Archive for M

Ma – Sie sieht alles Kritik

Ma Sie sieht alles

Maggie (Diana Silvers) ist erst vor kurzem mit ihrer Familie in ein kleines, gemütliches Kaff in Ohio gezogen. Sie und ihre Freunde sind in einem Alter, in dem das Interesse am anderen Geschlecht immer stärker wird und an den Wochenenden viel gefeiert wird. Nur fehlt es bislang an den passenden Orten für die Partiys. Da trifft die Clique zufällig auf die sympathische Sue Ann (Octavia Spencer), die den jungen Erwachsenen anbietet, in ihrem Keller abzuhängen und zu feiern. Auch Alkohol besorgt sie Maggie und ihren Freunden. Diese können ihr Glück zunächst kaum fassen – bis Ma, wie Sue Ann genannt werden will, immer merkwürdigere Verhaltensweisen an den Tag legt. Je mehr die Clique auf Distanz zu Ma geht, desto zudringlicher wird sie – sind sie an eine Psychopathin geraten? Weiter lesen »

Mary Shelley Kritik

Mary Shelley Kritik

London, 1814: Mary Godwin (Ella Fanning) ist 16 Jahre jung, als sie mit dem Dichter Percy Bysshe Shelley (Douglas Booth) eine Beziehung eingeht. Im Frühjahr 1816 bekommt die literarisch seit jeher interessierte Mary die Möglichkeit, ihre Idee von einem Buch über Frankensteins Monster im Haus des Skandalautors Lord Byron (Tom Sturridge) vorzustellen. Zuvor hatte Byron eine illustre Gesellschaft zu sich an den Genfer See geladen und zu einem Wettbewerb aufgefordert. Zu den Gästen zählen neben Mary auch noch Percy sowie Marys Stiefschwester Claire (Bel Powley). Mary stößt jedoch weitgehend auf taube Ohren, denn: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hat die Gesellschaft nur wenig übrig für Frauen, die sich als Autorinnen versuchen. Erst später erkennen die Menschen die wahre Kunst, die sich hinter dem literarischen Meilenstein „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ verbirgt. Weiter lesen »

Mary Poppins Rückkehr Kritik

Mary Poppins Rückkehr Kritik

London in den 30er-Jahren: Seitdem das Kindermädchen Mary Poppins die Cherry Tree Lane verließ, hat sich vieles geändert. Michael (Ben Whishaw) und Jane Banks (Emily Mortimer) sind längst erwachsen und leben ihre eigenen Leben. Michael wohnt mit seinen Kindern John (Nathanael Saleh), George (Joel Dawson) und Annabel (Pixie Davies) sowie der Haushälterin Ellen (Julie Walters) zusammen, während Jane als Frauenrechtlerin aktiv ist. Für Michael ist das Leben als alleinerziehender Vater nicht immer leicht und es erfordert viel Anstrengung, seine Kinder bei Laune zu halten. Eines Tages passiert beim Drachenfliegen etwas Unglaubliches: Keine geringere als Mary Poppins schwebt mit ihrem fliegenden Regenschirm vom Himmel herab. Mary Poppins ist zurück, da Michael und seine Familie einen schmerzlichen Verlust überwinden müssen. Das geheimnisvolle Kindermädchen krempelt das Leben der Banks mit ihren zauberhaften Tricks, viel Poesie und reichlich Musik gehörig um. Weiter lesen »

Mission Impossible 6 Kritik

Mission: Impossible - Fallout Kritik-Impossible-Fallout-kritik

Zwei Jahre liegt die Festnahme von Ex-Agent Solomon Lane (Sean Harris) nun zurück, nachdem dieser dem MI6 den Rücken kehrte und zu Ethan Hunts (Tom Cruise) erbittertstem Feind wurde. Doch die Welt wird weiterhin von terroristischen Anschlägen in Atem gehalten, da einige von Lanes früheren Weggefährten eine eigene Terrorvereinigung gegründet haben: „Die Apostel“. Gemeinsam führen sie das Werk von Lane fort und planen, mit tragbaren Atombomben die Welt ins Verberben zu stürzen. Das dafür benötigte waffenfähige Plutonium, wird auf dem Schwarzmarkt angeboten. Hunt und sein Team (u.a. Simon Pegg, Ving Rhames) sollen die Sprengköpfe sicherstellen. Doch das Unterfangen misslingt und die Verbrecher fliehen mit dem Plutonium. Hunt und seinem Team bleibt nur noch ein Ausweg: Sie müssen nach Paris auf eine Benefizgala die Waffenhändlerin White Widow (Vanessa Kirby) treffen. Diese will sich dort mit einem mysteriösen Mann namens John Lark treffen, der wiederum als Anführer der „Apostel“ gilt. Zur Seite gestellt bekommen sie den skrupellosen CIA-Killer August Walker (Henry Cavill), der ein Auge auf Hunt werfen soll. Weiter lesen »

Mord im Orient-Express Kritik

Mord im Orient-Express Kritik

Der legendäre Detektiv Hercule Poirot (Kenneth Branagh) entscheidet sich, seine Reise von Istanbul nach London mit dem luxuriösen Orient-Express anzutreten. Eigentlich hofft Poirot auf eine stressfreie, entspannte Reise mit dem Zug, doch mit der Ruhe ist es schnell vorbei. Denn kurz nachdem der Zug in den verschneiten jugoslawischen Bergen von einer Lawine zum Stehen gebracht wurde, wird ein Passagier ermordet. Es handelt sich um den ebenso schmierigen wie undurchsichtigen Kunsthändler Edward Ratchett (Johnny Depp). Damit ist klar: der Mörder kann nur einer der anderen Reisenden sein. Das Problem: alle 13 Passagiere hätten ein Motiv gehabt, Ratchett zu ermorden. Darunter: ein österreichischer Professor (Willem Dafoe), eine attraktive Gouvernante (Daisy Ridley), ein Autohändler (Manuel Garcia-Rulfo), eine geheimnisvolle Witwe (Michelle Pfeiffer) sowie eine psychisch labile Missionarin (Penélope Cruz). Weiter lesen »

Mother! Kritik

Mother! Filmkritik

Ein Ehepaar (Jennifer Lawrence, Javier Bardem) lebt in einem viktorianischen Haus auf dem Land, weit weg von jeglicher Zivilisation. Er ist Schriftsteller und hofft, in der Idylle der Natur und Abgeschiedenheit, Inspiration für seinen neuesten Roman zu finden. Sie hingegen kümmert sich unterdessen um die Einrichtung des Hauses und den Haushalt. Der Frieden wird gestört, als ein mysteriöser Fremder (Ed Harris) vor der Tür steht, der sich wenig später als großer Fan und Bewunderer des Schriftstellers herausstellt. Dann erscheint auch noch seine nicht minder geheimnisvolle Frau (Michelle Pfeiffer), die, ebenfalls wie ihr Mann, von dem Dichter äußerst gastfreundlich aufgenommen wird. Der Autor lädt die Beiden sogar ein, für länger im Haus zu bleiben – ganz zum Missfallen seiner Frau. Die Situation droht endgültig zu eskalieren, als zu guter Letzt auch noch die beiden Söhne (Domhnall und Brian Gleeson) des Ehepaars aufkreuzen. Denn die Brüder liegen im heftigen Clinch miteinander und tragen diesen direkt vor den Augen des Ehepaares aus. Weiter lesen »

Monsieur Pierre geht online Kritik

Monsieur Pierre geht online Filmkritik

Pierre (Pierre Richard) ist ein etwas verbitterter, grantelnder Rentner weit über 80, der sich damit abgefunden hat, die letzten paar Jahre die ihm bleiben in Einsamkeit zu verbringen. Mit der Hektik und Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft, hat er nicht viel am Hut. Das ändert sich, als er über den Schriftsteller Alex (Yaniss Lespert) mit der schönen, für Pierre bis dato unbekannten Welt des World Wide Web vertraut gemacht wird. Als er unerwartet auf eine Online-Dating-Börse stößt, findet er allmählich gefallen am Internet und seinen Möglichkeiten. Zumal er auf dem Single-Portal seine Künste als Frauenheld, von denen er in jungen Jahren ordentlich gebraucht machte, ausleben kann. Prompt verabredet er sich mit der sympathischen Flora (Fanny Valette). Das Problem: er hat sich online als Alex ausgegeben und auch ein Bild von ihm benutzt. Deshalb schickt Pierre nun auch Alex zum Date mit Flora Es kommt, wie es kommen muss: Alex und Flora verlieben sich. Nur ist Pierre auch an Flora interessiert. Stress ist vorprogrammiert. Weiter lesen »

Moonlight Kritik

Moonlight Kritik

Im Zentrum von „Moonlight“ steht Chiron (u.a. Ashton Sanders). Der Film schildert episodenartig drei wichtige Kapitel in seinem Leben. Im Kapitel „Little“ werden die Umstände deutlich, in denen der farbige Junge aufwächst. Seine Mutter (Naomie Harris) ist drogensüchtig und kümmert sich nur ungenügend um ihren Sohn. In einer der Ärmsten Gegenden von Miami, bestimmen Gewalt und Unterdrückung seinen Alltag. Einzig der Drogendealer Juan (Mahershala Ali), bietet dem sensiblen, spindeldürren Jungen Lichtblicke. Juan nimmt sich des Kleinen an und lehrt ihn wichtige Lektionen. Die Episode „Chiron“ schildert, wie es dem mittlerweile fast erwachsenen Chiron in der Schule ergeht. Dort wird er täglich gemobbt. Zu Hause liegt unterdessen die cracksüchtige Mutter meist zugedröhnt auf der Couch. Da verliebt er sich in einen Jungen, den er jedoch aus den Augen verliert. Chiron und dieser Junge werden im letzten Kapitel, „Black“, wieder zusammengeführt. Aus ihm ist ein muskelbepackter Gangsta geworden, der noch immer mit seiner Identität ringt. Weiter lesen »

Mojin: The Lost Legend Kritik

Wenn man an filmische Werke aus der fernöstlichen Gegend, insbesondere aus dem Reich der Mitte, denkt, dann kommen einem vor allen actiongeladene Filme wie Tiger and Dragon, Kung Fu Hustle oder auch The Warlords in den Sinn. Und zugegeben, viel Action erwartet einen auch in Mojin: The Lost Legend von Regisseur Wuershan. Das Ganze geht aber eher in eine Richtung Indiana Jones der ganz bestimmten Sorte. Was dich bei Mojin: The Lost Legend erwartet, das erfährst du in der nachfolgenden Kritik. Weiter lesen »

Madame Bovary Kritik

Madame Bovary filmkritik

Die attraktive Emma (Mia Wasikowska) will dem eintönigen Leben auf dem Hof ihres Vaters entkommen und heiratet deshalb den Dorfarzt Charles Bovary (Henry Lloyd-Hughes). Sie träumt seit jeher von einem spannenden Leben in wohlhabenden Verhältnissen. Zwar entflieht sie tatsächlich der Armut des Elternhauses und ihr mangelt es materiell an nichts, jedoch gestaltet sich der Ehealltag schon kurz darauf als ernüchternd. Ihr Mann hat kaum Zeit für sie und interessiert sich nicht – wie Emma es leidenschaftlich tut – für Luxus und die schönen Künste. Deshalb versucht sie, ihrer Langeweile und den ereignislosen Tagen durch außereheliche Affären zu entfliehen. So begegnet sie u.a. dem anziehenden Juristen Léon (Ezra Miller), dem Inneneinrichter Lheureux (Rhys Ifans), der ihre Leidenschaft für Luxus teilt, und einem eloquenten, edlen Marquis (Logan Marshall-Green). Doch schon bald wird ihr klar, dass die Männer ihre Gefühle nicht bedingungslos teilen. Weiter lesen »