Adam Sandler ist vielen Kritikern ein Mysterium. Obwohl die meisten seiner Filme regelmäßig von ihnen abgewatscht werden, scheint es dem Publikum egal zu sein. Auch sein neuester Streich „Kindsköpfe“ (Originaltitel: „Grown Ups“) spielte sich trotz überwiegend schlechter Kritiken in die Herzen von Millionen Zuschauern. Das Phänomen „Adam Sandler“ hat also erneut zugeschlagen! Ob die Geschichte von fünf ehemaligen Freunden, die im Zuge eines Begräbnisses wieder zueinander finden, nicht vielleicht doch besser als sein Ruf ist, wird nachfolgend von eurem kindsköpfigen Kritiker erläutert. Natürlich nur echt mit roter Pappnase und Propellerhut! Weiter lesen »
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Zwei der am höchsten entlohnten Filmstars, ein renommierter Jung-Regisseur sowie ein üppiges Budget – die Vorzeichen für „Knight and Day“ standen wahrlich gut. Dennoch blieb die Actionkomödie weit hinter den Erwartungen zurück. Fast unisono watschten Kritiker die zweite Zusammenarbeit zwischen Cruise und Cameron ab, und zu allem Überfluss enttäuschten die Einspielergebnisse an den US-Kinokassen. Zieht der Name von Tom Cruise einfach nicht mehr? Ist der Film tatsächlich dermaßen verheerend, wie ihn nicht wenige Rezensenten einschätzten? Oder haben wir es mit dem Fall eines zu Unrecht verrissenen, zumindest passablen Actionkrachers zu tun?
Der Tag und Nacht für euch in den unterirdischen Zelluloidminen schuftende Filmkritiker beantwortet euch diese drängende Frage! Weiter lesen »
Es ist schon Kreuz mit den Remakes: Jeder lästert über sie und erklärt bereits im Vorfeld, dass es niemals so gut wie das Original sein könne, und letztendlich laufen alle ins Kino, um sich von der Zelluloidkatastrophe zu überzeugen und den Kopf darüber zu schütteln, weshalb derartiger Mist hunderte Millionen Dollar einspiele. Weshalb sollte es sich also bei „Kampf der Titanen“, dem Remake des Klassikers aus 1981, anders verhalten? Den großteils verheerenden Kritiken zum Trotz avanciert Louis Leterriers („Transporter“) Remake zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres.
Ob sich der Besuch des krampfhaft dreidimensionalisierten Blockbusters dennoch lohnt, wollen wir nachfolgend erkunden. Natürlich betulich und vorsichtig, um nicht den Zorn der Hollywood-Götter zu erregen … Weiter lesen »
Invasionen außerirdischer Monster zählen seit Jahrzehnten zu den Standardthemen der Science Fiction, egal ob auf der Leinwand oder in Buchform. Dabei ist das Subgenre der Alien-Invasionen ein relativ junges: Erst seit Herbert George Wells großartigen Roman „Krieg der Welten“ 1898 fürchten wir uns vor bösartigen Marsianern.
Grund genug, einen Blick zurück zu werfen, als der erste ganz große Vernichtungsfeldzug außerirdischer Aggressoren das Kinopublikum erschreckte. Willkommen beim „Kampf der Welten“! Erste Reihe fußfrei … Weiter lesen »
Beim Namen Bert I. Gordon klingeln die Alarmglocken des Genre-Freundes: So zeichneten sich die Plots seiner Filme nicht nur durch die völlige Missachtung von Logik aus, vielmehr waren die Filme auch handwerklich sowie tricktechnisch meist von erbärmlicher „Qualität“. King Dinosaur, ein Billigst-SF-Schmus aus 1955, bildet da keine Ausnahme. Im Gegenteil hege ich die Befürchtung, dass dieser Streifen selbst für Gordons Verhältnisse unterirdisch schlecht geraten ist. Weiter lesen »

Das Genre des Historien-Films – bevorzugt antike Schauplätze in Europa – erfreute sich in den 1950er/1960er Jahren höchster Beliebtheit und brachte einige zeitlose Klassiker wie Spartacus, Quo Vadis oder Ben Hur hervor.
Erklären könnte man diesen Umstand eventuell mit der damals aktuellen Weltlage: Der Zweite Weltkrieg, der große Teile Europas verwüstet hatte, war noch frisch in den Köpfen der meisten Europäer und US-Amerikaner, da drohte bereits neues Unheil in Gestalt des expandierenden Kommunismus. Weiter lesen »

5 Jahre nach seinem Welterfolg „I. Robot“ setzt Alex Proyas erneut auf eines der beliebtesten SF-Themen. Anstatt CGI-animierte Roboter auf Menschenjagd zu präsentieren, stimmt er in „Knowing“ zwar ruhigere, aber keineswegs beruhigende Töne an. Nicht weniger als die Apokalypse bedroht in seinem neuesten Werk die Menschheit. Kann Hauptdarsteller Nicolas Cage diese noch abwenden? Und sind die zahlreichen Verrisse für diesen Film gerechtfertigt? Lest einfach selbst, und ihr werdet wissen … Weiter lesen »

Der bekannteste und erfolgreichste Regisseur aller Zeiten verfilmt einen der berühmtesten Romane aller Zeiten und besetzt die Hauptrolle mit dem größten Kinostar der Gegenwart. Welches Resultat kann man angesichts einer solchen Konstellation erwarten? Als nüchterner Betrachter und leidenschaftlicher Filmrezipient möchte man einwerfen: Im besten Fall eine zufrieden stellende Erfüllung der extrem hohen Erwartung, realistischerweise entweder leichte oder schwere Enttäuschung.Als Steven Spielberg die Verfilmung von H. G. Wells’ „Krieg der Welten“ ankündigte, waren sowohl Euphorie als auch Skepsis gleichermaßen stark vertreten.Ob Spielbergs Adaption überzeugen kann oder nicht, werden wir in dieser garantiert pazifistischen Kritik ausführen. Weiter lesen »