Als Peter Sellers 1980 mit nur 55 Jahren starb, nahm er die unvergleichliche Figur des liebenswerten Schussels Inspektor Clouseau mit in sein Grab. Jedenfalls sollte man das annehmen, denn trotz seines viel zu frühen Ablebens trieb der wandelnde französische Fettnäpfchentreter auch weiterhin sein Unwesen. 2008 erblickte der mittlerweile bereits elfte Film der Reihe das grelle Licht der Leinwand, diesmal mit Steve Martin in der Hauptrolle, die er sich als Drehbuchautor selber auf den Leib schrieb.
Rosige oder doch düstere Aussichten für Fans der pinkfarbenen Raubkatze? Weiter lesen »
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Kaum ein anderer Film spaltete die Kritiker entschiedener, als der 1971 unter der gewohnt kompetenten Regie von Don Siegel produzierte Cop-Thriller „Dirty Harry“. Die ausgerechnet in San Francisco, der heimlichen Hauptstadt der Hippie-Kultur, ausgetragene Jagd eines konservativen Polizisten auf einen Serienkiller polarisierte. Bis heute gilt jener Streifen, mit dem Clint Eastwood endgütig zum Superstar avancierte, vielen als unerträglich zynisches, faschistoides Machwerk, das zu Intoleranz und Selbstjustiz aufruft.
Ob dieser Ruf gerechtfertigt ist oder nicht, wird Filminspektor „Dirty Rainer“ gewohnt sanftmütig und in Einklang mit den Gesetzen des Universums ergründen. Weiter lesen »

„Der Tag, an dem die Erde stillstand“ zählt seit mittlerweile fast sechzig Jahren zu den unumstrittenen Science-Fiction-Klassikern. Die Geschichte rund um den Außerirdischen Klaatu, der auf der Erde landet, um der Menschheit eine eindringliche Warnung zu hinterlassen, wurde 1951 von Robert Wise mit den damals vorhandenen technischen Mitteln fesselnd verfilmt.
Da Hollywood bekanntlich kaum etwas mehr als Remakes erfolgreicher Stoffe liebt, verwundert es beinahe, dass es so lange dauerte, bis sich jemand dieses Genre-Klassikers annahm.
Scott Derrickson, bislang eher unauffällig mit „Der Exorzismus von Emily Rose“ in Erscheinung getreten, konnte beim Remake aus dem Vollen schöpfen: Neben einem üppigen Budget durfte er auf Stars wie Keanu Reeves, Kathy Bates oder John Cleese zurückgreifen.
Ob die aufgewärmte Geschichte um Klaatu mundet oder doch nur fader Einheitsbrei ist, werden wir im Folgenden ergründen.
Stillgestanden, Erde! Lesen! Weiter lesen »

Geradezu ein eigenes Subgenre bilden die Verfilmungen von Stephen King-Werken. Kaum ein Roman oder Kurzgeschichte aus seiner Feder, die nicht schon verfilmt wurde.Genauso unterschiedlich wie die Qualität der literarischen Vorlagen ist auch jene der darauf basierenden Filme: Ein paar sehr gute/gute King-Verfilmungen stehen einer Vielzahl völlig vermurkster Machwerke gegenüber. Um es kurz zu machen, der Film floppte in doppelter Hinsicht: An den Kinokassen erzielte er durchwegs Ergebnisse, und trotz siebenfacher Oscar-Nominierung ging er letztendlich leer aus. Weiter lesen »

Das Drehbuch zu “Duell – Enemy at the Gates” schrieb Jean-Jacques Annaud und Alain Godard. Die Musik stammt von James Horner. Der im Jahre 2001 veröffentlichte Film spielt während der Schlacht von Stalingrad im Jahr 1942.
Vorlage für den Film ist William E. Craigs Buch Enemy at the Gates: The Battle for Stalingrad von 1973. Der somit teilweise auf wahren Begebenheiten und Charakteren basierende Film entstand in den Filmstudios von Babelsberg in Deutschland. Weiter lesen »

Französische Filme kann man in zwei Kategorien einteilen: Zum einen hätten wir da Filme, die sich wohltuend vom Einheitsbrei „Made in Hollywood“ unterscheiden. Zum anderen jene Filme, die unweigerlich mit dem Selbstmord des Protagonisten, seiner Freundin oder des Zuschauers enden.
Die fabelhafte Welt der Amélie gehört zu ersterer Kategorie. An der Story liegt´s sicher nicht, die mehr als simpel ist und lediglich dazu dient, die skurrilen Ideen und Kameraeinstellungen des Regisseurs zu rechtfertigen. Weiter lesen »

Der Soldat James Ryan (Originaltitel Saving Private Ryan) ist ein mehrfach preisgekrönter US-amerikanischer Kriegsfilm. Die Regie führte Steven Spielberg, das Drehbuch schrieb Robert Rodat und in der Besetzung sind unter anderem Tom Hanks (Hauptrolle), Vin Diesel oder aber auch Matt Damon zu sehen. Alles Voraussetzungen für einen riesen Erfolg, den der Film und deren Macher auch feiern durfte. Doch ist dies gerechtfertigt? Dazu mehr in der ausführlichen Filmkritik Weiter lesen »

Zu jedem guten Horrorfilm gehört auch Nebel. Dieser mystifiziert den Moment und schafft eine spannende Umgebung. Als Hauptprotagonisten findet man diesen aber selten in einem Film. Einer dieser wenigen Ausnahmen ist der Film “Der Nebel” von Regisseur Frank Darabont. Dieser greift auf eine Novelle, die im Sammelband „Blut“ von Stephen King erschienen ist, zurück.Damit hat er natürlich beste Voraussetzungen um mit seinem Film die Zuschauer zu beeindrucken. Ob ihm diese mit “Der Nebel” gelungen ist, kann man in der nachfolgenden Filmkritik erfahren. Weiter lesen »

Der Schuh des Manitu war seiner Zeit ein richtiger Erfolg. Mehr als neun Millionen Kinogänger wollten sich den Streifen von und mit Michael “Bully” Herbig nicht entgehen lassen. Während die Masse den Film feierte, fand er bei den Filmkritikern kein Gefallen. Aber auch bei dem gemeinen Zuschauer fiel die Reaktionen beim Schauen unterschiedlich aus. Während der eine sich kaum halten konnte vor Lachen, bekamm der andere nicht mal ein müdes Lächeln zusammen. Hier eine ausführliche Kritik zu “Der Schuh des Manitu” Weiter lesen »

Der Hai ist ein Tier, das schon in vielen Filmen eine der Hauptrollen einnehmen durfte. So auch bei Deep Blue Sea. Meist nehmen sie dabei den Part des monströsen, unnachgiebigen Killer ein. Programmiert zum Töten! In dieser Hinsicht bietet auch Deep Blue Sea nichts Neues. Dort sind die Haie nämlich nicht nur bissig, sondern durch Genexperimente auch noch intelligent. Was sich auf den ersten Blick plump anhört, wird im Film begleitet durch knallharte Action, die den Zuschauer fesseln soll. Ob dies bei “Deep Blue Sea” gelingt, kann man in der nachfolgenden Kritik herausfinden. Weiter lesen »