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Below her mouth Kritik

Jasmine (Natalie Krill) führt ein glückliches, ausgeglichenes Leben, das in geordneten Bahnen verläuft. In ihrem Beruf als Modejournalistin ist sie erfolgreich und mit ihrem zukünftigen Angetrauten Rile (Sebastian Pigott), einem smarten Geschäftsmann, läuft es auch sehr gut. Ihr Leben gerät jedoch völlig aus den Fugen, als sie auf einer Party die rebellische, lesbische Dallas (Erika Linder) kennenlernt. Die Dachdeckerin umwirbt Jasmine aktiv und hält mit ihrer Zuneigung zu der hübschen Frau nicht hinterm Berg. Jasmine gibt den Avancen der androgynen Dallas nicht nach, kriegt sie aber auch nicht mehr aus dem Kopf. Kurz danach lässt sie sich auf eine heiße Affäre mit der selbstbewussten Dallas ein. Jasmine genießt die leidenschaftliche Erotik, die sie durch Dallas erfährt, will sich aber auch nicht überstürzt von ihrem Verlobten trennen. Bald treten die ersten Konflikte auf. Weiter lesen »

Before I Wake Kritik

Horrorfilme und kleine Kinder, eine Kombination die ja schon in der Vergangenheit einige Gruselmomente auf die Leinwände gebannt hat. Für viel Spannung und Gänsehaut möchte auch Before I Wake von Horrofilm-Regisseur Mike Glanagan (unter anderem Absentia, Ouija: Ursprung des Bösen und Oculus) sorgen. Ob uns da ein richtig guter Gruselschocker auf den Bildschirmen erwartet oder nicht, das erfährst du in der nachfolgenden Before I Wake Kritik. Weiter lesen »

BFG – Big Friendly Giant Kritik

BFG - Big Friendly Giant Filmkritik

Die zehnjährige Waise Sophie (Ruby Barnhill) lebt in einem Kinderheim und ist anders als die anderen Bewohner des Heims. So ist sie nicht nur aufgeweckter und emotionaler, sie ahnt auch, dass nachts in den Straßen Londons Abenteuer und bizarre Gestalten, wie z.B. der Schattenmann, lauern. Eine solche bizarre Gestalt trifft sie dann bei einer ihrer nächtlichen Streifzüge – auch wenn es nicht der Schattenmann ist. Sie beobachtet einen fast acht Meter großen Riesen (Mark Rylance) dabei, wie er eine umgeworfene Mülltonne wieder aufhebt. Zum Glück ist der Riese aber alles andere als gefährlich, weshalb er Sophie auf eine spannende, abenteuerliche Reise ins Reich der Riesen mitnimmt. Dort jagen die Beiden Träumen hinterher oder pusten sie ins Schlafzimmer von Menschen. Gefahr geht aber von einigen anderen, noch viel größeren Riesen aus, die Menschen – und damit auch Sophie – einfach zum Fressen gern haben. Weiter lesen »

Black Sea Kritik

Black Sea FilmkritikRobinson ist ein alter Seewolf, der 30 Jahre lang als U-Boot-Kapitän unter den Meeren der Welt aktiv war. Aufgrund seiner vielen Reisen und der langen Abwesenheit, ist das Verhältnis zu seiner Familie nicht gerade einfach. Er will seiner Frau und seinem kleinen Jungen ein besseres Leben ermöglichen, und die Chance dafür scheint zum Greifen nah: Er erfährt, dass sich auf dem Grund des Schwarzen Meeres nahe Georgien ein versunkenes Nazi-U-Boot befinden soll. Das Boot soll voll sein mit Unmengen an Gold. Robinson versucht nun, sich eine eigene, aus fähigen Männern bestehende Crew zusammenzusuchen und die Sache alleine anzugehen. Kurz darauf, nachdem sie von einem ominösen Geldgeber ein klappriges, abgenutztes russisches U-Boot erhalten haben, stechen die Männer – überwiegend Briten und Russen – in See. Doch meilenweit unter der Wasseroberfläche entstehen unter den Männer schon bald Neid, Missgunst und auch das Vertrauen untereinander schwindet. Weiter lesen »

Die Boxtrolls Kritik

BoxtrollsDie Boxtrolls sind kleine, wichtelähnliche Wesen, die in Boxen und Pappkartons wohnen und in einer riesigen Welt unter der Stadt Cheesebridge hausen. Die Menschen fürchten die harmlosen, dreckigen Wesen, über die an der Oberfläche allerlei Gerüchte verbreitet werden. Des Nachts verlassen die Boxtrolls kurz ihre Welt um in den Abfällen der Menschen nach Essen und sonstigen Dingen zu suchen. Einer von Ihnen, Archibald Snatcher, hegt jedoch dunkle Pläne aus: er möchte Seinesgleichen ausrotten und sich dafür dann von der Menschen als Retter feiern lassen. Diese wissen hingegen nicht, dass die Boxtrolls liebenswerte Wesen sind, die vor einigen Jahren sogar einen hilflosen Waisenjungen bei sich aufnahmen und ihn großzogen. Gemeinsam mit der Tochter des Bürgermeisters, Winnifred, stellen sie sich Archibald und versuchen, nicht nur ihre eigene Rasse sondern ganz Cheesebridge zu retten. Weiter lesen »

Blau ist eine warme Farbe Kritik

Blau ist eine warme Farbe KritikEchte Ausgeglichen- und Zufriedenheit findet die 15-jährige Schülerin Adèle (Adèle Exarchopoulos) in der Beziehung mit Thomas (Jeremie Laheurte) nicht, irgendetwas fehlt ihr. Doch erst als sie drei Jahre später die Kunststudentin Emma (Léa Seydoux), eine blauhaarige, geheimnisvolle junge Frau, kennenlernt, begreift sie, dass sie sich auch von Frauen stark angezogen fühlt. Kurze Zeit später beginnen beide eine leidenschaftliche Liebes-Beziehung. Als Emma jedoch immer mehr Zeit mit ihrer schwangeren Ex-Liebe Lise (Mona Walravens) verbringt, reagiert die eifersüchtige und von Verlustangst durchzogene Adèle mit einer Kurzschlussreaktion: Voller Wut und alleine zieht sie los und reißt einen Mann auf. Weiter lesen »

Breaking-Dawn-Teil-2-Biss-zum-Ende-der-NachtDa Bella (Kristen Stewart) während der Geburt ihres gemeinsamen Babys fast gestorben wäre, mussten Edward (Robert Pattinson) und die Cullens Bellas Verwandlung zu einem Vampir durch einen Biss vollziehen. Bella muss sich nun an ihr neues Leben als Vampir gewöhnen und sich mit den gewonnen Kräften und Fähigkeiten vertraut machen. Dies ist auch unbedingt nötig, denn die Volturi erfahren von Renesmee (Mackenzie Foy), der außergewöhnlichen Tochter von Bella und Edward. Die Volturi halten sie für ein unsterbliches Kind, was in der Vampirwelt verboten ist. Geschlossen macht sich die adelige Vampirfamilie aus Volterra auf den Weg, um das Paar und ihren unnatürlichen Nachwuchs zu vernichten. Als die Cullens von diesem grausamen Plan erfahren, versammeln sie all ihre Freunde um sich, um für den entscheidenden Kampf gerüstet zu sein. Weiter lesen »

Babycall Kritik

babycallDie Skandinavier wissen, welche Zutaten man braucht, um spannende, atmosphärische Thriller zuzubereiten. Eine vielschichtige Erzählstruktur, eine kühle Optik sowie ein allgegenwärtiges, stets präsentes Gefühl der Bedrohung ist herausragenden Thrillern wie „Freeze – Alptraum Nachtwache“, „Todesschlaf“, oder – zuletzt – der „Millennium-Trilogie“ von Stieg Larsson gemein. Auch Hollywood erkannte das Potenzial und ließ starbesetzte Remakes von diesen Filmen produzieren, die sich allesamt als Kassenerfolge erwiesen. Der norwegische Regisseur Pål Sletaune bedient sich in seinem neuen Film „Babycall“ zu einem Großteil dieser effektiver Mittel, erweitert seinen Film aber noch um Elemente des psychologischen Dramas und der Milieu-Studie. Sletaune ist hierzulande vor allem durch seinen Psycho-Schocker „Next Door“ (2005) bekannt geworden. Sein neuestes Werk ist ein stimmiger, beklemmender Film geworden, der nahtlos an die Tradition dieser großartigen skandinavischen Spannungsfilme anknüpft. Vor allem dank einer hochklassigen Noomi Rapace in der Hauptrolle. Es wird sicher nicht lange dauern, bis sich die Traumfabrik auch an diesen Stoff heranwagt. Weiter lesen »

Basic Instinct Kritik

„Basic Instinct“ gilt schon heute als Klassiker des Erotik-Thriller-Kinos. Als einer der größten Filmhits des Jahres 1992 (über 320 Millionen Dollar Einspielergebnis weltweit) machte er Sharon Stone nicht nur über Nacht zum Sex-Symbol eines ganzen Jahrzehnts und zu einer der gefragtesten Darstellerinnen Hollywoods, sondern sorgte mit seinen obsessiven Sex-Szenen und der heftigen Gewaltdarstellung weltweit für heftige Reaktionen. Der schwüle Reißer von Paul Verhoeven („RoboCop“, Total Recall“) kombinierte geschickt Sex und Gewalt und wurde auch dank seines ausgeklügelten Plots sowie der geschickt gestreuten Wendungen zu einem Kino- und Kritiker-Erfolg. „Basic Instinct“ ist ein Suspense-Thriller in Hitchcock-Manier, der auch 20 Jahre nach seinem Erscheinen noch fesselt. Zudem ist es dem Film zu verdanken, dass kurz darauf eine regelrechte Flut an Erotik-Thrillern Hollywood überschwemmte („Sliver“ – 1993, „Color of night“ – 1994 u.a.). Weiter lesen »

Batman Kritik

Das Erscheinen von „Batman“ im Jahr 1989 wurde von einer bis dahin beispiellos aufwendigen Werbekampagne begleitet. Ein ausgeklügeltes Merchandising-Konzept, die Präsenz einiger der zur damaligen Zeit gefragtesten und bestbezahlten Schauspieler und der Soundtrack von Prince, einem der größten männlichen Popstars der Achtziger Jahre, machten aus „Batman“ einen der größten Kassenerfolge des ausgehenden Jahrzehnts. Und das, obwohl sich Regisseur Tim Burton einen angestaubten und alles andere als angesagten Comic-Helden vornahm: Die letzte „Batman“-Verfilmung lag bereits 23 Jahre zurück und seit den Sechziger Jahren haftete dem dunklen Ritter – bedingt in erster Linie durch die US-amerikanische TV-Serie – der Ruf eines Kindergarten-Helden an. Dies änderte sich in Burtons erster „Batman“-Verfilmung. Der Film zählt dank seiner großartigen Optik, der beklemmenden Atmosphäre und unvergessener schauspielerischer Darbietungen heute zu den besten Comic-Adaptionen aller Zeiten. Weiter lesen »