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Personal Shopper Kritik

Maureen (Kristen Stewart) arbeitet für die bekannte Modedesignerin Kyra (Nora von Waldstätten). Doch nicht als Model oder Schneiderin, sondern als sogenannter „Personal Shopper“. Ihr Arbeitsalltag besteht darin, dass sie für ihre arrogante Chefin regelmäßig auf große Shopping-Tour durch die Modemetropole Paris geht. Job und Chefin öden sie an, doch Maureen braucht das Geld. Insgeheim sieht sie ihre Begabung und Berufung ohnehin ganz woanders: im Paranormalen. Sie hält sich für eine Art Medium, das mit Toten kommunizieren kann. Und so wartet sie schon seit einiger Zeit darauf, dass sich ihr verstorbener Bruder mit ihr in Verbindung setzt. Eines Tages dann bekommt sie tatsächlich merkwürdige Textbotschaften auf ihr Handy. Ist es ihr Bruder? Im Laufe der Zeit steigert sich Maureen immer weiter in die Nachrichten hinein – und es dauert nicht lange, bis sich die ersten merkwürdigen und paranormalen Ereignisse in ihrem Umfeld häufen. Weiter lesen »

Philomena Kritik

Philomena filmkritikAls Philomena (Sophie Kennedy Clark), in den 50er-Jahren jung war, wuchs sie in einem strenggläubigen, erzkonservativen irischen Kloster auf. Eine kurze Affäre führte zu einer ungewollten Schwangerschaft, die dazu führte, dass die Nonnen ihr das Kind wegnahmen und sie im Kloster als billige Arbeitskraft gefangen hielten. 50 Jahre später stößt der arbeitslose Journalist Martin Sixsmith (Steve Coogan) auf die Geschichte der mittlerweile in die Jahre gekommenen Philomena (jetzt: Judi Dench), die ihn zutiefst berührt. Gemeinsam machen Sie sich auf zu einer leidvollen Reise in die Vergangenheit. Zuerst fahren sie zu Philomenas altem Kloster, wo sie keinerlei Hinweise erhalten, bekommen im örtlichen Pub dann jedoch eine Info, die alles verändert und sie auf ihrer Suche nach Philomenas Sohn in die USA führt. Weiter lesen »

Prakti.com Kritik

Prakti.com KritikGoogle und Facebook, ein fast schon epischer digitaler Zweikampf um die Zukunft des Internets. Waren die Kernkompetenzen der beiden amerikanischen Unternehmen vor ein paar Jahren klar abgegrenzt, änderte sich dies nicht erst mit dem Social-Network Google+, mit dem Google direkt auf Konfrontation mit Mark Zuckerbergs bisherigen größten Erfolg ging. Während sich die beiden Firmen im realen Leben nichts schenken, geht nun der Kampf auch auf der Kinoleinwand weiter. Denn nach dem Facebook mit „The Social Network“ von Regisseur David Fincher schon 2010 die Kinoleinwände eroberte, musste Google nun natürlich zurückschlagen. Dies tut der Suchmaschinenriese, wenn auch eher indirekt, durch die erst kürzlich erschienene Komödie Prakti.com (Originaltitel The Internship) von Regisseur Shawn Levy. Weiter lesen »

Pacific Rim Kritik

Pacific-RimEine außerirdische Invasion aus der Tiefe des Meeres bricht über die Menschheit herein. Monströse Kreaturen, “Kaiju” genannt, entsteigen dem Pazifischen Ozean und greifen weltweit die Küstenstädte an. Innerhalb kürzester Zeit liegen ganze Metropolen in Schutt und Asche, die Zahl der Todesopfer steigt stündlich an. Um den zerstörerischen Monstern entgegenzutreten, entwickelten die besten Wissenschaftler der Welt die sogenannten “Jaeger”, überdimensionale Maschinen, die es in Sachen Größe und Kraft mit den Monstern aufnehmen können – zunächst. Schon nach kurzer Zeit jedoch gewinnen die Aliens erneut die Oberhand und das “Jaeger”-Programm soll eingestampft werden. Nur Marshall Stacker Pentecost (Idris Elba) glaubt noch an die Maschinen und holt den früheren Piloten Raleigh Becket (Charlie Hunnam) zurück, der nach einem folgenschweren Kampfeinsatz die Einheit einst verlassen hat. Zusammen mit Mako Mori (Rinko Kikuchi), einer jungen Pilotin ohne viel Erfahrung, soll er den legendären Jaeger “Gypsy Danger” in ein letztes Gefecht führen, um die Menschheit vor dem endgültigen Untergang zu bewahren. Weiter lesen »

Paranormal Activity 3 Kritik

Paranormal-Activity-3

Die „Paranormal-Activity“-Filmreihe ist ein Phänomen. Mit geringsten filmischen Mitteln und einem Mini-Budget von gerade einmal 15.000 Dollar umgesetzt, entwickelte sich der erste Teil vor knapp zwei Jahren zu einem weltweiten Kassenerfolg und genießt schon heute Kultstatus. „Paranormal Activity“ wurde in nur sieben Tagen von einem Regisseur ohne nennenswerte Erfahrung realisiert und wurde mit einem Einspielergebnis von 200 Millionen Dollar zu einem der erfolgreichsten Horrorfilme der vergangenen Jahre. Die Story von einem jungen Paar, das in den eigenen vier Wänden von einer dämonischen Erscheinung heimgesucht wird, bot so viel Potential, dass ein zweiter Teil nicht lange auf sich warten ließ. 2010 entstand „Paranormal Activity 2“, der in kommerzieller Hinsicht ähnlich erfolgreich war wie der Erstling. Nun, erneut ein Jahr später, geht der dritte Teil an den Start, der als Prequel angelegt ist und von der Kindheit der Protagonisten erzählt. Weiter lesen »

Planet der Affen: PRevolution Kritik

Die „Planet der Affen“-Filmreihe genießt längst Kult-Status. In den späten 60er-Jahren gestartet, entwickelten sich die Filme bis in das Jahr 1973 hinein zu den größten kommerziellen Erfolgen ihrer Zeit und sind – dank unzähliger TV-Ausstrahlungen – auch heute noch präsent und allseits bekannt. 1968 spielte Charlton Heston die Hauptrolle im ersten Teil der Reihe, die bis 1973 vier Fortsetzungen nach sich zog. Im Jahr 2001 nahm sich Regie-Visionär Tim Burton des Stoffes an und schuf seine (von Kritikern ungeliebte) Version der Geschichte. Die Vorlage für den ersten Film schuf der französische Schriftsteller Pierre Boulle 1963. Seine Parabel über die Herrschaft intelligenter Affen über die menschliche Zivilisation gehört seit jeher zu den spannendsten und geeignetsten Roman-Vorlagen, die sich für eine kommerzielle filmische Umsetzung eignen. Der Ursprungsfilm „Planet der Affen“ zählt heute zu den Klassikern des modernen Kinos und auch 2011 hat der Stoff nichts von seiner Faszination verloren, wie man aktuell an den Einspielerfolgen von Rupert Wyatts „Planet der Affen: PRevolution“ sehen kann: Bereits am ersten Wochenende erzielte der Film in den USA einen Umsatz von rund 54 Millionen US-Dollar. Weiter lesen »

Paul – Ein Alien auf der Flucht Kritik

Plakat_Paul – Ein Alien auf der FluchtMit „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“ schrieben sie Kinogeschichte, mit „Paul – Ein Alien auf der Flucht” möchten sie ein neues Erfolgskapitel aufschlagen. Die Rede ist von den zurzeit wohl angesagtesten britischen Komikern überhaupt: Simon Pegg und Nick Frost. So unterschiedlich ihre Filme zunächst wirken mögen – der Zombiekomödie „Shaun of the Dead“ folgte der Actionkracher „Hot Fuzz“, während ihr neuestes Werk eine Science-Fiction-Parodie ist -, liegt ihnen eine ganz bestimmte Linie inne. Viel Sinn für originelle Stoffe und natürlich der typisch britische Humor.

„Paul – Ein Alien auf der Flucht” ist ihr bislang mit Abstand teuerster und ambitioniertester Streifen, der in den USA durchaus respektable Einspielergebnisse erzielen konnte und sich anschickt, auch im Rest der Kinowelt für volle Säle zu sorgen. Indes waren die Kritiken sehr gespalten, was die Frage aufwirft: Haben sich Pegg und Frost mit diesem Film übernommen oder sind die Kritiken zumindest teilweise unberechtigt? Bitte nicht fliehen, sondern diese Rezension lesen – danke! Weiter lesen »

Paranormal Activity 2 Filmkritik

Mit Geistern und Dämonen hat man es wirklich nicht leicht: Sobald sie es sich einmal im Haus oder Körper bequem gemacht haben, kriegt man sie nicht mehr los. Ganz besonders hartnäckig sind die übernatürlichen Wesen in Filmen. Kein Kassenerfolg kommt ohne die unvermeidlichen Nachfolger aus. Dabei wird das Franchise gemolken, bis kein müder Cent mehr aus dem Ganzen herauszuquetschen ist.

„Paranormal Activity 2″ fällt natürlich in diese Kategorie der logischen Fortsetzungen, zumal der Originalfilm lediglich ein Jahr zurück datiert. Der sensationelle Erfolg der Horror-Doku-Soap – wenige tausend Euro Budget, über 100 Millionen Dollar an den Kinokassen eingespielt – war aber auch ein klares Indiz dafür, was das Publikum liebt. Nämlich pseudo-authentisches Material, siehe „Der letzte Exorzismus“. Ob „Paranormal Activity 2″ begeistert oder entgeistert, erfahrt ihr nachfolgend. Weiter lesen »

PIGS – Slaughter Farm Filmkritik

Schon im Jahr 2008 ist „PIGS – Slaughter Farm“ in den USA unter dem Titel „Squeal – A Twisted Tail of Horror“ veröffentlicht worden. Nun erschien der Film am 24.09.2010 auch in Deutschland auf DVD und bei Stichwörtern wie „Low Budget-Film“, „Indie-Rock-Band“, „Schweinemutanten“ und „ganz viel Blut“ darf man sich schon einmal die Frage stellen, ob der Film überzeugen kann oder doch sprichwörtlich schnellstens in den Papierkorb wandern sollte. Lasst mich dazu euch eine private Frage stellen: Wolltet ihr schon immer einmal Schweinemutanten beim Sex zusehen? Falls die Antwort auf diese Frage aus welchen Gründen auch immer „Ja“ sein sollte, dann könnte „PIGS – Slaughter Farm“ der richtige Film für euch sein. Weiter lesen »

Piranha 3D Filmkritik

Piranha 3D FilmkritikWas ist der Alptraum aller Taucher und Schwimmer? Ganz klar: Haie! Glücklicherweise sind die Meeresräuber in Flüssen und Seen ebenso selten wie „Nessie“ anzutreffen. Grund zum Durchatmen besteht dennoch nicht. Denn in so manchen Flüssen lauern die berühmt-berüchtigten Piranhas: Je nach Art bis zu 40 Zentimeter lange Raubfische mit rasiermesserscharfen Zähnen, die angeblich eine Kuh – oder einen Menschen – binnen weniger Minuten bis auf die Knochen abnagen können, wenn sie Lust dazu verspüren.

Angesichts dessen überrascht es, wie sträflich diese gefürchteten Fische bislang vernachlässigt wurden. Abgesehen von einigen meist kleineren Produktionen halten sich Filme über die „Mini-Haie“ in überschaubaren Grenzen. Jedenfalls bis sich Frankreichs Jungstar Alexandre Aja („High Tension“) anschickte, typisch amerikanischen Horror mit seinen bizarren Gewaltphantasien zu vermengen und dem Ganzen eine gerade aktuelle „In 3D!“-Schleife zu verpassen. Ob er sich an „Piranha 3D“ die Zähne ausgebissen hat, erfahrt ihr in nachfolgender, garantiert ungefährlicher Kritik. Weiter lesen »