Posted on Jul 28, 2011 under F |
Beim Begriff „Horror“ tauchen blitzschnell die üblichen Verdächtigen auf: Rachsüchtige Geister, nach Fleisch gierende Zombies, fiese Außerirdische, Vampire, Werwölfe. Derlei konventionelle Figuren haben natürlich ihre Existenzberechtigung in diversen Filmen und sorgen mitunter für angenehmes Gruseln. Über das Ende eines Films hinaus vermögen sie jedoch kein nachhaltiges Grauen zu erzeugen. Ganz anders hingegen das Subgenre jener Horrorfilme, die keinerlei übernatürliche Wesenheiten in Anspruch nehmen. Plötzlich dringt der Horror in den Alltag der Filmfiguren ein und erzeugt idealerweise ein unangenehmes Kribbeln beim Zuschauer, denn: Derlei Grauen könnte auch ihm zustoßen!
Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ kann als prominentester Vertreter solcher Filme gelten. Tatsächlich kommt es alljährlich zu Haiangriffen auf Menschen, von denen manche sogar tödlich enden. Dass eine solche Begegnung statistisch gesehen extrem unwahrscheinlich ist, trägt wohl keineswegs zur Beruhigung bei. In dieselbe Kerbe schlägt Adam Greens Horrorthriller „Frozen“. Für drei junge Menschen wird der harmlose Winterurlaub in einem Skiressort zum Horrortrip. Die Ursache hierfür ist eine Verkettung unglücklicher Umstände, die zwar unwahrscheinlich, aber nicht völlig aus der Luft gegriffen scheinen.
Ob „Frozen“ das Herz des Horrorfans wärmt oder ihn kalt lässt, erfahrt ihr in nachstehender, garantiert frostfreier Kritik. Weiter lesen »
Posted on Mai 09, 2011 under F |
Unheimliche oder gar vom Bösen besessene Kinder zählen zu den Lieblingsfiguren im Horrorgenre. Seien es die mit paranormalen Fähigkeiten ausgestatteten Kinder aus dem Science-Fiction-Klassiker „Das Dorf der Verdammten“, Satansbraten Damien aus der „Das Omen“-Filmreihe oder die von Dämonen besessene Regan aus „Der Exorzist“. Auf die Spitze trieb es Roman Polanski mit „Rosemaris Baby“, in welchem eben jenes Baby seine Mutter noch vor der Geburt in den Wahnsinn treibt.
Mit „Fall 39“ erblickte ein weiterer Genrebeitrag das Licht der Leinwand. Jedenfalls außerhalb des Produktionslandes USA, wo der Streifen gar nicht erst in den Kinos anlief. Ein für gewöhnlich wenig ermutigendes Zeichen für die Qualität eines Films. Ob „Fall 39“ dennoch sehenswert ist oder doch eher einen Fall für die Tonne darstellt, wird nachfolgend erläutert. Weiter lesen »
Posted on Mai 01, 2011 under F |
Jeder von uns hat sich doch schon das eine oder andere Mal gefragt, wie Terroristen so ticken. Und damit sind nicht ihre Sprengzünder gemeint, sondern ihre Persönlichkeiten. Oder vereinfacht ausgedrückt: Wie wird aus einem ganz normalen Menschen ein Terrorist, der anderen Leuten nicht einfach die Pest an den Hals wünscht, sondern sie schlichtweg umbringt? Sind Terroristen grundböse Menschen? Oder wurden sie zu dem, was sie wurden, trainiert? Eine durchaus kontroversielle Frage, die Regisseur Christopher Morris einem Antwortversuch unterzieht.
Da es sich bei Morris um einen Briten handelt, ist das Ergebnis fast schon logischerweise eine bitterböse, zynische Satire, die bereits lange vor den jeweiligen Kinostarts für Diskussionen sorgte. Wagen wir uns also ins dunkle Herz der Gotteskrieger vor. Weiter lesen »
Posted on Jun 20, 2010 under F |
2001 machte sich ein grünes Monster mit verheerenden Manieren und schlechten Zähnen auf, zahlreiche auf Märchen basierende Disney-Zeichentrickfilme zu veralbern und gleichzeitig ein neues Erfolgskapitel zu öffnen. Mit dem Oger namens Shrek schuf DreamWorks sein bislang erfolgreichstes Franchise und grub sogar Genreprimus Pixar das Wasser ab. 2010 schließlich erblickt der letzte Teil der „Shrek“-Serie das Licht der Leinwand: „Für immer Shrek“ (im Original: „Shrek Forever After“) stellt den dritten Aufguss des kultigen Originals dar und muss sich gegen den finanziell erfolgreichen, von der Kritik jedoch enttäuscht aufgenommenen Vorgänger bewähren.
Ob dieses Husarenstück gelungen ist, berichtet euer shreklicher Filmkritiker, natürlich wie immer unbestechlich und nicht ganz jugendfrei. Weiter lesen »
Posted on Apr 11, 2010 under F |

Teenie-Komödien zählen zu den sichersten Blockbustern, sind sie doch günstig zu produzieren und lassen sich beliebig in Serie produzieren. Die wohl erfolgreichste dieser Serien stellt „American Pie“ dar, die mittlerweile bei Teil 7 (!) angelangt ist. Im Fahrwasser dieses Erfolges entstanden Myriaden an ähnlich derben, meist nicht annähernd so witzigen Komödien. Selbst das nicht gerade als Filmland bekannte Norwegen schickte 2008 eine von „American Pie“ inspirierte Komödie ins Rennen. „Fatso – und wovon träumst du?“ war im Land der Fjorde ein Riesenhit und schickt sich mit der Veröffentlichung auf DVD an, auch Resteuropa zu erobern.
Ob der Streifen tatsächlich etwas taugt oder eher für Nachtmahre sorgt, erfahrt ihr in nachfolgender, verträumter Kritik. Weiter lesen »
Posted on Apr 04, 2010 under F |
An der Seine liegend ist Paris naturgemäß nah am Wasser gebaut. Dass die meist eher als weich abgestempelten Franzosen auch eine härtere Gangart einlegen können, bewies zuletzt neben Kopfstoßspezialist Zinedine Zidane Starregisseur Luc Besson („Das Fünfte Element“, „Nikita“). 2008 lieferte er mit dem fulminanten „96 Hours“ einen internationalen Blockbuster ab, der sich hinter der US-Konkurrenz nicht zu verstecken brauchte. Zwei Jahre später versucht er mit „From Paris with Love“ an diesen Erfolg anzuknüpfen. Ob ihm dies mit John Travolta in der Hauptrolle gelungen ist, erfahrt ihr in dieser liebevollen Kritik. Weiter lesen »
Posted on Sep 13, 2009 under F |
Originelle Horrorfilme kann man für gewöhnlich an einer Hand abzählen und gelungene Fortsetzungen derselben an der Flosse eines Delphins. „Final Destination“, die Genre-Überraschung aus 2000, geht 9 Jahre später in die mittlerweile vierte Runde. Ob „Final Destination 4“ unter der Regie von David R. Ellis (unter anderem „Snakes On A Plane“) zu etwas anderem geriet als einem dürftigen Aufguss des Erfolgtitels, könnt ihr in nachfolgender Kritik nachlesen. Wehrt euch nicht: Es ist eure finale Bestimmung, sie zu lesen … Weiter lesen »
Posted on Nov 05, 2008 under F |
Humor ist ja bekanntlich Geschmackssache. Auf wohl wenige Komiker trifft das noch stärker zu als auf den Kandier Tom Green. Sein Repertoire bewegt sich stets auf dem schmalen Grat zwischen Genialität und peinlicher Darbietung. Immerhin schaffte er es auf dieser Weise zu seiner eigenen MTV-Show und einigen Filmauftritten, wobei sein leider viel zu kleiner Part in “Road Trip” zum Höhepunkt seines filmischen Schaffens zu zählen ist.
Wie er sich in “Freddy Got Fingered” erfährt man hier Weiter lesen »