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Ice Age 4 Kritik

ice-age-4Die Filme über die Abenteuer von Faultier Sid, Mammut Manni und Säbelzahntiger Diego zählen zu den kommerziell erfolgreichsten Animationsfilmen aller Zeiten. Die ersten drei Filme – „Ice Age“ (2002), „Ice Age 2 – Jetzt taut’s (2006) und „Ice Age 3 – Die Dinos sind los“ (2009) – spielten zusammen knapp zwei Milliarden Dollar ein und lockten allein in Deutschland 25 Millionen Zuschauer in die Kinos. Den Machern ist nicht verborgen geblieben, dass sich die Filme um das tierische Eiszeit-Trio vor allem hierzulande großer Beliebtheit erfreuen. Aus diesem Grund startete „Ice Age 4“ in Deutschland erstmals vor Amerika in den Kinos – mit einem Jahr Verspätung. Der Kinostart war ursprünglich für den Sommer 2011 geplant. Aufgrund von zeitlichen Engpässen musste dieser jedoch um ein Jahr verschoben werden. Weiter lesen »

Intruders Kritik

Im vergangenen Jahrzehnt sorgten in erster Linie Regisseure aus Spanien für Furore im angestaubten Horror-Genre. Mit einem Gespür für spannende Geschichten und intelligentem Grusel abseits von Splatter und Gemetzel, machten in erster Linie Alejandro Amenábar und Juan Antonio Bayona von sich reden. Amenábar schuf mit „The Others“ einen der gelungensten Gruselfilme des Jahrzehnts und sorgte für frischen Wind in dem zu jener Zeit doch recht brachliegenden Genre. 2009 gelang Bayona mit „Das Weisenhaus“ ein ebensolches Meisterstück, das sowohl von Publikum als auch von der Kritik gefeiert wurde und zahlreiche internationale Filmpreise gewann. In stilistischer und visueller Hinsicht vollends überzeugend, bewiesen die beiden Filmemacher, dass man mit reduzierten Mitteln (sparsam aber gezielt eingesetzte Musik, verstörende Settings, lange Einstellungen) immer noch die bedrohlichsten Stimmungen erzeugen kann. Weiter lesen »

In guten Händen Kritik

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Stress, Erschöpfung, Melancholie – mit diesen Problemen hatten Frauen unabhängig von Jahrhundert und Epoche schon immer zu kämpfen und so auch im viktorianischen England des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Was heute zu den gängigen „Folgeerscheinungen“ eines schnelllebigen, durch Beruf und Familie geprägten Alltags zählt, galt damals als ernstzunehmende Erkrankung, die allgemein unter dem Namen „Hysterie“ bekannt war. Frauen, die darunter litten, bedurften in dieser Zeit einer ganz speziellen Methode, um von ihren Leiden erlöst zu werden: Da ein „überreizter Uterus“ für diese Krankheit verantwortlich gemacht wurde, begannen die Ärzte, die Damen mit einer Intimmassage zu behandeln – mit großem Erfolg: Die Symptome gingen zurück und die Frauen standen in den Arztpraxen Schlange. Im Laufe der Zeit gipfelte diese besondere Behandlungsmethode schließlich in der Erfindung eines bis heute äußerst beliebten Sexspielzeugs: dem Vibrator. Die Geschichte dieser kuriosen Vorfälle erzählt nun die amerikanische Regisseurin Tanya Wexler in ihrer amüsanten, prächtig ausgestatteten Komödie „In guten Händen“. Weiter lesen »

In Time Kritik

In-Time-Hauptplakat

Der neuseeländische Regisseur und Drehbuchautor Andrew Niccol gilt spätestens seit seinem Drehbuch für Peter Weirs Satire-Drama „Die Truman Show“ (1998) als Spezialist für düstere Zukunftsvisionen und Gesellschaftskritik. Schon ein Jahr zuvor konnte er einen ersten Achtungserfolg mit seinem Debütfilm „Gattaca“ erzielen. Die Kritiker zeigten sich damals beeindruckt von Niccols stargespickter, düster-beklemmenden Zukunftsparabel. Der Film erzählte von einer zweigeteilten, totalüberwachten Gesellschaft, in der Genmanipulation über Schicksal und Zukunft der Menschen entscheidet. Die Prämisse vom Zwei-Klassen-System in einer trostlosen, diktatur-ähnlichen Gesellschaft greift Niccol in seinem neuesten Film nun erneut auf. War es in „Gattaca“ noch die Gentechnik, die über Leben und Tod entschied, spielt in „In Time“ die Zeit als alleinige „Währung“ der Menschen die tragende Rolle. Weiter lesen »

Insidious Kritik

Den australischen Regisseuren und Drehbuchautoren James Wan und Leigh Whannell gelang 2004 der Durchbruch mit dem mittlerweile zum Kultfilm avancierten Schocker „Saw“, der als packendes Psycho-Kammerspiel mit hohem Ekel-Faktor dem angestaubten Horror-Genre in der Mitte des vergangenen Jahrzehnts neues Leben einhauchte. Mit den qualitativ eher enttäuschenden Fortsetzungen der Reihe hatten Wan und Whannell aber nichts mehr zu tun. Im Anschluss an ihren Welterfolg drehten die Beiden 2007 den eher mäßigen Gruselfilm „Dead Silence“. Wan inszenierte zudem im selben Jahr den soliden Rachethriller „Death Sentence“ mit Kevon Bacon und Kelly Preston und konnte sich damit rehabilitieren. Nun präsentieren sich Wan und Whannell endlich wieder als eingespieltes Team und legen mit „Insidious“ einen Grusel-Thriller der klassischen Machart vor. Weiter lesen »

Inglourious Basterds Filmkritik

Was haben titelgebende „Inglourious Basterds“ mit Regisseur Quentin Tarantino gemeinsam? Ganz einfach: Beide pflegen keine Gefangenen zu machen. Wer sich in einen Film des mit „Pulp Fiction“ berühmt-berüchtigt gewordenen Sergio-Leone-Fans begibt, darf nebst expliziten Gewaltdarstellungen kuriose Dialoge wie auch großzügige Geschichtsschreibungen erwarten. Seine mit Superstar Brad Pitt in der Hauptrolle besetzte Weltkriegsgroteske macht von dieser Regel keine Ausnahme. Mitunter überraschende Gewaltausbrüche, schräge Dialoge und comicartige Charakterisierungen prägen den zweieinhalbstündigen Film.

In fünf Kapiteln schildert der US-Amerikaner vor dem Hintergrund des zweiten Weltkrieges die Geschicke bzw. Missgeschicke einer Spezialeinheit mit kühnem Vorhaben: Die gesamte Führungsspitze der Nazis auf einen Schlag zu erledigen. Ob diese Mission gelingt wird natürlich nicht verraten. Kein Geheimnis wird hingegen euer Kritikerbasterd daraus machen, ob sich Tarantinos bis dato kommerziell erfolgreichster Streifen für den Zuschauer lohnt. Weiter lesen »

Infestation - Nur ein toter Käfer ist ein guter Käfer Filmkritik
„Alles, was mehr als zwei Beine hat, sofort abknallen!“, lautete die Order in Paul Verhoevens Science-Fiction-Kracher „Starship Troopers“. Mitleid verspürte der Zuschauer wohl keines, handelte es sich bei den Feinden doch um riesige Insekten. Kaum eine andere Spezies eignet sich besser als Feindbild, denn die wohl erfolgreichste tierische Lebensform auf diesem Planeten. Somit nimmt es auch wenig Wunder, dass seit Jahrzehnten riesige Spinnen (die wir frecherweise den Insekten zuordnen wollen), Ameisen oder Kakerlaken dem Kinopublikum Schauder des Ekels über den Rücken jagen.

Dieser Prämisse bedient sich auch die fürs US-Fernsehen produzierte Horrorkomödie „Infestation – Nur ein toter Käfer ist ein guter Käfer“, die dermaßen gut ankam, dass sie mittlerweile sogar in Deutschland auf DVD erschienen ist. Käfer oder nicht: Hier ist die passende Rezension des sich langsam zum Kult mausernden TV-Hits! Weiter lesen »

Ich - Einfach Unverbesserlich FilmkritikNun wagt also auch „Universal“ den Sprung ins 3D-Animationskino. Warum auch nicht, waren doch bislang fast alle 3D-Filme seit „Avatar“ sichere Kassenerfolge. Vermutlich wird es nicht mehr allzu lange dauern, bis auch Uwe Boll eine Computerspielverfilmung in 3D produzieren wird.
Mit „Ich – Einfach Unverbesserlich“ ging „Universal“ immerhin ein Wagnis ein: Weder basiert die Story auf einer populären Vorlage, noch wird damit eine erfolgreiche Reihe fortgesetzt oder – Plan B – auf ein Remake gesetzt. Finanziell zahlte sich das Risiko aus: Der knapp 70 Millionen Dollar teure Animationsstreifen spielte alleine in den USA eine Viertelmilliarde Dollar ein. Wenn das mal nicht nach Teil 2 riecht …

Natürlich freuen wir uns alle darüber, wenn ein warmer Geldregen auf die notleidenden Studiobosse niederfällt. Aber wie sieht es mit der Qualität des Filmes aus? Kann „Ich – Einfach Unverbesserlich“ mit Genreprimus Pixar mithalten? Die Antwort auf diese Frage findet ihr hier, bei eurem unverbesserlich genialen Filmkritiker! Weiter lesen »

Inception Filmkritik

Seit Jahrzehnten versorgt uns die Traumfabrik Hollywood mit ihren mal mehr, mal minder gelungenen Werken. Paradoxerweise scheinen die technischen Möglichkeiten zur Illustration dieser Traumwerke mit einem Niedergang der Phantasie einherzugehen. Auf der optischen Ebene mögen Werke wie „Transformers“ oder „2012“ für Erstaunen sorgen. Doch die Magie des Staunens verschwindet hinter einem dichten Schleier phantasielosen Krawallkinos.

Der Brite Christopher Nolan macht es sich offenbar zur Aufgabe, diesen Trend umzukehren. Mit „Memento“ schuf er einen der brillantesten Thriller des neuen Jahrtausends, konnte mit seinen „Batman“-Filmen sogar Kritiker überzeugen, die Superhelden für gewöhnlich mit Verachtung strafen, und legt mit „Inception“ den mit höchsten Lorbeeren bedachten Sommerblockbuster 2010 hin. Ob das Verwirrspiel aus Traum und Realität seine hohen Meriten verdient oder sich letztendlich als cineastischer Alptraum entpuppt, wird nachfolgend erläutert. Weiter lesen »

Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los

ice-age-3-hauptplakat2002 landete 20th Century Fox mit „Ice Age“ einen Überraschungserfolg. Die an sich unspektakuläre Geschichte um drei völlig unterschiedliche Charaktere, die trotz aller Fremdartigkeit eine tiefe Freundschaft zueinander entwickeln, rührte sowohl das Herz, als auch die Lachmuskeln. Kein Wunder daher, dass sieben Jahre später bereits Teil 3 in die Kinos gelangt. Ob dieser den Charme des ersten Teils wiederholen kann oder die mit „Ice Age 2: Jetzt taut’s“ begonnene Talfahrt fortsetzt, soll in nachfolgender, cooler Kritik ergründet werden. Weiter lesen »