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König Laurin Kritik

König Laurin Filmkritik

Theodor (Florian Burgkart) ist ein wenig kurz und schwach geraten und eignet sich daher rein körperlich – so scheint es – später einmal nur bedingt als König. Sein Vater, König Dietrich (Rufus Beck), hofft darauf, dass Theo eines Tages dennoch ein würdiger Nachfolger wird. Um seinem Vater zu beweisen, dass doch mehr in ihm steckt, als es bei seinem Anblick den Anschein hat, will Theo beim bald anstehenden Ritterturnier beweisen, dass ein künftiger, starker Herrscher in ihm steckt. Theo wird von den anderen jedoch ausgelacht und nicht ernst genommen. Das ändert sich erst, als er eines Tages den ausgefuchsten Zwergenkönig Laurin (Volker Zack) kennenlernt. Dieser lehrt ihn, dass Intelligenz und Weisheit mehr zählen als Muskeln und Größe. Außerdem hat Laurin einen magischen Kraftgürtel in seinem Besitz, den Theo für das Turnier gut gebrauchen könnte. Weiter lesen »

Kuma Kritik

KumaDie blutjunge Ayse (Begüm Akkaya) wird in ihrem Heimatdorf in Anatolien mit dem 60-jährigen Mustafa (Vedat Erincin) zwangsverheiratet. Kurz nach der Hochzeit folgt sie ihm nach Wien, um dort die Familie von Mustafa kennenlernen – denn Ayse ist seine Zweitfrau. In der österreichischen Hauptstadt angekommen, lernt Ayse Fatma (Nihal G. Koldas) kennen, die erste Frau von Mustafa. Fatma ist bereits in die Jahre gekommen und leidet an einer besonders schweren Form von Krebs. Ayse wird bald klar: sie sollte nur mit nach Wien kommen, um die Pflichten einer treusorgenden Ehefrau und Mutter wahrzunehmen, falls Fatma ihrem Krebsleiden erliegt. Von ihrem Neu-Ehemann Mustafa gemieden, und ihren Stiefkindern beschimpft, tut Ayse still und leise ihre Pflicht, und gibt allen Schwierigkeiten zum Trotz ihr Bestes, den an sie gestellten Anforderungen nachzukommen. Doch das Schicksal hat mehr für die junge Türkin geplant. Und so begegnet sie eines Tages dem gutaussehenden Osman. Weiter lesen »

Kinsey Filmkritik

kinseyAlfred Charles Kinsey war einer der umstrittensten und gleichzeitig erfolgreichsten Wissenschaftler des vergangenen Jahrhunderts. Mit seinen Forschungen bereitete er zudem den Weg für die sexuelle Revolution in den 1960er Jahren. Seine Veröffentlichungen verkauften sich im prüden Amerika der späten 40er und frühen 50er Jahre millionenfach, während erzkonservative und religiöse Kreise Kinsey und sein Werk verteufelten. Independent-Regisseur Bill Condon macht sich in „Kinsey“ daran, die komplexe Figur hinter dem Wissenschaftler und Sexualforscher zu ergründen, seine Entwicklung vom braven Biologiestudenten zum sexuellen Grenzgänger und führenden Forscher auf dem Gebiet der menschlichen Sexualität nachzuzeichnen. Weiter lesen »

Kindsköpfe Filmkritik

Adam Sandler ist vielen Kritikern ein Mysterium. Obwohl die meisten seiner Filme regelmäßig von ihnen abgewatscht werden, scheint es dem Publikum egal zu sein. Auch sein neuester Streich „Kindsköpfe“ (Originaltitel: „Grown Ups“) spielte sich trotz überwiegend schlechter Kritiken in die Herzen von Millionen Zuschauern. Das Phänomen „Adam Sandler“ hat also erneut zugeschlagen! Ob die Geschichte von fünf ehemaligen Freunden, die im Zuge eines Begräbnisses wieder zueinander finden, nicht vielleicht doch besser als sein Ruf ist, wird nachfolgend von eurem kindsköpfigen Kritiker erläutert. Natürlich nur echt mit roter Pappnase und Propellerhut! Weiter lesen »

Knight and Day

Zwei der am höchsten entlohnten Filmstars, ein renommierter Jung-Regisseur sowie ein üppiges Budget – die Vorzeichen für „Knight and Day“ standen wahrlich gut. Dennoch blieb die Actionkomödie weit hinter den Erwartungen zurück. Fast unisono watschten Kritiker die zweite Zusammenarbeit zwischen Cruise und Cameron ab, und zu allem Überfluss enttäuschten die Einspielergebnisse an den US-Kinokassen. Zieht der Name von Tom Cruise einfach nicht mehr? Ist der Film tatsächlich dermaßen verheerend, wie ihn nicht wenige Rezensenten einschätzten? Oder haben wir es mit dem Fall eines zu Unrecht verrissenen, zumindest passablen Actionkrachers zu tun?

Der Tag und Nacht für euch in den unterirdischen Zelluloidminen schuftende Filmkritiker beantwortet euch diese drängende Frage! Weiter lesen »

Kampf der Titanen (2010)

Es ist schon Kreuz mit den Remakes: Jeder lästert über sie und erklärt bereits im Vorfeld, dass es niemals so gut wie das Original sein könne, und letztendlich laufen alle ins Kino, um sich von der Zelluloidkatastrophe zu überzeugen und den Kopf darüber zu schütteln, weshalb derartiger Mist hunderte Millionen Dollar einspiele. Weshalb sollte es sich also bei „Kampf der Titanen“, dem Remake des Klassikers aus 1981, anders verhalten? Den großteils verheerenden Kritiken zum Trotz avanciert Louis Leterriers („Transporter“) Remake zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres.

Ob sich der Besuch des krampfhaft dreidimensionalisierten Blockbusters dennoch lohnt, wollen wir nachfolgend erkunden. Natürlich betulich und vorsichtig, um nicht den Zorn der Hollywood-Götter zu erregen … Weiter lesen »

Kampf der Welten (1953)

kampf-der-weltenInvasionen außerirdischer Monster zählen seit Jahrzehnten zu den Standardthemen der Science Fiction, egal ob auf der Leinwand oder in Buchform. Dabei ist das Subgenre der Alien-Invasionen ein relativ junges: Erst seit Herbert George Wells großartigen Roman „Krieg der Welten“ 1898 fürchten wir uns vor bösartigen Marsianern.
Grund genug, einen Blick zurück zu werfen, als der erste ganz große Vernichtungsfeldzug außerirdischer Aggressoren das Kinopublikum erschreckte. Willkommen beim „Kampf der Welten“! Erste Reihe fußfrei … Weiter lesen »

King Dinosaur

King-DinosaurBeim Namen Bert I. Gordon klingeln die Alarmglocken des Genre-Freundes: So zeichneten sich die Plots seiner Filme nicht nur durch die völlige Missachtung von Logik aus, vielmehr waren die Filme auch handwerklich sowie tricktechnisch meist von erbärmlicher „Qualität“. King Dinosaur, ein Billigst-SF-Schmus aus 1955, bildet da keine Ausnahme. Im Gegenteil hege ich die Befürchtung, dass dieser Streifen selbst für Gordons Verhältnisse unterirdisch schlecht geraten ist. Weiter lesen »

Königreich der Himmel

Königreich der Himmel KritikDas Genre des Historien-Films – bevorzugt antike Schauplätze in Europa – erfreute sich in den 1950er/1960er Jahren höchster Beliebtheit und brachte einige zeitlose Klassiker wie Spartacus, Quo Vadis oder Ben Hur hervor.
Erklären könnte man diesen Umstand eventuell mit der damals aktuellen Weltlage: Der Zweite Weltkrieg, der große Teile Europas verwüstet hatte, war noch frisch in den Köpfen der meisten Europäer und US-Amerikaner, da drohte bereits neues Unheil in Gestalt des expandierenden Kommunismus. Weiter lesen »

Knowing

Knowing Kritik5 Jahre nach seinem Welterfolg „I. Robot“ setzt Alex Proyas erneut auf eines der beliebtesten SF-Themen. Anstatt CGI-animierte Roboter auf Menschenjagd zu präsentieren, stimmt er in „Knowing“ zwar ruhigere, aber keineswegs beruhigende Töne an. Nicht weniger als die Apokalypse bedroht in seinem neuesten Werk die Menschheit. Kann Hauptdarsteller Nicolas Cage diese noch abwenden? Und sind die zahlreichen Verrisse für diesen Film gerechtfertigt? Lest einfach selbst, und ihr werdet wissen … Weiter lesen »