Archive for Dezember, 2017

Drei Zinnen Kritik

Drei Zinnen Filmkritik

Vor zwei Jahren hat sich Lea (Bérénice Bejo) von ihrem Mann getrennt. Seither lebt sie mit Aaron (Alexander Fehling) zusammen, der sich sehr gut mit Leas Sohn Tristan (Arian Montgomery) versteht. Der achtjährige hat sich mit der Situation arrangiert und die „Patchwork“-Familie will in einer einsam gelegenen Berghütte in Südtirol ein paar entspannte Tage verbringen. Doch vor Ort zeigt sich, dass unter der Oberfläche unterdrückte Gefühle und angestautes Misstrauen lauern: Tristan verhält sich Aaron gegenüber immer merkwürdiger und Lea versucht, die Wogen zu glätten. Doch im Laufe der Zeit werden die Spannungen zwischen Tristan und seinem „Ersatzvater“ immer größer. Im Rahmen einer Bergtour, die die Beiden unternehmen, droht die Situation zu eskalieren.
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Ferdinand – Geht STIERisch ab! Kritik

Ferdinand Kritik

Ferdinand ist nicht das, was man sich unter einem Jungbullen vorstellt: er ist emotional, sanftmütig und steht am liebsten auf der Weide um an den Blumen zu schnüffeln. Als er eines Tages mit ansehen muss, wie sein Vater abtransportiert wird, nimmt er Reißaus und flieht von seiner Zuchtfarm. Wenig später trifft er auf Nina, die auf einem spanischen Bauernhof lebt. Gemeinsam mit dem Mädchen verbringt er fortan ein ruhiges Leben und wächst über die Jahre zu einem stolzen, aber friedliebenden erwachsenen Bullen heran. Zu einer unerwarteten Katastrophe kommt es eines Tages, als Ferdinand von einer Biene gestochen wird und kurz die Kontrolle über sein Verhalten verliert. Im Dorf hält man ihn nun für einen wild gewordenen, gefährlichen Bullen, weshalb er in eine Stierzuchthaltung abgeschoben wird. Und dann soll er auch noch in der Arena gegen Matadore antreten. Für Ferdinand definitiv der falsche Ort. Mit ein paar anderen Außenseitern schließt er sich zusammen und plant den Ausbruch. Sein Ziel: zurück zu Nina auf den Bauernhof. Weiter lesen »

A Ghost Story Kritik

A Ghost Story Kritik

Eigentlich sind der Musiker C (Casey Affleck) und seine Frau M (Rooney Mara) ein ganz gewöhnliches Paar, das eine harmonische Beziehung miteinander führt. Nur ab und zu kommt ein wenig Unmut auf, weil er gerne in dem beschaulichen Haus auf dem Land bleiben, sie aber lieber wegziehen würde. Ein tragischer Verkehrsunfall beendet ihr kleines Liebesglück. Und auch das Leben von C, der kurz darauf in der Leichenhalle von M identifiziert werden muss. Plötzlich erwacht C von den Toten, erhebt sich und folgt seiner Ex-Frau als Gespenst – mitsamt Bettlaken über dem Körper – in die gemeinsame Wohnung. In der Folge wird er ein stummer Zeuge von M’s Trauer und Verzweiflung. Denn M kann ich ihn weder sehen noch sonst wahrnehmen. Unerträglich wird die Situation zudem für den umher spukenden C, der still und tatenlos mit ansehen muss, wie M nach einigen Monaten einen neuen Mann kennenlernt und schließlich wegzieht. C jedoch bleibt an das Haus gebunden. Weiter lesen »

Justice League Kritik

Justice League Kritik

Der Welt steht ein zerstörerischer Angriff des außerirdischen Dämons Steppenwolf (Ciarán Hinds) bevor. Dieser plant, gemeinsam mit seiner Dämonen-Armee die Erde zu vernichten. Nur um daraufhin eine neue Welt zu erschaffen – nach seinen individuellen, finsteren Plänen. Batman (Ben Affleck) ahnt, dass der Angriff kurz bevorsteht. Seiner Ansicht nach kann nur eine Allianz der größten Superhelden, gegen Steppenwolf bestehen. Also sucht er all jene auf, die sich seiner „Gerechtigkeitsliga“ anschließen sollen, um die Menschheit zu retten: von Wonder Woman (Gal Gadot) über The Flash (Ezra Miller) bis hin zu Cyborg (Ray Fisher) und Aquaman (Jason Momoa). Doch die „Justice League“ ist nicht ohne den „Stählernen“ vollständig: Superman. Das Problem: dieser gab im Kampf gegen Doomsday sein Leben. Zuerst machen sich die Superhelden also daran, Superman zum Leben zu erwecken, um sich kurz darauf mit Steppenwolf ihrem schlimmsten Feind gegenüberzustellen. Weiter lesen »