
Bereits mit seinem Film „Invictus – Unbezwungen“, der von den ersten Präsidentschaftsjahren Nelson Mandelas handelt, bewies Kino-Legende Clint Eastwood sein Gespür für eindringliche und hochemotionale Film-Biografien. Geschickt bediente sich Eastwood nur einer kurzen, aber entscheidenden Episode aus Mandelas Leben, die er ins Zentrum seiner Story rückte und daraus eine intensive Charakterstudie machte. Dem Genre „Biopic“ bleibt der mittlerweile 81-jährige mit seinem neuen Film treu: In „J. Edgar“ versucht Eastwood nun, das Leben und Wirken des Mannes nachzuzeichnen, der fast fünf Jahrzehnte an der Spitze des FBI stand und wie kaum ein Zweiter die Politik und Gesellschaft in den USA beeinflusste. „J. Edgar“ ist der erste Versuch, sich auf filmische Weise dem Phänomen Hoover zu nähern, der als einer der mächtigsten Männer seiner Zeit galt. Weiter lesen »