Archive for O

Oblivion Filmkritik

oblivion-filmkritikIn einer nicht allzu fernen Zukunft ist die uns bekannte Welt nach einem zerstörerischen Krieg mit einer brutalen Alien-Rasse nahezu vollständig zerstört. Seitdem lebt die Menschheit entfernt von der Erdoberfläche in Wolken-Städten, wo sie Schutz vor den Aliens suchen, die in den letzten Trümmern des Planeten lauern. Nur wenige Menschen wagen sich überhaupt zurück auf die Erde. Der Ex-Soldat Jack (Tom Cruise) ist einer von Ihnen, denn er wurde von einem Militärgericht verurteilt, an die Erdoberfläche zu reisen. Dort soll er beim Sammeln lebenswichtiger Ressourcen helfen. Kaum auf der verlassenen Erdoberfläche angekommen, macht er Bekanntschaft mit einer geheimnisvollen Frau (Andrea Riseborough), die er in einer Raumkapsel findet. Durch sie stößt Jack auf ein Geheimnis, das sein gesamtes Weltbild infrage stellt. Weiter lesen »

Oh Boy Kritik

oh-boy-kritikNiko geht stark auf die 30 zu und lebt immer noch ohne Ziel und Plan in den Tag hinein. Er lässt sich durch die Straßen der pulsierenden Hauptstadt Berlin treiben und beschäftigt sich mehr mit den alltäglichen Problemen anderer Menschen als mit seinen eigenen. Sein sorgenfreies Leben erlebt jedoch bald ein jähes Ende und er wird auf brutale Weise von der Realität eingeholt: Eines Morgens beendet seine Freundin unerwartet die Beziehung und sein Vater weigert sich, Nikos Leben weiterhin zu finanzieren als dieser erfährt, dass Niko bereits vor Jahren sein Jura-Studium geschmissen hat. Als wenn das schon nicht schlimm genug wäre, ist bald auch noch sein Konto gesperrt und er wird beim Schwarzfahren erwischt. Mit seinem nicht minder erfolglosen Kumpel Matze lernt Niko kurz darauf eine Tänzerin kennen, die die beiden zu ihrem Stück einlädt. Es ist experimentell und sie selbst entpuppt sich als Psychotante. Doch die Nacht ist für Niko noch lange nicht vorbei und die kuriose Odyssee durch die Hauptstadt setzt sich fort. Weiter lesen »

Outlander

OutlanderWikinger, die ein außerirdisches Monster bekämpfen, stellen ein durchaus originelles Filmszenario dar. Trotzdem bergen die für ihre Brandschatzungen bekannten Nordmannen, die historisch betrachtet meist friedlichen Handel betrieben, für Hollywood ein hohes Risiko: Auf Hits wie „Beowulf“ kamen Flops wie „Der 13. Krieger“. Kein Wunder, dass die Traumfabrik das Aufwärmen bekannter Stoffe oder sicherer Hits vorzieht.

Howard McCain wagte mit „Outlander“ dennoch den mutigen Schritt, der zumindest finanziell nicht belohnt wurde. Ob sein Crossover aus „Der 13. Krieger“, „Predator“ und „Alien“ dennoch Sehvergnügen bereitet, erfahrt ihr in nachfolgender Filmkritik eines Freizeit-Wikingers. Weiter lesen »

Orphan – Das Waisenkind

Orphan-Das-Waisenkind„Das Böse hat ein neues Zuhause“, behauptet das deutsche Filmposter zu „Orphan – Das Waisenkind“. Treffender bringt es das US-Poster auf den Punkt: „There’s something wrong with Esther.“
In der Tat: Das anfangs sympathisch wirkende Waisenkind Esther bringt das Leben seiner Adoptivfamilie gehörig durcheinander! Allerdings nicht auf harmlose Weise, wie in einer Familienkomödie, sondern mit Hinterlist und mitunter Gewalt. Ob es sich bei „Orphan – Das Waisenkind“ tatsächlich um jenen originellen Psychothriller handelt, als den ihn viele Kritiker anpreisen, oder doch nur um ein Kuckucks-Ei aus Hollywood, wollen wir nachfolgend ergründen. Denn mit eurem Filmkritiker ist natürlich alles in bester Ordnung … Weiter lesen »

Oben

obenMit „Oben“ feiert Pixar sein insgesamt zehntes Leinwandwerk – Grund genug, auf die derzeit grassierende 3D-Welle aufzuspringen und erstmals einen Film in 3D zu präsentieren. Zumindest finanziell erwies sich „Oben“ bereits in den USA als Überflieger: Fast 300 Millionen Dollar spülte das nicht ganz 100 Minuten lange Werk ein. Doch kann Pixars neuer Film auch inhaltlich überzeugen? Steigt ein in die Filmgondel und gönnt euch einen kritischen Blick darauf! Weiter lesen »

Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat„Operation misslungen, Patient lebt!“
So ähnlich könnte man wohl das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler bezeichnen, das am 20. Juli 1944 verübt wurde. Eine der treibenden Kräfte hinter diesem Anschlag war Graf von Stauffenberg, der wenig später verhaftet und hingerichtet wurde. Obwohl sein Plan letztendlich nicht aufging, ging er als eine der wenigen Lichtgestalten in einer dunklen Zeit in die Geschichtsbücher ein.
Ausgerechnet Tom Cruise sollte fast sieben Jahrzehnte später jenen Mann verkörpern, der sein eigenes Leben im Versuch aufs Spiel setzte, dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten. Massive Proteste und empörte Stimmen waren die Folge, nicht zuletzt auf Grund Tom Cruises Mitgliedschaft in der skurril anmutenden Scientology-Sekte.

Ob Regie-Routinier Bryan Singer („X-Men“) dennoch ein großer operativer Wurf gelungen ist, werden wir im Folgenden ganz und gar steril und keimfrei ergründen. Weiter lesen »