Archive for Mai, 2017

Churchill Kritik

churchill kritik

Juni 1944: Über eine Millionen Soldaten warten in England auf den Befehl, in der Normandie zu landen. Der D-Day soll der Anfang vom Ende des diktatorischen Hitler-Regimes sein, das den Krieg über Europa brachte. Der britische Premierminister Winston Churchill (Brian Cox) zögert mit seiner Entscheidung jedoch. Er fürchtet, dass die Mission scheitern könnte und Hunderttausende Soldaten den Kugelhagel der Nazis und ihrer Verbündeten, nicht überleben werden. Generalfeldmarschall Montgomery (Julian Wadham) und der amerikanische General Eisenhower (John Slattery) sind anderer Ansicht. Sie sind sicher dass die Landung in der Normandie gelingt und fordern von Churchill eine schnelle Entscheidung. Denn die Zeit drängt. In dieser vielleicht schwierigsten Phase seines politischen Lebens, hofft der altgediente Staatsmann auf die Unterstützung seiner Ehefrau Clementine (Miranda Richardson). Weiter lesen »

Nocturama Kritik

Nocturama Filmkritik

Paris an einem sonnigen, scheinbar ganz normalen Tag: man sieht eine Vielzahl an Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und Religion durch die französische Metropole streifen. In der Metro, in der Stadt, auf den Straßen. Unter ihnen Mika (Jamil McCraven), Sabrina (Manal Issa) Samir (Ilias Le Doré) und André (Martin Guyot). Sie scheinen etwas zu planen und ihre Handlungen in Verbindung miteinander zu stehen. Sie wirken entschlossen. Und: etwas Bedrohliches liegt in der Luft. Je weiter der Film voranschreitet desto klarer wird, dass die Jugendlichen eine Reihe von Anschlägen verüben werden. Nach den Attentaten verstecken sie sich in einem Kaufhaus. Dort wollen sie warten, bis sich die Lage beruhigt hat. Doch irgendetwas gibt einem das Gefühl, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie entdeckt werden. Weiter lesen »

Get out Kritik

Get Out Filmkritik

Chris (Daniel Kaluuya) ist seit vier Monaten mit Freundin Rose Armitage (Allison Williams) zusammen und immer noch verliebt wie am ersten Tag. Rose hat überhaupt kein Problem mit der Tatsache, dass Chris Afroamerikaner ist. Das merkt man auch daran, dass sie ihren Eltern nichts von seiner Hautfarbe erzählt hat. Es ist ihr schlicht egal. Dennoch ist sich Chris unsicher, was den baldigen Besuch bei Roses Eltern (Bradley Whitford, Catherine Keener) betrifft. Werden Sie geschockt sein, wenn ihre attraktive, gebildete Tochter mit einem farbigen Freund vor der Tür steht? Diese Angst scheint unbegründet, denn Dean und Missy bereiten den Beiden einen herzlichen Empfang. Doch schon bald beschleicht Chris tatsächlich ein ungutes Gefühl, als er die zwei afroamerikanischen Hausangestellten bemerkt, die für die Armitages arbeiten. Als Chris‘ bester Freund dann auch noch herausfindet, dass in der Gegend häufiger Farbige verschwinden, wird Chris unruhig. Und für den nächsten Tag haben sich auch noch Freunde der Eltern angekündigt, um ein besonderes „Fest“ zu feiern. Weiter lesen »

Gimme Danger Kritik

Gimme Danger Filmkritik

„Gimme Danger“ widmet sich ausführlich und facettenreich der musikalischen Lebensleistung einer der wichtigsten Rockbands aller Zeiten, die als Wegbereiteter des Punk gilt: die Stooges. Obwohl sie sich bereits nach sieben Jahren auflösten und nur drei Alben während dieser „klassischen“ Phase veröffentlichten, gingen sie in die Geschichte ein. Ihr 73er-Werk „Raw Power“ gilt als Meilenstein des Garagen-Rock und Proto-Punk. Und das, obwohl es diese Musikstile offiziell noch gar nicht gab. Für Skandale und Aufsehen sorgte dabei immer wieder Frontmann Iggy Pop, der sich auf der Bühne schon mal mit Erdnussbutter einrieb oder mit scharfen Gegenständen blutig schnitt. Indie-Regisseur Jim Jarmusch erzählt in seiner Musik-Doku die Geschichte dieser einflussreichen, legendären Band. Weiter lesen »