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Eine offene Rechnung Kritik

Regisseur John Madden erlangte Bekanntheit durch seinen Überraschungshit des Filmjahres 1998, den historischen Liebesfilm „Shakespeare in Love“ mit Gwyneth Paltrow in der Hauptrolle. Der Film gewann sieben Oscars und entwickelte sich zu einem der größten kommerziellen Erfolge des ausgehenden Jahrzehnts. Madden ist kein Regisseur, der seine Filme schnell aus der Hüfte schießt. Seit „Shakespeare in Love” hat er sich immer viel Zeit zwischen seinen Filmen gelassen – teils bis zu vier Jahren. Keiner seiner Filme jedoch konnte seither („Killshot“, „Der Beweis“, „Corellis Mandoline“) auch nur ansatzweise an diesen großen Erfolg anknüpfen. Sein aktueller Film „Eine offene Rechnung“ sollte zumindest thematisch brisant genug sein, um wieder das Interesse von Filmfans wecken. Weiter lesen »

Es war einmal in Amerika Kritik

Es war einmal in AmerikaSergio Leone galt bereits als Wegbereiter und Meister des Italo-Western (Leone inszenierte die „Dollar“-Trilogie mit Clint Eastwood sowie den Western-Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“), als er 1984 sein Epos (und gleichzeitig letzten Film) „Es war einmal in Amerika“ vorlegt und einen weiteren Meilenstein schafft, diesmal im Genre des Mafia- und Gangsterfilms. Ein Mammutprojekt: Bis zu sieben Autoren arbeiten an der Adaption des Romans „The Hood“ von Harry Grey und verfassen schließlich knapp 317 Drehbuchseiten, als im Oktober 1981 die erste Klappe fällt. Knapp zwei Jahre sollten die aufreibenden Dreharbeiten dauern, am Ende verfügt Leone über fast zehn Stunden Filmmaterial. Aus diesem kreiert er ein monumentales, überlebensgroßes Meisterwerk von epischer Wucht. War Leone bis dahin einzig bekannt für seine Spaghetti-Western, beweist er mit „Es war einmal in Amerika“ seine inszenatorische Brillanz sowie unverwechselbare Bildsprache und Erzählweise auch im Bereich des Mafiafilms. Seitdem muss man auch Leone zu den großen Gangsterfilm-Regisseuren der jüngeren Filmgeschichte zählen, in einer Reihe mit Francis Ford Coppola („Der Pate“), Brian De Palma („Scarface“, „The Untouchables“, „Carlito’s Way“) und Martin Scorsese („Good Fellas“, „Casino“). Weiter lesen »

Ed Wood

Ed Wood KritikWenn einer der exzentrischsten Regisseure Hollywoods eine Biographie über jenen Regisseur dreht, der als Symbol unterirdisch schlechter Filmproduktionen gilt, dreht, kann eigentlich nur ein Meisterwerk das Endresultat sein. Oder etwa doch nicht?
Ob Tim Burtons Streifen über den grandios gescheiterten Filmemacher Ed Wood diesem Anspruch gerecht wird, lest ihr in dieser Filmkritik, die hoffentlich nicht als die schlechteste Rezension aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird.
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Ein Quantum Trost

Ein Quantum Trost<br />James Bond ist mehr als bloß eine Filmfigur: James Bond ist ein Mythos. Und wie jeder richtige Mythos verbirgt auch dieser seine wahre Gestalt wie ein Chamäleon. Sean Connery, Roger Moore, George Lazenby, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig. Sie alle verkörperten die Figur des britischen Geheimagenten, ohne ihr ein exakt definiertes Profil zu verleihen.Und doch war allen Bond-Filmen eines gemeinsam: Die Markenzeichen der Serie, wie etwa schnittige Wagen, schöne Frauen, exotische Schauplätze, fiese Schurken und einiges mehr. Ob das wohl auch wieder so in “Ein Quantum Trost” ist? Weiter lesen »