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Mother! Kritik

Mother! Filmkritik

Ein Ehepaar (Jennifer Lawrence, Javier Bardem) lebt in einem viktorianischen Haus auf dem Land, weit weg von jeglicher Zivilisation. Er ist Schriftsteller und hofft, in der Idylle der Natur und Abgeschiedenheit, Inspiration für seinen neuesten Roman zu finden. Sie hingegen kümmert sich unterdessen um die Einrichtung des Hauses und den Haushalt. Der Frieden wird gestört, als ein mysteriöser Fremder (Ed Harris) vor der Tür steht, der sich wenig später als großer Fan und Bewunderer des Schriftstellers herausstellt. Dann erscheint auch noch seine nicht minder geheimnisvolle Frau (Michelle Pfeiffer), die, ebenfalls wie ihr Mann, von dem Dichter äußerst gastfreundlich aufgenommen wird. Der Autor lädt die Beiden sogar ein, für länger im Haus zu bleiben – ganz zum Missfallen seiner Frau. Die Situation droht endgültig zu eskalieren, als zu guter Letzt auch noch die beiden Söhne (Domhnall und Brian Gleeson) des Ehepaars aufkreuzen. Denn die Brüder liegen im heftigen Clinch miteinander und tragen diesen direkt vor den Augen des Ehepaares aus. Weiter lesen »

Monsieur Pierre geht online Kritik

Monsieur Pierre geht online Filmkritik

Pierre (Pierre Richard) ist ein etwas verbitterter, grantelnder Rentner weit über 80, der sich damit abgefunden hat, die letzten paar Jahre die ihm bleiben in Einsamkeit zu verbringen. Mit der Hektik und Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft, hat er nicht viel am Hut. Das ändert sich, als er über den Schriftsteller Alex (Yaniss Lespert) mit der schönen, für Pierre bis dato unbekannten Welt des World Wide Web vertraut gemacht wird. Als er unerwartet auf eine Online-Dating-Börse stößt, findet er allmählich gefallen am Internet und seinen Möglichkeiten. Zumal er auf dem Single-Portal seine Künste als Frauenheld, von denen er in jungen Jahren ordentlich gebraucht machte, ausleben kann. Prompt verabredet er sich mit der sympathischen Flora (Fanny Valette). Das Problem: er hat sich online als Alex ausgegeben und auch ein Bild von ihm benutzt. Deshalb schickt Pierre nun auch Alex zum Date mit Flora Es kommt, wie es kommen muss: Alex und Flora verlieben sich. Nur ist Pierre auch an Flora interessiert. Stress ist vorprogrammiert. Weiter lesen »

Moonlight Kritik

Moonlight Kritik

Im Zentrum von „Moonlight“ steht Chiron (u.a. Ashton Sanders). Der Film schildert episodenartig drei wichtige Kapitel in seinem Leben. Im Kapitel „Little“ werden die Umstände deutlich, in denen der farbige Junge aufwächst. Seine Mutter (Naomie Harris) ist drogensüchtig und kümmert sich nur ungenügend um ihren Sohn. In einer der Ärmsten Gegenden von Miami, bestimmen Gewalt und Unterdrückung seinen Alltag. Einzig der Drogendealer Juan (Mahershala Ali), bietet dem sensiblen, spindeldürren Jungen Lichtblicke. Juan nimmt sich des Kleinen an und lehrt ihn wichtige Lektionen. Die Episode „Chiron“ schildert, wie es dem mittlerweile fast erwachsenen Chiron in der Schule ergeht. Dort wird er täglich gemobbt. Zu Hause liegt unterdessen die cracksüchtige Mutter meist zugedröhnt auf der Couch. Da verliebt er sich in einen Jungen, den er jedoch aus den Augen verliert. Chiron und dieser Junge werden im letzten Kapitel, „Black“, wieder zusammengeführt. Aus ihm ist ein muskelbepackter Gangsta geworden, der noch immer mit seiner Identität ringt. Weiter lesen »

Mojin: The Lost Legend Kritik

Wenn man an filmische Werke aus der fernöstlichen Gegend, insbesondere aus dem Reich der Mitte, denkt, dann kommen einem vor allen actiongeladene Filme wie Tiger and Dragon, Kung Fu Hustle oder auch The Warlords in den Sinn. Und zugegeben, viel Action erwartet einen auch in Mojin: The Lost Legend von Regisseur Wuershan. Das Ganze geht aber eher in eine Richtung Indiana Jones der ganz bestimmten Sorte. Was dich bei Mojin: The Lost Legend erwartet, das erfährst du in der nachfolgenden Kritik. Weiter lesen »

Madame Bovary Kritik

Madame Bovary filmkritik

Die attraktive Emma (Mia Wasikowska) will dem eintönigen Leben auf dem Hof ihres Vaters entkommen und heiratet deshalb den Dorfarzt Charles Bovary (Henry Lloyd-Hughes). Sie träumt seit jeher von einem spannenden Leben in wohlhabenden Verhältnissen. Zwar entflieht sie tatsächlich der Armut des Elternhauses und ihr mangelt es materiell an nichts, jedoch gestaltet sich der Ehealltag schon kurz darauf als ernüchternd. Ihr Mann hat kaum Zeit für sie und interessiert sich nicht – wie Emma es leidenschaftlich tut – für Luxus und die schönen Künste. Deshalb versucht sie, ihrer Langeweile und den ereignislosen Tagen durch außereheliche Affären zu entfliehen. So begegnet sie u.a. dem anziehenden Juristen Léon (Ezra Miller), dem Inneneinrichter Lheureux (Rhys Ifans), der ihre Leidenschaft für Luxus teilt, und einem eloquenten, edlen Marquis (Logan Marshall-Green). Doch schon bald wird ihr klar, dass die Männer ihre Gefühle nicht bedingungslos teilen. Weiter lesen »

Mia Madre Kritik

Mia Madre filmkritikMargherita (Margherita Buy) ist eine erfolgreiche italienische Filmregisseurin, die es im Moment sowohl beruflich als auch privat alles andere als leicht hat. Mit ihrem neuen Film mag sie nicht so recht vorankommen, was vor allem an den Allüren und dem divenhaften Verhalten des Star des Films – Barry Huggins (John Turturro) – liegt. Privat läuft es nicht viel besser: die Trennung von ihrem Freund liegt noch nicht lange zurück, darüber hinaus ist Margherita geschieden und bekommt nur schwer Zugang zu ihrer pubertierenden Tochter (Beatrice Mancini). Als wäre das alles noch nicht genug, liegt zudem ihre über alles geliebte Mutter im Sterben. Emotional aufgewühlt sowie hin- und hergerissen zwischen beruflichen Pflichten und privaten Problemen versucht sie, ihren Alltag zu meistern und ihr Leben wieder in gerade Bahnen zu lenken. Weiter lesen »

Ohne Rast Ohne Eile Filmvorstellung

Schon mit ein wenig stolz kann ich sagen, dass filme-welt.com von Anfang an, beim Espejo-Projekt der Kameradisten mit dabei war. Im Dezember 2012 lief eine Crowdfunding-Kampagne für den Nachfolgerfilm zu „Sachamanta“, ebenfalls von den Kameradisten. In diesem Dokumentarfilm zeigten sie, wie sich die argentinischen Campesinos (Kleinbauern) sich gegen den von der Regierung unterstützen Landraub durch große Unternehmen zu Wehr setzten. Mit den einfachsten Mittel und selbst errichteten UKW-Radiostationen koordinierten sie die Proteste und konnten sich damit gegen die Eindringlinge in ihrer Welt durchsetzen. Mit dem Espejo-Projekt wollten die Macher des Films nun jene Dokumentation zurück an die Wirkungsstätte bringen, damit auch die Menschen ihn sehen können, deren Geschichte er erzählt. Dies ist ihnen auch gelungen und neben Sachmanta entstand zusätzlich der Kurzfilm „Tincunacuy“ und der neue eigenständige Kinofilm „Ohne Rast. Ohne Eile.“ Getauft wurde dieses Dreigespann inoffiziell auf „Monte Trilogie“. Nachfolgend möchte ich das Projekt weiter vorstellen. Weiter lesen »

Mea Culpa filmkritikDer kleine Théo (Max Baissette de Malglaive) ist zur falschen Zeit am falschen Ort: er beobachtet eine Gruppe von brutalen, glatzköpfigen Gangstern beim Mord an einem Mann. Unglücklicherweise bemerken die Gangster Théo, dem jedoch knapp die Flucht gelingt. Es beginnt fortan eine wilde Hetzjagd durch die französische Hafenstadt Toulon, an deren Ende das Ziel steht, Théo, den einzigen Zeugen der Tat, zu liquidieren. Zum Glück gibt es da noch Théos Vater Simon (Vincent Lindon), ein Ex-Cop, der nach einem von ihm verschuldeten Unfall seinen Job verloren hat und jetzt als schlecht bezahlter Security-Mitarbeiter arbeitet. Da ihm aber die Sicherheit seiner Familie am wichtigsten ist, nimmt Simon die Angelegenheit selbst in die Hand: Gemeinsam mit seinem Ex-Partner Franck (Gilles Lellouche), der gerne auf unkonventionelle Methoden zurückgreift, macht er sich auf die Suche nach den Gangstern. Weiter lesen »

Monuments Men Kritik

Monuments Men KritikDer Zweite Weltkrieg neigt sich seinem Ende entgegen und Hitlers Truppen werden an allen Fronten immer weiter zurückgedrängt. Da erlässt der Führer den Befehl, dass keinerlei Kunstwerke in Feindeshand fallen sollen und daher nicht zurückgelassen werden dürfen. Alles, was nicht mitgenommen werden kann, soll zerstört werden. Diese Bedrohung wertvoller Gemälde und Kunstschätze ruft den Kunsthistoriker Frank Stokes (George Clooney) auf den Plan. Um die Zerstörung dieser historischen Kunstwerke zu verhindern, wird er gemeinsam mit seinem Freund James Granger (Matt Damon) und weiteren Kunstexperten an die Westfront geschickt. Seitens der Armee wird der “Spezialeinheit” hauptsächlich Unverständnis entgegen gebracht und die Männer müssen sich ihren Respekt erst hart erkämpfen. Das ist leichter gesagt als getan, verstehen sie von Kunst doch weitaus mehr als von Kriegsführung. Weiter lesen »

Metallica – Through the Never Kritik

Metallica – Through the Never KritikDer junge Trip (Dane DeHaan) arbeitet als Roadie für die größte Metal-Band der Welt: Metallica. Vor ausverkauftem Haus spielen die vier Musiker auf einer riesigen, aus lauter Bildschirmen bestehenden Bühne ihre bekanntesten Songs. Schon kurz nachdem Trip am Veranstaltungsort angekommen ist, schickt ihn der Tourmanager (Mackenzie Gray) der Band auch schon wieder fort, beauftragt mit einer geheimnisvollen Aufgabe. Er soll einen wichtigen Gegenstand für die Band abholen, der sich in einer Tasche am anderen Ende der Stadt befindet. Die scheinbar einfache Aufgabe erweist sich schon bald als äußerst gefährlich und mystreriös. Auf seinem Weg quer durch die Stadt, wird Trip nicht nur angefahren, er befindet er sich auch bald inmitten von Straßenkämpfen zwischen vermummten Gestalten und der Polizei und wird von einem maskierten Reiter verfolgt. Während Trip ein waghalsiges Abenteuer durchlebt, rocken Metallica mit einem fulminanten Konzert die riesige Konzert-Arena. Weiter lesen »