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Closet Monster Kritik

Closet Monster KritikOscar (Jack Fulton/Connor Jessup) ist ein sensibler, intelligenter Teenager, der vor allem an Malerei und Fantasy-Filmen interessiert ist. Diese Filme sind es auch, die ihn zu seinen Zeichnungen inspirieren. Gemeinsam mit seinem Vater (Aaron Abrams) lebt er in einer kleinen, abgeschiedenen Stadt im kanadischen Neufundland, doch die Enge des Kleinstadt-Lebens will er schnellstmöglich hinter sich lassen. Nebenher jobbt er im örtlichen Baumarkt, in dem es eines Tages zu einer schicksalhaften Begegnung kommt: er lernt den aufmüpfigen Wilder (Aliocha Schneider) kennen, in den er sich verliebt. Doch in dem alles andere als liberalen kleinen Städtchen ist es nicht leicht, sich zu seiner Sexualität zu bekennen. Zudem liegt ein traumatisches Erlebnis aus der Vergangenheit, wie ein Schatten über Oscars Dasein. Weiter lesen »

Conjuring 2 filmkritik

Die seherisch begabte, weltweit mit ihrem Mann Ed (Patrick Wilson) nach paranormalen Phänomenen Ausschau haltende Lorraine Warren (Vera Farmiga) wird von einem dunklen Dämon beschattet. Dieser tritt in Gestalt einer Nonne auf, was die beiden „Geisterjäger“ als Warnung deuten, ihre Tätigkeit als Dämonologen für eine gewisse Zeit ruhen zu lassen. Doch die Geister der Unterwelt treiben weiter ihr Unwesen und so dauert es nicht lange, bis die Beiden Spezialisten für übersinnliche Ereignisse nach London beordert werden. Dort fühlt sich die mit ihren vier Kindern in einfachsten Verhältnissen lebende, alleinerziehende Peggy Hodgson (Frances O’Connor) schon länger merkwürdigen, scheinbar paranormalen Phänomenen ausgesetzt. Besonders auf die elfjährige Janet (Madison Wolfe), scheint es das bald als „Poltergeist von Enfield“ in die Geschichte eingehende Wesen abgesehen zu haben. Da bereits Psychologen, Priester und Sozialarbeiter der Familie nicht helfen konnten, ruhen jetzt die letzten Hoffnungen auf Ed und Lorraine Warren. Weiter lesen »

10 Cloverfield Lane Kritik

10 Cloverfield Lane Kritik

Am Anfang von „10 Cloverfield Lane“ sieht man eine Frau, es ist die junge Michelle (Mary Elizabeth Winstead), wie sie überstürzt ihre Sache packt und sich mit dem Auto auf und davon macht. Sie scheint außer sich vor Wut oder vor etwas auf der Flucht. Kurz darauf kommt es zu einem Aufprall – und danach ist nichts mehr wie es war. Einige Zeit später erwacht sie in einem spartanischen Raum ohne Fenster. Noch bevor sie es schafft, sich von dem Tropf, an dem sie hängt, zu befreien, kommt Howard (John Goodman) in den Raum. Er sagt der verängstigten, verstörten Michelle, dass er sie in dem Bunker in Sicherheit vor einer nuklearen Katastrophe gebracht habe. Der undurchsichtige Howard behauptet, dass die alte Welt verschwunden sei und die wenigen Überlenden des atomaren oder chemischen Unfalls unter der Erde ausharren. Und schließlich gibt es da noch den dritten Bunker-Bewohner, Emmett (John Gallagher Jr.), der ebenso wie Michelle zunehmend an den wahren Beweggründen von Howard, sie in den Bunker gebracht zu haben, zweifelt. Weiter lesen »

City of McFarland Kritik

City of McFarland KritikFootball-Trainer Jim White verliert aufgrund einer unbedachten Handlung seinen Posten als Coach und findet nur noch an einer High-School im Süden Kaliforniens eine Anstellung als Trainer einer Leichtathletik-Mannschaft. Er und seine Familie sind nicht gerade erfreut über den neuen beruflichen wie privaten Standort: McFarland gilt als einer der wirtschaftlich schwächsten, ärmsten Orte im ganzen Land, dazu machen ein Großteil der Bewohner mittellose Mexikaner aus. Mexikanisch-stämmig und aus armen sozialen Verhältnissen sind auch die meisten der Schüler, die White fortan trainieren muss. Anfangs noch voller Vorurteile und Zweifel, erkennt White jedoch langsam, dass in den Jugendlichen mehr steckt als nur ein paar aufmüpfige Teenager. Die Jungs sind bereits in Lage, Verantwortung für sich und ihr Leben zu übernehmen und vor allem an harte, körperliche Arbeit gewohnt. Deshalb gelingt es White zunächst auch nicht, sie mit seinen harten, teils antiquierten Trainingsmethoden zu schocken. Aber er hat ein Ziel vor Augen: er will mit dem Team an den anstehenden, landesweiten Meisterschaften im Laufen teilnehmen. Weiter lesen »

Carrie Kritik (2013)

Das Leben der jungen Carrie (Chloë Grace Moretz) ist die reinste Hölle auf Erden. Zuhause hat sie unter den strengen und unkonventionellen carrie filmkritikErziehungsmethoden ihrer fanatisch religiösen Mutter (Julianne Moore) zu leiden, in der Schule ist das schüchterne, stets bieder gekleidete Mädchen nur Hohn und Spott ausgesetzt. Eines Tages bemerkt sie, dass sie über telekinetische Fähigkeiten verfügt und Dinge allein Mittels Gedankenkraft bewegen kann. Die neu entdeckte Kraft verleiht Carrie das mehr Selbstvertrauen. Als sie dann auch noch zum Abschlussball an ihrer Schule eingeladen wird, scheint sich doch noch alles zum Guten zu wenden. Doch weit gefehlt: Ihre Mitschüler haben sich für Carrie einen erniedrigenden Scherz ausgedacht, der das Mädchen vor der ganzen Schule bloßstellt. Der Schock entfesselt ihre übermenschlichen Kräfte und es kommt zur Katastrophe. Weiter lesen »

Cruelty – Grausamkeit Kritik

Cruelty KritikKriegsfilme. Wer denkt da nicht an den Aufmarsch von Stahlkolossen, epische Schlachten und tragische Helden? Nichts davon wird man in Tim Augurzkes Kurzfilm „Cruelty – Grausamkeit“, der gleichzeitig auch sein Regiedebüt ist, vorfinden. Statt Popcornkino muss sich der Zuschauer mit einem ruhigen, unbarmherzigen Film auseinandersetzen, der ihm einen großen Interpretationsspielraum bietet. Weiter lesen »

Chroniken der Unterwelt Kritik

Chroniken der UnterweltDie 15-jährige Clary Fray hält sich für eine ganz normale Durchschnitts-Teenagerin mit einem langweiligen Leben zwischen Schule und Pubertät. Bis sie auf einer Party auf einen mysteriösen Jungen namens Jace (Jamie Campbell Bowe) trifft. Jace fällt durch seine besonderen Tätowierungen auf und behauptet, dass er nur für besondere Menschen sichtbar sei. Und die geheimnisvollen Geschehnisse häufen sich: Plötzlich wird Clarys Mutter Jocelyn (Lena Headey) entführt, und das junge Mädchen hofft auf die Hilfe von Jace. Bei der Suche nach der Mutter stößt Clary auf das lange gehütete Familiengeheimnis: Ihre Mutter war eine „Schattenjägerin“, ein Wesen zwischen Engel und Mensch und geschaffen, um die Welt vor dem Bösen und Dämonen zu bewahren. Nun soll auch Clary zu einer „Schattenjägerin“ ausgebildet werden. Sie wird in einem Institut für Dämonenjäger aufgenommen und muss dafür ihren langjährigen Freund Simon (Robert Sheehan) zurücklassen. Zusammen mit Jace und den Geschwistern Isabelle (Jemima West) und Alec Lightwood (Kevin Zegers), macht sich Clary auf die Suche nach einem sagenumwobenen Kelch, um die ganze Wahrheit über ihre Familie herauszufinden. Weiter lesen »

Confession Kritik

ConfessionFrankreich im frühen 19. Jahrhundert: Octave (Pete Doherty) hat dank seines Aussehens und seiner Intelligenz leichtes Spiel bei den Frauen. Sein Herz schlägt jedoch nur für die blutjunge und bildhübsche Elise (Lily Cole). Diese macht jedoch nicht nur Octave, sondern auch anderen Männern schöne Augen. Es kommt, wie es kommen muss: Er erwischt sie auf frischer Tat beim Liebesspiel mit einem anderen Mann. Für Octave bricht eine Welt zusammen. Kurz darauf fordert der Gehörnte seinen Nebenbuhler zum Duell heraus. Er verliert und fängt sich eine Kugel in den Arm – der Startschuss für eine selbstzerstörerische Phase in Octaves Leben. Fortan beginnt er – immer noch getroffen vom Betrug seiner Geliebten – ein dekadentes, ausschweifendes Leben voller Sex, Wein und Gesang. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von seinem Freund Desgenais (August Diehl), der ihn mit dem exzessiven Party-Leben vertraut macht. Als allerdings das Begräbnis von Octaves Vater diesen zu einer Reise aufs Land zwingt, lernt er dort Brigitte (Charlotte Gainsbourg) kennen. Die Begegnung mit der geheimnisvollen Frau ändert sein Leben von Grund auf. Weiter lesen »

Charlies Welt Filmkritik

charlies-weltCharles Swan III. (Charlie Sheen) führt ein exzentrisches Leben wie es im Buche steht: Es besteht zu weiten Teilen aus Drogen, Sex und Alkohol. Finanziell unabhängig, führt der Frauenschwarm ein Leben auf der Überholspur. Charles erlebt jedoch einen jähen Absturz, als er von seiner Hassliebe Ivana (Katheryn Wnnick) eiskalt abserviert wird. Für Charles eine völlig neue Erfahrung, die dafür sorgt, dass sein Leben mehr und mehr aus der Spur gerät. Er ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, sie wieder für sich zu gewinnen und dem Versuch, sie endgültig zu vergessen. Auch seinen beiden chaotischen Freunden Kirby Star (Jason Schwartzman) und Saul (Bill Murray) gelingt es nicht, Charles auf andere Gedanken zu bringen. Sein größter Halt in dieser schweren Zeit ist seine Schwester Izzy (Patricia Arquette), die neben der Kindererziehung gerade auch noch die Enttäuschung bewältigen muss, dass ihr neuer Roman nicht veröffentlicht wird. Unterdessen verliert sich Charles immer mehr in seiner surrealen Fantasiewelt. Weiter lesen »

Cold Blood Kritik

Cold Blood KritikDer Überfall auf ein Casino ist gut gelaufen, doch auf der Flucht verunglücken die Geschwister Addison (Eric Bana) und Liza (Olivia Wilde) mit ihrem Auto inmitten der verlassenen Schneelandschaft Michigans. Da bei dem Autounfall zwei Menschen ums Leben gekommen sind, beschließen die Beiden, sich getrennt auf den Weg zur Grenze zu machen. Niemand soll ihnen auf die Schliche kommen. Während sich Addison zu Fuß alleine auf den Weg durch die eisige Kälte macht, lässt sich Liza von dem gerade aus dem Knast entlassenen Boxer Jay (Charlie Hunnam) im Auto mitnehmen. Bei seinem Marsch durch die rücksichtslose Natur, hinterlässt Addison eine blutige Spur. Der örtliche Sheriff Becker (Treat Williams) hat jedoch nicht nur die Suche nach dem brutalen Mörder im Kopf, sondern macht sich auch Gedanken um seine idealistische, hoch motivierte Polizisten-Tochter Hanna (Kate Mara), die keine Lust mehr auf langweilige Büro-Arbeit hat und endlich auch außerhalb der Polizeistation an den „harten Fällen“ arbeiten möchte. Der Zufall führt alle Beteiligten zu Jays Eltern June (Sissy Spacek) und Chet (Kris Kristofferson) – die warten gerade auf ihren Sohn, um mit ihm gemeinsam Thanksgiving zu feiern. Weiter lesen »