Archive for März, 2012

The Untouchables Kritik

Mitte der 80er-Jahre erlebte der Gangsterfilm seine filmische Wiedergeburt. Die Regie-Größen Sergio Leone („Spiel mir das Lied vom Tod“), Francis Ford Coppola („Der Pate“) und John Huston („Moby Dick“) nahmen sich in dieser Zeit dieses angestaubten Genres an und schufen mit ihren Werken Genre-Klassiker. Leone entschied sich für ein gigantisches dreieinhalbstündiges Epos, das in unterschiedlichen Zeitabschnitten die Geschichte einer Gangsterbande in New York erzählt („Es war ein einmal in Amerika“, 1984). Coppola siedelte seinen Film im legendären Nachtclub Cotton Club im New Yorker Stadtteil Harlem an und vermischte seine Geschichte von einem weißen Jazztrompeter, der in New York City Fuß fassen möchte, mit den Elementen eines klassischen Musikfilms („Cotton Club“, 1984). Und Huston näherte sich auf komödiantische Art dem Mafia-Mythos und schuf mit „Die Ehre der Prizzis“ von 1985 eine schwarze Satire, die den Alltag einer Mafiafamilie persifliert. 1987 entschied sich „Carrie“-Regisseur und Hitchcock-Verehrer Brian De Palma auf den durch Hollywood rasenden Mafiafilm-Zug aufzuspringen und ebenfalls einen Gangsterfilm zu inszenieren. De Palma selbst schuf einige Jahre zuvor mit „Scarface“ einen der bekanntesten und wichtigsten Filme des Genres. Weiter lesen »

US-Rapper Pitbull wird zu dem mit größter Spannung erwarteten Blockbuster MEN IN BLACK™ 3 den Titelsong “Back in Time” beisteuern. Bereits ab morgen ist der Track digital verfügbar. Ab 30. März wird “Back in Time” im Radio zu hören sein und am 25. Mai als Single offiziell in den Handel kommen.

“Es ist eine unglaubliche Ehre, Teil eines so wunderbaren Franchises wie MEN IN BLACK™ zu sein, und ich habe großen Respekt vor Will Smith, vor allem, weil wir den gleichen musikalischen Background haben”, sagt Pitbull. “Die Musik soll einfach Fun verbreiten und modern sein. Daher haben wir auch das Motto des Films in den Song integriert: ‘Um die Zukunft zu verstehen muss man in die Vergangenheit zurückkehren.’” Weiter lesen »

Namensstreitigkeiten sind immer eine heikle Sache. Kein Wunder, werden mit entsprechenden Lizenzen doch Millionen verdient. Vor kurzem ist nun eine Herr der Ringe-Lizenzstreitigkeit um die halbe Welt gegangen, bei der nun ausgerechnet der weise Gandalf der strahlende Held sein könnte.

Es geht um den “Herr der Ringe”-Fan Stella Mary Roberts, die vor lauter Verehrung für Mittelerde-Schöpfer J.R.R. Tolkien ihren Pub “The Hobbit” getauft hat. Seit 20 Jahren (!) verkauft sie dort neben viel Bier auch Cocktails, die sie nach den berühmten Filmhelden wie “Frodo” oder “Gandalf” benannt hat. Doch plötzlich steht sie vor dem nichts. Saul Zaentz Company (Rechteinhaber des Franchise) hatte sich nämlich bei der Wirtin gemeldet, da diese keine Lizenz für diesen Herr der Ringe-Pub besaß. Die Konsequenz, entweder zahle sie die jährlichen Lizenzgebühren oder sie kann den Laden dicht machen. Weiter lesen »

Am Dienstag, den 27. März 2012, können Fans auf der ganzen Welt live ab 18.00 Uhr die Ankunft von James Cameron, Jon Landau, Kate Winslet und Billy Zane auf dem Roten Teppich der Weltpremiere von TITANIC in 3D erleben.

Auf www.live.titanicredcarpet.com wird ein Webcast diesen besonderen Event aus der Royal Albert Hall in London übertragen.
Die Übertragung wird sowohl Interviews mit dem Cast und einigen VIP-Gästen als auch Szenen aus dem beliebten Film enthalten. Die Zuschauer werden die Möglichkeit haben, mit Fragen und Kommentaren aktiv am Webcast teilzunehmen. Die Fragen können ab sofort auf den Titanic 3D-Seiten bei Facebook und Twitter gestellt werden. Damit die Fragen bei Twitter gestellt werden können, muss im Tweet der hashtag #titanicredcarpet markiert werden.

Während bei uns in Deutschland heute Abend erst auf RTL II die erste Staffel von Game of Thrones startet, sind sie in den USA schon wieder einen Schritt weiter. Dort startet am 1. April schon die zweite Staffel von Game of Thrones unter den Namen: “Der Preis für unsere Sünden”. Passend dazu hat Porduzent HBO nun den ersten Trailer zur zweiten Staffel von Game of Thrones veröffentlicht, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:



Nachdem die erste Staffel von Game of Thrones in den USA so gut angekommen ist, was bei der, mit seinen ganzen unterschiedlichen Charakteren und Handlungen, komplexen Handlung der Buchvorlage so nicht vorzusehen war, ist inzwischen ein richtiger kleiner Hype um die Serie ausgebrochen. So wird mit dem Start der Staffeln nicht nur wieder die Bücherreihen stark angepriesen, sondern dank lukrativen Lizenzausgaben, wird vor allem der Computerspiele-Markt von neuen Game of Thrones-Spielen überschwemmt. So ist das mittelmäßige Strategiespiel A Game of Thrones: Genesis schon erhältlich, dazu kommt nun noch das Rollenspiel Game of Thrones und das Fantasy MMORPG Game of Thrones Online.

Ziemlich beste Freunde Kritik

Als „Ziemlich beste Freunde“ im vergangenen Herbst in den französischen Kinos startete, konnte niemand ahnen, zu welchem kommerziellen Erfolg es diese, auf wahren Begebenheiten beruhende Komödie bringen würde. „Ziemlich beste Freunde“ entwickelte sich 2011 mit Abstand zum größten Kinohit in Frankreich und ist dort mit rund 19 Millionen Kinobesuchern der zweiterfolgreichste Film aller Zeiten (nach „Willkommen bei den Sch’tis“, 2008). Auch in Deutschland lockte der Film über die Freundschaft zwischen einem Sozialhilfeempfänger und einem reichen Querschnittsgelähmten im Laufe der Wochen immer mehr Besucher in die Kinos. Bis heute kommt er hierzulande auf über sechs Millionen Zuschauer. Weiter lesen »

Rosemaries Baby Kritik

Die Filme des polnischen Regisseurs Roman Polanski zeichnen sich zu einem Großteil durch die starke emotionale Bindung aus, die zwischen dem Zuschauer und der Hauptfigur entsteht. Polanski ist ein Meister darin, sich seinen Protagonisten auf affektiver Ebene zu nähern und klaustrophobische und beängstigende Bilderwelten für deren zerrüttetes Innenleben zu kreieren. Schon 1965 – drei Jahre vor „Rosemaries Baby“ – bewies Polanski mit seinem verstörenden Psychothriller „Ekel“ sein Talent für surreale, traumhafte Bilder, die zum Spiegel für die menschliche Seele werden. Weiter lesen »

Haywire Kritik

HaywireNicht viele Filmemacher sind in so vielen unterschiedlichen Genres zu Hause wie der US-Amerikaner Steven Soderbergh. Soderberghs Stern ging 1989 auf, als sein Independent-Meisterstück „Sex, Lügen und Video“ bei den Filmfestspielen von Cannes die Goldene Palme erhielt. Er war zu diesem Zeitpunkt gerade 26 Jahre alt und damit der jüngste Regisseur, der je diese Auszeichnung erhalten hat. Sein kommerzieller Durchbruch gelang 1998 mit der Komödie „Out of sight“, die er mit George Clooney und Jennifer Lopez in den Hauptrollen besetzen konnte. Seitdem realisierte er sowohl von der Kritik gefeierte, anspruchsvolle Kinokost wie das Rachedrama „The Limey“ (1999) oder den Science-Fiction-Film „Solaris“ (2004), Soderberghs Verfilmung des berühmten Romans von Stanislaw Lem. Aber auch im Bereich der massentauglichen Blockbuster-Unterhaltung bewies Soderbergh seine Fähigkeiten: sein Film „Ocean’s Eleven“ zählt zu den gelungensten Krimi-Komödien des vergangenen Jahrzehnts und war einer größten Kinohits des Jahres 2001. Weiter lesen »

Eine ungewöhnliche Begegnung mit dem Ergebnis, dass man plötzlich im Besitz von besonderen Kräften ist, ist schon seit dem Biss der Spinne und der damit verbundenen Entwicklung des gewöhnlichen Peter Parkers in den Superhelden Spider-Man nicht besonders originell. Dementsprechend mutet auch der Anfang des kommenden Kinofilms Chronicle – Wozu bist du fähig? erst einmal etwas tröge an. Drei Jugendliche haben nach Kontakt mit einem seltsamen Objekt plötzlich Superkräfte und machen damit allerlei Faxen. Doch auf einmal steigen einem der Protagonisten die neuen Kräfte zu Kopfe und er beginnt seine heimlich gehegten Allmachtsfantasien auszuleben. Nun liegt es an den zwei anderen ihren ehemals besten Freund zu stoppen, ein spannender Machtkampf entsteht:

Gerade die Wendung, dass sich nun Freunde gegenüber stehen, finde ich sehr interessant. In vielen Filmen stehen sich ja meist zwei Protagonisten mit Supermächte gegenüber die so eine enge Beziehung nicht besitzen. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie diese Thematik in Chronicle – Wozu bist du fähig? umgesetzt wird, der Trailer macht auf jeden Fall schon einmal Lust auf mehr!

Die eiserne Lady Kritik

die-Eiserne-Lady-plakatZwar ist die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher schon seit über 20 Jahren nicht mehr im Amt, im Bewusstsein der britischen Bevölkerung ist sie jedoch bis heute fest verankert. Thatcher war die erste Frau in diesem Amt und regierte das Vereinigte Königreich von 1979 bis 1990 – so lange wie kein Premierminister vor oder nach ihr. Ein Parteifreund sagte einmal über sie, sie sei eine Tigerin unter lauter Hamstern gewesen. Ihre politischen Gegner beschrieben sie als „unsensibel“ und „abscheulich“. Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl schrieb in seinen Memoiren, Thatcher bereite ihm ungeheure Kopfschmerzen weshalb er sie fürchte wie der Teufel das Weihwasser. Bis heute gehen die Meinungen über Thatcher, die sich durch ihren resoluten, strikten Politikstil auszeichnete, weit auseinander. 2002 wurde Thatcher in einer Umfrage auf den 16. Platz der 100 größten Briten aller Zeiten gewählt. Im Jahr darauf erreichte sie den dritten Platz in der Rangliste der 100 schlechtesten. Weiter lesen »