Archive for Januar, 2019

Creed II: Rocky’s Legacy Kritik

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Adonis Creed (Michael B. Jordan) ist am Ziel seiner Träume angelangt: der aus einfachsten Verhältnissen stammende Mann hat sich mit Ausdauer und Willenskraft bis ganz nach oben gekämpft. Als Weltmeister ist der damit auch endlich in die Fußstapfen seines Vaters Apollo Creed getreten. Die Tatsache, dass Creed den Weltmeistertitel gegen einen schwachen, in die Jahre gekommenen Gegner gewonnen hat, ruft jedoch einen alten Widersacher von Rocky (Sylvester Stallone) auf den Plan. Kein Geringer als der ehemalige Sowjet-Boxer Ivan Drago (Dolph Lundgren) fordert Creed heraus, gegen seinen Sohn Viktor Drago (Florian Munteanu) zu kämpfen. Creed nimmt die Herausforderung an, worüber Rocky allerdings alles andere als glücklich ist. Er weigert sich zunächst sogar, seinen Schützling weiter zu trainieren. Der Grund liegt in der Vergangenheit: Rocky weiß um die Gefahr, die von den Dragos ausgeht. Schließlich wurde Apollo Creed vor 34 Jahren im Ring von Ivan Drago getötet. Hinzu kommen für den Champion private Sorgen. Creeds gehörlose Freundin ist schwanger und das Baby könnte ebenfalls taub sein. Weiter lesen »

Club der roten Bänder - Wie alles begann Kritik

Das Leben von Leo (Tim Oliver Schultz), Jonas (Damian Hardung), Emma (Luise Befort), (Timur Bartels), Toni (Ivo Kortlang), Alex (Timur Bartels) und Hugo (Nick Julius Schuck) wirkt auf den ersten Blick wie das von ganz normalen Teenagern. Emma will es immer ihren Eltern Recht machen und Alex hat Stress mit seiner Mathelehrerin. Der emotionale Toni sagt stets was er denkt und Leo spielt am liebsten Fußball, während sich Jonas andauernd mit seinem Bruder streitet. Hugo hingegen ist etwas ängstlich und muss sich zu vielem erst überwinden, zum Beispiel zum Sprung vom Zehnmeterturm. Sie alle müssen schmerzhaft lernen, dass das Schicksal jeden treffen kann und unerwartete Diagnosen sowie Krankheiten das Leben von heute auf morgen schlagartig ändern. Sie treffen im Albertus-Klinikum aufeinander, in das Hugo wegen seiner Krebsdiagnose als erstes eingewiesen wird. Dort sieht er Emma und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Es dauert nicht mehr lange und Leo, Jonas, Alex, Emma, Toni und Hugo gründen bald den „Club der roten Bänder“. Weiter lesen »

Mary Shelley Kritik

Mary Shelley Kritik

London, 1814: Mary Godwin (Ella Fanning) ist 16 Jahre jung, als sie mit dem Dichter Percy Bysshe Shelley (Douglas Booth) eine Beziehung eingeht. Im Frühjahr 1816 bekommt die literarisch seit jeher interessierte Mary die Möglichkeit, ihre Idee von einem Buch über Frankensteins Monster im Haus des Skandalautors Lord Byron (Tom Sturridge) vorzustellen. Zuvor hatte Byron eine illustre Gesellschaft zu sich an den Genfer See geladen und zu einem Wettbewerb aufgefordert. Zu den Gästen zählen neben Mary auch noch Percy sowie Marys Stiefschwester Claire (Bel Powley). Mary stößt jedoch weitgehend auf taube Ohren, denn: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hat die Gesellschaft nur wenig übrig für Frauen, die sich als Autorinnen versuchen. Erst später erkennen die Menschen die wahre Kunst, die sich hinter dem literarischen Meilenstein „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ verbirgt. Weiter lesen »