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Hostel 2 Kritik

Mit „Cabin Fever“ spaltete Eli Roth noch die Horrorfangemeinde. Doch spätestens seit „Hostel“ zählt der US-Amerikaner zu den Fixsternen am Splatterhimmel und ist aus dem Genre gar nicht mehr wegzudenken. Vor allem der „Hostel“-Reihe verdankt einen nicht ausschließlich guten Ruf: Die bislang zwei Teile der Serie werden von Jugend- und Moralwächtern allzu gerne als gewaltverherrlichend eingestuft und mit dem wenig schmeichelhaften Ausdruck „Torture porn“ belegt.

Allein: Eli Roth schert sich keinen Deut um seinen Ruf und schlug unter anderem eine Reiseeinladung aus der Slowakei aus, das Land von der weniger folterlastigen Seite kennenzulernen. Dafür legte er in der Fortsetzung des Kinohits noch ein Schäuflein Splatter, Blut und Folter nach. Und wie schon für das Original gilt auch für „Hostel 2“: Hier sollte man besser nicht einchecken, wenn einem die eigenen Körperteile lieb sind … Weiter lesen »

Hard Powder Kritik

Hard Powder Kritik

Der Schneepflugfahrer Nels Coxman (Liam Neeson) führt ein beschauliches Leben mit seiner Familie. In dem verschneiten Kleinstädtchen Kehoe, gelegen in den Bergen der Rocky Mountains, sind der Stress und die Hektik der Großstadt weit weg. Die Idylle findet jedoch ein jähes Ende, als Nels Sohn vom örtlichen Drogenboss Viking (Tom Bateman) ermordet wird. Für Nel und seine Frau bricht eine Welt zusammen. Während seine Frau noch trauert, beschließt Nel, Rache zu üben: Brutal mordet er sich durch Vikings Drogenkartell und lenkt den Verdacht so auch noch auf Vikings früheren Erzrivalen White Bull (Tom Jackson). Denn niemand würde dem bis dahin unscheinbaren und unauffälligen Schneepflugfahrer solch brutale Morde zutrauen. Es dauert nicht lange und das verschlafene Nest versinkt im Krieg zwischen Vikings und White Bulls Banden. Mittendrin: Nel, der die Gangster gnadenlos gegeneinander ausspielt. Weiter lesen »

Halloween (2018) Kritik

Halloween (2018) Kritik

40 Jahre ist es her, dass Michael Myers Mordserie den beschaulichen Ort Haddonfield erschütterte. Myers (Nick Castle) sitzt seit dieser Zeit in der Psychiatrie und hat bisher kein einziges Wort gesprochen. Für Laurie Strode (Jamie Lee Curtis), die dem Psychopathen einst entwischen konnte, ist der Horror seit vier Jahrzehnten präsent. Denn vor langer Zeit schon hat sie sich mit einer Vielzahl an Waffen in ihrem Haus verbarrikadiert und lebt zurückgezogen in der Einöde – immer in der Angst, Myers könnte eines Tages zurückkommen. Dies führte zum Bruch mit Tochter Karen (Judy Greer) und ebenso Lauries Enkelin Allyson (Andi Matichak) zweifelt immer wieder am Verstand der Oma. Eines Tages jedoch wird Lauries Alptraum Wirklichkeit und alle Zweifler erkennen, dass sie recht hatte. Bei einem Transport in ein Hochsicherheitsgefängnis, gelingt dem kaltblütigen Mörder, der einst sogar seine eigene Schwester tötete, die Flucht. In Haddonfield kommt es kurz darauf zum Kampf zwischen ihm und Laurie – wie damals, an Halloween 1978. Weiter lesen »

Hereditary – Das Vermächtnis Kritik

Hereditary Kritik

Auch wenn im familiären Alltag nicht immer alles glatt geht, führt Annie Graham (Toni Collette) mit ihrem Mann Steve (Gabriel Byrne) und ihren beiden gemeinsamen Kindern insgesamt ein zufriedenes Leben in einem abseits gelegenen Waldhaus. Ihre zwei Sprösslinge, der pubertierende Peter (Alex Wolff) und die Außenseiterin Charlie (Milly Shapiro), liebt sie über alles. Das beschauliche Leben ändert sich jedoch, als eines Tages Annies herrische Mutter stirbt. Sie war das Familienoberhaupt und ihr Ableben setzt eine Reihe unheimlicher, mysteriöser Ereignisse in Gang, die Annie und ihre Familie stark verunsichert. Dazu beschleicht Annie das Gefühl, dass sich im Haus eine dunkle, übersinnliche Präsenz eingenistet hat. Allmählich kommt die Familie einem grausamen Geheimnis auf die Spur, das ihnen von ihren Vorfahren „vererbt“ wurde. Weiter lesen »

Hagazussa – Der Hexenfluch Kritik

  	 Hagazussa - Der Hexenfluch Kritik

Österreich im 15. Jahrhundert: in einer einsam gelegenen Berghütte in den Alpen lebt die kleine Albrun (als Mädchen: Celina Peter) mit ihrer alternden Mutter (Claudia Martini). Diese wird von den Bewohnern eines in der Nähe gelegenen Dorfes für eine Hexe gehalten und gemieden, weshalb die „Kleinfamilie“ auf sich allein gestellt ist. Noch schlimmer wird es für Albrun, als ihre Mutter nach langer Krankheit verstirbt. Viele Jahre kämpft sie sich alleine durchs Leben und wird 20 Jahre später (jetzt: Alexsandra Cwen) selbst Mutter. Doch die Vergangenheit lässt Albrun nicht los, denn auch sie von den Bewohnern gemieden und verspottet. Eines Tages erhält sie vom örtlichen Pfarrer den Schädel ihrer toten Mutter und nimmt diesen mit in ihre Almhütte. Von nun an ist nichts mehr wie es wahr: Albrun nimmt immer öfter die Stimme ihrer Mutter wahr, wird von unerklärlichen Visionen heimgesucht und kann bald nicht mehr zwischen Wahn und Wirklichkeit unterscheiden. Was steckt hinter den unheimlichen Geschehnissen? Weiter lesen »

Hardcore Kritik

hardcore filmkritik

Der Name ist Programm: In Hardcore werden Köpfe gespaltet, Genitalien zerdrückt und dem menschliche Körper in nur jede erdenkliche Körperstelle eine Kugel durchgejagt – und das Besondere dabei: Der Zuschauer bekommt das alles und vieles mehr genau aus dem Blick des Protagonisten mit. Man erlebt den Film nämlich komplett in der Egoperspektive, für mich, und für viele andere wahrscheinlich auch, das erste Mal. Inszeniert wurde Hardcore vom russischen Musiker Ilya Naishuller, der mit der Ich-Perspektive bestens vertraut ist, hatte er vor Hardcore doch schon für seine Band Biting Elbows bereits zwei Musikvideos im Stile eines Egoshooters produziert. Wer diese kennt und mag, der wird Hardcore lieben. Aber kommen wir doch erst einmal zur Hintergrundgeschichte. Weiter lesen »

Holy Cow Kritik

Holy Cow filmkritikIn einem malerischen Bergdorf in Aserbaidschan lebt der Bauer Tapdiq in einfachsten Verhältnissen mit seiner Familie in einem notdürftig errichteten Bretterverschlag. Um ihm und vor allem seiner Familie ein besseres Leben bieten zu können, hegt er den Traum, sich eine europäische Kuh anzuschaffen. Von ihr erwartet er mehr und bessere Milch und damit auch höhere Erträge. Das Problem ist nur, dass die konservativen Dorfbewohner, die auf den althergebrachten Traditionen beharren, ein großes Problem mit diesem Plan haben. Noch nie gab es eine „ausländische“ Kuh im Dorf, außerdem – so die Befürchtung der Bewohner – würden durch die Kuh Krankheiten und Unglück über das Dorf gebracht. Und so erfährt Tapdiq zunächst nur Ablehnung, sei es von Freunden, der Familie oder den eigenen Nachbarn. Dennoch beharrt er auf seiner Meinung und kauft die Kuh, die er bald auf den Namen „Madonna“ tauft. Weiter lesen »

horns kritikIg Perrish (Daniel Radcliffe) lebt mit seiner Familie und seiner hübschen Freundin in einer unbescholtenen Kleinstadt ein sorgenfreies, glückliches Leben. Er hat keine Geldsorgen und ist überall angesehen. Seine heile Welt wird jedoch jäh auf den Kopf gestellt, als seine Freundin (Juno Temple) im nahegelegenen Wald brutal vergewaltig und tags darauf ermordet aufgefunden wird. Schnell fällt der Verdacht auf Ig, die Polizei jedoch kann keine Beweise finden und muss die Anklage daraufhin wieder fallen lassen. Dennoch bleibt er selbst nach der fallengelassenen Anklage als nach wie vor einziger Verdächtiger zurück, von den restlichen Bewohnern der Stadt gemieden und geächtet. Als wäre das alles noch nicht genug, bemerkt Ig auch noch kurz darauf, dass merkwürdige kleine Hörner aus seiner Stirn zu wachsen beginnen, zumal verhalten sich die Personen in seiner Gegenwart zunehmend seltsamer. Wie hängt das alles zusammen und vor allem: gelingt es Ig, den wahren Mörder seiner Freundin zu finden? Weiter lesen »

Hedi Schneider steckt fest Kritik

Hedi Schneider steckt fest

Eigentlich kann Hedi Schneider (Laura Tonke) ihr Leben, das seit Jahren in geregelten Bahnen verläuft, genießen: zusammen mit ihrem Mann Uli (Hans Löw) und dem gemeinsamen Sohn Finn (Leander Nitsche) lebt Hedi ein gut bürgerliches, sorgenfreies Leben in Berlin. Das ändert sich jedoch, als die bis dahin angst- und sorgenlose Hedi eines Tages im Fahrstuhl stecken bleibt. Dieses einschneidende Erlebnis hat nachhaltige, unvorhergesehene Konsequenzen für Hedi und ihr Leben. Von nun an leidet die Frau unter immer wiederkehrenden Angst- und Panikattacken und schweren Depressionen. Zunehmend kann sie ihren Alltag nur noch schwerlich bewältigen, worunter Sohn Finn und die Beziehung zu Uli auf Dauer schweren Schaden nehmen. Nachdem Therapien und unzählige Gespräche keine Besserung bringen, versucht Hedi, ihre angeschlagene Familie doch noch zu retten: mit einem Kurztrip in die unnachahmliche Natur Norwegens. Weiter lesen »

Housebound Kritik

Housebound_kritikDie junge Kylie (Morgana O`Reilly) wurde wegen einer dummen Straftat zu neun Monaten Hausarrest verurteilt. Um sie zu überwachen, hat ihr die Polizei einen Peilsender am Fuß verpasst. Zudem soll sie ihre Strafe auch noch bei der ungeliebten, extrem religiösen Mutter (Rima Te Wiata) in ihrem Heimatdorf verbüßen. Zu dumm, dass ihre Mutter felsenfest davon überzeugt ist, dass in dem gemeinsamen Haus ein unheimliches Geisterwesen sein Unwesen treibt. Kylie schenk dem Gerede jedoch nur wenig glauben – zunächst. Als die merkwürdigen Geräusche, Vorkommnisse und Stimmen jedoch zunehmen und immer gefährlicher werden, kann auch Kylie kaum mehr glauben, dass hinter all dem nicht mehr steckt als harmlose Einbildung. Doch an Flucht aus dem Haus ist nicht zu denken, da die junge Frau sonst gegen ihre Auflagen verstoßen würde. Sie ist eine Gefangene im eigenen Haus. Weiter lesen »