Archive for P

Piranha 3D Filmkritik

Piranha 3D FilmkritikWas ist der Alptraum aller Taucher und Schwimmer? Ganz klar: Haie! Glücklicherweise sind die Meeresräuber in Flüssen und Seen ebenso selten wie „Nessie“ anzutreffen. Grund zum Durchatmen besteht dennoch nicht. Denn in so manchen Flüssen lauern die berühmt-berüchtigten Piranhas: Je nach Art bis zu 40 Zentimeter lange Raubfische mit rasiermesserscharfen Zähnen, die angeblich eine Kuh – oder einen Menschen – binnen weniger Minuten bis auf die Knochen abnagen können, wenn sie Lust dazu verspüren.

Angesichts dessen überrascht es, wie sträflich diese gefürchteten Fische bislang vernachlässigt wurden. Abgesehen von einigen meist kleineren Produktionen halten sich Filme über die „Mini-Haie“ in überschaubaren Grenzen. Jedenfalls bis sich Frankreichs Jungstar Alexandre Aja („High Tension“) anschickte, typisch amerikanischen Horror mit seinen bizarren Gewaltphantasien zu vermengen und dem Ganzen eine gerade aktuelle „In 3D!“-Schleife zu verpassen. Ob er sich an „Piranha 3D“ die Zähne ausgebissen hat, erfahrt ihr in nachfolgender, garantiert ungefährlicher Kritik. Weiter lesen »

Predators

Der Mensch ist das erfolgreichste Raubtier dieses Planeten. Jedenfalls bis er es mit einer noch weitaus erbarmungsloseren, nahezu unbesiegbaren Spezies zu tun bekommt. Die Rede ist natürlich von den „Predators“, den namenlosen Jägern aus den Tiefen des Weltalls. 1987 erstmals in Erscheinung und von Arnold Schwarzenegger in den Allerwertesten getreten, sind die hünenhaften Aliens samt ihren coolen Kampfanzügen aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken.

Dabei wurde das vorhandene Potenzial bislang erstaunlich selten genützt. Drei Jahre nach dem beachtlichen Erfolg von „Predator“ erschien die unvermeidliche Fortsetzung „Predator 2“, die weder qualitativ, noch finanziell am Vorgänger anknüpfen konnte. Mit „Predators“ wagt nun Exzentriker Robert Rodriguez den Sprung ins kalte Wasser. Zwar agiert er im dritten Teil der „Predator“-Reihe lediglich als Produzent, doch seine Handschrift ist natürlich eindeutig erkennbar. Ob sich dies für den Filmfan gelohnt hat oder nicht, wird nachfolgend ergründet. Weiter lesen »

Precious – Das Leben ist kostbar

Alleine die Aufzählung der Preise, die das von Lee Daniels inszenierte Drama „Precious“ einheimste, würde den Rahmen dieser Kritik sprengen. Angesichts der globalen Lobeshymnen stellt sich natürlich die Frage, ob der Hype gerechtfertigt ist oder wieder einmal nur ein Nichts zu einem gigantischen Irgendetwas aufgeblasen wurde. Um es vorweg zu nehmen: Der Streifen rund um eine vom Schicksal gebeutelte Schwarze im US-Ghetto macht es dem Zuschauer wahrlich nicht leicht. Ob sich die Rezeption des zweistündigen Dramas dennoch lohnt, erfahrt ihr in nachfolgender wertvoller Kritik. Weiter lesen »

Paranormal Investigations

Paranormal Investigations Filmkritik

“Blair Witch Project“ war beileibe weder der erste, noch der letzte günstig produzierte Horrorfilme, der in den Kinos Millionen Dollar einspielte und zum Kult avancierte. Der 2007 produzierte „Paranormal Activity“ entpuppte sich zwei Jahre später als sensationeller Blockbuster. Dem im selben Jahr entstandenen „Paranormal Investigations” war indes kein dermaßen überwältigender Erfolg beschieden.

Dabei hat der von Sean Tretta inszenierte Horrorschocker sämtliche Elemente für einen Überraschungshit: Einen auf Realismus angelegten Plot, unbekannte Schauspieler, drastische Effekte. Ob der mittlerweile in hiesigen Breiten auf DVD veröffentlichte Streifen zu Recht oder Unrecht im Schatten von „Paranormal Activity“ verweilte, wollen wir ganz investigativ im Nachfolgenden ergründen. Weiter lesen »

Planet 51

planet-51Auf dem Rasen einer gutbürgerlichen Familie landet am helllichten Tag ein außerirdisches Raumgefährt, dem eine furchteinflößende Gestalt entsteigt. Kurz darauf taucht das Militär auf, um den Eindringling in Gewahrsam zu nehmen, doch dieser kann fliehen und verbreitet Angst und Schrecken … der Plot kommt vertraut vor? Zugegeben: Klingt nicht besonders originell, bis man den Clou des spanischen Animationsfilmes „Planet 51“ herausfindet. Denn: Der „schreckliche Außerirdische“ ist in Wahrheit ein Astronaut der NASA und die verängstigten Leute leben auf einem weit entfernten Planeten.

Diese erfrischend neue Prämisse macht „Planet 51“ zu einem interessanten Science-Fiction-Streifen mit viel parodistischem Potenzial. Ob der Film auch hält, was er verspricht, erfahrt ihr in nachfolgender Kritik auf Erde 1. Weiter lesen »

Pontypool – Radio Zombie

„Was denn – ein weiterer Zombiefilm?“, mag sich der eine oder andere denken, nachdem er den Untertitel „Radio Zombie“ gelesen hat. Zu Recht, denn an Zombiefilmen mangelt es nun wahrlich nicht. Und das, obwohl es sich dabei um ein relativ junges Subgenre des Horrors handelt. Erst 1968 malte George A. Romero mit seinem inzwischen zum Kult avancierten „Die Nacht der lebenden Toten“ jenes Bild eines Zombies, das die Medien dominiert.
„Pontypool – Radio Zombie“ stellt indes eine originelle und ungewöhnliche Variante der Thematik dar, die sich Aufmerksamkeit verdient. Weshalb dem so ist, wird in nachfolgender Kritik von „Radio Filme-Welt“ erklärt. Weiter lesen »

Paranormal Activity

Paranormal-ActivityGeistergeschichten faszinieren die Menschheit seit Anbeginn der Zeit. Vermutlich erzählten sich schon unsere Höhlen bewohnenden Vorfahren am Lagerfeuer gruselige Storys rund um Tote oder Säbelzahntiger so groß wie ein Mammut. Diese Tradition hat sich nicht wesentlich gewandelt: Filme wie „Paranormal Activity“ werden nicht mehr am Lagerfeuer, sondern auf der Leinwand erzählt, und das Medium der Weitergabe ist nicht mehr der Mund, sondern die Kamera. Doch am Interesse, an der gleichzeitigen Faszination am, wie auch Furcht vor dem Paranormalen änderte sich nichts.

Dennoch erstaunt der gigantische Erfolg des Amateurstreifens „Paranormal Activity“ ungemein. Worin liegt dieser begründet? Ist der Film tatsächlich dermaßen erschreckend und über alle Maße Gänsehaut erzeugend, wie viele behaupten? Oder handelt es sich lediglich um einen geschickt gehypten Streifen?
Wir werden sehen, falls ihr mutig genug für diese paranormale Kritik seid … BUH! Weiter lesen »

Planet der Affen

Planet der Affen FilmkritikDer 1968 mit Charlton Heston in der Hauptrolle verfilmte Roman “Le planète de singes” (Der Planet der Affen) des Franzosen Pierre Boulle gilt als einer der ganz großen Klassiker des SF-Genres. Berechtigterweise, denn die Geschichte des amerikanischen Astronauten Taylor, der zweitausend Jahre in der Zukunft auf einem scheinbar fremden Planeten landet, auf dem intelligente Affen über “wilde” Menschen herrschen, bietet Unterhaltung auf höchstem Niveau und regt zum Nachdenken darüber an, wie grausam Menschen Tieren gegenüber handeln bzw. wie unverantwortlich sie mit ihrem eigenen Planeten und dem Leben ihrer Artgenossen umgehen.
Nach dem riesigen Erfolg konnten Fortsetzungen nicht ausbleiben – insgesamt waren es vier mehr oder weniger gelungene. Nun machte sich der Exzentriker Tim Burton daran, Boulles’ Roman erneut zu verfilmen und ihn zeitgemäß zu adaptieren.
100 Mio. Dollar standen Burton zur Verfügung, um das Kinopublikum erneut in Erstaunen zu versetzen. Finanziell hat sich der Wagemut der 20th Century Fox gelohnt: Innerhalb von nur drei Tagen spielte der Streifen rund 70 Mio. Dollar ein – mehr hatte bis dato nur Star Wars – Episode 1 geschafft. Weiter lesen »

Pearl Harbor

Pearl Harbor KritikDrei Jahre nach Titanic kam ein Film in die Kinos, der Camerons Blockbuster endlich übertrumpfen sollte. Für dieses Vorhaben war nichts teuer genug: Rund 160 Mio. $ butterte Disneys Touchstone-Pictures in das Unternehmen „Versenkt die Titanic im Dollar-Ozean“.
Den Hintergrund bildete der japanische Angriff auf Pearl Harbor, bis heute ein nationaler Trauma-Mythos der US-Amerikaner. Dazu viel Kawumm und Bumm und amerikanische Flaggen. An nichts wurde gespart! An nichts? Nun ja, höchstens an ein paar unbedeutenden Kleinigkeiten: Eine gute Story, fähige Schauspieler, Spannung … Weiter lesen »

Pans Labyrinth

Pans Labyrinth

Immer wieder hört man (nicht unberechtigte) Klagen, wonach aus Hollywood fast nur noch Einheitsbrei, Superhelden-Verfilmungen und Remakes kämen. Umso erfreulicher ist es, wenn etwa europäische Produktionen, die für gewöhnlich im Sperrfeuer aggressiver Marketing-Maschinen amerikanischer Produktionen sang- und klanglos untergehen, internationales Aufsehen erregen.
Weiter lesen »