Archive for Oktober, 2018

Aufbruch zum Mond Kritik

Aufbruch zum Mond Kritik

Der 20. Juli 1969 ging in die Geschichte ein als jener Tag, an dem mit Neil Armstrong (Ryan Gosling) erstmals ein Mensch den Mond betrat. „Aufbruch zum Mond“ schildert den harten, steinigen Weg bis zur erfolgreichen Mission der Apollo 11 und wagt einen Blick ins Privatleben des berühmten Astronauten. Seit dem Tod der 2-jährigen Tochter einige Jahre zuvor, wünscht sich dessen Frau Janet (Claire Foy) nichts sehnlicher als ein normales Leben an der Seite ihres Mannes. Dieser ist aber bereits in seiner Zeit als Testpilot für die NASA-Vorläuferbehörde NACA enormen Strapazen und Gefahren ausgesetzt. Durch Zufall wird er im November 1967 als Ersatzkommandant des dritten bemannten Apollo-Flugs nominiert. In den folgenden knapp zwei Jahren steht das Mondlandetraining im Mittelpunkt, bei dem die Astronauten und alle Beteiligten gehörig unter Druck stehen: Denn mitten im Kalten Krieg entbrennt ein Wettlauf mit der Sowjetunion. Welcher Nation glückt als erster die Mondlandung? Die Erwartungen eines ganzen Landes lasten auf den Schultern der Crew… Weiter lesen »

Werk ohne Autor Kritik

Werk ohne Autor Kritik

Anfang der 60er-Jahre entkommt der Künstler Kurt Barnert (Tom Schilling) der DDR und plant einen Neubeginn in Westdeutschland. Ein Neustart abseits des rückständigen sozialistischen Systems, für das er sich als Kunst- und Freskenmaler verdingen musste. An seiner Seite: seine Freundin, die Modedesignerin Ellie Seeband (Paula Beer), die er an der Kunstakademie kennenlernte. Doch obwohl sich Kurt nun ganz seiner Kunst widmen kann, lassen ihn die quälenden Erinnerungen an seine Kindheit nicht los. Er wuchs im Nazi-Regime nahe Dresden auf und ihn verband eine besonders enge Beziehung zu seiner Tante Elisabeth (Saskia Rosendahl). Diese besuchte mit dem jungen Kurt häufiger Ausstellungen und förderte sein Kunstverständnis. Doch ihr Leben endete tragisch: Da bei ihr Jugendwahn und Schizophrenie diagnostiziert wurden, fiel sie 1945 der zweiten Phase des NS-Euthanasieprogramms zum Opfer. Mitverantwortlich für ihren Tod war der erfolgreiche Gynäkologe Carl Seeband (Sebastian Koch), der ein führendes Parteimitglied war. Er ist Kurts Schwiegervater – doch der Künstler ahnt nichts von dessen Vergangenheit. Weiter lesen »

In my room Kritik

In my room Kritik

Einzelgänger Armin (Hans Löw) hat‘s nicht leicht: Immer knapp bei Kasse, lebt er als freiberuflicher Kameramann meist ziellos in den Tag hinein. Stets in der Hoffnung, neue Aufträge an Land zu ziehen. Besonders schlimm kommt es, als er Filmaufnahmen aus dem Bundestag versemmelt und seine freie Mitarbeit verliert. Als er abends auch noch einen sicher geglaubten One-Night-Stand in den Sand setzt, ist er völlig am Ende. Am nächsten Tag dann die Überraschung: Es gibt keine Menschen mehr um ihn herum, alle scheinen wie vom Boden verschluckt. Menschenleere PKWs, Haustüren stehen offen und tausende Nutztiere sind ihren Ställen entflohen. Nach einer gewissen Zeit beginnt Armin, sich an das neue Leben anzupassen und von der Natur zu leben – als Tierzüchter und Landwirt. Als er unerwartet doch noch einen zweiten Menschen trifft, traut er seinen Augen nicht. Es ist die hübsche Italienerin Kirsi (Elena Radonicich), in die er sich kurz darauf verliebt. Weiter lesen »