Posted on Feb 15, 2010 under O |
Wikinger, die ein außerirdisches Monster bekämpfen, stellen ein durchaus originelles Filmszenario dar. Trotzdem bergen die für ihre Brandschatzungen bekannten Nordmannen, die historisch betrachtet meist friedlichen Handel betrieben, für Hollywood ein hohes Risiko: Auf Hits wie „Beowulf“ kamen Flops wie „Der 13. Krieger“. Kein Wunder, dass die Traumfabrik das Aufwärmen bekannter Stoffe oder sicherer Hits vorzieht.
Howard McCain wagte mit „Outlander“ dennoch den mutigen Schritt, der zumindest finanziell nicht belohnt wurde. Ob sein Crossover aus „Der 13. Krieger“, „Predator“ und „Alien“ dennoch Sehvergnügen bereitet, erfahrt ihr in nachfolgender Filmkritik eines Freizeit-Wikingers. Weiter lesen »
Posted on Nov 07, 2009 under O |
„Das Böse hat ein neues Zuhause“, behauptet das deutsche Filmposter zu „Orphan – Das Waisenkind“. Treffender bringt es das US-Poster auf den Punkt: „There’s something wrong with Esther.“
In der Tat: Das anfangs sympathisch wirkende Waisenkind Esther bringt das Leben seiner Adoptivfamilie gehörig durcheinander! Allerdings nicht auf harmlose Weise, wie in einer Familienkomödie, sondern mit Hinterlist und mitunter Gewalt. Ob es sich bei „Orphan – Das Waisenkind“ tatsächlich um jenen originellen Psychothriller handelt, als den ihn viele Kritiker anpreisen, oder doch nur um ein Kuckucks-Ei aus Hollywood, wollen wir nachfolgend ergründen. Denn mit eurem Filmkritiker ist natürlich alles in bester Ordnung … Weiter lesen »
Posted on Sep 20, 2009 under O |
Mit „Oben“ feiert Pixar sein insgesamt zehntes Leinwandwerk – Grund genug, auf die derzeit grassierende 3D-Welle aufzuspringen und erstmals einen Film in 3D zu präsentieren. Zumindest finanziell erwies sich „Oben“ bereits in den USA als Überflieger: Fast 300 Millionen Dollar spülte das nicht ganz 100 Minuten lange Werk ein. Doch kann Pixars neuer Film auch inhaltlich überzeugen? Steigt ein in die Filmgondel und gönnt euch einen kritischen Blick darauf! Weiter lesen »
Posted on Feb 28, 2009 under O |
„Operation misslungen, Patient lebt!“
So ähnlich könnte man wohl das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler bezeichnen, das am 20. Juli 1944 verübt wurde. Eine der treibenden Kräfte hinter diesem Anschlag war Graf von Stauffenberg, der wenig später verhaftet und hingerichtet wurde. Obwohl sein Plan letztendlich nicht aufging, ging er als eine der wenigen Lichtgestalten in einer dunklen Zeit in die Geschichtsbücher ein.
Ausgerechnet Tom Cruise sollte fast sieben Jahrzehnte später jenen Mann verkörpern, der sein eigenes Leben im Versuch aufs Spiel setzte, dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten. Massive Proteste und empörte Stimmen waren die Folge, nicht zuletzt auf Grund Tom Cruises Mitgliedschaft in der skurril anmutenden Scientology-Sekte.
Ob Regie-Routinier Bryan Singer („X-Men“) dennoch ein großer operativer Wurf gelungen ist, werden wir im Folgenden ganz und gar steril und keimfrei ergründen. Weiter lesen »