Die „Paranormal-Activity“-Filmreihe ist ein Phänomen. Mit geringsten filmischen Mitteln und einem Mini-Budget von gerade einmal 15.000 Dollar umgesetzt, entwickelte sich der erste Teil vor knapp zwei Jahren zu einem weltweiten Kassenerfolg und genießt schon heute Kultstatus. „Paranormal Activity“ wurde in nur sieben Tagen von einem Regisseur ohne nennenswerte Erfahrung realisiert und wurde mit einem Einspielergebnis von 200 Millionen Dollar zu einem der erfolgreichsten Horrorfilme der vergangenen Jahre. Die Story von einem jungen Paar, das in den eigenen vier Wänden von einer dämonischen Erscheinung heimgesucht wird, bot so viel Potential, dass ein zweiter Teil nicht lange auf sich warten ließ. 2010 entstand „Paranormal Activity 2“, der in kommerzieller Hinsicht ähnlich erfolgreich war wie der Erstling. Nun, erneut ein Jahr später, geht der dritte Teil an den Start, der als Prequel angelegt ist und von der Kindheit der Protagonisten erzählt. Weiter lesen »
Bei Roland Emmerich denkt man normalerweise nicht an Kostüm-Dramen oder Verschwörungs-Thriller. Emmerich steht seit Beginn seiner Hollywood-Karriere in den frühen 1990er-Jahren wie kein Zweiter für Special Effects-Orgien und Popcorn-Kino für die Massen. Doch genau das – Drama und Thriller – bringt Emmerich in seinem neuesten Film „Anonymus“ nun zusammen. Zum ersten Mal seit „Der Patriot“ (2000) legt er einem seiner Filme ein Drehbuch zugrunde, das nicht aus seiner Feder stammt. Das Script zu „Anonymus“ verfasste der renommierte Autor John Orloff, der u.a. auch das Drehbuch für „Band of Brothers“ schrieb. Die Dreharbeiten für „Anonymus“ begannen im Frühjahr 2010 in den Filmstudios Babelsberg in Potsdam und die Produktionskosten beliefen sich auf knapp 30 Millionen Dollar – für einen Emmerich-Film geradezu ein Schnäppchen. Weiter lesen »
„Rocky meets Transformers“ – mit einer Mischung aus Sport-Drama und CGI-Popcorn-Kino versucht das produzierende Filmstudio Dreamworks, das Beste aus beiden Filmen zu verbinden. Schon jetzt steht fest: Die Chancen für Shawn Levys Science Fiction-Drama, ein Kassenknüller zu werden, stehen reichlich gut. Levy und sein Team liefern das, was in erster Linie männliche Zuschauer beim Gang ins Kino erwarten: knallharte Action, realistische Fights und bestechende Computer-Effekte. Neben all der Action und den glänzend choreographierten Kämpfen bietet „Real Steel“ darüber hinaus einen Vater-Sohn-Konflikt, der als eigentlicher Kern der Handlung der Story emotionale Tiefe verleiht. Dies ist der zweitbeste Grund, weshalb der Film wohl nicht nur für Männer von Interesse sein dürfte. Der erstbeste: Hugh Jackmann. Weiter lesen »
In „Der ganz normale Wahnsinn“ spielt SATC-Star Sarah Jessica Parker eine berufstätige Mutter, die Tag für Tag verzweifelt versucht, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen. Kate Reddy (Sarah Jessica Parker) ist Mutter zweier Kinder, Ehefrau und Managerin in einer Fondsgesellschaft und bemüht sich redlich, den Spagat zwischen Beruf und Familienleben zu schaffen. Als Kate jedoch ein lukratives Projekt im fernen New York zugeteilt wird, bei dem sie eng mit dem attraktiven Jack (Pierce Brosnan) zusammenarbeiten muss, kann sie ihrer Rolle als Mutter und Ehefrau nicht mehr gerecht werden. Kates Ehe steht auf der Kippe und sie muss sich entscheiden, was ihr wirklich wichtig ist…
Anbei eine 17minütigen Preview von „Der ganz normale Wahnsinn“ auf MyVideo:
„Basic Instinct“ gilt schon heute als Klassiker des Erotik-Thriller-Kinos. Als einer der größten Filmhits des Jahres 1992 (über 320 Millionen Dollar Einspielergebnis weltweit) machte er Sharon Stone nicht nur über Nacht zum Sex-Symbol eines ganzen Jahrzehnts und zu einer der gefragtesten Darstellerinnen Hollywoods, sondern sorgte mit seinen obsessiven Sex-Szenen und der heftigen Gewaltdarstellung weltweit für heftige Reaktionen. Der schwüle Reißer von Paul Verhoeven („RoboCop“, Total Recall“) kombinierte geschickt Sex und Gewalt und wurde auch dank seines ausgeklügelten Plots sowie der geschickt gestreuten Wendungen zu einem Kino- und Kritiker-Erfolg. „Basic Instinct“ ist ein Suspense-Thriller in Hitchcock-Manier, der auch 20 Jahre nach seinem Erscheinen noch fesselt. Zudem ist es dem Film zu verdanken, dass kurz darauf eine regelrechte Flut an Erotik-Thrillern Hollywood überschwemmte („Sliver“ – 1993, „Color of night“ – 1994 u.a.). Weiter lesen »