Der große Trip – Wild Kritik

Der große Trip FilmkritikDie 26-jährige Cheryl Strayed (Reese Witherspoon) hatte es in ihrem Leben bisher alles andere als leicht. Ihre Ehe ging in die Brüche, ihre über alles geliebte Mutter (Laura Dern) fiel dem Krebstod zum Opfer und dann verfiel sie auch noch dem Heroin. Ihre Probleme versuchte sie jahrelang mit schnellem Sex zu vergessen. Um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen wagt sie eines Tages das Abenteuer ihre Lebens. Sie begibt sich auf eine fast 2000 Kilometer lange Reise über den berühmten Pacific Crest Trail im Westen der USA. Und das völlig ohne großes Training bzw. Vorbereitung und mit einem viel zu großen Rucksack ausgestattet. Ganz im Einklang mit der Natur, tritt seine Reise in ihr Innerstes an und muss schon bald tödlichen Gefahren wie Hunger, Kälte und steilen Gebirgshängen trotzen. Weiter lesen »

St. Vincent Kritik

St. Vincent filmkritikOliver (Jaedem Lieberher) ist 12 Jahre alt und hat es mit seiner alleinerziehenden Mutter Maggie (Melissa McCarthy) nicht immer ganz leicht. Das Geld ist knapp und die Arbeit nimmt zu viel Raum ein. Für die Beiden soll mit einem Umzug in ein neues Haus nach Brooklyn alles besser werden. Doch erst mal ändert sich nichts: Aufgrund der Überstunden, die Maggie schieben muss, bittet sie ihren Nachbarn Vincent (Bill Murray), ein Auge auf den kleinen Jungen zu werfen. Was Maggie jedoch nicht weiß: Sie gibt ihren Sohn in die Obhut eines verbitterten, bärbeißigen Vietnam-Veteranen, der mit dem Tod seiner Frau vor vielen Jahren immer noch nicht klar kommt. Alkohol, Tabak und Glücksspiel bestimmen den Alltag des Rentners. Und so findet sich Oliver bald in Striplokalen, verranzten Kneipen und auf der Rennbahn wieder – natürlich immer in Begleitung von Vincent, der Maggie schließlich Versprochen hat, auf den Jungen aufzupassen. Allmählich entwickelt sich zwischen den Beiden eine ganz besondere Vater-Sohn-Beziehung. Weiter lesen »

Um den kommenden Kino-Start des Films Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel zu promoten, der ab dem 22. Januar 2015 auf den deutschen Leinwänden zu sehen sein wird, hat die zuständige PR-Agentur PURE Online einmal die tödlichsten Spiele der Filmgeschichte zusammengefasst. Ich fand diese Zusammenstellung so gut, dass ich sie euch nicht vorenthalten wollte: Weiter lesen »

Ich weiß nicht, aber als ich das erste Mal den Trailer zu Disneys kommenden Animationsfilm: „Baymax – Riesiges Robowabohu“ gesehen habe, war ich mir sofort sicher, dass dieser Film mal wieder ein richtiger Erfolg werden könnte. Weniger wegen seinem Titel, der auf Deutsch doch etwas sehr gewöhnungsbedürftig klingt (wobei der Originaltitel „Big Hero 6“ jetzt auch nicht so viel toller ist), als viel mehr wegen seinem jetzt schon unheimlich sympathischen Hauptprotagonisten Baymax. Aber seht selbst:


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Ähnliche Filme wie Shutter IslandFalls du auf der Suche nach ähnlichen Filmen wie Shutter Island bist, dann bist du hier richtig. Nachfolgend findest du eine Liste von gleichartigen Filmen wie Shutter Island von Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle. Das Besondere an Shutter Island ist sein genialer Twist, die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen und die vielen verschiedenen Story-Nebensträngen machen erst einmal keinen Sinn. Erst am Ende bilden alle Handlungsfäden ein überraschendes Gesamtbild, das darüber hinaus auch noch viel Spielraum für Auslegungen und Spekulationen bietet. Zudem zählt sich Shutter Island zu den sogenannten Mindfuck Filmen, Filmen bei denen der Zuschauer durch Regiekniffe so in die Irre geführt wird, dass er an seinen eigenen Sinnen zu zweifeln beginnt. Weiter lesen »

Herz aus Stahl (Fury) Trailer

Das die Kombination Brad Pitt und Zweiter Weltkrieg keine allzu schlechte ist, das wissen wir spätestens seit den Inglourious Basterds. Mit Herz aus Stahl (Originaltitel: Fury) will es der alternde Star nun noch einmal wissen. Im Film schreiben wir den April im Jahr 1945. Don “Wardaddy” Collier (Brad Pitt) ist ein Anführer einer fünfköpfigen Truppe, zu der auch ein Sherman-Panzer, der von seiner Crew liebevoll “Fury” getauft wurde, gehört. So viele Schlachten haben sie schon überlebt, bei ihrer aktuellen Mission stecken sie aber ganz schön in der Klemme. Im Herzen von Nazi-Deutschland stehen gegen die letzten deutschen Truppen ein weiteres Mal auf dem Schlachtfeld, sind aber zahlen- las auf waffenmäßig weit unterlegen. Doch Wardaddy und seine Kumpanen denken erst gar nicht, dieses Mal aufzugeben …


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Honig im Kopf Kritik

Honig im KopfDie elfjährige Tilda (Emma Schweiger) ist ganz verrückt nach ihrem Großvater Amandus (Dieter Hallervorden), mit dem sie immer viel Zeit verbringt. Zuletzt war der alte Kauz jedoch zunehmender vergesslich und verwirrt. Die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich kurz darauf nach einer ärztlichen Untersuchung: Amandus leidet unter Alzheimer und ist immer weniger in der Lage, seinen Alltag alleine zu meistern. Für Niko, Amandus’ Sohn und Vater von Tilda, steht fest, dass es das Beste ist, den kranken Mann in ein Pflegeheim zu geben. Dies kommt für Tilda aber unter keinen Umständen in Frage. Kurzerhand entführt sie ihren geliebten Opa und begibt sich auf eine ebenso kuriose wie ereignisreiche Reise nach Venedig. Weiter lesen »

Heute wurde ich auf ein neuen, meiner Meinung nach vom Thema her, sehr interessanten Film hingewiesen. The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben handelt um das Leben und die Leistung des Mathematikers Alan Turing und ist nach den drei britischen Produktionen “Breaking the Code” (1996), “Enigma” (2001) und “Codebreaker” (2011) nun schon der vierte Versuch Alan Turin ein filmisches Vermächtnis zu hinterlassen. Der Kinostart ist für den 22. Januar 2015 im Verleih von SquareOne Entertainment geplant und heute habe ich einen Mail von der verantwortlichen PR-Agentur erhalten, die dem Phänomen Alan Turing etwas näher beleuchtet: Weiter lesen »

Serena Kritik

Serena FilmkritikDer mittlere Westen der USA, 1929: Es ist die Zeit der großen Wirtschaftskrise. In diesen Wirren zieht das Ehepaar Serena (Jennifer Lanwrence) und George Pemberton (Bradley Cooper) von der Metropole Boston in die beschaulichen Berge der Appalachen nach North Carolina. Die Beiden planen, dort in das Holzgeschäft einzusteigen. Dabei muss sich Serena schon von Beginn an gegen Vorurteile der Einheimischen zur Wehr setzen, die der feinen Dame das Leben und Überleben in der rauen Natur nicht zutrauen. Doch zur Überraschung aller schlägt sich Serena sehr gut und schon bald packt sie mit an bei der Arbeit im Wald, kommandiert die Arbeiter und rettet ihrem Mann sogar das Leben. Die euphorische Stimmung schlägt jedoch um, als Serena erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann. Die Verbitterung und der Hass darüber richten sich vor allem gegen Georges unehelichen Sohn und die Mutter. Weiter lesen »

The Zero Theorem Kritik

Zero Theorem FilmkritikDer Computerhacker Qohen Leth (Christoph Waltz) ist ein ebenso gerissener wie neurotischer und verschrobener Zeitgenosse. Den ganzen Tag sitzt er in seiner Wohnung in Erwartung eines – seiner nach Meinung nach – lebensnotwendigen Telefonanrufs. Selbst sein Vorarbeiter Joby (David Thewlis) und der geheimnisvolle Firmen-Chef (Matt Damon) können ihn nicht davon überzeugen, dass dieser Anruf niemals kommen wird und sich nur in Qohens Phantasie abspielt. Dann gibt es da noch das exaltiert auftretende und einem ausschweifenden Lebensstil fröhnende Party-Girl Bainsley (Mélanie Thierry) und die merkwürdige Psychotherapeutin „Dr. Shrink-Rom“ (Tilda Swinton), die auf Qohen Einfluss nehmen wollen. Denn sie haben alle etwas mit dem Nerd vor: er soll nämlich das mysteriöse Zero-Theorem-Rätsel lösen, das Aufschluss über den Sinn des Lebens geben könnte. Weiter lesen »