
Computeranimierte Filme gelten neben Superheldencomic-Verfilmungen als die sichersten Leinwandhits. Zu Recht, denn die finanziellen Flops dieses Genres kann man an einer Hand abzählen. Vor allem DreamWorks und Pixar zählen seit jeher zu den großen Abräumern. Mit “Monsters vs. Aliens” schickt DreamWorks den nächsten vorprogrammierten Blockbuster ins Rennen. Wer den Kampf positive vs. negative Filmkritik gewinnen wird, könnt ihr nachfolgend ergründen. Weiter lesen »
Archive for April, 2009

Nachdem viele Historienfilme wie „Ben Hur“ oder „Spartacus“ zu großen Kinohits avancierten, erlitt das Liz-Taylor-Vehikel „Cleopatra“ 1963 einen dermaßen katastrophalen finanziellen Schiffsbruch, dass sich vier Jahrzehnte lang kein Studio mehr an einem großen historischen Leinwand-Epos versuchte. Umso überraschender und eindrucksvoller erfolgte das Comeback des Genres, stilvoll vom mittlerweile geadelten Sir Ridley Scott eingeläutet. „Gladiator“ gewann 6 Oscars und spielte alleine in den Kinos eine halbe Milliarde Dollar ein. Kann Scotts bis dato erfolgreichster Film auch Jahre später noch überzeugen oder trübt eine dicke Patina-Schicht jenen Streifen, in dessen Gefolge unter anderem „Troja“ oder „Königreich der Himmel“ das Leinwandlicht erblickten?
Der Rezipienator wird es euch sagen! Weiter lesen »

Wie in jedem anderen Kulturbereich auch, sind es beim Film die Aufreger, die für die nötige Würze im mitunter faden Mainstream-Eintopf sorgen. Meist handelt es sich dabei um besonders provokante Streifen, wie Anfang 2009 der politisch unkorrekte Actionkracher „96 Hours“, oder Slasherfilme à la „Hostel“. Wohl nicht zufällig stammt der heftig umstrittene Horrorfilm „Martyrs“ aus Frankreich, das seit jeher einen tiefen Hang zu den dunklen und makabren Schattenseiten des Lebens hegt.
Ob Pascal Laugier, der neben der Regie auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, ein großer Wurf oder doch nur ein müdes Stürmchen im Wasserglas gelungen ist, soll nachfolgende jugend- und spoilerfreie Kritik erläutern. Weiter lesen »
Rachels Hochzeit ist kein typisch amerikanischer Familienfilm. Anne Hathaway spielt Kim, die drogensüchtige Schwester von Rachel, die anlässlich der bevorstehenden Hochzeit von ihrem Vater und dessen Frau aus der Psychiatrie abgeholt wird, um bei Rachels Hochzeit dabei zu sein. Bereits auf der Autofahrt ins elterliche Haus merkt man, dass in dieser Familie alles andere als Harmonie herrscht. Zu Hause dreht sich zwar alles um die Hochzeitsvorbereitungen, jedoch zerstört Rachels Schwester immer wieder die gute und ausgelassene Stimmung indem sie scheinbar von allen verdrängte, dunkle Geschehnisse aus der Vergangenheit wieder ausspricht und ihre Drogensüchtigkeit offen zum Thema macht. Weiter lesen »
Es ist in gewisser Weise ein heikles Thema, das Regisseur Larry Charles, der Regisseur von “Borat”, da angegangen hat. Besonders in den USA. Es geht im Film “Religulous”, der am 2. April in Deutschland anläuft, um Religion und wie sie an die Menschen verkauft wird. Und das soll auf die komische, satirische Art und Weise an das Publikum heran gebracht werden. Keine einfache Sache… Weiter lesen »

Clint Eastwood eine Filmlegende zu nennen, wäre eine Untertreibung. Sowohl als Schauspieler, wie auch als Regisseur verbuchte er Welterfolge. Zudem komponierte der Jazz-Fan Filmmusik und war kurzzeitig Bürgermeister seiner kalifornischen Heimatstadt Carmel. Anstatt jedoch kürzer zu treten oder sich in den verdienten Ruhestand zu verabschieden, produziert er noch im hohen Alter Filme, die mehrheitlich Kritikerlob einheimsen und die Massen ins Kino locken.
Mit „Gran Torino“ feiert der durch „Spaghetti-Western“ populär gewordene Stoiker erneut einen grandiosen Kassenerfolg. Zu Recht? Wir werden sehen. Doch Obacht: Hier wird scharf mit Worthülsen, statt Blauen Bohnen geschossen! Weiter lesen »