Archive for Februar, 2018

Wind River Kritik

Wind River Kritik

Der Wildtierjäger Cory Lambert (Jeremy Renner) macht im Indianerreservat „Wind River“ in Wyoming Jagd auf Raubtiere, das eine Rinderfamilie gerissen hat. Bei seinem Streifzug durch die Winterlandschaft macht er eine grausame Entdeckung: er findet die Leiche der jungen Natalie (Kelsey Asbille). Das Problem ist, dass die chronisch unterbesetzte örtliche Polizeibehörde mit solchen Fällen hoffnungslos überfordert ist. Deshalb wird die unerfahrene, aber toughe FBI-Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen) einberufen, um bei der Aufklärung zu helfen. Sie kann jedoch keine Fährten lesen und auch mit den schweigsamen Bewohnern des Reservats kommt sie nur schwer in Kontakt. Sie bittet Lambert, ihr zu helfen. Dieser erklärt sich bereit, auch, weil er ein ganz persönliches Interesse am Auffinden der Täter hat: vor einiger Zeit verlor er seine 16-jährige Tochter ebenfalls durch ein Gewaltverbrechen. Weiter lesen »

Shape of water Kritik

Baltimore 1963: Die stumme Putzfrau Elisa (Sally Hawkins) arbeitet in einer geheimen Forschungsstation der US-Regierung. Sie geht dort unauffällig ihrer täglichen Arbeit nach und kaum jemand nimmt Notiz von ihr. Durch Zufall kommt sie eines Tages hinter ein streng geheimes Experiment des Militärs: in einem Tank wird ein ebenso mysteriöses wie geheimnisvolles Fischwesen – optisch eine Mischung aus Amphibie und Mensch – gefangen gehalten. Im Laufe der Zeit nähern sich Elisa und der Amphibienmann, zwei von der Gesellschaft Verstoßene, immer mehr einander an. Bis sich Elisa, die noch nie einen Freund hatte, in das Wesen verliebt. Als sie erfährt, dass dieses seziert werden soll, fasst sie mit ihrem Nachbarn Giles (Richard Jenkins) einen Entschluss: sie will die Kreatur in einer Nacht-und-Nebel-Aktion befreien. Eine Aktion, die dem Wesen zwar die Freiheit schenkt, allerdings Elisa und Giles auch mächtig Ärger einhandelt. Denn nicht nur das US-Militär sondern auch russische Spione haben es auf die heilenden Kräfte des Amphibienmannes abgesehen. Weiter lesen »

Der seidene Faden Kritik

Der seidene Faden Kritik

London zu Beginn der 50er-Jahre: Reynolds Woodcock (Daniel Day-Lewis) ist der bekannteste Schneider der Stadt. Gemeinsam mit seiner Schwester Cyril (Lesley Manville) betreibt er das Edel-Label „The House of Woodcock“ und entwirft teure und prunkvolle Mode für die bessere Londoner Gesellschaft sowie die Royal Family. Woodcock ist überzeugter Junggeselle und hat viele Affären, die ihm zur Kreativitätssteigerung und Inspiration dienen. Eine feste Beziehung kam für den Stardesigner bisher nicht in Frage, dafür ist er viel zu sehr Kontrollfreak und Herr über seine Gefühle. Eines Tages lernt er die selbstsichere Kellnerin Alma Elson (Vicky Krieps) kennen. Beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen und es dauert nicht lange, bis die Zwei eine Beziehung eingehen. Am Anfang läuft noch alles wunderbar, doch allmählich gerät das sonst so streng durchgeplante Leben von Woodcock ins Wanken. Weiter lesen »