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Die Fliege

Die Fliege FilmktitikGigantische, die Menschheit bedrohende, Insekten gab es vor allem in billigen SciFi-Filmchen der 1950er Jahre zuhauf. Menschen, die sich in Insekten verwandelten, waren im Filmbereich hingegen eher dünn gestreut. Einen der seltenen Vertreter dieser Zelluloidspezies stellte der Film „Die Fliege“ aus 1958 dar. In diesem tauschte Vincent Prince in der wenig originellen Rolle des wahnsinnigen Wissenschaftlers, unfreiwillige einige Körperteile mit dem einer Fliege.

Drei Jahrzehnte später nahm sich David Cronenberg des Stoffes erneut an, modernisierte ihn, setzte ganz bewusst auf Ekeleffekte und mischte das Ganze mit seiner eigenen, unverwechselbaren Handschrift ab. Ob sein Remake gelungen ist oder einen Fall für die Fliegenklatsche darstellt, könnt ihr nachfolgend ergründen. Weiter lesen »

Delta Farce

Delta Farce FilmkritikKann man über den Irakkrieg eine Komödie machen? Sicher, und zwar eine, die gar nicht im Irak, sondern in Mexiko spielt! Klingt verwirrend, ist es aber nicht. In C. B. Hardings Actionkomödie mit den Hollywood-Stars DJ Qualls und Danny Trejo wähnen sich drei unfreiwillig in der Armee gelandete US-Amerikaner im irakischen Kriegsgebiet, obwohl sie sich in Mexiko befinden. Ob diese Prämisse für einen zumindest hinreichend unterhaltsamen Film reicht, könnt ihr in nachfolgender Kritik lesen, die garantiert nicht als Farce zu verstehen und zudem auch für Pazifisten geeignet ist Weiter lesen »

Delictum – Im Namen des Herren

No-DoJahrzehntelang waren Horrorfilme eine Domäne von Hollywood. Erfreulicherweise sorgen seit den 1990er Jahren vor allem Japan und Westeuropa für heftige Konkurrenz. Aus Spanien drängt nun ein neuer Gruselstreifen auf den Markt: „Delictum – Im Namen des Herren“ widmet sich dem Übersinnlichen und spart nicht mit Seitenhieben auf die katholische Kirche.
Mehr zum Film erfahrt ihr in nachfolgender Rezension, die unter dem Motto steht: „Filmewelt – Im Namen des Kritikers“. Weiter lesen »

Die fast vergessene Welt

Die.fast-vergessene-Welt

16 Jahre hat es gedauert, bis eine „Jurassic Park“-Persiflage das Licht der Leinwand erblickte. Mit einem zum Thema passenden monströsen Budget ausgestattet, setzt „Die fast vergessene Welt“ zum Rundumschlag gegen Dinosaurier, aber auch alberne Sci-Fi-Filmchen aus früheren Jahrzehnten an. Ob die Fantasy-Groteske mit US-Superstar Will Ferrell in der Hauptrolle überzeugen kann, erfahrt ihr in dieser fast unvergesslichen Monsterkritik. Weiter lesen »

District 9

District-9Die neuseeländisch-amerikanische Produktion „District 9“ hätte ohne kräftige Unterstützung des neuen Regie-Wunderkinds Peter Jackson vielleicht weder das Licht der Leinwand erblickt, noch hätte es für jenes große Aufsehen gesorgt, das ihm zuteil wurde. Auf den ersten Blick wirkt der Plot rund um ein gigantisches außerirdisches Raumschiff über einer Großstadt sattsam bekannt und abgeschmackt. Ob dem Südafrikaner Neill Blomkamp mit seinem Debütfilm tatsächlich jenes Meisterwerk gelungen ist, als das es von einigen Kritikern abgefeiert wird, oder das SF-Spektakel bloß heiße Luft versprüht, erfahrt ihr hier, im Film-District. Weiter lesen »

Der weiße Hai

Der weiße Hai FilmkritikTierhorror zählt zu den beliebtesten Subgenres des Horrors und hat 2 Klassiker hervorgebracht: Neben Alfred Hitchcocks „Die Vögel“ ist das natürlich Steven Spielbergs erster Blockbuster „Der weiße Hai“. Millionen Strandbesucher suchen seither das Meer misstrauisch nach verdächtigen Rückenflossen ab. Doch sorgt der übergroße Fisch mit dem unstillbaren Hunger auch nach weit über vier Jahrzehnten noch für Gänsehaut oder hat er jeglichen Biss verloren?
Damit ihr ob dieser Frage nicht ins Schwimmen geratet, sei nachfolgende Lektüre angeraten. Weiter lesen »

Das Schweigen der Lämmer

Das Schweigen der Lämmer FilmkritikAls 1991 Jonathan Demmes „Das Schweigen der Lämmer“ das Licht der Leinwand erblickte hätte wohl kaum jemand geahnt, zu welchem globalen Phänomen sich der Film entwickeln würde. Nicht weniger als fünf „Oscars“ räumte der Psychothriller ab, und das in einem Genre, über welches Kritiker für gewöhnlich höchstens die Nase rümpfen. Auch das Publikum war begeistert: Fast 300 Millionen Dollar spielte der Streifen weltweit ein und war zugleich der Startschuss, für zahlreiche ähnlich gelagerte Filme und Romane.
Doch verdient sich dieser Film seine Lorbeeren oder wurde und wird er gnadenlos überschätzt? Eine Frage, die die introvertierten Lämmer wohl nicht beantworten werden. Dann werde ich es wohl selber machen müssen … Weiter lesen »

Drag Me To Hell

drag me to hellDank „Spiderman“ katapultierte sich Sam Raimi zwar in die Riege der Regie-Stars, sorgte jedoch unter vielen seiner ehemaligen Fans für Unmut. Zu glatt, zu sehr auf Mainstream gebügelt erschienen ihnen die Superhelden-Verfilmungen rund um den von einer wilden Spinne Gebissenen. Mit der Horror-Groteske „Drag Me To Hell“ feiert er ein Comeback in jenem Genre, das ihn fast drei Jahrzehnte zuvor schlagartig berühmt, wie auch berüchtigt gemacht hatte.
Ob es ihm gelungen oder völlig missglückt ist, soll in der nachfolgenden, ganz und gar nicht höllischen Kritik ergründet werden. Weiter lesen »

Der rosarote Panther 2

der rosarote panther 2Als Peter Sellers 1980 mit nur 55 Jahren starb, nahm er die unvergleichliche Figur des liebenswerten Schussels Inspektor Clouseau mit in sein Grab. Jedenfalls sollte man das annehmen, denn trotz seines viel zu frühen Ablebens trieb der wandelnde französische Fettnäpfchentreter auch weiterhin sein Unwesen. 2008 erblickte der mittlerweile bereits elfte Film der Reihe das grelle Licht der Leinwand, diesmal mit Steve Martin in der Hauptrolle, die er sich als Drehbuchautor selber auf den Leib schrieb.
Rosige oder doch düstere Aussichten für Fans der pinkfarbenen Raubkatze? Weiter lesen »

Dirty Harry

Dirty HarryKaum ein anderer Film spaltete die Kritiker entschiedener, als der 1971 unter der gewohnt kompetenten Regie von Don Siegel produzierte Cop-Thriller „Dirty Harry“. Die ausgerechnet in San Francisco, der heimlichen Hauptstadt der Hippie-Kultur, ausgetragene Jagd eines konservativen Polizisten auf einen Serienkiller polarisierte. Bis heute gilt jener Streifen, mit dem Clint Eastwood endgütig zum Superstar avancierte, vielen als unerträglich zynisches, faschistoides Machwerk, das zu Intoleranz und Selbstjustiz aufruft.
Ob dieser Ruf gerechtfertigt ist oder nicht, wird Filminspektor „Dirty Rainer“ gewohnt sanftmütig und in Einklang mit den Gesetzen des Universums ergründen. Weiter lesen »