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Aufbruch zum Mond Kritik

Aufbruch zum Mond Kritik

Der 20. Juli 1969 ging in die Geschichte ein als jener Tag, an dem mit Neil Armstrong (Ryan Gosling) erstmals ein Mensch den Mond betrat. „Aufbruch zum Mond“ schildert den harten, steinigen Weg bis zur erfolgreichen Mission der Apollo 11 und wagt einen Blick ins Privatleben des berühmten Astronauten. Seit dem Tod der 2-jährigen Tochter einige Jahre zuvor, wünscht sich dessen Frau Janet (Claire Foy) nichts sehnlicher als ein normales Leben an der Seite ihres Mannes. Dieser ist aber bereits in seiner Zeit als Testpilot für die NASA-Vorläuferbehörde NACA enormen Strapazen und Gefahren ausgesetzt. Durch Zufall wird er im November 1967 als Ersatzkommandant des dritten bemannten Apollo-Flugs nominiert. In den folgenden knapp zwei Jahren steht das Mondlandetraining im Mittelpunkt, bei dem die Astronauten und alle Beteiligten gehörig unter Druck stehen: Denn mitten im Kalten Krieg entbrennt ein Wettlauf mit der Sowjetunion. Welcher Nation glückt als erster die Mondlandung? Die Erwartungen eines ganzen Landes lasten auf den Schultern der Crew… Weiter lesen »

Ant-Man and the Wasp Kritik

Ant-Man and the Wasp-Kritik

Der Film knüpft direkt an die Ereignisse aus „First Avenger: Civil War“ an: Nachdem Scott Lang alias Ant-Man (Paul Rudd) auf dem Leipziger Flughafen an der Seite von Captain America und Black Widow gegen die Avengers gekämpft hatte, wurde er unter Arrest gestellt. Und wenig später unter der Voraussetzung in die USA ausgeliefert, für zwei Jahre eine elektronische Fußfessel zu tragen. Diese Zeit ist mittlerweile fast abgelaufen. Das ist gut so, denn Ant-Mans Hilfe wird dringend benötigt – ausgerechnet von Ur-Ant-Man Dr. Hank Pym (Michael Douglas) und seiner Tochter Hope van Dyne alias die Wespe (Evangeline Lilly), die immer noch auf der Flucht vor der Polizei sind. Doch sie wittern eine Chance, Janet van Dyne (Michelle Pfeiffer) wieder zurück zu holen. Die Frau von Hank und Mutter von Hope ging vor vielen Jahren im subatomaren Raum verloren. Der lebensgefährliche Ausflug ins Quanten-Realm gelingt jedoch nicht ohne die Hilfe von Ant-Man. Unterdessen nehmen das FBI sowie der mysteriöse Bösewicht Ghost die Verfolgung der Drei auf. Weiter lesen »

A beautiful day Kritik

A Beautiful Day Kritik

Der Ex-FBI-Agent Joe (Joaquin Phoenix) lebt mit seiner Mutter (Judith Roberts) in einer einfachen, kleinen Wohnung. Immer wieder wird er von quälenden Erinnerungen an seine Kindheit heimgesucht, während der er unter seinem gewalttätigen Vater litt. Wirklich arbeitsfähig ist er nicht, um dennoch an Geld zu kommen, lässt er sich als Auftragsmörder anheuern. Sein neuester Job hat es in sich: er soll die Tochter eines Politikers aus der Gefangenschaft eines weit verzweigten Pädophilen-Rings befreien. Bewaffnet mit seinem Hammer, macht er sich auf den Weg in ein heruntergekommenes Bordell in einem der schäbigsten Viertel der Stadt. Dort vermutet Joe die Geisel. Die Befreiung gelingt tatsächlich, doch nun werden Joe und das Mädchen von den Sexhändlern verfolgt. Weiter lesen »

American Satan Kritik

American Satan Kritik

Während ich diese Zeilen schreibe, tönt es im Hintergrund „Let him burn“ der Band The Relentless oder soll ich lieber sagen American Satan? Um jene Band geht es nämlich im gleichnamigen Indie-Film, der von Ash Avildsen und Matty Beckerman geschrieben und von Andy Gould produziert wurde, wobei letzter davor an Rob Zombie-Filmen gearbeitet hat. Rob Zombie passt hierbei wiederum super in den Kontext, denn American Satan verbindet filmisches mit musikalisches und erlaubt einen Blick in das teuflische Auf und Ab einer aufstrebenden Rock-Band. Weiter lesen »

A Ghost Story Kritik

A Ghost Story Kritik

Eigentlich sind der Musiker C (Casey Affleck) und seine Frau M (Rooney Mara) ein ganz gewöhnliches Paar, das eine harmonische Beziehung miteinander führt. Nur ab und zu kommt ein wenig Unmut auf, weil er gerne in dem beschaulichen Haus auf dem Land bleiben, sie aber lieber wegziehen würde. Ein tragischer Verkehrsunfall beendet ihr kleines Liebesglück. Und auch das Leben von C, der kurz darauf in der Leichenhalle von M identifiziert werden muss. Plötzlich erwacht C von den Toten, erhebt sich und folgt seiner Ex-Frau als Gespenst – mitsamt Bettlaken über dem Körper – in die gemeinsame Wohnung. In der Folge wird er ein stummer Zeuge von M’s Trauer und Verzweiflung. Denn M kann ich ihn weder sehen noch sonst wahrnehmen. Unerträglich wird die Situation zudem für den umher spukenden C, der still und tatenlos mit ansehen muss, wie M nach einigen Monaten einen neuen Mann kennenlernt und schließlich wegzieht. C jedoch bleibt an das Haus gebunden. Weiter lesen »

Alien: Covenant Kritik

Alien: Covenant Kritik

Jahre bevor das Kolonisationsschiff Covenant den angesteuerten Planeten erreicht, kommt es zu heftigen Turbulenzen. Walter (Michael Fassbender), der Android an Bord, entscheidet sich dazu, die Crewmitglieder aus ihrem Kälteschaf zu holen. Das Schiff hat einiges abbekommen, und daher versucht die Crew um den kurz zuvor zum Kapitän ernannten Oram (Billy Crudip) und die 2. Offizierin Daniels (Katherine Waterston), die Schäden zu reparieren. Nachdem dies gelang, erreicht die Covenant ein Notsignal. Das Signal, bei dem eine menschliche Stimme zu hören ist, stammt von einem relativ nahegelegenen Planeten. Nachdem Scans zeigten, dass dieser Planet allem Anschein nach bessere Lebensbedingungen für eine menschliche Zivilisation bietet als der angestammte Zielplanet, fällt Oram eine schwerwiegende Entscheidung: er lässt die Covenant an dem unbekannten Ort landen. Doch in der scheinbar friedlichen Welt erwarten sie Tod und Verderben. Weiter lesen »

Arrival Kritik

arrival

Eines Tages landen zwölf eiförmige Raumschiffe an verschiedenen Orten der Erde. Alle Versuche, Kontakt mit den Aliens aufzunehmen scheitern jedoch. Eine Kommunikation kommt auch deshalb nicht zu Stande, da sich die „Besucher“ in Form nicht verständlicher Wal-Laute äußern. Die US-Regierung unter Colonel Weber (Forest Whitaker) stellt daraufhin ein Spezialistenteam zusammen. Unter ihnen: Linguistin Louise Banks (Amy Adams) und Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner). Den Beiden gelingt es nach einiger Zeit, die Laute der Aliens zu entschlüsseln und mit ihnen zu interagieren. Doch die Zeit drängt: die Regierungen und Militärs anderer Ländern, vor allem die chinesischen Verantwortlichen, fühlen sich vom Besuch und einigen – falsch interpretierten – Äußerungen der Wesen bedroht. Sie planen einen militärischen Erstschlag. Können Banks und Donnelly noch rechtzeitig einen globalen Krieg verhindern? Weiter lesen »

Amerikanisches Idyll Kritik

amerikanisches idyll filmkritik

Die USA Ende der 60er-Jahre: Seymour Levov (Ewan McGregor) ist ein ehemaliger Spitzenathlet, der die Firma seines Vaters übernommen und sich den Traum von der perfekten, amerikanischen Idylle verwirklicht hat: zusammen mit seiner hübschen Frau Dawn (Jennifer Connelly) und den beiden Töchtern, lebt er in einem großen Haus in der Kleinstadt. Doch die Stimmung – nicht nur im Land sondern auch innerhalb der Familie – kippt merklich, als der Vietnamkrieg für die USA immer dramatischer und verlustreicher verläuft. Tochter Merry (Dakota Fanning) lehnt sich zunehmend gegen die Kriegshandlungen ihrer Heimat auf und wird schließlich Teil einer Gruppe politischer Aktivisten. Kurz darauf geschieht das Unfassbare: bei einem Bombenattentat auf das örtliche Postamt, verübt von radikalen Kriegsgegnern, stirbt ein Mann. Die Täterin: Merry, die daraufhin flüchtet und sich in den Untergrund absetzt. Seymour setzt alles daran, seine Tochter zu finden. Weiter lesen »

Alles was kommt Kritik

Alles was kommt Kritik

Die intellektuelle Nathalie (Isabelle Huppert) ist eine gestandene, selbstsichere Frau in ihren späten 50ern, die erfolgreich als Philosophielehrerin arbeitet. Mit ihrem Ehemann und Kollegen Heinz (André Marcon) kann sie sich über Philosophie unterhalten und ihre beiden Kinder hat sie zu selbstbestimmten, klugen Persönlichkeiten erzogen. Nebenbei veröffentlicht sie Texte in einem kleinen Verlag und besucht ab und zu ihre Mutter, die immer vergesslicher wird. Alles läuft in weitestgehend geregelten Bahnen, bis ihr eines Tages der Boden unter den Füßen weggezogen wird: ihr Mann eröffnet ihr, dass er eine andere liebt und sie verlassen will. Hinzu kommt, dass sich ihr Verlag künftig einem jüngeren Publikum zuwenden will und ihm Nathalies Texte daher nicht mehr zielgruppenkonform genug sind. Der einzige Lichtblick in dieser schweren Zeit scheint ihr ehemaliger Student Fabien (Roman Kolinka) zu sein, der ihr vorlebt was es heißt, philosophisches Gedankengut mit neu gewonnener Freiheit zu vereinen. Weiter lesen »

Angry Birds – Der Film Kritik

angry birds der film kritikEs wird wohl nur wenige Leute geben, die das Spiel “Angry Birds” noch nie gespielt haben bzw. nicht kennen. Die Spielidee ist einfach gestrickt: Ein paar flugunfähige Vogel werden in eine Schleuder eingespannt, danach visiert der Spieler ein Ziel an und lässt seine Vögel fliegen. Die Vögel zerstören beim Aufprall die Festungen und Vorrichtungen ihrer Gegner, den Schweinen, die nämlich ständig die Eier der Vögel stehlen. Ein einfaches Prinzip, das sich ideal für den zwischenzeitlichen Zeitvertreib eignet. Mit neuen Levels, neuen Herausforderungen und neuen Updates, wurde “Angry Birds” zu einem der beliebtesten Spiele auf dem Smartphone. Und da mittlerweile Cross-Marketing zum guten Ton gehört, wurde jetzt auch ein dementsprechender Kinofilm produziert. Doch ist es möglich, dass – ein derart storyarmes Spiel – mit einer Handlung auf die Leinwand kommt und seine Zuseher begeistern kann? Ein Konzept, das mitunter schon im Vorfeld für Gefahr gesorgt hat. Denn einerseits muss dem Zuseher eine spannende Story erzählt werden, andererseits sollen nicht nur “Angry Birds”-Fans die Kinosäle stürmen, sondern auch all jene Cineasten, die mit den Vögeln bislang nichts anfangen konnten. Wie sich der Film zum Spiel schlägt, erfahrt ihr in der nachfolgenden Filmkritik. Weiter lesen »