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Good time Kritik

Good Time Kritik

Connie (Robert Pattinson) und Nick (Ben Safdie) sind Brüder. Connie fühlt sich für Nick verantwortlich, auch weil dieser geistig behindert ist. Die einzige Familie, die sie haben, ist ihre Großmutter. Ihre Situation verschlimmert sich, als ein Banküberfall der Zwei aus dem Ruder läuft und in der erbeuteten Tasche eine Farbgranate explodiert. Während Connie noch gerade so die Flucht gelingt, wird sein Bruder von der Polizei geschnappt. Auf Rikers Island erlebt er im Anschluss die Gefängnis-Hölle auf Erden. Unterdessen weiß Connie, dass ihm die Zeit davonläuft. Nick ist vor allem aufgrund seiner Behinderung ein leichtes Opfer für die brutalen Knast-Schläger. Da Connie aber nicht über die fehlenden 10.000 Dollar für den Kautionsagenten verfügt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich in die düstere, gefährliche New Yorker Unterwelt zu begeben. Irgendwann kommt er auf die Idee, Nick einfach aus dem Krankenhaus zu entführen. Weiter lesen »

Get out Kritik

Get Out Filmkritik

Chris (Daniel Kaluuya) ist seit vier Monaten mit Freundin Rose Armitage (Allison Williams) zusammen und immer noch verliebt wie am ersten Tag. Rose hat überhaupt kein Problem mit der Tatsache, dass Chris Afroamerikaner ist. Das merkt man auch daran, dass sie ihren Eltern nichts von seiner Hautfarbe erzählt hat. Es ist ihr schlicht egal. Dennoch ist sich Chris unsicher, was den baldigen Besuch bei Roses Eltern (Bradley Whitford, Catherine Keener) betrifft. Werden Sie geschockt sein, wenn ihre attraktive, gebildete Tochter mit einem farbigen Freund vor der Tür steht? Diese Angst scheint unbegründet, denn Dean und Missy bereiten den Beiden einen herzlichen Empfang. Doch schon bald beschleicht Chris tatsächlich ein ungutes Gefühl, als er die zwei afroamerikanischen Hausangestellten bemerkt, die für die Armitages arbeiten. Als Chris‘ bester Freund dann auch noch herausfindet, dass in der Gegend häufiger Farbige verschwinden, wird Chris unruhig. Und für den nächsten Tag haben sich auch noch Freunde der Eltern angekündigt, um ein besonderes „Fest“ zu feiern. Weiter lesen »

Gimme Danger Kritik

Gimme Danger Filmkritik

„Gimme Danger“ widmet sich ausführlich und facettenreich der musikalischen Lebensleistung einer der wichtigsten Rockbands aller Zeiten, die als Wegbereiteter des Punk gilt: die Stooges. Obwohl sie sich bereits nach sieben Jahren auflösten und nur drei Alben während dieser „klassischen“ Phase veröffentlichten, gingen sie in die Geschichte ein. Ihr 73er-Werk „Raw Power“ gilt als Meilenstein des Garagen-Rock und Proto-Punk. Und das, obwohl es diese Musikstile offiziell noch gar nicht gab. Für Skandale und Aufsehen sorgte dabei immer wieder Frontmann Iggy Pop, der sich auf der Bühne schon mal mit Erdnussbutter einrieb oder mit scharfen Gegenständen blutig schnitt. Indie-Regisseur Jim Jarmusch erzählt in seiner Musik-Doku die Geschichte dieser einflussreichen, legendären Band. Weiter lesen »

Gods of Egypt Kritik

Gods of Egypt kritik

Ein Konflikt der Götter erschüttert das einst friedvolle, altägyptische Reich: Gewalt und Unterdrückung halten Einzug, nachdem der rücksichtslose Set (Gerard Butler), Gott der Dunkelheit, den Thron bestiegen hat. Der Gott des Himmels Horus (Nikolaj Coster-Waldau) und die Göttin der Liebe, Hathor (Elodie Yung), wollen Rache, doch fehlt ihnen alleine die Kraft und Macht dazu. Jedoch gibt es auch immer wieder einige mutige Rebellen, die sich von Set nicht unterdrücken lassen wollen, so z.B. der im Niltal lebende Bek (Brenton Thwaites). Bek ist ein einfacher menschlicher Dieb, der eigentlich nur ein Ziel hat: er will seine Geliebte Zaya (Courtney Eaton) aus der Verbannung ins Totenreich befreien, für die Set verantwortlich ist. Um das zu erreichen, tun sich Bek und Horus zusammen – ein Mensch und ein Gott – um Sets Schreckensherrschaft im alles entscheidenden Kampf im Jenseits ein Ende zu setzen. Bis es aber so weit ist, müssen die Beiden schwere Prüfungen und Herausforderungen meistern. Weiter lesen »

Gone Girl Kritik

Gone Girl KritikJust an dem Tag, an dem das Ehepaar Nick (Ben Affleck) und Amy (Rosamund Pike) seinen Hochzeitstag feiern will, passiert Schreckliches: Amy verschwindet spurlos. Als sie auch nach einigen Tagen nicht wieder zurückgekehrt ist, gerät Nick zunehmend ins Visier der Ermittler. Im Laufe der Untersuchungen verstrickt er sich immer mehr in Ungereimtheiten und Lügen, die offenbaren, dass die Ehe der Beiden doch nicht so harmonisch war, wie es von außen oft den Anschein hatte. Hinzu kommen für Nick verwirrende, quälende Alpträume, in denen er Amy brutal ermordet. Aussagen von Bekannten deuten schließlich darauf hin, dass Amy vor ihrem Ehemann Angst hatte. Noch mehr Abgründe tun sich auf, als die Polizei das Tagebuch von der Vermissten findet. Darin sind Dinge enthalten, die man niemals mit der scheinbar so perfekten, sorglosen jungen Frau in Verbindung gebracht hätte. Weiter lesen »

Gregs Tagebuch 3 - Ich wars nicht Kritik„Gregs Tagebuch – Ich wars nicht“ ist bereits der dritte Film, der die Abenteuer und Erlebnisse des sympathischen Jungen Greg Heffley behandelt. Die Filme beruhen auf der Comic-Reihe „Diary of a Wimpy Kid” des amerikanischen Gamedesigners und Kinderbuchautoren Jeff Kinney, die vor allem in den Vereinigten Staaten über eine enorme Fangemeinde verfügt. Auch die ersten Filme „Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt“ (2010) und „Gregs Tagebuch – Gibt`s Probleme“ (2011) entwickelten sich in den USA zu Kassenhits. Hierzulande genießt Greg weitaus weniger Popularität. Lediglich 300.000 deutsche Kinobesucher wollten den zweiten Teil auf der großen Leinwand sehen. Weiter lesen »

Gone Kritik

Serienkiller-Thriller, in denen man einer unerschrockenen, toughen weiblichen Hauptdarstellerin dabei zusehen konnte, wie sie Jagd auf einen unerbittlichen Killer macht, gab es seit „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) eine ganze Reihe. Jonathan Demmes wegweisender und mit Preisen überhäufter Film definierte das Thriller-Genre neu und sorgte für eine ganze Reihe von Filmen, in denen es eine weibliche, oft durch frühere Ereignisse traumatisierte Hauptfigur mit einem scheinbar übermächtigen Psychopathen zu tun bekam. Das gelang mal weniger überzeugend wie in „Der Knochenjäger“ von Philip Noyce aus dem Jahr 1999, in dem sich Angelina Jolie auf die Spur des Killers begab. Es entstanden aber auch spannungsgeladene, über weite Strecken hochklassige Filme wie Jon Amiels „Copykill“ (1995) mit Sigourney Weaver in der Rolle einer traumatisierten Psychologin auf Verbrecher-Jagd. Weiter lesen »

Gefährten Kritik

gefährten-plakat

Steven Spielberg hat wie kaum ein zweiter Regisseur das Mainstream-Kino der vergangenen Jahrzehnte geprägt und bis heute mit seinen Filmen so viel eingespielt, wie kein anderer Filmemacher sonst. Mit „Der weiße Hai“ inszenierte er einen der ersten großen Publikumserfolge der Filmgeschichte, der heute als die Geburtsstunde des Blockbusters gilt. Mit seinem Science-Fiction-Märchen „E.T.“ schuf er den erfolgreichsten Film der 1980er-Jahre und sein Dino-Abenteuer „Jurassic Park“ war ab 1993 für fünf Jahre der kommerziell erfolgreichste Film der Welt. Spielbergs Spezialität ist zum einen die Verfilmung phantastischer Filmstoffe, aus denen er spektakuläre Fantasy-Märchen in bunten und traumhaften Bildern zaubert, („E.T.“, „Hook“, „A.I.“). Zum anderen nahm sich Spielberg in der Vergangenheit aber auch immer wieder ernsten Themen an. So thematisierte er in seinem Oscar-prämierten Werk „Schindlers Liste“ (1993) den Holocaust und befasste sich in dem Kriegsfilm „Der Soldat James Ryan“ (1998) mit dem Landung der Alliierten in der Normandie am 06. Juni 1944. Weiter lesen »

Gullivers Reisen - Da kommt was Großes auf uns zu FilmkritikEs gibt nur wenige Schauspieler, die in jeder Rolle glaubwürdig sind. Jack Black ist einer von ihnen. Ob als egomanischer Regisseur in Peter Jacksons Affentheater „King Kong“, verliebter Schussel in „Schwer verliebt“, Rocker in „School Of Rock“ oder grenz-psychopathischer Schulhof-Rowdy im dritten Aufguss der „Unendlichen Geschichte“: Black interpretiert seine Rollen auf glaubwürdige Weise, wobei ihm natürlich sein mediokres Äußeres zusätzliche Sympathiepunkte beim durchschnittlichen Filmzuschauer einbringt.

Die x-te Verfilmung des Literaturklassikers „Gullivers Reisen“ von Jonathan Swift sollte dem Kalifornier auf den massigen Leib geschnitten sein. Doch vermag „Gullivers Reisen – Da kommt was Großes auf uns zu“ wirklich zu überzeugen oder kam da viel eher etwas sehr Kleines auf uns zu? Weiter lesen »

Bestseller werden seit jeher bevorzugt verfilmt. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Des Stoffes Beliebtheit ist nachgewiesen, man kann auf den Kinobesuch zahlreicher Fans hoffen, die neugierig sind zu erfahren, wie das Buch für die Leinwand adaptiert wurde, und der Filmtitel ist bereits im Vorhinein in vieler Munde. Klar, dass auch die Comic-Reihe „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kinney auf Zelluloid gebannt werden musste. Mit Erfolg: Alleine in den USA spielte die günstig produzierte Komödie das Mehrfache ihrer Kosten ein.

Ob sich „Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt!“ auch für erwachsene Zuschauer lohn, wird nachfolgend beschrieben, in dieser von sehr klugen Lesern umzingelten Rezension. Weiter lesen »