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A bigger Splash Kritik

A bigger Splash Kritik

Auf der Suche nach einem ruhigen, abgeschiedenen Ort für ihren Sommerurlaub, reisen die Sängerin Marianne (Tilda Swinton) und ihr Freund Paul (Matthias Schoenaerts) auf die abgeschiedene Vulkaninsel Pantelleria. Dort hoffen sie, den Stress des beruflichen Alltags hinter sich lassen zu können, zumal sich Marianne von einer Stimmbandoperation erholen muss und ohnehin nicht sprechen darf. Mit der Ruhe klappt es zunächst sehr gut, bis eines Tages Mariannes Ex-Produzent – und Ex-Liebhaber – Harry (Ralph Fiennes) vor der Tür steht. Dieser hat auch gleich seine verführerische Tochter Penelope (Dakota Johnson) im Schlepptau, die an dem Leben im Paradies schnell ihren Gefallen findet. Die erste Zeit frönen die Vier dem exzessiven Luxusleben in vollem Ausmaß, doch allmählich kommt es zu Spannungen und emotionalen Konflikten. Harry will Marianne zurück und tut alles, um sie zu umwerben. Dies bleibt Paul natürlich nicht verborgen und er lässt sich auf die Flirtversuche von Penelope ein. Ein Konflikt scheint unausweichlich. Weiter lesen »

American Ultra Kritik

 American Ultra filmkritikIn einem idyllischen Kleinstädtchen in den USA leben der etwas chaotische Mike (Jesse Eisenberg) mit seiner Freundin Phoebe (Kristen Stewart). Sie führen dort ein unspektakuläres, beschauliches Leben, zudem teilen die beiden ihr größtes Hobby: Kiffen. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass das Paar mal keinen durchzieht. Doch in Wahrheit ist Mike alles andere als langweilig und harmlos: er ist Schläfer-Agent der US-Regierung, wovon Mike aber längst nichts mehr weiß. Als ein zufälliges Ereignis die Agenten-Fähigkeiten von Mike wieder wachruft, wird er von der Regierung als Bedrohung für die nationale Sicherheit angesehen und soll ausgeschaltet werden. Um sich und das Leben seiner Freundin zu retten, muss sich Mike nun vollständig seine vor Jahren erlernten Killermaschinen-Fähigkeiten zurück ins Gedächtnis rufen. Denn von nun an wird das Paar rücksichtslos gejagt. Weiter lesen »

Aloha – Die Chance auf Glück Kritik

Filmkritik zu Aloha - Die Chance auf GlückBrian (Bradley Cooper) ist ein ebenso gewiefter wie höchst erfolgreicher Geschäftsmann. Sein Gewerbe ist das Baugeschäft, hier hat er sich spezialisiert auf Militär-Projekte und millionenschwere Aufträge für amerikanische Polit-Behörden. Sein neuester Job führt ihn nach Hawaii, dort soll er den Bau eines riesigen Waffensatelliten organisatorisch verantworten. Damit alles glatt läuft und um das Projekt abzusichern, stellt ihm der Auftraggeber die hübsche Allison (Emma Stone) zur Seite. Schon bald treten für Brian in der Idylle des Pazifischen Ozeans erste Probleme auf, sowohl beruflich als auch privat: ein mysteriöser Milliardär (Bill Murray) mischt sich immer wieder in den Bau ein und kurz nach der Ankunft trifft Brian auch noch auf seine Verflossene, Tracy (Rachel McAdams). Das wäre alles nicht weiter schlimm, würde er sich nicht auch noch zu Allison hingezogen fühlen, deren abweisende, kühle Art einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterlässt. Weiter lesen »

Ant-Man Kritik

Ant-ManScott Lang (Paul Rudd) war ein erfolgreicher, höchst talentierter Dieb, der eine langjährige Haftstrafe abgesessen hat. Mit seiner illegalen Vergangenheit will er jetzt aber abschließen und sich nach seiner Entlassung ganz seiner Tochter Cassie (Abby Ryder Fortson) widmen, die bei seiner Ex-Frau lebt. Doch schon kurze Zeit nach der Rückkehr ins “normale” Leben, steht Scott vor ganz anderen Problemen: er verliert seinen Job und kann daher schon bald die Unterhaltszahlungen an seine Ex-Frau nicht mehr leisten. Also steigt er doch wieder in das Diebstahl-Geschäft ein und versucht sein Glück im Haus des wohlhabenden Biochemikers Dr. Hank Pym (Michael Douglas). Doch anstelle von Geld oder Schmuck erbeutet Scott einen geheimnisvollen Anzug, der ihn auf Ameisengröße schrumpfen lässt und ihm Superkräfte verleiht. Für ihn steht fest: der Anzug kommt wie gerufen, um künftig noch mehr lukrative Diebstähle zu begehen. Doch Anzug-Erfinder Pym hat mit Scott ganz andere Dinge vor. Weiter lesen »

Amy – The Girl Behind the Name Kritik

Amy-The-Girl-Behind-the-NameSie war einer der weltweit größten Pop-Stars der zweiten Hälfte der 00er-Jahre, die vielleicht größte weibliche Soulstimme seit Aretha Franklin und sechsfache Grammy-Gewinnerin – aber sie zerstörte im Laufe der Jahre aufgrund ihres exzessiven Alkohol- und Drogenkonsums auch konsequent sich selbst und ihren Körper. Bis sie im Sommer 2011 schließlich im Alter von 27 Jahren verstarb: Amy Winehouse. Die Dokumentation “Amy” zeichnet das Leben der begnadeten Künstlerin nach und erschafft das Bild einer fragilen Person, die am Ruhm und der unerbittliche Jagd durch die Boulevardpresse zerbrach. Weiter lesen »

A world beyond Kritik

A world beyond FilmkritikDie wissenschaftlich interessierte und hochbegabte Casey (Britt Robertson) sucht Hilfe und Rat bei dem Erfinder Frank (George Clooney), in dem das Mädchen einen Seelenverwandten vermutet. Frank war als Kind und Jugendlicher ebenso begabt und erfinderisch tätig wie Casey heute, als kleiner Junge reiste er sogar einmal ins sagenumwobene Tomorrowland, einer futuristischen, spektakulären Zukunftswelt. Damals war es eine geheimnisvolle Anstecknadel, die Frank dorthin führte und eine ähnliche Nadel erhält nun auch Casey, die wissen will, was es mit dieser atemberaubenden Welt auf sich hat. Gemeinsam begeben sich die Beiden auf eine abenteuerliche Reise, an deren Ende sich nichts weniger als das Schicksal der Menschheit entscheiden wird. Begleitet werden sie dabei von dem jungen Roboter-Mädchen Athena (Raffey Cassidy), die Frank damals die geheimnisvolle Anstecknadel aushändigte. Weiter lesen »

Als wir träumten Kritik

Als wir träumten filmkritikLeipzig, kurz nach der Wende: Eine wilde, freie Zeit, in der alles möglich zu sein scheint – vor allem für junge Menschen. Das erleben auch die Freunde Dani (Merlin Rose), Paul (Frederic Haselon), Mark (Joel Basman), Pitbull (Marcel Heuperman) und Rico (Julius Nitschkoff). Das System ist zerbröckelt und keiner weiß so genau, wie es weitergehen soll, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Nach der ersten Euphorie geraten die Jungs jedoch schnell auf die schiefe Bahn. Ihr Alltag wird bestimmt von Diebstählen, Schlägereien und Ärgernissen mit dem überzeugten Nazi „Schneeleopard“ (Thomas Brandt). Wenige Zeit später wollen die Freunde mit den kriminellen Machenschaften abschließen und einen eigenen Techno-Club gründen. Da tritt Schneeleopard auf den Plan, der seinen Anteil abhaben möchte. Weiter lesen »

Arteholic Kritik

Arteholic FilmkritikEin Arteholic ist jemand, der nicht ohne Kunst leben kann, der Kunst atmet und letztlich Kunst ist. Ein solcher Mensch ist auch der deutsche Schauspieler Udo Kier, der bis heute in fast 200 TV- und Kinoproduktionen mitgewirkt hat. Als einer von ganz wenigen Deutschen hat es der in Köln geborene Schauspieler in Hollywood zu Bekanntheit gebracht, vergleichbar höchstens noch mit den Regisseuren Roland Emmerich oder Wolfgang Peteresen. Kier steht im Zentrum der ebenso originellen wie abseitigen und höchst anspruchsvollen Kunst-Doku “Arteholic” von Regisseur Hermann Vaske („Balkan Spirit“). Gemeinsam nimmt der Kunstliebhaber und -kenner Kier den Zuschauer mit auf eine Reise in einige der wichtigsten Kunstgalerien und Museen der Welt, um diesem seinen ganz eigenen, persönlichen Kunstbegriff näher zu bringen. Für “Arteholic”, der auf dem diesjährigen Filmfest München seine Premiere feierte, erhielt Kier den CineMerit Award 2014, der immer wieder auch an visuell und künstlerisch besonders außergewöhnliche (Experimental-) Werke geht. Und so ein Werk ist “Arteholic” in jedem Fall. Weiter lesen »

Another me Kritik

Another me FilmkritikDie junge Fay (Sophie Turner) ist ein Teenager mit vielen Sorgen und Nöten. Da wäre zum einen die schwere Erkrankung ihres Vaters, dessen Multiple Sklerose von Monat zu Monat seinen Zustand verschlechtert. Hinzu kommt der Ärger in der Schule mit ihren Mitschülerinnen, mit denen sie einfach nicht auskommt. Zu allem Überfluss beschäftigt sie seit kurzem auch noch eine dritte, äußerst mysteriöse Sache: Fay fühlt sich mehr und mehr von einer ihr bis auf die Haarspitze ähnelnden Frau verfolgt. Sie weiß aber nicht, ob diese Vorfälle real oder ob sie schlicht ein Opfer ihrer Einbildung und verzerrten individuellen Wahrnehmung sind. Dazu kommt, dass ihre Freunde und Bekannten ständig behaupten, sie an den unterschiedlichsten Orten gesehen zu haben. Steckt eine tatsächlich existierende Doppelgängerin hinter alledem oder verliert das junge Mädchen schlicht ihren Verstand? Weiter lesen »

A Million Ways to Die in the West Kritik

A Million Ways to Die in the West FilmkritikDer zurückhaltende, einfache Schaf-Farmer Albert (Seth MacFarlane) ist alles andere als ein echter Western-Held: er geht jeder Prügelei und jedem Duell aus dem Weg. Das ist seiner Freundin (Amanda Seyfried) irgendwann zu viel, weshalb sie ihn kurzerhand verlässt. Doch so leicht will sich Alber nicht abspeisen lassen: er will seine Freundin zurück haben, koste es, was es wolle. Nachhilfe in Sachen “Wilder Westen” erhält er kurz darauf von einer toughen Revolver-Heldin (Charlize Theron), die sich ihm als Ausbilderin anbietet. Als Lebensgefährtin des brutalen Outlaws Clinch (Liam Neeson) kennt sie sich darin bestens aus. Nachdem dieser jedoch hinter die “Zusammenarbeit” der Beiden gekommen ist, ist es an Albert zu zeigen, was er an Lektionen bereits gelernt hat. Und die erste ist ganz klar: Es gibt eine Millionen Wege im Wilden Westen zu sterben. Weiter lesen »