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A Ghost Story Kritik

A Ghost Story Kritik

Eigentlich sind der Musiker C (Casey Affleck) und seine Frau M (Rooney Mara) ein ganz gewöhnliches Paar, das eine harmonische Beziehung miteinander führt. Nur ab und zu kommt ein wenig Unmut auf, weil er gerne in dem beschaulichen Haus auf dem Land bleiben, sie aber lieber wegziehen würde. Ein tragischer Verkehrsunfall beendet ihr kleines Liebesglück. Und auch das Leben von C, der kurz darauf in der Leichenhalle von M identifiziert werden muss. Plötzlich erwacht C von den Toten, erhebt sich und folgt seiner Ex-Frau als Gespenst – mitsamt Bettlaken über dem Körper – in die gemeinsame Wohnung. In der Folge wird er ein stummer Zeuge von M’s Trauer und Verzweiflung. Denn M kann ich ihn weder sehen noch sonst wahrnehmen. Unerträglich wird die Situation zudem für den umher spukenden C, der still und tatenlos mit ansehen muss, wie M nach einigen Monaten einen neuen Mann kennenlernt und schließlich wegzieht. C jedoch bleibt an das Haus gebunden. Weiter lesen »

Alien: Covenant Kritik

Alien: Covenant Kritik

Jahre bevor das Kolonisationsschiff Covenant den angesteuerten Planeten erreicht, kommt es zu heftigen Turbulenzen. Walter (Michael Fassbender), der Android an Bord, entscheidet sich dazu, die Crewmitglieder aus ihrem Kälteschaf zu holen. Das Schiff hat einiges abbekommen, und daher versucht die Crew um den kurz zuvor zum Kapitän ernannten Oram (Billy Crudip) und die 2. Offizierin Daniels (Katherine Waterston), die Schäden zu reparieren. Nachdem dies gelang, erreicht die Covenant ein Notsignal. Das Signal, bei dem eine menschliche Stimme zu hören ist, stammt von einem relativ nahegelegenen Planeten. Nachdem Scans zeigten, dass dieser Planet allem Anschein nach bessere Lebensbedingungen für eine menschliche Zivilisation bietet als der angestammte Zielplanet, fällt Oram eine schwerwiegende Entscheidung: er lässt die Covenant an dem unbekannten Ort landen. Doch in der scheinbar friedlichen Welt erwarten sie Tod und Verderben. Weiter lesen »

Arrival Kritik

arrival

Eines Tages landen zwölf eiförmige Raumschiffe an verschiedenen Orten der Erde. Alle Versuche, Kontakt mit den Aliens aufzunehmen scheitern jedoch. Eine Kommunikation kommt auch deshalb nicht zu Stande, da sich die „Besucher“ in Form nicht verständlicher Wal-Laute äußern. Die US-Regierung unter Colonel Weber (Forest Whitaker) stellt daraufhin ein Spezialistenteam zusammen. Unter ihnen: Linguistin Louise Banks (Amy Adams) und Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner). Den Beiden gelingt es nach einiger Zeit, die Laute der Aliens zu entschlüsseln und mit ihnen zu interagieren. Doch die Zeit drängt: die Regierungen und Militärs anderer Ländern, vor allem die chinesischen Verantwortlichen, fühlen sich vom Besuch und einigen – falsch interpretierten – Äußerungen der Wesen bedroht. Sie planen einen militärischen Erstschlag. Können Banks und Donnelly noch rechtzeitig einen globalen Krieg verhindern? Weiter lesen »

Amerikanisches Idyll Kritik

amerikanisches idyll filmkritik

Die USA Ende der 60er-Jahre: Seymour Levov (Ewan McGregor) ist ein ehemaliger Spitzenathlet, der die Firma seines Vaters übernommen und sich den Traum von der perfekten, amerikanischen Idylle verwirklicht hat: zusammen mit seiner hübschen Frau Dawn (Jennifer Connelly) und den beiden Töchtern, lebt er in einem großen Haus in der Kleinstadt. Doch die Stimmung – nicht nur im Land sondern auch innerhalb der Familie – kippt merklich, als der Vietnamkrieg für die USA immer dramatischer und verlustreicher verläuft. Tochter Merry (Dakota Fanning) lehnt sich zunehmend gegen die Kriegshandlungen ihrer Heimat auf und wird schließlich Teil einer Gruppe politischer Aktivisten. Kurz darauf geschieht das Unfassbare: bei einem Bombenattentat auf das örtliche Postamt, verübt von radikalen Kriegsgegnern, stirbt ein Mann. Die Täterin: Merry, die daraufhin flüchtet und sich in den Untergrund absetzt. Seymour setzt alles daran, seine Tochter zu finden. Weiter lesen »

Alles was kommt Kritik

Alles was kommt Kritik

Die intellektuelle Nathalie (Isabelle Huppert) ist eine gestandene, selbstsichere Frau in ihren späten 50ern, die erfolgreich als Philosophielehrerin arbeitet. Mit ihrem Ehemann und Kollegen Heinz (André Marcon) kann sie sich über Philosophie unterhalten und ihre beiden Kinder hat sie zu selbstbestimmten, klugen Persönlichkeiten erzogen. Nebenbei veröffentlicht sie Texte in einem kleinen Verlag und besucht ab und zu ihre Mutter, die immer vergesslicher wird. Alles läuft in weitestgehend geregelten Bahnen, bis ihr eines Tages der Boden unter den Füßen weggezogen wird: ihr Mann eröffnet ihr, dass er eine andere liebt und sie verlassen will. Hinzu kommt, dass sich ihr Verlag künftig einem jüngeren Publikum zuwenden will und ihm Nathalies Texte daher nicht mehr zielgruppenkonform genug sind. Der einzige Lichtblick in dieser schweren Zeit scheint ihr ehemaliger Student Fabien (Roman Kolinka) zu sein, der ihr vorlebt was es heißt, philosophisches Gedankengut mit neu gewonnener Freiheit zu vereinen. Weiter lesen »

Angry Birds – Der Film Kritik

angry birds der film kritikEs wird wohl nur wenige Leute geben, die das Spiel “Angry Birds” noch nie gespielt haben bzw. nicht kennen. Die Spielidee ist einfach gestrickt: Ein paar flugunfähige Vogel werden in eine Schleuder eingespannt, danach visiert der Spieler ein Ziel an und lässt seine Vögel fliegen. Die Vögel zerstören beim Aufprall die Festungen und Vorrichtungen ihrer Gegner, den Schweinen, die nämlich ständig die Eier der Vögel stehlen. Ein einfaches Prinzip, das sich ideal für den zwischenzeitlichen Zeitvertreib eignet. Mit neuen Levels, neuen Herausforderungen und neuen Updates, wurde “Angry Birds” zu einem der beliebtesten Spiele auf dem Smartphone. Und da mittlerweile Cross-Marketing zum guten Ton gehört, wurde jetzt auch ein dementsprechender Kinofilm produziert. Doch ist es möglich, dass – ein derart storyarmes Spiel – mit einer Handlung auf die Leinwand kommt und seine Zuseher begeistern kann? Ein Konzept, das mitunter schon im Vorfeld für Gefahr gesorgt hat. Denn einerseits muss dem Zuseher eine spannende Story erzählt werden, andererseits sollen nicht nur “Angry Birds”-Fans die Kinosäle stürmen, sondern auch all jene Cineasten, die mit den Vögeln bislang nichts anfangen konnten. Wie sich der Film zum Spiel schlägt, erfahrt ihr in der nachfolgenden Filmkritik. Weiter lesen »

A bigger Splash Kritik

A bigger Splash Kritik

Auf der Suche nach einem ruhigen, abgeschiedenen Ort für ihren Sommerurlaub, reisen die Sängerin Marianne (Tilda Swinton) und ihr Freund Paul (Matthias Schoenaerts) auf die abgeschiedene Vulkaninsel Pantelleria. Dort hoffen sie, den Stress des beruflichen Alltags hinter sich lassen zu können, zumal sich Marianne von einer Stimmbandoperation erholen muss und ohnehin nicht sprechen darf. Mit der Ruhe klappt es zunächst sehr gut, bis eines Tages Mariannes Ex-Produzent – und Ex-Liebhaber – Harry (Ralph Fiennes) vor der Tür steht. Dieser hat auch gleich seine verführerische Tochter Penelope (Dakota Johnson) im Schlepptau, die an dem Leben im Paradies schnell ihren Gefallen findet. Die erste Zeit frönen die Vier dem exzessiven Luxusleben in vollem Ausmaß, doch allmählich kommt es zu Spannungen und emotionalen Konflikten. Harry will Marianne zurück und tut alles, um sie zu umwerben. Dies bleibt Paul natürlich nicht verborgen und er lässt sich auf die Flirtversuche von Penelope ein. Ein Konflikt scheint unausweichlich. Weiter lesen »

American Ultra Kritik

 American Ultra filmkritikIn einem idyllischen Kleinstädtchen in den USA leben der etwas chaotische Mike (Jesse Eisenberg) mit seiner Freundin Phoebe (Kristen Stewart). Sie führen dort ein unspektakuläres, beschauliches Leben, zudem teilen die beiden ihr größtes Hobby: Kiffen. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass das Paar mal keinen durchzieht. Doch in Wahrheit ist Mike alles andere als langweilig und harmlos: er ist Schläfer-Agent der US-Regierung, wovon Mike aber längst nichts mehr weiß. Als ein zufälliges Ereignis die Agenten-Fähigkeiten von Mike wieder wachruft, wird er von der Regierung als Bedrohung für die nationale Sicherheit angesehen und soll ausgeschaltet werden. Um sich und das Leben seiner Freundin zu retten, muss sich Mike nun vollständig seine vor Jahren erlernten Killermaschinen-Fähigkeiten zurück ins Gedächtnis rufen. Denn von nun an wird das Paar rücksichtslos gejagt. Weiter lesen »

Aloha – Die Chance auf Glück Kritik

Filmkritik zu Aloha - Die Chance auf GlückBrian (Bradley Cooper) ist ein ebenso gewiefter wie höchst erfolgreicher Geschäftsmann. Sein Gewerbe ist das Baugeschäft, hier hat er sich spezialisiert auf Militär-Projekte und millionenschwere Aufträge für amerikanische Polit-Behörden. Sein neuester Job führt ihn nach Hawaii, dort soll er den Bau eines riesigen Waffensatelliten organisatorisch verantworten. Damit alles glatt läuft und um das Projekt abzusichern, stellt ihm der Auftraggeber die hübsche Allison (Emma Stone) zur Seite. Schon bald treten für Brian in der Idylle des Pazifischen Ozeans erste Probleme auf, sowohl beruflich als auch privat: ein mysteriöser Milliardär (Bill Murray) mischt sich immer wieder in den Bau ein und kurz nach der Ankunft trifft Brian auch noch auf seine Verflossene, Tracy (Rachel McAdams). Das wäre alles nicht weiter schlimm, würde er sich nicht auch noch zu Allison hingezogen fühlen, deren abweisende, kühle Art einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterlässt. Weiter lesen »

Ant-Man Kritik

Ant-ManScott Lang (Paul Rudd) war ein erfolgreicher, höchst talentierter Dieb, der eine langjährige Haftstrafe abgesessen hat. Mit seiner illegalen Vergangenheit will er jetzt aber abschließen und sich nach seiner Entlassung ganz seiner Tochter Cassie (Abby Ryder Fortson) widmen, die bei seiner Ex-Frau lebt. Doch schon kurze Zeit nach der Rückkehr ins “normale” Leben, steht Scott vor ganz anderen Problemen: er verliert seinen Job und kann daher schon bald die Unterhaltszahlungen an seine Ex-Frau nicht mehr leisten. Also steigt er doch wieder in das Diebstahl-Geschäft ein und versucht sein Glück im Haus des wohlhabenden Biochemikers Dr. Hank Pym (Michael Douglas). Doch anstelle von Geld oder Schmuck erbeutet Scott einen geheimnisvollen Anzug, der ihn auf Ameisengröße schrumpfen lässt und ihm Superkräfte verleiht. Für ihn steht fest: der Anzug kommt wie gerufen, um künftig noch mehr lukrative Diebstähle zu begehen. Doch Anzug-Erfinder Pym hat mit Scott ganz andere Dinge vor. Weiter lesen »