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Creep Kritik

Deutsche Horrorfilme sind oft nicht als solche beabsichtigt gewesen, siehe etwa „Daniel – Der Zauberer“, der seit Jahren erfolgreich Deutschlands Beitrag in den „Bottom 100“ von IMDB darstellt. Durchaus beabsichtigt war hingegen der Horror im 2004 produzierten „Creep“ einer deutsch-britischen Produktion mit Franka Potente in der Hauptrolle, die somit vier Jahre nach dem Kinohit „Anatomie“ erneut in filmische Bedrängnis geriet. Auch wenn der erhoffte Erfolg ausblieb: Horrorfans oder jene, die auf dem Weg dorthin sind, kommen an diesem Streifen kaum vorbei.

Ob der fast zur Gänze in der Londoner Metro spielende Slasher-Film tatsächlich creepy ist oder mehr verspricht, als er letztendlich halten kann, erfahrt ihr in nachfolgender Kritik. Weiter lesen »

Children of Glory Filmkritik

Children of Glory Filmkritik

Wie jeder andere Staat auch, hat Ungarn seine Mythen und historischen Traumata. Zu diesen zählt der letztendlich fehlgeschlagene Volksaufstand von 1956, der von der Roten Armee blutig niedergeschlagen wurde. Auch wenn Ungarn später mit dem „Gulaschkommunismus“ sowie der Öffnung seiner Grenzen zu Österreich weitaus erfolgreicher gegen das harte kommunistische Diktat aus Moskau agierte, stellt der in seinem Umfang damals einzigartige Aufstand nach wie vor ein heikles ungarisches Historienthema dar.

2006 nahm sich die junge Regisseurin Krisztina Goda der schicksalhaften Ereignisse lange vor ihrer Geburt an und drehte mit enormem Aufwand den zweistündigen Spielfilm „Children of Glory“. Der Lohn der Mühen: Erfolgreichster ungarischer Film aller Zeiten! Ob sich der Film auch für unsere erlauchten Filmgehirne lohnt, enthüllt nachfolgende, glorreiche Kritik. Weiter lesen »

Centurion Filmkritik


Fast exakt zehn Jahre nachdem Ridley Scott mit „Gladiator“ die Rückkehr des Historiendramas auf die Leinwand einläutete, lief mit „Centurion“ ein durchaus artverwandtes Geschichtsepos in den Kinos. Krasser hätte der Erfolg der beiden Filme jedoch kaum differieren können: „Gladiator“ spielte alleine an den Kinokassen eine halbe Milliarde Dollar ein, während „Centurion“ in den USA lediglich knapp 100.000 Dollar erlösen könnte. Gewiss: Scott standen ein höheres Produktionsbudget und Schauspielstars wie Russel Crowe und Oliver Reed zur Verfügung. Ganz im Gegensatz zu Neil Marshalls kaum bekannten Darstellern und einem weitaus bescheideneren Budget. Doch woran lag der finanzielle Misserfolg von „Centurion“ schlussendlich? Konnte „The Descent“-Regisseur Neil Marshall die hohen Erwartungen nicht erfüllen?

Ein Blick in die magische Kristallkugel des 21. Jahrhunderts, eurem Monitor, soll diese Fragen klären. Weiter lesen »

Captivity

Captivity FilmkritikDavon war bei Heidi Klums Show nie die Rede: Supermodel wird von Psychopathen auf offener Toilette am helllichten Discoabend entführt und in unterirdisches Verlies gebracht. Was sie dort erwartet, kann der durch „Saw“ & Co. geübte Genrefan an den – falls noch vorhandenen – Fingern abzählen. Und dennoch wartet Roland Joffé. („The Killing Fields“ erster Psychothriller mit einigen Überraschungen auf. Welcher Art diese sind, wird in nachfolgender Kritik erläutert, die nicht von Supermodels unter 40 Jahren gelesen werden sollte. Weiter lesen »

Conan der Barbar

Conan-der-BarbarZwanzig Jahre vor der „Herr der Ringe“-Trilogie sowie dem „Harry Potter“-Boom war es ein ganz spezieller Film, der dem Label „Fantasy“ seinen Stempel aufdrückte: „Conan der Barbar“. Während der ersten Verfilmung rund um die Abenteuer des muskelbepackten Helden 1982 noch die üblichen empörten Kritiken von wegen „Gewaltverherrlichung“ bis hin zu „faschistisch“ (eine gerade in Deutschland beliebte Allzweckkeule) entgegenschlugen, avancierte der Streifen in späteren Jahren zum Kult.
Ob echt zu Recht oder ungerecht Unrecht soll nachfolgend höchst zivilisiert und garantiert gewaltverniedlichend erläutert werden. Bei Crom! Weiter lesen »

Coraline

CoralineSelbst nach rund 150 Jahren der Erstveröffentlichung hat Lewis Carrolls Meisterwerk „Alice im Wunderland“ nichts an Faszination und Inspirationskraft verloren. Dutzende Filme basieren direkt oder indirekt auf dem Klassiker, darunter Guillermo del Toros „Pans Labyrinth“ oder „Coraline“. Der von Henry Selick produzierte Streifen basiert auf einem Buch des Briten Neil Gaiman, nimmt jedoch trotzdem sehr deutliche Anleihen bei „Alice im Wunderland“. Ob der im Stop-Motion-Verfahren gedrehte Film zu überzeugen weiß, erfahrt ihr, wenn ihr dem weißen Kritiker-Kaninchen folgt. Weiter lesen »

Cloverfield

Cloverfield KritikWas 1999 mit „Blair Witch Project“ begann, ist inzwischen kaum noch aus Hollywood wegzudenken: Virale Marketingkampagnen, die Millionen von Filmfans lange vor dem Kinostart des beworbenen Filmes beschäftigen. 2007 sprang Erfolgsproduzent J. J. Abrams („Lost“) auf den munter durch die digitale Internetwelt ruckelnden Zug auf und hielt monatelang unzählige Foren, Videoportale und Blogs in Atem, ehe Anfang 2008 „Cloverfield“ endlich in den Kinos Einzug hielt.
Dass es sich um einen Monsterfilm handeln würde, war bereits vorab klar. Angesichts der dürftig gestreuten Informationen zu dem Streifen war jedoch unklar, ob es sich lediglich um einen künstlichen Hype oder einen Film mit Substanz handeln würde.
Believe oder don’t believe the Hype? Dieser Frage wollen wir uns ohne jegliche Geheimkrämerei in dieser Kritik widmen. Weiter lesen »