Archive for April, 2017

Below her mouth Kritik

Jasmine (Natalie Krill) führt ein glückliches, ausgeglichenes Leben, das in geordneten Bahnen verläuft. In ihrem Beruf als Modejournalistin ist sie erfolgreich und mit ihrem zukünftigen Angetrauten Rile (Sebastian Pigott), einem smarten Geschäftsmann, läuft es auch sehr gut. Ihr Leben gerät jedoch völlig aus den Fugen, als sie auf einer Party die rebellische, lesbische Dallas (Erika Linder) kennenlernt. Die Dachdeckerin umwirbt Jasmine aktiv und hält mit ihrer Zuneigung zu der hübschen Frau nicht hinterm Berg. Jasmine gibt den Avancen der androgynen Dallas nicht nach, kriegt sie aber auch nicht mehr aus dem Kopf. Kurz danach lässt sie sich auf eine heiße Affäre mit der selbstbewussten Dallas ein. Jasmine genießt die leidenschaftliche Erotik, die sie durch Dallas erfährt, will sich aber auch nicht überstürzt von ihrem Verlobten trennen. Bald treten die ersten Konflikte auf. Weiter lesen »

Moonlight Kritik

Moonlight Kritik

Im Zentrum von „Moonlight“ steht Chiron (u.a. Ashton Sanders). Der Film schildert episodenartig drei wichtige Kapitel in seinem Leben. Im Kapitel „Little“ werden die Umstände deutlich, in denen der farbige Junge aufwächst. Seine Mutter (Naomie Harris) ist drogensüchtig und kümmert sich nur ungenügend um ihren Sohn. In einer der Ärmsten Gegenden von Miami, bestimmen Gewalt und Unterdrückung seinen Alltag. Einzig der Drogendealer Juan (Mahershala Ali), bietet dem sensiblen, spindeldürren Jungen Lichtblicke. Juan nimmt sich des Kleinen an und lehrt ihn wichtige Lektionen. Die Episode „Chiron“ schildert, wie es dem mittlerweile fast erwachsenen Chiron in der Schule ergeht. Dort wird er täglich gemobbt. Zu Hause liegt unterdessen die cracksüchtige Mutter meist zugedröhnt auf der Couch. Da verliebt er sich in einen Jungen, den er jedoch aus den Augen verliert. Chiron und dieser Junge werden im letzten Kapitel, „Black“, wieder zusammengeführt. Aus ihm ist ein muskelbepackter Gangsta geworden, der noch immer mit seiner Identität ringt. Weiter lesen »

Der Himmel wird warten Kritik

Sylvie (Clotilde Courau) und ihre Tochter Mélanie (Naomi Amarger) sind wie beste Freundinnen, die über alles miteinander reden können. Bis sich Mélanie mehr und mehr aus der realen Welt zurückzieht. Der Grund: sie hat im Internet einen Mann kennengelernt, der sie mit Komplimenten umwirbt und mit ihr in einer Weise über den Islam spricht, die auf den Teenager einen erheblichen Einfluss hat. Zu spät merkt sie, dass der Mann ein fundamentalistischer IS-Extremist ist. Im Laufe der Zeit entwickelt sie sich zu einer radikalen Islamistin, die sich den hasserfüllten Gotteskriegern anschließt. Ähnliches mussten auch Catherine (Sandrine Bonnaire) und Samir (Zinedine Soualem) mit ihrer Tochter Sonia (Noémie Merlant) durchmachen. Als die Polizei eines Nachts in ihr Haus eindringt, ist es fast zu spät. Auch sie bekamen nicht mit, dass Sonia immer mehr mit den Terroristen sympathisierte. Weiter lesen »