Posted on Nov 22, 2009 under H |

Teenie-Horrorfilme erfreuen sich seit Jahrzehnten größter Beliebtheit. Eine Tatsache, die nicht dem Umstand ihrer außergewöhnlich hohen Qualitätsstandards geschuldet ist, sondern vielmehr dem lustvollen Spiel mit der Angst zu verdanken ist. Nur wenige Genrebeiträge, wie etwa John Carpenters „Halloween“, schafften es, Kultstatus zu erlangen und von der Kritik halbwegs ernst genommen zu werden.
Mit „House of Fears – Deine Angst wird Dich töten“ versucht Regisseur Ryan Little am verführerischen Kuchen der Teenie-Horrorfilme mitzunaschen. Ob das Resultat delikat oder eher ungenießbar ausgefallen ist, wird nachfolgende, garantiert ungefährliche Kritik offenbaren. Weiter lesen »
Posted on Okt 11, 2009 under H |

Mit der Figur des Hannibal Lecter erschuf der US-Autor Thomas Harris nicht einfach eine weitere Romanfigur, sondern eine Ikone der Popkultur, die praktisch jedem Menschen geläufig ist. Nach dem überwältigenden Erfolg von „Das Schweigen der Lämmer“ durfte es nicht überraschen, dass die Cash-Cow Lecter weiterhin kräftig gemolken wurde. Folglich durfte der hyperintelligente Gourmet und Psychologe im Jahr 2007 bereits zum insgesamt fünften Mal seine etwas eigenwilligen Therapien zelebrieren.
Ob „Hannibal Rising“ auch ohne Anthony Hopkins in dessen Paraderolle überzeugen kann, erfahrt ihr in nachfolgender Kritik, die von Jugendlichen nur in Begleitung ihrer Eltern gelesen werden sollte. Weiter lesen »
Posted on Aug 10, 2009 under H |

Gab es für den Neuseeländer Peter Jackson eine Karriere vor der „Herr der Ringe“-Trilogie, die ihn auf einen Schlag in den Rang eines Superstars katapultierte? Durchaus, wenngleich diese im Schatten der Tolkien-Verfilmungen geradezu verkümmern. Allenfalls Horrorfans werden seine frühen Filme wie „Braindead“ oder „Bad Taste“ geläufig sein.
Dabei zeigte sich Jackson bereits Jahre vor seinen Fantasy-Schlachtplatten von einer erstaunlich ernsthaften Seite. Der auf einer wahren Begebenheit basierende Streifen „Heavenly Creatures“ fand sogar das Wohlwollen der Kritiken, wurde für den „Oscar“ nominiert und gewann den Silbernen Löwen von Venedig. Zu Recht? Dem wird diese irdische, mit gutem Geschmack und bei vollem Bewusstsein verfasste Kritik nachspüren. Weiter lesen »
Posted on Jul 26, 2009 under H |
„Katerstimmung“ – so die halbwegs adäquate Übersetzung des Originaltitels – kommt für die Produzenten von „The Hangover“ garantiert nicht auf: Die nach Hollywood-Maßstäben kostengünstig produzierte Krawall-Komödie avancierte in den USA zum Sensationshit und Kultfilm. Dabei gibt der Plot auf den ersten Blick nicht viel her: Vier Typen schmeißen die obligatorische Junggesellenabschiedsparty in Las Vegas und hangeln sich von einer Peinlichkeit zur nächsten Katastrophe und zurück.
Ob dem Zuschauer der Kater nach dem Konsum dieses Films erspart bleibt oder man sich vor dem Kinobesuch doch besser mit Kopfschmerztabletten eindecken sollte, wird nachfolgend enthüllt. Weiter lesen »
Posted on Jan 18, 2009 under H |

Folter, Sadismus, ekelhafter Splatter, unmoralisch, abartig, pervers, menschenverachtend.
Kaum ein negativ besetzter Begriff fehlte, der nicht in Zusammenhang mit Eli Roths Horrorfilm „Hostel“ gefallen wäre. Tatsächlich sorgten nur wenige Filme für mehr Aufregung und Empörung, als dieser zugegebenermaßen provokante Streifen.
Ob die Blutsuppe dermaßen heiß gegessen wird, wie sie gekocht wurde, wollen wir im Folgenden ganz zivilisiert und politisch korrekt ergründen. Weiter lesen »
Posted on Nov 15, 2008 under H |

In der Reihe „Rätsel des Kino-Alltags“ widmen wir uns heute dem Phänomen: „CGI-Filme als Garanten für volle Kassen – unabhängig von ihrer Qualität“. Ein besonders fieser Vertreter dieses Phänomens stammt aus den Disney-Studios, heißt “Chicken Little” und wurde ins Deutsche mit dem verhühnepipelten Titel “Himmel und Huhn” übersetzt, womit der Film zu den aussichtsreichsten Kandidaten der dämlichsten deutschen Titelübersetzungen gehören dürfte. Weiter lesen »
Posted on Nov 10, 2008 under H |

So erfreulich der Umstand auch sein mag, dass ein Hollywood abseits zwischen Reißbrett und Marktforschung entworfener Blockbuster existiert, rechtfertigt dies jedoch keineswegs die Verletzung der obersten Filmmaxime: Du sollst dein Publikum nicht langweilen! Exakt dies muss man aber der Verfilmung des Theaterstücks Closer vorwerfen, die eher an eine auf Hochglanz polierte, entsetzlich öde Soap Opera mit grauenhaften Dialogen erinnert, denn an eine interessante Charakterstudie, die durchaus möglich gewesen wäre. Weiter lesen »