Archive for Juni, 2010

Geschichten aus der Schattenwelt

Geschichten aus der Schattenwelt FilmkritikHorrorgeschichten genießen in den USA seit Jahrzehnten einen weitaus höheren Stellenwert, als dies in hiesigen Breiten der Fall ist. Ob in Literatur, Musik, Kino oder Fernsehen: Fiese, mitunter garstige und bluttriefende Gruselstorys erfreuen sich im Land des unbegrenzten Schreckens enormer Beliebtheit und Verbreitung. Kein Wunder also, dass Hollywood immer wieder Ambitionen hegt, aus dieser Tatsache Gewinn herauszuschlagen.

Der 1990 produzierte Episodenfilm „Geschichten aus der Schattenwelt“ kann sogar mit bekannten Darstellernamen wie Debbie Harry (Ex-Sängerin der übrigens sehr zu empfehlenden New-Wave-Band „Blondie“), Steve Buscemi oder Christian Slater sowie einer Geschichte aus der Feder des umtriebigen Stephen King aufwarten. Ob sich der Eintritt in die Schattenwelt lohnt, erfahrt ihr in nachfolgender, Horrorgeschichte, äh, Kritik! Weiter lesen »

Für immer Shrek

2001 machte sich ein grünes Monster mit verheerenden Manieren und schlechten Zähnen auf, zahlreiche auf Märchen basierende Disney-Zeichentrickfilme zu veralbern und gleichzeitig ein neues Erfolgskapitel zu öffnen. Mit dem Oger namens Shrek schuf DreamWorks sein bislang erfolgreichstes Franchise und grub sogar Genreprimus Pixar das Wasser ab. 2010 schließlich erblickt der letzte Teil der „Shrek“-Serie das Licht der Leinwand: „Für immer Shrek“ (im Original: „Shrek Forever After“) stellt den dritten Aufguss des kultigen Originals dar und muss sich gegen den finanziell erfolgreichen, von der Kritik jedoch enttäuscht aufgenommenen Vorgänger bewähren.

Ob dieses Husarenstück gelungen ist, berichtet euer shreklicher Filmkritiker, natürlich wie immer unbestechlich und nicht ganz jugendfrei. Weiter lesen »

Captivity

Captivity FilmkritikDavon war bei Heidi Klums Show nie die Rede: Supermodel wird von Psychopathen auf offener Toilette am helllichten Discoabend entführt und in unterirdisches Verlies gebracht. Was sie dort erwartet, kann der durch „Saw“ & Co. geübte Genrefan an den – falls noch vorhandenen – Fingern abzählen. Und dennoch wartet Roland Joffé. („The Killing Fields“ erster Psychothriller mit einigen Überraschungen auf. Welcher Art diese sind, wird in nachfolgender Kritik erläutert, die nicht von Supermodels unter 40 Jahren gelesen werden sollte. Weiter lesen »

A Nightmare on Elm Street (2010)

Als eine der wenigen Horrorreihen erfuhr “A Nightmare on Elm Street” bislang kein Remake. Höchste Zeit also, Freddy Krueger, den Mann, der dringend ein Nagelstudio aufsuchen sollte, neu aufzupeppen. Das zumindest dachte sich wohl Erfolgsproduzent Michael Bay („Transformers“, „Armageddon“), der bereits „Amityville Horror“, „Texas Chainsaw Massacre“, „The Hitcher“ sowie „Freitag der 13.“ zu einem erfolgreichen Neustart verhalf. Was läge also näher, denn Wes Cravens Kultfigur einer neuen Generation zu präsentieren?

Allerdings wich Robert Englund dem Charakterdarsteller Jackie Earle Haley, der erstmals in einem Horrorfilm reüssierte. Ob sich der Aufwand lohnte und das Remake von „A Nightmare on Elm Street” zum Fürchten aufregend oder zum Einschlafen langweilig geraten ist, wird in nachfolgender originärer Kritik verraten.
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