Ma – Sie sieht alles Kritik

Ma Sie sieht alles

Maggie (Diana Silvers) ist erst vor kurzem mit ihrer Familie in ein kleines, gemütliches Kaff in Ohio gezogen. Sie und ihre Freunde sind in einem Alter, in dem das Interesse am anderen Geschlecht immer stärker wird und an den Wochenenden viel gefeiert wird. Nur fehlt es bislang an den passenden Orten für die Partiys. Da trifft die Clique zufällig auf die sympathische Sue Ann (Octavia Spencer), die den jungen Erwachsenen anbietet, in ihrem Keller abzuhängen und zu feiern. Auch Alkohol besorgt sie Maggie und ihren Freunden. Diese können ihr Glück zunächst kaum fassen – bis Ma, wie Sue Ann genannt werden will, immer merkwürdigere Verhaltensweisen an den Tag legt. Je mehr die Clique auf Distanz zu Ma geht, desto zudringlicher wird sie – sind sie an eine Psychopathin geraten? Weiter lesen »

Greta Kritik

Greta Filmkritik

Frances (Chloë Grace Moretz) lebt noch nicht allzu lange in New York City und erkundet deshalb mit der U-Bahn gerne die Viertel der Stadt. Eines Tages findet sie eine Handtasche in der Bahn, die sie ohne lange zu überlegen zu ihrer eigentlichen Besitzerin zurückgibt: zur gepflegten, vornehmen Witwe Greta (Isabelle Huppert). Schnell freunden sich die Frauen an, denn sie teilen ähnliche Schicksale: schwierige Verhältnisse zu ihren Eltern, die Erfahrung von Verlust und Tod sowie Einsamkeit. Immer mehr Zeit verbringen die beiden Frauen in der Folge miteinander, doch dann macht Frances in Gretas Haus eine schockierende Entdeckung. Sie geht auf Abstand, doch Greta kann den Kontaktabbruch nicht einfach so akzeptieren. Weiter lesen »

Tea with the dames Kritik

Tea with the dames Kritik

Maggie Smith, Judi Dench, Eileen Atkins und Joan Plowright zählen seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Schauspielerinnen ihrer britischen Heimat. Dutzende Film- und Theaterpreise konnten die englischen Ladies im Laufe ihrer Karrieren ergattern, darüber hinaus wurden sie für ihre herausragenden Leistungen von der Queen zu „Dames“ geadelt. Seit den 60er-Jahren treffen sich die Vier in einem Cottage zum Tee – und plaudern über das Leben und die Karriere, den neuesten Klatsch und Tratsch sowie ihre Erfahrungen beim Film und am Theater. Regisseur Roger Michell begleitet eine solche „Tea-Party“ und lässt den Zuschauer an den aufregenden und emotionalen Gesprächen teilhaben. Weiter lesen »

Rocketman Kritik

Rocketman Kritik

Der Teenager Reginald Dwight (Taron Egerton) lebt Mitte der 60er-Jahre ein unauffälliges, ruhiges Leben in der Nähe von London. Reg hat eine Brille, ist etwas dicklich und sehr schüchtern. Einzig am Klavier fühlt er sich wohl. Als er Ende der 60er-Jahre den Texter Bernie Taupin kennenlernt, entsteht eines der erfolgreichsten Komponisten-Songwriter-Gespanne der Musikgeschichte. 1969 gelingt den Beiden mit „Your Song“ der Durchbruch. Reginald, der sich mittlerweile Elton John nennt, wird in den kommenden Jahrzehnten unzählige Welthits verbuchen und über 300 Millionen Alben verkaufen. Doch je erfolgreicher Elton John wird, desto mehr verfällt er den Drogen und einem ausschweifenden Lebensstil. „Rocketman“ lässt die erfolgreichste Zeit in Johns Karriere Revue passieren und zeigt einen Mann, der mit einem Bein immer auch am Abgrund steht. Weiter lesen »

Stan & Olli Kritik

Stan und Ollie Kritik

Das britisch-amerikanische Komiker-Duo Stan & Oli ist 1937 auf dem Höhepunkt angelangt. Abseits der Filmkulisse aber herrscht dicke Luft zwischen Stan Laurel und Oliver Hardy. Während Stan (Steve Coogan) den Knebelvertrag mit Studioboss Hal Roach (Danny Huston) nicht verlängern will, plagen Olli Existenzängste. Ihm fehlt das Selbstvertrauen, dem egoistischen Roach zu widersprechen. Das Ende des legendären Duos naht. Ein Zeitsprung ins Jahr 1953: Mehr als 15 Jahre nach ihren Erfolgen hangeln sich Stan und Olli von einem schäbigen Bühnenauftritt zum nächsten. Ihr Alltag ist geprägt von schäbigen Unterkünften und halbleeren Rängen. Hinzu kommen gesundheitliche Probleme und Ärger mit den Ehefrauen. Gelingt den ehemals erfolgreichsten Komikern der Geschichte je ein Comeback? Weiter lesen »

Das Kinojahr 2018 hatte so einiges zu bieten. Vor allem die Frauen waren auf dem Vormarsch. Nicht nur in ihren Filmen waren sie als Heldinnen unterwegs, sondern auch im Kampf gegen den grassierenden Sexismus in der Filmbranche.

Schauen wir uns nun das Genre Drama näher an. Drama Filme zeichnen sich durch einen heldenhaften Hauptcharakter aus. Seine Handlungsmotive sind vollkommen rational und er oder sie kämpft für die Werte unserer Gesellschaft. Die Story ist sehr realistisch oder beruht auf einer wahren Begebenheit und die Figuren werden meist durch ihre Emotionen angetrieben. Typische Ziele eines Dramas sind Vorurteile oder Ängste in der Gesellschaft abzubauen oder Ungerechtigkeiten und Missstände aufzuzeigen.

Einige derjenigen, die uns 2018 am meisten begeistert haben, zeigen wir euch in diesem Beitrag. Wer sie im Kino verpasst hat, kann sich diese, aber auch viele andere Drama Filme im Streaming bequem zu Hause gönnen. Weiter lesen »

Friedhof der Kuscheltiere (2019) Kritik

Friedhof der Kuscheltiere Kritik

Louis Creed (Jason Clarke) und seine Frau Rachel (Amy Seimetz) ziehen mit den Kindern Ellie (Jeté Laurence) und Gage (Hugo und Lucas Lavoie) von Boston in das verschlafene, friedliche Nest Ludlow. Direkt vor dem Haus verläuft jedoch eine vielbefahrene Schnellstraße und hinter dem Anwesen liegt ein alter Friedhof für tote Haustiere. Nicht dort sondern auf einem etwas abgelegenen Indianerfriedhof beerdigt Louis eines Tages die Hauskatze Church, nachdem sie von einem LKW totgefahren wurde. Ohne das Wissen von Ellie, die verrückt nach Church war, dafür aber unter Mithilfe des kauzigen Nachbarn Jud Crandall (John Lithgow). Dieser kennt alle Legenden und Mythen, die sich um den geheimnisvollen Ort ranken. Ein Ort, der alles Tote lebendig und wesensverändert zurückkehren lässt. Weiter lesen »

Tanz der Teufel Kritik

Jedes Filmgenre hat die eine oder andere Perle hervorgebracht. Perlen, die mitunter einen anrüchigen Ruf genießen, wie etwa einer der bekanntesten Horrorfilme: „Tanz der Teufel“! Sam Raimis („Spiderman“, „Drag Me To Hell“) erster Spielfilm aus dem Jahre 1981 genießt heute zweifellos Kultstatus – und ist nach wie vor in Deutschland indiziert.

Ob der für seine „Gewaltdarstellungen“ gleichermaßen berühmte wie verteufelte Streifen nur ein harmloser Trash-Spaß ist oder, wie einige Kritiker meinen, menschenverachtend sei, soll nachfolgend geklärt werden. Im Gänsehaut-Marsch. Weiter lesen »

Hostel 2 Kritik

Mit „Cabin Fever“ spaltete Eli Roth noch die Horrorfangemeinde. Doch spätestens seit „Hostel“ zählt der US-Amerikaner zu den Fixsternen am Splatterhimmel und ist aus dem Genre gar nicht mehr wegzudenken. Vor allem der „Hostel“-Reihe verdankt einen nicht ausschließlich guten Ruf: Die bislang zwei Teile der Serie werden von Jugend- und Moralwächtern allzu gerne als gewaltverherrlichend eingestuft und mit dem wenig schmeichelhaften Ausdruck „Torture porn“ belegt.

Allein: Eli Roth schert sich keinen Deut um seinen Ruf und schlug unter anderem eine Reiseeinladung aus der Slowakei aus, das Land von der weniger folterlastigen Seite kennenzulernen. Dafür legte er in der Fortsetzung des Kinohits noch ein Schäuflein Splatter, Blut und Folter nach. Und wie schon für das Original gilt auch für „Hostel 2“: Hier sollte man besser nicht einchecken, wenn einem die eigenen Körperteile lieb sind … Weiter lesen »

Die Damenwelt liebt Mode – und vor allem wollen sie so aussehen wie ihre Stars aus Film und Fernsehen. Solche Filme gepaart mit ihrem Look können einen wahren Hype auslösen. In dem Outfit der Schauspielerinnen möchte sich jede Frau selbst fühlen wie ein Star!

Aussehen wie Lisbeth Salander – das wollten nach den preisgekrönten Kriminalfilmen (u.a. Verblendung) von Erfolgsautor Stieg Larsson jedes Mädchen und jede Frau einer riesigen Fangemeinde. Der Charakter der Hauptdarstellerin ist in sich zerrissen und hat nichts zu verlieren. Das macht sie nicht nur durch ihre Handlungen deutlich, sondern auch durch ihre zerlöcherten Hosen, der Lederjacke, der Punkfrisur und den großen Tribal-Ohrringen. Viele weibliche Fans staffieren sich so aus wie Lisbeth Salander. Hennes & Mauritz hat sogar eine eigene Linie der Kostümbildnerin der Filme herausgebracht mit vielen Outfits und Accessoires der Hauptprotagonistin. Weiter lesen »