Archive for Januar, 2018

American Satan Kritik

American Satan Kritik

Während ich diese Zeilen schreibe, tönt es im Hintergrund „Let him burn“ der Band The Relentless oder soll ich lieber sagen American Satan? Um jene Band geht es nämlich im gleichnamigen Indie-Film, der von Ash Avildsen und Matty Beckerman geschrieben und von Andy Gould produziert wurde, wobei letzter davor an Rob Zombie-Filmen gearbeitet hat. Rob Zombie passt hierbei wiederum super in den Kontext, denn American Satan verbindet filmisches mit musikalisches und erlaubt einen Blick in das teuflische Auf und Ab einer aufstrebenden Rock-Band. Weiter lesen »

The Commuter Kritik

The Commuter Kritik

Seit mehr als zehn Jahren pendelt Michael MacCauley (Liam Neeson) von seinem Vorort außerhalb Manhattans zur Arbeit in die Stadt. Die alltägliche Routine wird eines Tages jäh unterbrochen, als Michael eine geheimnisvolle Frau (Vera Farmiga) im Zug kennenlernt, die ihn in ein Gespräch verwickelt. Michael ist dabei alles andere als gut drauf, denn kurz davor hat er seinen Job als Versicherungsangestellter verloren. Umso hellhöriger lässt ihn werden, was die Frau ihm zu sagen hat: sie bietet ihm 100 000 Dollar, wenn er im Zug eine Person namens Prymm ausfindig macht. Diese unbekannte Person soll demnächst vor Gericht als Zeuge gegen eine Bande von Gangstern aussagen. Michael erhält nur zwei vage Hinweise auf Prymm – und eine Drohung: weigert er sich, sterben alle Unschuldigen an Bord sowie seine Familie. Ihm bleibt somit nichts anderes übrig als den heiklen, lebensgefährlichen „Auftrag“ anzunehmen. Er hat 60 Minuten Zeit. Weiter lesen »

The Killing of a Sacred Deer Kritik

The Killing of a Sacred Deer Filmkritik

Der Herzchirurg Steven (Colin Farrell) führt mit seiner Frau Anna (Nicole Kidman), und den Kindern Bob (Sunny Suljic) und Kim (Raffey Cassidy), ein beschauliches Leben. Die Familie hat viel Geld und bewohnt ein luxuriöses Anwesen. Auffällig ist nur, dass Steven sich in seiner Freizeit regelmäßig mit dem 16-jährigen Martin (Barry Keoghan) trifft. Sie gehen zusammen ins Café, Martin gibt ihm Geld oder macht ihm immer wieder teure Geschenke, wie etwa eine Uhr. Der Arzt fühlt sich verantwortlich für den Jungen, seitdem dessen Vater bei einer von Steven durchgeführten OP verstarb. Die Lage verschärft sich, als sich Martin immer mehr in Stevens Leben drängt: er schaut immer öfter bei dessen Familie vorbei, trifft sich allein mit Kim und versucht sogar, seine Mutter mit Steven zu verkuppeln. Als es Martin zu viel wird droht Steven, dass Unheil über die Familie kommen wird. Wenig später können Kim und Bob ihre Beine nicht mehr spüren und verweigern die Nahrungsaufnahme. Um den Fluch zu brechen, verlangt Martin von Steven, eines seiner Kinder zu opfern. Weiter lesen »