Olivia (Jessica Lucas) und Eric (Lou Taylor Pucci) haben für ihre drogensüchtige Freundin Mia (Jane Levy) ein Entziehungswochenende in einer abgeschiedenen Waldhütte organisiert. Sie überlebte vor kurzem nur knapp eine Überdosis und soll nun von den Drogen befreit werden. Zu den Dreien stoßen dann noch Mias Bruder David (Shiloh Fernandez) sowie dessen Freundin Natalie (Elizabeth Blackmore). Die erste Zeit läuft alles nach Plan, bis die Freunde in einem gruseligen Kellerraum auf das „Buch des Todes” stoßen. Alle Buchseiten sind mit Warnhinweisen gekennzeichnet, dennoch lässt sich Eric nicht davon abhalten, ein in fremder Sprache verfasstes Gebet laut zu sprechen – nicht ahnend, dass er damit die Hölle auf Erden freisetzt: ein furchterregender Dämon fährt in die labile Mia und sorgt dafür, dass sie die anderen attackiert. Weiter lesen »
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1942, irgendwo im Schwarzwald mitten im Zweiten Weltkrieg: Emma (Brigitte Hobmeier) und Fritz (Hans-Jochen Wagner) sind seit viele Jahren verheiratet und leben auf einem Bauernhof, der abgeschieden im Wald liegt. Sie haben nicht viel Geld, doch alles in allem sind sie zufrieden mit ihrem Leben und froh, dass sie vom Krieg auf ihrem Bauernhof nicht allzu viel mitbekommen. Da Fritz jedoch impotent ist, kann er keinen Stammhalter zeugen, der den Hof weiterführen könnte. Eines Tages entdeckt Fritz den Juden Albert (Christian Friedel), der sich im Unterholz vor den Nazis versteckt. Ohne seiner Frau davon zu berichten, bietet er ihm einen Unterschlupf auf dem Hof an. Obwohl Emma wenig begeistert ist und dem Juden mit Vorurteilen begegnet, entwickelt sich zwischen Fritz und Albert schon bald eine enge Freundschaft. Doch nach einiger Zeit bittet Fritz Albert darum, an seiner Stelle mit Emma ein Kind zu zeugen. Albert gibt sein Einverständnis, doch die Schwangerschaft tritt nicht sofort ein. Dieser Umstand führt zu einer immer härteren Belastungsprobe für die fragile und komplizierte Beziehung zwischen den dreien. Weiter lesen »
Regisseur John Madden erlangte Bekanntheit durch seinen Überraschungshit des Filmjahres 1998, den historischen Liebesfilm „Shakespeare in Love“ mit Gwyneth Paltrow in der Hauptrolle. Der Film gewann sieben Oscars und entwickelte sich zu einem der größten kommerziellen Erfolge des ausgehenden Jahrzehnts. Madden ist kein Regisseur, der seine Filme schnell aus der Hüfte schießt. Seit „Shakespeare in Love” hat er sich immer viel Zeit zwischen seinen Filmen gelassen – teils bis zu vier Jahren. Keiner seiner Filme jedoch konnte seither („Killshot“, „Der Beweis“, „Corellis Mandoline“) auch nur ansatzweise an diesen großen Erfolg anknüpfen. Sein aktueller Film „Eine offene Rechnung“ sollte zumindest thematisch brisant genug sein, um wieder das Interesse von Filmfans wecken. Weiter lesen »
Sergio Leone galt bereits als Wegbereiter und Meister des Italo-Western (Leone inszenierte die „Dollar“-Trilogie mit Clint Eastwood sowie den Western-Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“), als er 1984 sein Epos (und gleichzeitig letzten Film) „Es war einmal in Amerika“ vorlegt und einen weiteren Meilenstein schafft, diesmal im Genre des Mafia- und Gangsterfilms. Ein Mammutprojekt: Bis zu sieben Autoren arbeiten an der Adaption des Romans „The Hood“ von Harry Grey und verfassen schließlich knapp 317 Drehbuchseiten, als im Oktober 1981 die erste Klappe fällt. Knapp zwei Jahre sollten die aufreibenden Dreharbeiten dauern, am Ende verfügt Leone über fast zehn Stunden Filmmaterial. Aus diesem kreiert er ein monumentales, überlebensgroßes Meisterwerk von epischer Wucht. War Leone bis dahin einzig bekannt für seine Spaghetti-Western, beweist er mit „Es war einmal in Amerika“ seine inszenatorische Brillanz sowie unverwechselbare Bildsprache und Erzählweise auch im Bereich des Mafiafilms. Seitdem muss man auch Leone zu den großen Gangsterfilm-Regisseuren der jüngeren Filmgeschichte zählen, in einer Reihe mit Francis Ford Coppola („Der Pate“), Brian De Palma („Scarface“, „The Untouchables“, „Carlito’s Way“) und Martin Scorsese („Good Fellas“, „Casino“). Weiter lesen »

Wenn einer der exzentrischsten Regisseure Hollywoods eine Biographie über jenen Regisseur dreht, der als Symbol unterirdisch schlechter Filmproduktionen gilt, dreht, kann eigentlich nur ein Meisterwerk das Endresultat sein. Oder etwa doch nicht?
Ob Tim Burtons Streifen über den grandios gescheiterten Filmemacher Ed Wood diesem Anspruch gerecht wird, lest ihr in dieser Filmkritik, die hoffentlich nicht als die schlechteste Rezension aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird.
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James Bond ist mehr als bloß eine Filmfigur: James Bond ist ein Mythos. Und wie jeder richtige Mythos verbirgt auch dieser seine wahre Gestalt wie ein Chamäleon. Sean Connery, Roger Moore, George Lazenby, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig. Sie alle verkörperten die Figur des britischen Geheimagenten, ohne ihr ein exakt definiertes Profil zu verleihen.Und doch war allen Bond-Filmen eines gemeinsam: Die Markenzeichen der Serie, wie etwa schnittige Wagen, schöne Frauen, exotische Schauplätze, fiese Schurken und einiges mehr. Ob das wohl auch wieder so in “Ein Quantum Trost” ist? Weiter lesen »