
Knapp ein Jahrzehnt nachdem dem indischstämmigen Regisseur und Drehbuchautor M. Night Shyamalan mit “The Sixth Sense” der größte Kinnladenrunterfaller seit der Reunion von „Modern Talking“ gelang, serviert uns das einstige Hollywood-Wunderkind „The Happening“.
Ob er seine Scharte nach dem Flop von „Das Mädchen aus dem Wasser“ auswetzen kann, Shyamalan noch alle fünf (oder sechs?) Sinne beisammen hat und diese Filmkritik einen genialen Plottwist aufweist, soll im Folgenden ergründet werden. Weiter lesen »
Archive for November, 2008

High-Tech-Thriller bergen stets die Gefahr in sich, den Zuschauer entweder mit technischen Details zu langweilen oder ihn zu überfordern. Mitunter gesellt sich ein dritter Gefahrenpunkt hinzu, nämlich dann, wenn eine Technologie absurd falsch dargestellt und geradezu dämonisiert wird. Mit Schaudern erinnert sich der geneigte SF-Fan an zahlreiche Filme aus den pessimistischen 1970er Jahren, in denen Computer per se als Werkzeug des Bösen charakterisiert wurden.
Gregory Hoblit geht sogar einen Schritt weiter und erklärt die Nutzer des Internet zu einem psychopathischen Haufen Irrer, Gangster und Perverser.
Wenn ihr wissen wollt, wieso „Untraceable“ statt eines Thrillers einem Katastrophenfilm ähnelt, müsst ihr gar nichts machen. Eure IPs wurden ohnehin bereits geloggt … wir beobachten euch über eure Webcams … Weiter lesen »

Verfilmungen berühmter Schlachten sind, so makaber dies auch klingen mag, eines der beliebtesten Metiers Hollywoods. Eine für die Geschichte Europas besonders schicksalhafte Schlacht war jenes mehrtägige Gemetzel bei den Thermopylen im Jahr 480 vor Christus.
Damals sollen sich rund dreihundert Spartaner heldenhaft im Kampf gegen das zahlenmäßig vielfach überlegene persische Heer unter König Xerxes I geopfert und so den Grundstein zum Sieg der Griechen über die persischen Invasoren gelegt haben. Weiter lesen »
Über 100 Filme sollen unter dem neuen Portal von Microsoft: MSN Movies (http://movies.msn.de/) abrufbar sein. Finanziert wird der Dienst über Werbung die am Anfang und nach circa 10 Minuten angezeigt werden, ähnlich wie bei der Fernseh-Werbung. Weiter lesen »

In der Reihe „Rätsel des Kino-Alltags“ widmen wir uns heute dem Phänomen: „CGI-Filme als Garanten für volle Kassen – unabhängig von ihrer Qualität“. Ein besonders fieser Vertreter dieses Phänomens stammt aus den Disney-Studios, heißt “Chicken Little” und wurde ins Deutsche mit dem verhühnepipelten Titel “Himmel und Huhn” übersetzt, womit der Film zu den aussichtsreichsten Kandidaten der dämlichsten deutschen Titelübersetzungen gehören dürfte. Weiter lesen »
In die Schlagzeilen gelangt Uwe Boll meist, wenn er wieder einer seiner unzähligen Trash-Filmen dem geneigten Kino-Besucher unterjubeln will. Nun hört man aber von ihm, da ein Gericht in Los Angeles ihn zu einer Geldstrafe von rund 2,1 Millionen US-Dollar verdonnert hat. Weiter lesen »

So erfreulich der Umstand auch sein mag, dass ein Hollywood abseits zwischen Reißbrett und Marktforschung entworfener Blockbuster existiert, rechtfertigt dies jedoch keineswegs die Verletzung der obersten Filmmaxime: Du sollst dein Publikum nicht langweilen! Exakt dies muss man aber der Verfilmung des Theaterstücks Closer vorwerfen, die eher an eine auf Hochglanz polierte, entsetzlich öde Soap Opera mit grauenhaften Dialogen erinnert, denn an eine interessante Charakterstudie, die durchaus möglich gewesen wäre. Weiter lesen »
James Bond ist mehr als bloß eine Filmfigur: James Bond ist ein Mythos. Und wie jeder richtige Mythos verbirgt auch dieser seine wahre Gestalt wie ein Chamäleon. Sean Connery, Roger Moore, George Lazenby, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig. Sie alle verkörperten die Figur des britischen Geheimagenten, ohne ihr ein exakt definiertes Profil zu verleihen.Und doch war allen Bond-Filmen eines gemeinsam: Die Markenzeichen der Serie, wie etwa schnittige Wagen, schöne Frauen, exotische Schauplätze, fiese Schurken und einiges mehr. Ob das wohl auch wieder so in “Ein Quantum Trost” ist? Weiter lesen »

Geradezu ein eigenes Subgenre bilden die Verfilmungen von Stephen King-Werken. Kaum ein Roman oder Kurzgeschichte aus seiner Feder, die nicht schon verfilmt wurde.Genauso unterschiedlich wie die Qualität der literarischen Vorlagen ist auch jene der darauf basierenden Filme: Ein paar sehr gute/gute King-Verfilmungen stehen einer Vielzahl völlig vermurkster Machwerke gegenüber. Um es kurz zu machen, der Film floppte in doppelter Hinsicht: An den Kinokassen erzielte er durchwegs Ergebnisse, und trotz siebenfacher Oscar-Nominierung ging er letztendlich leer aus. Weiter lesen »
Humor ist ja bekanntlich Geschmackssache. Auf wohl wenige Komiker trifft das noch stärker zu als auf den Kandier Tom Green. Sein Repertoire bewegt sich stets auf dem schmalen Grat zwischen Genialität und peinlicher Darbietung. Immerhin schaffte er es auf dieser Weise zu seiner eigenen MTV-Show und einigen Filmauftritten, wobei sein leider viel zu kleiner Part in “Road Trip” zum Höhepunkt seines filmischen Schaffens zu zählen ist.
Wie er sich in “Freddy Got Fingered” erfährt man hier Weiter lesen »