Archive for März, 2009

Der rosarote Panther 2

der rosarote panther 2Als Peter Sellers 1980 mit nur 55 Jahren starb, nahm er die unvergleichliche Figur des liebenswerten Schussels Inspektor Clouseau mit in sein Grab. Jedenfalls sollte man das annehmen, denn trotz seines viel zu frühen Ablebens trieb der wandelnde französische Fettnäpfchentreter auch weiterhin sein Unwesen. 2008 erblickte der mittlerweile bereits elfte Film der Reihe das grelle Licht der Leinwand, diesmal mit Steve Martin in der Hauptrolle, die er sich als Drehbuchautor selber auf den Leib schrieb.
Rosige oder doch düstere Aussichten für Fans der pinkfarbenen Raubkatze? Weiter lesen »

Der Sandmann kommt ins Kino

Einer der berühmtesten Männer der Welt kommt bald ins Kino. Zum 50. Geburtstag des Sandmännchens soll nämlich dieser mit einem Kinofilm geehrt werden. Die Dreharbeiten dafür starten am 1. April diesen Jahres in den Babelsberger Filmstudios. Der Film unter der Regie von Jesper Møller und Sinem Sakaoglu (nach dem Drehbuch von Katharina Reschke und Jan Strathmann) soll den Titel: “Der Sandmann und der verlorene Traumsand” tragen.

Zum Inhalt äußert sich Produzent Jan Bonath folgendermaßen:

Das Traumland ist in Gefahr. Der Traumsand ist gestohlen und der Sandmann holt den kleinen Jungen Miko zu Hilfe, den Traumsand zurück zu gewinnen

Wann der Film in die Kinos kommt ist bislang noch nicht bekannt.

The Strangers

The Strangers KritikTödliche Bedrohungen einer Gruppe von Menschen, die sich fernab der Zivilisation ihrer Haut erwehren müssen, zählen zu den ältesten und beliebtesten Horrorgenre-Plots. Wenig verwunderlich angesichts der Fülle an Möglichkeiten, dem geneigten Zuschauer Furcht einzuflößen. Denn: Könnte dies nicht jedem von uns passieren?
Diese Urangst machte sich Bryan Bertino mit „The Strangers“ zueigen und landete einen Überraschungserfolg: Der Streifen spielte in den Kinos ein Vielfaches der Produktionskosten ein. Ehe die unvermeidliche filmische Fortsetzung folgt, wollen wir uns ganz freundschaftlich und zivilisiert dem ersten Teil widmen. Weiter lesen »

Milk

Milk
Homosexualität kann als eines der letzten Tabuthemen nicht nur im Mainstream-Kino, sondern auch in der Gesellschaft betrachtet werden. Umso wichtiger sind Filme, die schwule oder lesbische Charaktere nicht nur in den Plot integrieren, sondern sie ernst nehmen und mit dem gebotenen Respekt behandeln.

Gus Van Sant – unter anderem als Regisseur für „My Private Idaho“ oder „Elephant“ verantwortlich – nahm sich dieses nach wie vor heiklen Themas an und erntete größtenteils positive Kritiken. Hauptdarsteller Sean Penn heimste gar seinen zweiten „Oscar“ ein.
Stellt „Milk“ nun tatsächlich einen Meilenstein des mit homosexuellen Charakteren handelnden Mainstream-Kinos dar, oder wird dieser Streifen überschätzt?
Wischen wir uns also das Milchbärtchen ab und gehen wir dieser Frage nach. Weiter lesen »

The Wrestler

the wrestlerZehn Jahre nach seinem Spielfilmdebüt „Pi“, landet der gebürtige New Yorker Darren Aronofsky seinen bis dato größten Coup: Das Drama „The Wrestler“ erntet wahre Lobeshymnen seitens der Kritiker, gewinnt den „Goldenen Löwen“ von Venedig, wird für zwei Oscars nominiert und mausert sich zu einem beachtlichen Boxoffice-Hit. Einen beträchtlichen Anteil an diesem Erfolg trägt zweifelsohne Hauptdarsteller Mickey Rourke, der den abgehalfterten Loser mit einer geradezu unheimlichen Intensität verkörpert. Eine Rolle, die dem skandalumwitterten Star buchstäblich auf den Leib geschrieben scheint.
Ob die euphorischen Kritiken gerechtfertigt sind oder „The Wrestler“ überbewertet wird, wollen wir auf zivilisierte Weise außerhalb des Rings erkunden. Weiter lesen »

96 Hours – Taken

96 Hours„Verzweifelter Vater kämpft um das Leben seines entführten Kindes“.
Unzählige Filme erschöpften sich bereits in diesem höchst simplen Plotelement, und der französische Actionthriller „96 Hours“ bildet darin keine Ausnahme. Die Skepsis vieler Filmfans ist so gesehen natürlich mehr als verständlich. Zu allem Überfluss steht mit Liam Neeson („Schindlers Liste“, „Star Wars – Episode I“) ein Schauspieler im Mittelpunkt, der weniger für die Verkörperung von Actionrollen, denn für anspruchsvolle Stoffe bekannt ist.
Ob diese Kombination dennoch einen mitreißenden Thriller bewirkt oder einen weiteren Rohrkrepierer des „Einsamer-Held-jagt-böse-Buben“-Subgenres darstellt, wird in nachfolgender Rezension ergründet, die garantiert keine 96 Stunden beanspruchen wird. Weiter lesen »

Am heutigen späten Abend um 23:30 Uhr zeigt Das Erste (ARD) den Oscar-prämierten Kurzfilm: Spielzeugland.

So schreibt die ARD über den deutschen Film von Jochen Alexander Freydank:

“Spielzeugland” ist ein spannender Film über Schuld, Verantwortung, große und kleine Lügen im Nationalsozialismus