Archive for November, 2019

Doctor Sleeps Erwachen Kritik

Mehrere Jahrzehnte sind vergangen, seit Danny Torrance (Ewan McGregor) im Overlook-Hotel Zeuge des Wahnsinns wurde und den blutigen Amoklauf seines Vaters miterleben musste. Genau wie dieser ist auch Danny im Laufe der Jahre dem Alkohol verfallen. Einerseits um das Geschehene zu vergessen, andererseits um jene Fähigkeit zu unterdrücken, die ihn von den meisten anderen Menschen unterscheidet: das Shining. Nach dem Umzug in eine Kleinstadt und dem Antritt einer Stelle in einem Hospiz erhält Danny eines Tages die Möglichkeit auf einen Neuanfang. Und er scheint diese zu nutzen, zumal er mittlerweile auch dem Alkohol abgeschworen hat. Alles ändert sich, als die ebenfalls übersinnlich begabte Teenagerin Abra (Kyliegh Curran) Danny um Hilfe bittet. Angeblich treibt eine geheimnisvolle Sekte ihr Unwesen, deren Anführerin (Rebecca Ferguson) es auf all jene abgesehen hat, die über das Shining verfügen.

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Das Wunder von Marseille Kritik

Nura (Mizanur Rahaman) und sein Sohn Fahim (Ahmed Assad) verlassen ihre Heimat Bangladesch in Richtung Frankreich. In Paris hofft Nura, dass er schnell eine Bleibe und Arbeit findet, um die in der Heimat zurückgelassenen Familienmitglieder schnell nachzuholen. Doch die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam und auch ein Job findet sich nicht so schnell. Außerdem droht – ohne Arbeit und Asylstatus –  jederzeit die Abschiebung. Von alledem zunächst ungerührt bleibt der schachbegabte Fahim, der nur ein Ziel vor Augen hat: Er will ein großer Schachmeister werden. Auf Fahims Fähigkeiten wird eines Tages Sylvain (Gérard Depardieu), einer der bekanntesten Schachspieler des Landes, aufmerksam. Er erklärt sich bereit, Fahim unter seine Fittiche zu nehmen. Unterdessen gleitet Nura immer mehr in die Illegalität ab und es bleibt nur eine Möglichkeit, seine Abschiebung zu verhindern: Fahim muss das bald anstehende Schachturnier gewinnen.

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Zombieland: Doppelt hält besser Kritik

Zombieland: Doppelt hält besser

Zehn Jahre nach der großen Zombie-Apokalypse: Tallahassee (Woody Harrelson), Columbus (Jesse Eisenberg), Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin) sind tatsächlich so etwas wie eine Familie geworden und haben es sich im Weißen Haus gemütlich gemacht. Zwar sind die Zombies nicht komplett ausgerottet, aber die vier Zombie-Killer betrachten das Leben unter den immer harmloser gewordenen Untoten längst als entspannten Normal-zustand. Das führt allmählich jedoch auch zu Langweile innerhalb der „Familie“. Vor allem Little Rock vermisst den Austausch und Kontakt mit Gleichaltrigen – und brennt kurzerhand mit dem selbstverliebten Hippie Berkeley (Avan Jogia) durch. Aus Sorge um die Jüngste begibt sich die übrige Truppe auf die Suche nach Litte Rock. Und macht unterwegs Bekanntschaft mit einer neuen, weiterentwickelten Zombie-Spezies. Weiter lesen »

Addams Family (2019) Kritik

Addams Family

Gomez und Morticia Addams (englische Stimmen: Oscar Isaac und Charlize Theron) leben mit ihren Sprösslingen Wednesday (Chloë Grace Moretz) und Pugsley (Finn Wolfhard) in einer viktorianischen Villa, die auf einem einsamen Hügel in New Jersey liegt. In der Nähe des Schloss-ähnlichen Anwesens, in dem einst eine psychiatrische Klinik untergebracht war, liegt die Stadt Assimilation – ein idyllischer kleiner Vorort, in dem die Welt noch in Ordnung ist. Bis jetzt, denn: Die Bewohnerin Margaux Needler (Allison Janney), eine populäre Moderatorin ihrer eigenen Reality-TV-Show, stört sich an den neuen Nachbarn. Nicht zuletzt deshalb, da sich Needlers Tochter Parker optisch und charakterlich zuletzt sehr verändert hat. Zurückzuführen ist dies auf Parkers neue beste Freundin: Wednesday. Durchzogen von Hass auf die unangepassten Addams‘, plant Needler deren Vertreibung. Weiter lesen »