. Das Spiel ist genau dann zu Ende, wenn entweder nur noch die Mafia-Mitglieder übrig sind oder aber die beiden Mafia-Mitglieder von den anderen Mitspielern überführt wurde. Während beim lustigen Gesellschaftsspiel mit der Familie und Freunden den aus den Spiel entfernten Spielern kein Haar gekrümmt wird, geht es im Film wie der Name schon sagt, um das nackte Überleben. Im Gegenzug winkt den Gewinnern aber auch ein beachtliches Preisgeld. Immerhin wird das Spiel live übertragen und Tausende fiebern mit den Spielern an den Fernseh-Bildschirmen mit. Und da der Film diesen Monat auch auf DVD und Blu-ray erhältlich ist, kannst auch du einer dieser Zuschauer sein. Ob du dich auf einen spannenden Überlebensthriller mit fiesen Intrigen freuen kannst oder auf dich aber doch nur wieder langweiliger Einheitsbrei wartet, das erfährst du in der nachfolgenden Filmkritik. Weiter lesen »