Zwanzig Jahre vor der „Herr der Ringe“-Trilogie sowie dem „Harry Potter“-Boom war es ein ganz spezieller Film, der dem Label „Fantasy“ seinen Stempel aufdrückte: „Conan der Barbar“. Während der ersten Verfilmung rund um die Abenteuer des muskelbepackten Helden 1982 noch die üblichen empörten Kritiken von wegen „Gewaltverherrlichung“ bis hin zu „faschistisch“ (eine gerade in Deutschland beliebte Allzweckkeule) entgegenschlugen, avancierte der Streifen in späteren Jahren zum Kult.
Ob echt zu Recht oder ungerecht Unrecht soll nachfolgend höchst zivilisiert und garantiert gewaltverniedlichend erläutert werden. Bei Crom! Weiter lesen »
Archive for Februar, 2010
Einmal falsch abgebogen und schon wird man von kulinarisch fehlgeleiteten Hillbilly-Mutanten gehetzt. Dieses glücklicherweise rare Schicksal widerfuhr 2003 einer Gruppe ausgesucht attraktiver Jugendlicher im Splatterstreifen „Wrong Turn“. Aufgrund des Erfolges waren Fortsetzungen natürlich unvermeidbar, sodass die Filmreihe inzwischen beim dritten Teil angelangt ist. Im Gegensatz zum Original erblickten die Sequels jedoch nie das Licht der Kinoleinwand, sondern wurden direkt auf DVD veröffentlicht, was mitnichten als Ritterschlag zu verstehen ist.
Ob der 2009 von Declan O’Brien inszenierte „Wrong Turn 3: Left For Dead“ zumindest veritable Genrekost darstellt oder gänzlich ungenießbar ist, wird in nachfolgender auch für Vegetarier geeigneter Kritik enthüllt. Weiter lesen »
Wikinger, die ein außerirdisches Monster bekämpfen, stellen ein durchaus originelles Filmszenario dar. Trotzdem bergen die für ihre Brandschatzungen bekannten Nordmannen, die historisch betrachtet meist friedlichen Handel betrieben, für Hollywood ein hohes Risiko: Auf Hits wie „Beowulf“ kamen Flops wie „Der 13. Krieger“. Kein Wunder, dass die Traumfabrik das Aufwärmen bekannter Stoffe oder sicherer Hits vorzieht.
Howard McCain wagte mit „Outlander“ dennoch den mutigen Schritt, der zumindest finanziell nicht belohnt wurde. Ob sein Crossover aus „Der 13. Krieger“, „Predator“ und „Alien“ dennoch Sehvergnügen bereitet, erfahrt ihr in nachfolgender Filmkritik eines Freizeit-Wikingers. Weiter lesen »
Science-Fiction-Filme über Roboter, Androiden oder Cyborgs gibt es mittlerweile wie lügende Politiker. John Mostows erster Streifen nach mehrjähriger Pause beleuchtet die Hass-Liebe des Menschen zu künstlichen Gegenstücken von einer weniger prominenten Seite: In „Surrogates“ dienen die Roboter als ferngesteuertes Werkzeug das seinen Besitzern erlaubt, geheimste Wünsche und Sehnsüchte folgenlos ausleben zu können.
Was nach einer erstrebenswerten Utopie klingt, wendet sich durchaus traditionell gegen die Schöpfer und endet in einer die gesamte Menschheit bedrohenden Verschwörung. Nur einer kann die Zivilisation noch retten: Bruce Willis.
Ob John Mostow nach dem eher misslungenen „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“ seine eigene Regiekarriere retten kann, wird nachfolgend erläutert. Natürlich handgeschrieben von eurem Filmkritiker! Oder stammen die folgenden Zeilen doch von einem Avatar? Wer weiß, wer weiß … Weiter lesen »
Altbackene Storys neu aufzuwärmen ist nicht erst seit wenigen Jahren eine Spezialität im Filmgeschäft. Bereits von Anbeginn weg setzten Filmemacher auf eine Wiederholung beliebter und somit umsatzträchtiger Stoffe. Dem kann sich kein Genre verschließen, schon gar nicht das nicht gerade für originelle Plots bekannte Actiongenre.
„Ring of Death“ ist eine weitere Variation der sattsam bekannten Story vom gebrochenen Ex-Cop, der einen extrem gefährlichen Undercover-Job annimmt, um beruflich und privat wieder auf die Beine zu kommen. Ob der fürs US-Fernsehen produzierte Actionreißer dennoch zu unterhalten weiß oder schlichtweg ungenießbar ist, erfahrt ihr in folgender bissfester Kritik. Weiter lesen »