
Was hat der Gewinn (oder vielmehr die Zuerkennung, denn schließlich handelt es sich um keine Lotterie) des renommierten Nobelpreises mit einem Vater-Sohn-Konflikt, einer diebischen Katze und einer Entführung zu tun? Oberflächlich betrachtet nicht viel. Es sei denn, man führt sich Randall Millers „Nobel Son“ zu Gemüte, einen Genremix aus Psychothriller und schwarzer Komödie.
Der mit bekannten Schauspielern wie Alan Rickman, Bill Pullman oder Ted Danson gespickte Streifen lief in den US-Kinos praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit und wurde in Europa gleich auf DVD veröffentlicht. Ob „Nobel Son“ zu Unrecht vom Kinopublikum verschmäht oder den Kassenflop verdiente, wird in nachfolgender, garantiert nicht nobelpreiswürdiger Kritik behandelt. Weiter lesen »
