Immigration Game Kritik

Immigration Game Filmkritik

Deutschland 2016: Flüchtlinge erhalten nur dann ein dauerhaftes Bleiberecht bzw. die begehrte Aufenthaltsgenehmigung, wenn sie das „Immigration Game“ überleben. Das Spiel sieht wie folgt aus: die (unfreiwilligen) Teilnehmer werden 30 km außerhalb von Berlin ausgesetzt. Schaffen sie es lebend bis zum Fernsehturm, erhalten sie Asyl. Das Problem: ihnen auf den Fersen sind die sog. „Hunter“: brutale Killertruppen, die außer Schusswaffen alles einsetzen dürfen, um die „Runner“ genannten Flüchtlinge aufzuhalten. Ein rücksichtsloses, menschenunwürdiges Katz-und-Maus-Spiel, das per Online-Stream und über Videoleinwände in der Stadt, Millionen Menschen erreicht – und die sich aus sicherer Entfernung an dem Spiel erfreuen. Eines Tages findet sich der deutsche Staatsbürger Joe (Mathis Landwehr) inmitten des „Immigration Game“ wider. Durch Pech und einen dummen Zufall, geriet er in das Spiel. Schafft er es, als „Runner“ das todbringende Spiel zu überleben? Weiter lesen »

Viral Kritik

viral filmkritik

Auch wenn der Trailer zu Viral nach einem weiteren, von uns allen inzwischen sehr bekannten, Zombie-Film aussieht, unterscheidet sich Viral doch von seinen Genre-Kollegen. Um was es in diesem Zombie-Film geht und ob es sich für uns Lebenden lohnt dieses anzuschauen, das erfährt man in der nachfolgenden Filmkritik zu Viral. Weiter lesen »

Wonder Woman Kritik (2017)

Die junge Amazonenprinzessin Diana Prince (Lilly Aspell), Tochter des Zeus, lebt auf einer abgeschotteten Fraueninsel. Ihre Mutter, die mächtige Königin Hippolyta (Connie Nielsen), herrscht über das Eiland und sorgt für eine gute Ausbildung ihrer Tochter. Diese interessiert sich auch für Kampfkunst und entwickelt sich im Laufe der Jahre zur mächtigsten Kriegerin aller Zeiten mit unglaublichen Fähigkeiten. Eines Tages macht sie (jetzt: Gal Gadot) Bekanntschaft mit dem Piloten Trevor (Chris Pine), der an die Insel gespült wird. Seine Erzählungen von der Welt der Menschen wecken in Diana die Sehnsucht, ihre Insel zu verlassen und andere Dinge kennenzulernen. Aber sie ist auch besorgt als Trevor von einem Krieg erzählt, der die Welt mit Tod und Leid überzieht. Und so begleitet sie Trevor, zu dem sie sich hingezogen fühlt, kurz darauf nach Europa. Auf dem Kontinent entwickelt sich Diana endgültig zur Superheldin Wonder Woman, die ihre Kräfte für das Gute einsetzt. Weiter lesen »

Um seiner Kreativität Ausdruck zu verleihen gibt es dank der heuten digitalen Medien eine breite Auswahl. Zum einen kann man ganz klassisch Bilder zeichnen oder malen. Auch die Kunst des Musikmachens ist eine Möglichkeit. Doch gibt es auch einen Weg, der diese beiden Aspekte auf eine wunderbare Art und Weise verbindet. Bewegte Bilder im Zusammenspiel mit akustischer Begleitung können die Zuschauer auf einem völlig neuen Niveau berühren. Es lassen sich so Emotionen übertragen, die nur mit Bilder oder Musik nicht in Bereich des Möglichen wären. Stehen die beiden Elemente im richtigen Verhältnis zueinander können Gefühlslagen wie Angst, Freude oder Scharm bei dem Zuschauen hervorgerufen werden, was für eine bleibende Erinnerung sorgt und uns bestimmte Filmszenen nie wieder vergessen lässt. Dieses Phänomen machen sich auch professionelle Büros zu Nutze, die zum Beispiel Werbespots produzieren. Eine Agentur für Filmproduktion muss „lediglich“ einen eingängigen Rhythmus mit hohem Wiedererkennungswert finden oder produzieren und einen ansprechenden Filmausschnitt damit zu einer einmaligen Werbung zusammenstellen.

Dies mag zunächst nicht ganz so schwer klingen, doch um ein Unikat eines Werbespots anzufertigen Bedarf zum einen großer kreativer Energie, aber auch ein umfassender Erfahrungsschatz sowie die Fähigkeit die gedanklichen Vorstellungen technisch umsetzen zu können. Nicht umsonst werden weltweit tausende Studiengänge zu dieser Thematik angeboten. Weiter lesen »

Monsieur Pierre geht online Kritik

Monsieur Pierre geht online Filmkritik

Pierre (Pierre Richard) ist ein etwas verbitterter, grantelnder Rentner weit über 80, der sich damit abgefunden hat, die letzten paar Jahre die ihm bleiben in Einsamkeit zu verbringen. Mit der Hektik und Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft, hat er nicht viel am Hut. Das ändert sich, als er über den Schriftsteller Alex (Yaniss Lespert) mit der schönen, für Pierre bis dato unbekannten Welt des World Wide Web vertraut gemacht wird. Als er unerwartet auf eine Online-Dating-Börse stößt, findet er allmählich gefallen am Internet und seinen Möglichkeiten. Zumal er auf dem Single-Portal seine Künste als Frauenheld, von denen er in jungen Jahren ordentlich gebraucht machte, ausleben kann. Prompt verabredet er sich mit der sympathischen Flora (Fanny Valette). Das Problem: er hat sich online als Alex ausgegeben und auch ein Bild von ihm benutzt. Deshalb schickt Pierre nun auch Alex zum Date mit Flora Es kommt, wie es kommen muss: Alex und Flora verlieben sich. Nur ist Pierre auch an Flora interessiert. Stress ist vorprogrammiert. Weiter lesen »

Alien: Covenant Kritik

Alien: Covenant Kritik

Jahre bevor das Kolonisationsschiff Covenant den angesteuerten Planeten erreicht, kommt es zu heftigen Turbulenzen. Walter (Michael Fassbender), der Android an Bord, entscheidet sich dazu, die Crewmitglieder aus ihrem Kälteschaf zu holen. Das Schiff hat einiges abbekommen, und daher versucht die Crew um den kurz zuvor zum Kapitän ernannten Oram (Billy Crudip) und die 2. Offizierin Daniels (Katherine Waterston), die Schäden zu reparieren. Nachdem dies gelang, erreicht die Covenant ein Notsignal. Das Signal, bei dem eine menschliche Stimme zu hören ist, stammt von einem relativ nahegelegenen Planeten. Nachdem Scans zeigten, dass dieser Planet allem Anschein nach bessere Lebensbedingungen für eine menschliche Zivilisation bietet als der angestammte Zielplanet, fällt Oram eine schwerwiegende Entscheidung: er lässt die Covenant an dem unbekannten Ort landen. Doch in der scheinbar friedlichen Welt erwarten sie Tod und Verderben. Weiter lesen »

Born to be blue Kritik

Born to be blue Filmkritik

Chet Baker (Ethan Hawke) gehört in den 50er-Jahren zu den gefeiertsten und erfolgreichsten Jazz-Musikern. Er kennt die Größen der Szene, darunter Miles Davis und Bobby Gilliespie, persönlich und wird als Musik-Wunderkind bezeichnet. Dann aber beginnt sein Ruhm zu bröckeln: Baker, der aufgrund seines melancholischen Blicks und sanften Gesangs auch immer ein großer Frauenheld war, stürzt in den Drogensumpf. Das Heroin treibt ihn zunächst zwar an und sorgt für Kreativitätsschübe, die Depression nach dem Rausch aber ist umso heftiger. Als ihm nach einer Schlägerei auch noch der Kiefer zertrümmert wird und Baker alle Vorderzähne verliert, droht das endgültige Karriereende. Doch die Schauspielerin Jane (Carmen Ejogo), in die sich Baker verliebt, treibt ihn an und gibt ihm Mut. Allmählich kämpft sich Baker wieder ins Rampenlicht. Bis sich seine Drogensucht zurückmeldet. Weiter lesen »

Churchill Kritik

churchill kritik

Juni 1944: Über eine Millionen Soldaten warten in England auf den Befehl, in der Normandie zu landen. Der D-Day soll der Anfang vom Ende des diktatorischen Hitler-Regimes sein, das den Krieg über Europa brachte. Der britische Premierminister Winston Churchill (Brian Cox) zögert mit seiner Entscheidung jedoch. Er fürchtet, dass die Mission scheitern könnte und Hunderttausende Soldaten den Kugelhagel der Nazis und ihrer Verbündeten, nicht überleben werden. Generalfeldmarschall Montgomery (Julian Wadham) und der amerikanische General Eisenhower (John Slattery) sind anderer Ansicht. Sie sind sicher dass die Landung in der Normandie gelingt und fordern von Churchill eine schnelle Entscheidung. Denn die Zeit drängt. In dieser vielleicht schwierigsten Phase seines politischen Lebens, hofft der altgediente Staatsmann auf die Unterstützung seiner Ehefrau Clementine (Miranda Richardson). Weiter lesen »

Nocturama Kritik

Nocturama Filmkritik

Paris an einem sonnigen, scheinbar ganz normalen Tag: man sieht eine Vielzahl an Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und Religion durch die französische Metropole streifen. In der Metro, in der Stadt, auf den Straßen. Unter ihnen Mika (Jamil McCraven), Sabrina (Manal Issa) Samir (Ilias Le Doré) und André (Martin Guyot). Sie scheinen etwas zu planen und ihre Handlungen in Verbindung miteinander zu stehen. Sie wirken entschlossen. Und: etwas Bedrohliches liegt in der Luft. Je weiter der Film voranschreitet desto klarer wird, dass die Jugendlichen eine Reihe von Anschlägen verüben werden. Nach den Attentaten verstecken sie sich in einem Kaufhaus. Dort wollen sie warten, bis sich die Lage beruhigt hat. Doch irgendetwas gibt einem das Gefühl, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie entdeckt werden. Weiter lesen »

Get out Kritik

Get Out Filmkritik

Chris (Daniel Kaluuya) ist seit vier Monaten mit Freundin Rose Armitage (Allison Williams) zusammen und immer noch verliebt wie am ersten Tag. Rose hat überhaupt kein Problem mit der Tatsache, dass Chris Afroamerikaner ist. Das merkt man auch daran, dass sie ihren Eltern nichts von seiner Hautfarbe erzählt hat. Es ist ihr schlicht egal. Dennoch ist sich Chris unsicher, was den baldigen Besuch bei Roses Eltern (Bradley Whitford, Catherine Keener) betrifft. Werden Sie geschockt sein, wenn ihre attraktive, gebildete Tochter mit einem farbigen Freund vor der Tür steht? Diese Angst scheint unbegründet, denn Dean und Missy bereiten den Beiden einen herzlichen Empfang. Doch schon bald beschleicht Chris tatsächlich ein ungutes Gefühl, als er die zwei afroamerikanischen Hausangestellten bemerkt, die für die Armitages arbeiten. Als Chris‘ bester Freund dann auch noch herausfindet, dass in der Gegend häufiger Farbige verschwinden, wird Chris unruhig. Und für den nächsten Tag haben sich auch noch Freunde der Eltern angekündigt, um ein besonderes „Fest“ zu feiern. Weiter lesen »