Archive for Juni, 2017

Monsieur Pierre geht online Kritik

Monsieur Pierre geht online Filmkritik

Pierre (Pierre Richard) ist ein etwas verbitterter, grantelnder Rentner weit über 80, der sich damit abgefunden hat, die letzten paar Jahre die ihm bleiben in Einsamkeit zu verbringen. Mit der Hektik und Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft, hat er nicht viel am Hut. Das ändert sich, als er über den Schriftsteller Alex (Yaniss Lespert) mit der schönen, für Pierre bis dato unbekannten Welt des World Wide Web vertraut gemacht wird. Als er unerwartet auf eine Online-Dating-Börse stößt, findet er allmählich gefallen am Internet und seinen Möglichkeiten. Zumal er auf dem Single-Portal seine Künste als Frauenheld, von denen er in jungen Jahren ordentlich gebraucht machte, ausleben kann. Prompt verabredet er sich mit der sympathischen Flora (Fanny Valette). Das Problem: er hat sich online als Alex ausgegeben und auch ein Bild von ihm benutzt. Deshalb schickt Pierre nun auch Alex zum Date mit Flora Es kommt, wie es kommen muss: Alex und Flora verlieben sich. Nur ist Pierre auch an Flora interessiert. Stress ist vorprogrammiert. Weiter lesen »

Alien: Covenant Kritik

Alien: Covenant Kritik

Jahre bevor das Kolonisationsschiff Covenant den angesteuerten Planeten erreicht, kommt es zu heftigen Turbulenzen. Walter (Michael Fassbender), der Android an Bord, entscheidet sich dazu, die Crewmitglieder aus ihrem Kälteschaf zu holen. Das Schiff hat einiges abbekommen, und daher versucht die Crew um den kurz zuvor zum Kapitän ernannten Oram (Billy Crudip) und die 2. Offizierin Daniels (Katherine Waterston), die Schäden zu reparieren. Nachdem dies gelang, erreicht die Covenant ein Notsignal. Das Signal, bei dem eine menschliche Stimme zu hören ist, stammt von einem relativ nahegelegenen Planeten. Nachdem Scans zeigten, dass dieser Planet allem Anschein nach bessere Lebensbedingungen für eine menschliche Zivilisation bietet als der angestammte Zielplanet, fällt Oram eine schwerwiegende Entscheidung: er lässt die Covenant an dem unbekannten Ort landen. Doch in der scheinbar friedlichen Welt erwarten sie Tod und Verderben. Weiter lesen »

Born to be blue Kritik

Born to be blue Filmkritik

Chet Baker (Ethan Hawke) gehört in den 50er-Jahren zu den gefeiertsten und erfolgreichsten Jazz-Musikern. Er kennt die Größen der Szene, darunter Miles Davis und Bobby Gilliespie, persönlich und wird als Musik-Wunderkind bezeichnet. Dann aber beginnt sein Ruhm zu bröckeln: Baker, der aufgrund seines melancholischen Blicks und sanften Gesangs auch immer ein großer Frauenheld war, stürzt in den Drogensumpf. Das Heroin treibt ihn zunächst zwar an und sorgt für Kreativitätsschübe, die Depression nach dem Rausch aber ist umso heftiger. Als ihm nach einer Schlägerei auch noch der Kiefer zertrümmert wird und Baker alle Vorderzähne verliert, droht das endgültige Karriereende. Doch die Schauspielerin Jane (Carmen Ejogo), in die sich Baker verliebt, treibt ihn an und gibt ihm Mut. Allmählich kämpft sich Baker wieder ins Rampenlicht. Bis sich seine Drogensucht zurückmeldet. Weiter lesen »