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Dunkirk Kritik

Dunkirk Filmkritik

Mai 1940: Hitlers Nazi-Regime ist dabei, weite Teile Europas zu erobern. Hinzu kommt, dass den Alliierten im nordfranzösischen Dünkirchen (Dunkirk) nun ein vernichtender Schlag droht. 400 000 alliierte Soldaten (darunter Briten, Franzosen, Belgier und Niederländer) sind in der Hafenstadt eingekesselt. Vor ihnen liegt die Nordsee, hinter ihnen rücken die deutschen Panzer immer näher. Kommt es zur Zerschlagung der alliierten Armeen und Korps, ist Hitlers Siegeszug auf dem Kontinent nicht mehr aufzuhalten. Wie durch ein Wunder gelingt es den Eingekesselten aber, den letzten Brückenhafen zu halten und eine in der Geschichte einmalige Evakuierungsaktion in Gang zu setzen: die „Operation Dynamo“. Im Laufe dieser Aktion gelingt es u.a. mit Hilfe vieler privater britischer Yachten und Segelboote, einen Großteil der Soldaten aufs britische Festland überzusetzen. Am Ende gelingt die Rettung von 85 Prozent der 400 000 ursprünglich dem Tode geweihten Männer. Weiter lesen »

Der Himmel wird warten Kritik

Sylvie (Clotilde Courau) und ihre Tochter Mélanie (Naomi Amarger) sind wie beste Freundinnen, die über alles miteinander reden können. Bis sich Mélanie mehr und mehr aus der realen Welt zurückzieht. Der Grund: sie hat im Internet einen Mann kennengelernt, der sie mit Komplimenten umwirbt und mit ihr in einer Weise über den Islam spricht, die auf den Teenager einen erheblichen Einfluss hat. Zu spät merkt sie, dass der Mann ein fundamentalistischer IS-Extremist ist. Im Laufe der Zeit entwickelt sie sich zu einer radikalen Islamistin, die sich den hasserfüllten Gotteskriegern anschließt. Ähnliches mussten auch Catherine (Sandrine Bonnaire) und Samir (Zinedine Soualem) mit ihrer Tochter Sonia (Noémie Merlant) durchmachen. Als die Polizei eines Nachts in ihr Haus eindringt, ist es fast zu spät. Auch sie bekamen nicht mit, dass Sonia immer mehr mit den Terroristen sympathisierte. Weiter lesen »

Dieses Sommergefühl Kritik

Dieses Sommergefühl FilmkritikDie Französin Sasha (Stéphanie Daub-Laurent) lebt mit ihrem New Yorker Freund Lawrence (Anders Danielsen Lie) in Berlin und genießt den Sommer. Das Liebesglück wird jäh zerstört als Sasha völlig überraschend stirbt. Für ihren Freund, Sashas Schwester Zoe (Judith Chemla) und ihre Familie beginnt eine lange Zeit der Verarbeitung. Wie das Unbegreifliche akzeptieren? Ein Jahr später: Zoe hadert mit ihrem Eheleben in Paris, während Lawrence noch immer sehr stark mit dem Verlust kämpft. Um auf andere Gedanken zu kommen, reist er nach New York zu einer Freundin. Unterdessen reisen Sashas Eltern ins idyllisch-ländliche Annecy, um dort zurück ins Leben zu finden. „Dieses Sommergefühl“ begleitet die Protagonisten über einen Zeitraum von drei Jahren. Und jeder von ihnen hat seine ganz eigene Art, die Trauer zu bewältigen. Weiter lesen »

Die Insel der besonderen Kinder Kritik

Die Insel der besonderen Kinder FilmkritikJacob (Asa Butterfield) ist mit den abenteuerlichen Geschichten seines Großvaters Abraham (Terence Stamp) aufgewachsen. Darin beschrieb Abraham seine eigene Kindheit, die er angeblich auf einer abgeschiedenen Insel unter lauter übernatürlich begabten Kindern verbracht hat. Dort versteckten sie sich vor Monstern und waren geeint in dem Schicksal, aufgrund der außergewöhnlichen Kräfte, anders als die anderen zu sein. Früher war Jacob fasziniert von diesen Erzählungen, doch im Laufe der Jahre schenkte er ihnen immer weniger glauben. Eines Tages jedoch findet er Abraham im Garten liegend – ohne Augen und zerfleischt von einem unheimlichen Wesen. Jacob will dem tragischen Vorfall auf den Grund gehen. Waren die Geschichten über die „Insel der besonderen Kinder“ doch keine Erfindung? Jacob überredet seine Eltern zu dem Waisenhaus zu fahren, in dem Abraham als Kind gelebt hat. Es dauert nicht lange und Jacob macht Bekanntschaft mit außergewöhnlichen Kindern die über Superkräfte verfügen, die er alle bereits kennt – aus den Erzählungen des Großvaters. Weiter lesen »

Don’t Breathe Kritik

Don't Breathe Filmkritik

Mit Gelegenheits-Diebstählen bessern sich Alex (Dylan Minnette), Rocky (Jane Levy) und Money (Daniel Zovatto) ihr Konto auf, denn alle drei leiden unter akuter Finanznot. Dem draufgängerischen Alex kommt zugute, dass sein Vater ein Sicherheitsgeschäft hat – und er aufgrund dessen alle Tricks kennt, die Sicherheits- und Überwachungssysteme der Villen auszuhebeln. Ihr neustes Opfer scheint ein leichtes Ziel zu sein: ein Kriegsveteranen (Stephen Lang) soll nach dem Unfalltod seines Kindes eine hohe Summe Schmerzensgeld zugesprochen bekommen haben und das Geld im Haus verstecken. Was den Coup so einfach erscheinen lässt: ihr potenzielles Opfer ist blind und daher scheinbar schutzlos den Einbrechern ausgeliefert. Doch nachdem die Drei tatsächlich ins Haus des Mannes eingestiegen sind, wird ihnen schnell klar, dass dieser alles andere als wehr- und harmlos ist. Ein brutaler Kampf ums Überleben beginnt, bei dem der blinde Mann seine geschärften Sinne einsetzt. Weiter lesen »

Demolition – Liebe und Leben Kritik

Demolition Kritik

Seltsamerweise fühlt der schwerreiche Investmentbanker Davis Mitchell (Jake Gyllenhaal) keinen Schmerz, nachdem er den Unfalltod seiner Frau hautnah mit ansehen musste. Davis saß direkt neben ihr, bekam aber nicht einen einzigen Kratzer ab. Er kommt nicht damit klar, dass ihn der Verlust der Ehefrau kaum berührt, weshalb er versucht, seine (kaum vorhandenen) Gefühle und Gedanken in einen Brief zu packen. Den Brief schickt er an die Betreiber-Firma eines Süßigkeiten-Automaten, aus dem er sich kurz nach Julias Tod in der Klinik etwas ziehen wollte. Die Briefe erhält die Kundendienstmitarbeiterin Karen Moreno (Naomi Watts), die von der entwaffnenden Offenheit und Ehrlichkeit des Absenders derart beeindruckend ist, dass sie Davis eines Nachts anruft. Der sich häufende Kontakt mit Karen, die noch einen jugendlichen Sohn (Judah Lewis) hat, und die Briefe, die Davis weiterhin schreibt, sorgen dafür, dass er allmählich wieder Boden unter den Füßen gewinnt. Doch bevor er ein neues Leben beginnen kann, scheint er erst sein altes Dasein komplett hinter sich lassen, ja regelrecht “demolieren”, zu müssen. Weiter lesen »

Die Kommune Kritik

Die Kommune Filmkritik

Der Architektur-Dozent Erik (Ulrich Thomsen) entscheidet sich, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Anna (Trine Dyrholm) und der gemeinsamen Tochter, für eine alternative Lebensform: sie wollen die frisch geerbte Villa zu einer Kommune mit Gleichgesinnten umfunktionieren. Schon lange langweilt sie das gut bürgerliche Leben und andere Mitbewohner würden zudem attraktive Mieteinkünfte in die Haushaltskasse bringen. Also veranstalten sie eine Art „Casting“, um geeignete Menschen zu finden, die ihre Ansichten und Weltanschauungen teilen. Die erste Zeit im neuen Heim ist geprägt von viel Spaß unter den Bewohnern, familiärem Zusammenhalt und einer neu gewonnenen Freiheit. Allmählich jedoch zeigt sich, dass die Utopie vom offenen, glücklichen Kommunenleben nur schwer mit menschlichen Gefühlen und persönlichen Bedürfnissen vereinbar ist. Als sich Erik nämlich in die hübsche Studentin Emma (Helene Reingaard Neumann) verliebt, die später sogar als Mitbewohnerin in die Kommune aufgenommen wird, beginnen die Probleme. Weiter lesen »

Dirty Grandpa Kritik

Dirty Grandpa KritikDick Kelly (Robert de Niro) ist in Rente und seit kurzem auch noch Witwer. Um wieder den Spaß am Leben zu finden und zu prüfen, ob er noch seinen „Mann stehen kann“, will er mit seinem spießigen Enkel Jason (Zac Efron) zum „Spring Break“ nach Florida. Jason soll ihn aber zunächst nur hin kutschieren, damit sich der rüstige und partywillige 70-jähirge Dick ganz dem Alkohol und den Frauen hingeben kann. Geschockt zeigt sich Jason aber gleich nach der Ankunft in Daytona Beach. Sein Opa bandelt nicht nur mit einer sexverrückten Studentin an und äußert sich lauthals abfällig über Minderheiten sondern verhält sich auch noch beständig wie ein betrunkener, unreifer Teenager. Und das alles, kurz bevor Jason – ein strebsamer und erfolgreicher Junganwalt – seine Verlobte Meredith (Julianne Hough) vor den Traualtar führen will. Weiter lesen »

Dirigenten - Jede Bewegung zählt!Die mitreißende Doku „Dirigenten“ begleitet fünf junge Nachwuchs-DirigentInnen bei ihrer Teilnahme beim „Internationalen Sir Georg Solti Dirigentenwettbewerb“, einem der bekanntesten und renommiertesten Wettbewerbe dieser Art weltweit. Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre in Frankfurt am Main statt, jedes Mal bewerben sich Hunderte von talentierten jungen Dirigenten, aber nur einer kann gewinnen. Wer dies schafft, dem steht eine aussichtsreiche, steile Karriere in der Welt der klassischen Musik bevor. Das Finale findet in der legendären Alten Oper in Frankfurt statt, der Gewinner erhält am Ende nicht nur ein Preisgeld von 15.000 Euro, sondern wird auch zum Frankfurter Opern- und Museumsorchester sowie dem hr-Sinfonieorchester eingeladen. Dort darf er sein Können beweisen und Erfahrung sammeln. Der Name des Wettbewerbs geht zurück auf den 1997 verstorbenen legendären Dirigenten Sir Georg Solti, der in den 50er-Jahren Generalmusikdirektor von Frankfurt am Main war. Weiter lesen »

Den Menschen so fern Kritik

Den Menschen so fern filmkritikEin abgelegenes algerisches Dorf Mitte der 50er-Jahre: Der ehemalige Soldat der französischen Armee, Daru (Viggo Mortensen), arbeitet dort als Französisch-Lehrer für Kinder des Dorfes. Die Lage in dem afrikanischen Land spitzt sich immer mehr zu, denn ein Krieg zwischen der algerischen Unabhängigkeitsbewegung und den Kolonialherren aus Frankreich steht kurz bevor. Teil dieser konfliktreichen, gefährlichen Situation wird Daru, als er den Bauern Mohamed (Reda Kateb) in das nächstgelegene Dorf zur Polizeistation geleiten soll. Mohamed wird ein Mord vorgeworfen. Widerwillig nimmt Daru den “Job” an, da es sonst zum Streit mit seinem befreundeten Gendarmen kommen wird, der ihn mit der Überführung beauftragt hat. Auf der langen, beschwerlichen Reise durch die unwirtliche Natur des rauen Atlasgebirges, kommen sich die beiden Außenseiter langsam näher und Daru muss sich fragen: führt er die Aufgabe wie befohlen aus oder lässt er den Beschuldigten frei? Weiter lesen »