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Creed II: Rocky’s Legacy Kritik

creed 2 filmkritik

Adonis Creed (Michael B. Jordan) ist am Ziel seiner Träume angelangt: der aus einfachsten Verhältnissen stammende Mann hat sich mit Ausdauer und Willenskraft bis ganz nach oben gekämpft. Als Weltmeister ist der damit auch endlich in die Fußstapfen seines Vaters Apollo Creed getreten. Die Tatsache, dass Creed den Weltmeistertitel gegen einen schwachen, in die Jahre gekommenen Gegner gewonnen hat, ruft jedoch einen alten Widersacher von Rocky (Sylvester Stallone) auf den Plan. Kein Geringer als der ehemalige Sowjet-Boxer Ivan Drago (Dolph Lundgren) fordert Creed heraus, gegen seinen Sohn Viktor Drago (Florian Munteanu) zu kämpfen. Creed nimmt die Herausforderung an, worüber Rocky allerdings alles andere als glücklich ist. Er weigert sich zunächst sogar, seinen Schützling weiter zu trainieren. Der Grund liegt in der Vergangenheit: Rocky weiß um die Gefahr, die von den Dragos ausgeht. Schließlich wurde Apollo Creed vor 34 Jahren im Ring von Ivan Drago getötet. Hinzu kommen für den Champion private Sorgen. Creeds gehörlose Freundin ist schwanger und das Baby könnte ebenfalls taub sein. Weiter lesen »

Club der roten Bänder - Wie alles begann Kritik

Das Leben von Leo (Tim Oliver Schultz), Jonas (Damian Hardung), Emma (Luise Befort), (Timur Bartels), Toni (Ivo Kortlang), Alex (Timur Bartels) und Hugo (Nick Julius Schuck) wirkt auf den ersten Blick wie das von ganz normalen Teenagern. Emma will es immer ihren Eltern Recht machen und Alex hat Stress mit seiner Mathelehrerin. Der emotionale Toni sagt stets was er denkt und Leo spielt am liebsten Fußball, während sich Jonas andauernd mit seinem Bruder streitet. Hugo hingegen ist etwas ängstlich und muss sich zu vielem erst überwinden, zum Beispiel zum Sprung vom Zehnmeterturm. Sie alle müssen schmerzhaft lernen, dass das Schicksal jeden treffen kann und unerwartete Diagnosen sowie Krankheiten das Leben von heute auf morgen schlagartig ändern. Sie treffen im Albertus-Klinikum aufeinander, in das Hugo wegen seiner Krebsdiagnose als erstes eingewiesen wird. Dort sieht er Emma und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Es dauert nicht mehr lange und Leo, Jonas, Alex, Emma, Toni und Hugo gründen bald den „Club der roten Bänder“. Weiter lesen »

Charles Dickens – Der Mann, der Weihnachten erfand Kritik

London 1843: Sein Buch „Oliver Twist“ brachte dem Schriftsteller Charles Dickens (Dan Stevens) einst Anerkennung und Reichtum. Doch der Erfolg liegt bereits fünf Jahre zurück und Dickens letzte Romane erwiesen sich allesamt als Flops. Hinzu kommen Geldsorgen: Dickens pflegt einen kostspieligen Lebensstil und auch sein Vater (Jonathan Pryce) ist immer wieder auf die finanzielle Unterstützung des (einst) wohlhabenden Sohnemanns angewiesen. Hinzu kommt, dass Dickens Verlag nach den Misserfolgen nicht mehr länger bereit ist, große Summen vorzustrecken. Der Autor steht unter großem Druck, das nächte Buch muss ein Erfolg werden. Als Dickens seinem Verleger von seiner jüngsten Idee berichtet, einer Weihnachtsgeschichte über einen geizigen alten Mann, zeigt sich dieser alles andere als begeistert. Dennoch hält Dickens an seiner Idee fest. Kurz darauf entwickelt die Hauptfigur seiner Geschichte, Ebenezer Scrooge (Christopher Plummer), ein bizarres Eigenleben. Weiter lesen »

Churchill Kritik

churchill kritik

Juni 1944: Über eine Millionen Soldaten warten in England auf den Befehl, in der Normandie zu landen. Der D-Day soll der Anfang vom Ende des diktatorischen Hitler-Regimes sein, das den Krieg über Europa brachte. Der britische Premierminister Winston Churchill (Brian Cox) zögert mit seiner Entscheidung jedoch. Er fürchtet, dass die Mission scheitern könnte und Hunderttausende Soldaten den Kugelhagel der Nazis und ihrer Verbündeten, nicht überleben werden. Generalfeldmarschall Montgomery (Julian Wadham) und der amerikanische General Eisenhower (John Slattery) sind anderer Ansicht. Sie sind sicher dass die Landung in der Normandie gelingt und fordern von Churchill eine schnelle Entscheidung. Denn die Zeit drängt. In dieser vielleicht schwierigsten Phase seines politischen Lebens, hofft der altgediente Staatsmann auf die Unterstützung seiner Ehefrau Clementine (Miranda Richardson). Weiter lesen »

Closet Monster Kritik

Closet Monster KritikOscar (Jack Fulton/Connor Jessup) ist ein sensibler, intelligenter Teenager, der vor allem an Malerei und Fantasy-Filmen interessiert ist. Diese Filme sind es auch, die ihn zu seinen Zeichnungen inspirieren. Gemeinsam mit seinem Vater (Aaron Abrams) lebt er in einer kleinen, abgeschiedenen Stadt im kanadischen Neufundland, doch die Enge des Kleinstadt-Lebens will er schnellstmöglich hinter sich lassen. Nebenher jobbt er im örtlichen Baumarkt, in dem es eines Tages zu einer schicksalhaften Begegnung kommt: er lernt den aufmüpfigen Wilder (Aliocha Schneider) kennen, in den er sich verliebt. Doch in dem alles andere als liberalen kleinen Städtchen ist es nicht leicht, sich zu seiner Sexualität zu bekennen. Zudem liegt ein traumatisches Erlebnis aus der Vergangenheit, wie ein Schatten über Oscars Dasein. Weiter lesen »

Conjuring 2 filmkritik

Die seherisch begabte, weltweit mit ihrem Mann Ed (Patrick Wilson) nach paranormalen Phänomenen Ausschau haltende Lorraine Warren (Vera Farmiga) wird von einem dunklen Dämon beschattet. Dieser tritt in Gestalt einer Nonne auf, was die beiden „Geisterjäger“ als Warnung deuten, ihre Tätigkeit als Dämonologen für eine gewisse Zeit ruhen zu lassen. Doch die Geister der Unterwelt treiben weiter ihr Unwesen und so dauert es nicht lange, bis die Beiden Spezialisten für übersinnliche Ereignisse nach London beordert werden. Dort fühlt sich die mit ihren vier Kindern in einfachsten Verhältnissen lebende, alleinerziehende Peggy Hodgson (Frances O’Connor) schon länger merkwürdigen, scheinbar paranormalen Phänomenen ausgesetzt. Besonders auf die elfjährige Janet (Madison Wolfe), scheint es das bald als „Poltergeist von Enfield“ in die Geschichte eingehende Wesen abgesehen zu haben. Da bereits Psychologen, Priester und Sozialarbeiter der Familie nicht helfen konnten, ruhen jetzt die letzten Hoffnungen auf Ed und Lorraine Warren. Weiter lesen »

10 Cloverfield Lane Kritik

10 Cloverfield Lane Kritik

Am Anfang von „10 Cloverfield Lane“ sieht man eine Frau, es ist die junge Michelle (Mary Elizabeth Winstead), wie sie überstürzt ihre Sache packt und sich mit dem Auto auf und davon macht. Sie scheint außer sich vor Wut oder vor etwas auf der Flucht. Kurz darauf kommt es zu einem Aufprall – und danach ist nichts mehr wie es war. Einige Zeit später erwacht sie in einem spartanischen Raum ohne Fenster. Noch bevor sie es schafft, sich von dem Tropf, an dem sie hängt, zu befreien, kommt Howard (John Goodman) in den Raum. Er sagt der verängstigten, verstörten Michelle, dass er sie in dem Bunker in Sicherheit vor einer nuklearen Katastrophe gebracht habe. Der undurchsichtige Howard behauptet, dass die alte Welt verschwunden sei und die wenigen Überlenden des atomaren oder chemischen Unfalls unter der Erde ausharren. Und schließlich gibt es da noch den dritten Bunker-Bewohner, Emmett (John Gallagher Jr.), der ebenso wie Michelle zunehmend an den wahren Beweggründen von Howard, sie in den Bunker gebracht zu haben, zweifelt. Weiter lesen »

City of McFarland Kritik

City of McFarland KritikFootball-Trainer Jim White verliert aufgrund einer unbedachten Handlung seinen Posten als Coach und findet nur noch an einer High-School im Süden Kaliforniens eine Anstellung als Trainer einer Leichtathletik-Mannschaft. Er und seine Familie sind nicht gerade erfreut über den neuen beruflichen wie privaten Standort: McFarland gilt als einer der wirtschaftlich schwächsten, ärmsten Orte im ganzen Land, dazu machen ein Großteil der Bewohner mittellose Mexikaner aus. Mexikanisch-stämmig und aus armen sozialen Verhältnissen sind auch die meisten der Schüler, die White fortan trainieren muss. Anfangs noch voller Vorurteile und Zweifel, erkennt White jedoch langsam, dass in den Jugendlichen mehr steckt als nur ein paar aufmüpfige Teenager. Die Jungs sind bereits in Lage, Verantwortung für sich und ihr Leben zu übernehmen und vor allem an harte, körperliche Arbeit gewohnt. Deshalb gelingt es White zunächst auch nicht, sie mit seinen harten, teils antiquierten Trainingsmethoden zu schocken. Aber er hat ein Ziel vor Augen: er will mit dem Team an den anstehenden, landesweiten Meisterschaften im Laufen teilnehmen. Weiter lesen »

Carrie Kritik (2013)

Das Leben der jungen Carrie (Chloë Grace Moretz) ist die reinste Hölle auf Erden. Zuhause hat sie unter den strengen und unkonventionellen carrie filmkritikErziehungsmethoden ihrer fanatisch religiösen Mutter (Julianne Moore) zu leiden, in der Schule ist das schüchterne, stets bieder gekleidete Mädchen nur Hohn und Spott ausgesetzt. Eines Tages bemerkt sie, dass sie über telekinetische Fähigkeiten verfügt und Dinge allein Mittels Gedankenkraft bewegen kann. Die neu entdeckte Kraft verleiht Carrie das mehr Selbstvertrauen. Als sie dann auch noch zum Abschlussball an ihrer Schule eingeladen wird, scheint sich doch noch alles zum Guten zu wenden. Doch weit gefehlt: Ihre Mitschüler haben sich für Carrie einen erniedrigenden Scherz ausgedacht, der das Mädchen vor der ganzen Schule bloßstellt. Der Schock entfesselt ihre übermenschlichen Kräfte und es kommt zur Katastrophe. Weiter lesen »

Cruelty – Grausamkeit Kritik

Cruelty KritikKriegsfilme. Wer denkt da nicht an den Aufmarsch von Stahlkolossen, epische Schlachten und tragische Helden? Nichts davon wird man in Tim Augurzkes Kurzfilm „Cruelty – Grausamkeit“, der gleichzeitig auch sein Regiedebüt ist, vorfinden. Statt Popcornkino muss sich der Zuschauer mit einem ruhigen, unbarmherzigen Film auseinandersetzen, der ihm einen großen Interpretationsspielraum bietet. Weiter lesen »