24 Wochen Kritik

24 Wochen Filmkritik

Eigentlich könnte es für Astrid (Julia Jentsch) und ihren Ehemann Markus (Bjarne Mädel) gerade gar nicht besser laufen: die Karriere von Astrid als Kabarettistin läuft sehr gut, ihre Fans verehren sie. Ihr Mann und Manager Markus, hält ihr den Rücken frei. Auch ein zweites Kind ist unterwegs und auch das Familienglück scheint daher perfekt. Doch das Ergebnis einer Routineuntersuchung ändert schlagartig alles: es stellt sich heraus, dass das Ungeborene nicht nur mit einem Herzfehler sondern auch mit dem Down-Syndrom auf die Welt kommen würde. Es beginnen qualvolle Wochen für die werdenden Eltern, in deren Verlauf sie sich entscheiden müssen, ob sie das Kind behalten wollen – oder es doch noch abtreiben lassen. Endlose Diskussionen mit der Familie und die vielen Ratschläge von Freunden und Bekannten, die sich nicht deutlicher voneinander unterscheiden könnten, sorgen dafür, dass sich die Unsicherheiten nur noch verstärken. Weiter lesen »

The Purge: Election Year Kritik

The Purge: Election Year Filmkritik

2025: Seit 15 Jahren ist sie fester Bestandteil der US-amerikanischen Straftat-Prävention: die „Purge“-Nacht, in der allen Bürgern gestattet ist, für einen Zeitraum von zwölf Stunden jegliche Delikte zu begehen, inklusive Mord. Ohne die Hilfe von Polizei oder Krankenhäusern, soll die „Säuberung“ dafür sorgen, dass das restliche Jahr über, die Zahl der Straftaten minimiert wird. Doch die Rufe nach einer Abschaffung der „Purge“ wurden in der Vergangenheit immer lauter, auch die Senatorin Charlene Roan (Elizabeth Mitchell) fordert, die gewaltsamen Übergriffe, für die die Menschen keine strafrechtlichen Konsequenzen befürchten müssen, für immer zu beenden. Sie selbst wurde einst Opfer der Säuberung, überlebte aber, während ihre komplette Familie ausgelöscht wurde. Deshalb lässt sich Roan als Präsidentschaftskandidatin aufstellen, um ein Gesetz zur Abschaffung auf den Weg bringen zu können. Ihr Sicherheitschef Leo Barnes (Frank Grillo) hat in der kurz darauf beginnenden „Purge“ alle Hände voll zu tun, da Roans Feinde die Politikerin während der zwölf Stunden der Gewalt und des Schreckens, aus dem Weg räumen wollen. Weiter lesen »

Hardcore Kritik

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Der Name ist Programm: In Hardcore werden Köpfe gespaltet, Genitalien zerdrückt und dem menschliche Körper in nur jede erdenkliche Körperstelle eine Kugel durchgejagt – und das Besondere dabei: Der Zuschauer bekommt das alles und vieles mehr genau aus dem Blick des Protagonisten mit. Man erlebt den Film nämlich komplett in der Egoperspektive, für mich, und für viele andere wahrscheinlich auch, das erste Mal. Inszeniert wurde Hardcore vom russischen Musiker Ilya Naishuller, der mit der Ich-Perspektive bestens vertraut ist, hatte er vor Hardcore doch schon für seine Band Biting Elbows bereits zwei Musikvideos im Stile eines Egoshooters produziert. Wer diese kennt und mag, der wird Hardcore lieben. Aber kommen wir doch erst einmal zur Hintergrundgeschichte. Weiter lesen »

Don’t Breathe Kritik

Don't Breathe Filmkritik

Mit Gelegenheits-Diebstählen bessern sich Alex (Dylan Minnette), Rocky (Jane Levy) und Money (Daniel Zovatto) ihr Konto auf, denn alle drei leiden unter akuter Finanznot. Dem draufgängerischen Alex kommt zugute, dass sein Vater ein Sicherheitsgeschäft hat – und er aufgrund dessen alle Tricks kennt, die Sicherheits- und Überwachungssysteme der Villen auszuhebeln. Ihr neustes Opfer scheint ein leichtes Ziel zu sein: ein Kriegsveteranen (Stephen Lang) soll nach dem Unfalltod seines Kindes eine hohe Summe Schmerzensgeld zugesprochen bekommen haben und das Geld im Haus verstecken. Was den Coup so einfach erscheinen lässt: ihr potenzielles Opfer ist blind und daher scheinbar schutzlos den Einbrechern ausgeliefert. Doch nachdem die Drei tatsächlich ins Haus des Mannes eingestiegen sind, wird ihnen schnell klar, dass dieser alles andere als wehr- und harmlos ist. Ein brutaler Kampf ums Überleben beginnt, bei dem der blinde Mann seine geschärften Sinne einsetzt. Weiter lesen »

Dragonball Z Resurrection fFans des Drachenballs aufgepasst: Heute startet im Kino der neue Dragonball Kinofilm „Dragonball Z: Resurrection F“. Es ist der hierzulande erste Anime in 3D, der in den deutschen Kinos startet. Beteiligt ist unter anderem wieder Regisseur Tadayoshi Yamamuro, der bereits seit der originalen TV-Serie an Dragonball arbeitet. Darüber hinaus ist natürlich auch Dragonball-Schöpfer Akira Toriyama mit von der Partie, der das Originalkonzept, das Drehbuch und das Character Design lieferte. Weiter lesen »

König Laurin Kritik

König Laurin Filmkritik

Theodor (Florian Burgkart) ist ein wenig kurz und schwach geraten und eignet sich daher rein körperlich – so scheint es – später einmal nur bedingt als König. Sein Vater, König Dietrich (Rufus Beck), hofft darauf, dass Theo eines Tages dennoch ein würdiger Nachfolger wird. Um seinem Vater zu beweisen, dass doch mehr in ihm steckt, als es bei seinem Anblick den Anschein hat, will Theo beim bald anstehenden Ritterturnier beweisen, dass ein künftiger, starker Herrscher in ihm steckt. Theo wird von den anderen jedoch ausgelacht und nicht ernst genommen. Das ändert sich erst, als er eines Tages den ausgefuchsten Zwergenkönig Laurin (Volker Zack) kennenlernt. Dieser lehrt ihn, dass Intelligenz und Weisheit mehr zählen als Muskeln und Größe. Außerdem hat Laurin einen magischen Kraftgürtel in seinem Besitz, den Theo für das Turnier gut gebrauchen könnte. Weiter lesen »

Alles was kommt Kritik

Alles was kommt Kritik

Die intellektuelle Nathalie (Isabelle Huppert) ist eine gestandene, selbstsichere Frau in ihren späten 50ern, die erfolgreich als Philosophielehrerin arbeitet. Mit ihrem Ehemann und Kollegen Heinz (André Marcon) kann sie sich über Philosophie unterhalten und ihre beiden Kinder hat sie zu selbstbestimmten, klugen Persönlichkeiten erzogen. Nebenbei veröffentlicht sie Texte in einem kleinen Verlag und besucht ab und zu ihre Mutter, die immer vergesslicher wird. Alles läuft in weitestgehend geregelten Bahnen, bis ihr eines Tages der Boden unter den Füßen weggezogen wird: ihr Mann eröffnet ihr, dass er eine andere liebt und sie verlassen will. Hinzu kommt, dass sich ihr Verlag künftig einem jüngeren Publikum zuwenden will und ihm Nathalies Texte daher nicht mehr zielgruppenkonform genug sind. Der einzige Lichtblick in dieser schweren Zeit scheint ihr ehemaliger Student Fabien (Roman Kolinka) zu sein, der ihr vorlebt was es heißt, philosophisches Gedankengut mit neu gewonnener Freiheit zu vereinen. Weiter lesen »

Zeit für Legenden Kritik

Zeit für Legenden Kritik

Das sportliche Talent wurde dem Afroamerikaner Jesse Owens (Stephan James) in die Wiege gelegt. Als junger Mann ist es vor allem sein Mentor und Trainer Larry (Jason Sudeikis), der ihn zu immer weiteren Höchstleistungen führt und aus ihm einen der besten amerikanischen Leichtathleten macht. Wenig später bekommt er die Chance, endgültig Geschichte zu schreiben: 1936 darf er für die USA bei der Olympiade in Berlin teilnehmen und könnte damit der Welt beweisen, dass die Rassenlehre der Nazis vom überlegenen Arier und den minderwertigen, leistungsschwachen Ethnien, nicht haltbar ist. Obwohl einflussreiche US-Funktionäre aufgrund des NS-Terrorregimes nicht wollen, dass ihre Sportler bei den Spielen teilnehmen, darf Owens schließlich doch fahren – und bricht einen Rekord nach dem anderen. Insgesamt gewinnt er vier Goldmedaillen und wird so – vor den Augen Adolf Hitlers – auf eindrucksvolle Weise nicht nur zum Idol von Millionen von Menschen sondern auch zur Symbolfigur gegen die Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung. Weiter lesen »

BFG – Big Friendly Giant Kritik

BFG - Big Friendly Giant Filmkritik

Die zehnjährige Waise Sophie (Ruby Barnhill) lebt in einem Kinderheim und ist anders als die anderen Bewohner des Heims. So ist sie nicht nur aufgeweckter und emotionaler, sie ahnt auch, dass nachts in den Straßen Londons Abenteuer und bizarre Gestalten, wie z.B. der Schattenmann, lauern. Eine solche bizarre Gestalt trifft sie dann bei einer ihrer nächtlichen Streifzüge – auch wenn es nicht der Schattenmann ist. Sie beobachtet einen fast acht Meter großen Riesen (Mark Rylance) dabei, wie er eine umgeworfene Mülltonne wieder aufhebt. Zum Glück ist der Riese aber alles andere als gefährlich, weshalb er Sophie auf eine spannende, abenteuerliche Reise ins Reich der Riesen mitnimmt. Dort jagen die Beiden Träumen hinterher oder pusten sie ins Schlafzimmer von Menschen. Gefahr geht aber von einigen anderen, noch viel größeren Riesen aus, die Menschen – und damit auch Sophie – einfach zum Fressen gern haben. Weiter lesen »

Verräter wie wir Kritik

Verräter wie Wir Filmkritik

Perry Makepeace (Ewan McGregor) und seine Frau Gail (Naomie Harris) wollen im Urlaub in Marokko eine erholsame, unbeschwert Zeit verleben. Mit der Ruhe ist es aber vorbei, als sie eines Tages Dmitri “Dima” Krasnov (Stellan Skarsgård) kennenlernen, der sich als russischer Geschäftsmann ausgibt. Kurz darauf erfährt das englische Paar aber, dass es sich bei dem undurchsichtigen Mann um einen Geldwäscher der russischen Mafia handelt. Dima will jedoch – angeblich – seine kriminelle Karriere hinter sich lassen und bittet Perry und seine Frau um Hilfe. Das Paar soll ihm bei seinem Ausstieg helfen und dabei unterstützen, in England beim MI6 Unterschlupf zu bekommen. Grund für den Sinneswandel des ehemaligen Mafia-Handlangers ist, dass einer seiner Freunde Opfer eines brutalen Anschlags wurde. Im Gegenzug will Dima dem britischen Geheimdienst wichtige und geheime Informationen über die russische Mafia zukommen lassen. Trotz erheblicher Bedenken und des Widerspruchs seiner Frau, willigt Perry ein, bei der streng vertraulichen Aktion mitzumischen. Weiter lesen »