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Nocturama Kritik

Nocturama Filmkritik

Paris an einem sonnigen, scheinbar ganz normalen Tag: man sieht eine Vielzahl an Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und Religion durch die französische Metropole streifen. In der Metro, in der Stadt, auf den Straßen. Unter ihnen Mika (Jamil McCraven), Sabrina (Manal Issa) Samir (Ilias Le Doré) und André (Martin Guyot). Sie scheinen etwas zu planen und ihre Handlungen in Verbindung miteinander zu stehen. Sie wirken entschlossen. Und: etwas Bedrohliches liegt in der Luft. Je weiter der Film voranschreitet desto klarer wird, dass die Jugendlichen eine Reihe von Anschlägen verüben werden. Nach den Attentaten verstecken sie sich in einem Kaufhaus. Dort wollen sie warten, bis sich die Lage beruhigt hat. Doch irgendetwas gibt einem das Gefühl, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie entdeckt werden. Weiter lesen »

Noch tausend Worte Kritik

Noch-tausend-WorteEs gab Zeiten, da landete Eddie Murphy Film-Hits am laufenden Band, die auch von der Kritik positiv aufgenommen wurden. Filme wie „Beverly Hills Cop“ (1984) oder „Der Prinz aus Zamunda“ (1988) wurden Publikumsrenner und machten die ewige Quasselstrippe Murphy zu einem der größten Stars der Traumfabrik. Doch diese Zeit liegt lange zurück. Heute macht Murphy mehr mit seinem Privatleben als mit seinen Filmen von sich Reden. So sorgte seine ereignisreiche Beziehung zu Ex-Spice-Girl Mel B. ebenso für (Negativ-) Schlagzeilen, wie das Ende seiner Ehe mit der Filmproduzentin Tracey Edmonds, von der er sich 2008 nur zwei Wochen nach der Hochzeit trennte. In den vergangenen Jahren versuchte er immer wieder, mit seinen Filmen und Leistungen an frühere Erfolge anzuknüpfen. Seine letzten Filme jedoch, insbesondere „Mensch, Dave!“ (2008) und „Zuhause ist der Zauber los“ (2010), floppten spektakulär an den Kinokassen. Mit „Noch tausend Worte“, der bereits dritte Film den Murphy mit Regisseur Brian Robbins drehte, versucht Murphy nun abermals ein erfolgreiches Comeback, das jedoch auch diesmal scheitern dürfte. Zu harmlos, seicht und banal ist der Film, der in erster Linie an seiner absurden, grotesken Story scheitert. Weiter lesen »

Nine Dead Filmkritik

Nine Dead Filmkritik
Psychopath entführt Menschen und hält sie in einem kleinen Raum gefangen. Wem dieses Konzept bekannt vorkommt, der hat zumindest „Saw“ geguckt. „Nine Dead“, der neue Film des bislang noch wenig bekannten Regisseurs Chris Shadley versucht auf den fahrenden Zug der klaustrophobischen Psychothriller aufzuspringen. Ob ihm dieses Kunststück gelungen ist oder der Zug längst abgefahren ist, erfahrt ihr in nachfolgender, auch für Lebende höchst lesenswerter Kritik. Weiter lesen »

Nobel Son

Nobel Son FilmkritikWas hat der Gewinn (oder vielmehr die Zuerkennung, denn schließlich handelt es sich um keine Lotterie) des renommierten Nobelpreises mit einem Vater-Sohn-Konflikt, einer diebischen Katze und einer Entführung zu tun? Oberflächlich betrachtet nicht viel. Es sei denn, man führt sich Randall Millers „Nobel Son“ zu Gemüte, einen Genremix aus Psychothriller und schwarzer Komödie.

Der mit bekannten Schauspielern wie Alan Rickman, Bill Pullman oder Ted Danson gespickte Streifen lief in den US-Kinos praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit und wurde in Europa gleich auf DVD veröffentlicht. Ob „Nobel Son“ zu Unrecht vom Kinopublikum verschmäht oder den Kassenflop verdiente, wird in nachfolgender, garantiert nicht nobelpreiswürdiger Kritik behandelt. Weiter lesen »

Nachts im Museum 2

nachts im museum 2 hauptplakat
 
Wie lautet eine der Goldenen Regeln Hollywoods? Richtig: Eine Cash cow wird so lange gemolken, wie sie Milch gibt. Je mehr, desto besser. Auch „Nachts im Museum“, der Überraschungshit 2006, bricht mit dieser finanziell lukrativen Regel nicht. Zweieinhalb Jahre später wird Superstar Ben Stiller erneut ins Museum geschickt. Ob „Nachts im Museum 2“ ein unterhaltsamer Spaß für die ganze Familie darstellt, wird im Folgenden erörtert. Übrigens kann diese Kritik auch tagsüber zu Hause gelesen werden. Weiter lesen »