The Forest Kritik

The-Forest-kritikDer Aokigahara-Wald am Fuße des japanischen Flusses Fuji ist bekannt dafür, Jahr für Jahr viele Selbstmord-Willige anzuziehen. Seitdem ein japanischer Autor 1960 eine Protagonistin in seinem Roman in der Nähe des Waldes Suizid begehen ließ, übt das düstere Gebiet einen unheimlichen Reiz auf diese Menschen aus. In den Wald reist auch die junge Amerikanerin Sara (Natalie Dormer), die sich auf der Suche nach ihrer Zwillingsschwester befindet. Diese ist seit geraumer Zeit wie vom Erdboden verschluckt und es wird vermutet, dass auch sie sich in dem düsteren Wald das Leben genommen hat. Mit der Hilfe des Journalisten Aiden (Taylor Kinney) und dem einheimischen, ortskundigen Guide Michi (Yikiyoshi Ozawa), durchforstet sie das dichte, unwegsame Gelände. Sara ist sich sicher, dass ihre Schwester noch am Leben ist. Bald stellt sich aber vor allem die Frage: kann sie ihren Helfern trauen? Weiter lesen »

Dirigenten - Jede Bewegung zählt!Die mitreißende Doku „Dirigenten“ begleitet fünf junge Nachwuchs-DirigentInnen bei ihrer Teilnahme beim „Internationalen Sir Georg Solti Dirigentenwettbewerb“, einem der bekanntesten und renommiertesten Wettbewerbe dieser Art weltweit. Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre in Frankfurt am Main statt, jedes Mal bewerben sich Hunderte von talentierten jungen Dirigenten, aber nur einer kann gewinnen. Wer dies schafft, dem steht eine aussichtsreiche, steile Karriere in der Welt der klassischen Musik bevor. Das Finale findet in der legendären Alten Oper in Frankfurt statt, der Gewinner erhält am Ende nicht nur ein Preisgeld von 15.000 Euro, sondern wird auch zum Frankfurter Opern- und Museumsorchester sowie dem hr-Sinfonieorchester eingeladen. Dort darf er sein Können beweisen und Erfahrung sammeln. Der Name des Wettbewerbs geht zurück auf den 1997 verstorbenen legendären Dirigenten Sir Georg Solti, der in den 50er-Jahren Generalmusikdirektor von Frankfurt am Main war. Weiter lesen »

Louder than bombs Kritik

Louter Than Bombs FilmkritikDrei Jahre ist es jetzt her, dass Isabelle (Isabelle Huppert) – eine erfolgreiche und bekannte Kriegsfotografin – gestorben ist. Nun soll eine Ausstellung mit den Fotos der Verstorbenen ihr zu Ehren abgehalten werden. Diese Ausstellung bietet die Möglichkeit, dass die zurückgebliebenen Familienmitglieder widervereint werden: Vater Gene (Gabriel Byrne), der jetzt erst so langsam einen Neustart im Leben wagen kann aber immer noch nicht über den Tod der Frau hinweg ist. Er hat kein allzu gutes Verhältnis zu seinen beiden Söhnen Jonah (Jesse Eisenberg), einem jungen Hochschul-Professor sowie frischgebackenen Vater, und dem pubertierenden Conrad (Devin Druid). Gene versucht, seine „restliche“ Familie wieder näher zusammenzubringen. Im Laufe der Wochen und je näher die große Ausstellung in New York rückt, desto mehr unterdrückte Gefühle und Geheimnisse aus der Vergangenheit kommen ans Licht. Weiter lesen »

Star Wars VII – Das Erwachen der Macht Filmkritik30 Jahre sind vergangen, seit die Rebellen den zweiten Todesstern des Galaktischen Imperiums über Endo zerstört haben. Mittlerweile ist aus der Asche der geschlagenen finsteren Macht etwas Neues erwachsen. Eine diktatorische Organisation, die mit Gewalt und Unterdrückung das Universum beherrschen will: die „Neue Ordnung“ unter Supreme Leader Snoke (Andy Serkis). Ihm dient der undurchschaubare Kylo Ren (Adam Driver), der mit seinen Sturmtruppen das einst von Darth Vader begonnene Werk zu Ende bringen will. Auf dem weit entfernten Wüstenplaneten Jakku macht die junge Schrottsammlerin Rey (Daisy Ridley) indes Bekanntschaft mit dem desertierten Ex-Stormtrooper Finn (John Boyega). Schon bald geraten die Beiden ins Visier der „Neuen Ordnung“, da sie mit dem Widerstand sympathisieren und sich gegen die Militärdiktatur stellen. Auf ihrer Flucht durch die Galaxie treffen sie auf die altehrwürdigen Rebellenhelden Han Solo (Harrison Ford) und Leia (Carrie Fisher). Weiter lesen »

Madame Bovary Kritik

Madame Bovary filmkritik

Die attraktive Emma (Mia Wasikowska) will dem eintönigen Leben auf dem Hof ihres Vaters entkommen und heiratet deshalb den Dorfarzt Charles Bovary (Henry Lloyd-Hughes). Sie träumt seit jeher von einem spannenden Leben in wohlhabenden Verhältnissen. Zwar entflieht sie tatsächlich der Armut des Elternhauses und ihr mangelt es materiell an nichts, jedoch gestaltet sich der Ehealltag schon kurz darauf als ernüchternd. Ihr Mann hat kaum Zeit für sie und interessiert sich nicht – wie Emma es leidenschaftlich tut – für Luxus und die schönen Künste. Deshalb versucht sie, ihrer Langeweile und den ereignislosen Tagen durch außereheliche Affären zu entfliehen. So begegnet sie u.a. dem anziehenden Juristen Léon (Ezra Miller), dem Inneneinrichter Lheureux (Rhys Ifans), der ihre Leidenschaft für Luxus teilt, und einem eloquenten, edlen Marquis (Logan Marshall-Green). Doch schon bald wird ihr klar, dass die Männer ihre Gefühle nicht bedingungslos teilen. Weiter lesen »

Im Rausch der Sterne Kritik

Im Rausch der Sterne filmkritik

Vor einigen Jahren noch war Adam Jones (Bradley Cooper) das Enfant Terrible der Pariser Gastro-Szene. Er zählte zu den Besten, erkochte sich zwei Michelin-Sterne – und scheiterte an seinem Hang zu einem ausschweifenden Lebensstil aus Sex und Drogen. Er wurde entlassen und verbannte sich zwecks Läuterung selbst ins Exil. Nach einigen Jahren will er – clean und voller Tatendrang – in der englischen Metropole London nun einen Neuanfang wagen. Sein großes Ziel: endlich den dritten Michelin-Stern erhalten und damit unsterblich werden. Um diese Vision zu realisieren, rekrutiert er sich einen bunten, aber idealistischen und motivierten Haufen an Außenseitern und Lebenskünstlern, die ihn in der Küche unterstützen und sein Team bilden sollen. Darunter auch die attraktive Helene (Sienna Miller), für die Adam bald mehr übrig hat, als sie nur tagtäglich in der Küche als Arbeitskollegen anzusehen. Diese jedoch ist genervt von dem immer noch cholerischen, selbstverliebten Star-Koch. Finden die Beiden doch noch zusammen und bekommt Adam seinen ersehnten dritten Stern? Weiter lesen »

star-wars erwachen der machtFür viele gibt es in diesem Dezember gleich zwei Mal etwas zu feiern. Einmal natürlich Weihnachten, darüber hinaus dürfte sich der ein oder andere Fan aber viel mehr auf den neuen Star Wars-Film freuen. Bald ist es soweit und viele können den Tag kaum noch erwarten. Geht es euch auch so, oder nur mir? Nach dem Star-Wars-Vater George Lucas die Rechte an seinem Lebenswert an Disney verkauft hat, waren viele Fans skeptisch und auch etwas verängstigt, ob Disney das gewohnt hohe Niveau der Star Wars-Filme weiterhin aufrechterhalten kann oder aber die Marke nur ausschlachten möchte. Bald werden wir es wissen, bis dahin hat uns Disney aber mit allerlei Infos und Trailern, wie der nachfolgende, zu „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ versorgt:


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The Gift Kritik

the-gift-filmkritikEine Vorzeige-Ehe aus dem Bilderbuch: Simon (Jason Bateman) und Robyn (Rebecca Hall) führen eine harmonische, von inniger Liebe und Zuneigung geprägte Beziehung. Vor wenigen Wochen haben sie sich zudem eine neue Bleibe in einem luxuriösen Vorort von L.A. geleistet. Beruflich läuft es gut, Geld ist vorhanden, alles scheint perfekt. Eines Tages laufen sie beim Einkaufen einem alten Schulkameraden von Simon über den Weg, dem scheinbar umsichtigen und freundlichen Gordo (Joel Edgerton). Merkwürdigerweise hat Simon jedoch zunächst kaum Erinnerungen an ihn. Nach einem gemeinsamen Abendessen wird Gordo aber immer zudringlicher und mischt sich immer mehr in das Leben des Ehepaares ein. Er steht unangemeldet vor der Tür und macht dem Paar ein Geschenk nach dem anderen. Bis es Simon und Robyn zu viel wird und sie erst einmal auf Abstand gehen – ohne zu ahnen, dass sie damit alles noch viel schlimmer machen. Denn Gordo will mit aller Macht ein Ereignis der Vergangenheit wachrufen, wodurch Simon Schuld auf sich geladen hat. Weiter lesen »

Mia Madre Kritik

Mia Madre filmkritikMargherita (Margherita Buy) ist eine erfolgreiche italienische Filmregisseurin, die es im Moment sowohl beruflich als auch privat alles andere als leicht hat. Mit ihrem neuen Film mag sie nicht so recht vorankommen, was vor allem an den Allüren und dem divenhaften Verhalten des Star des Films – Barry Huggins (John Turturro) – liegt. Privat läuft es nicht viel besser: die Trennung von ihrem Freund liegt noch nicht lange zurück, darüber hinaus ist Margherita geschieden und bekommt nur schwer Zugang zu ihrer pubertierenden Tochter (Beatrice Mancini). Als wäre das alles noch nicht genug, liegt zudem ihre über alles geliebte Mutter im Sterben. Emotional aufgewühlt sowie hin- und hergerissen zwischen beruflichen Pflichten und privaten Problemen versucht sie, ihren Alltag zu meistern und ihr Leben wieder in gerade Bahnen zu lenken. Weiter lesen »

James Bond 007 – Spectre Kritik

Spectre filmkritikMI6-Topagent James Bond begibt sich auf eigene Faust nach Mexico-City auf die Spur eines mittelamerikanischen Top-Terroristen, wo er Chaos und Verwüstung hinterlässt. Dabei handelte es sich um eine nicht genehmigte Aktion, die dazu führt, dass er von seinen Pflichten entbunden wird. Bond bleibt dennoch an dem Fall dran und trifft zufällig auf die Witwe Lucia ( Monica Bellucci), die Bond den Tipp eines bald stattfindenden Geheimtreffens der Terrororganisation Spectre gibt. Unterdessen steht in London eine Revolution der Geheimdiensttätigkeit bevor: ein Mitarbeiter des Centre for National Security plant, statt Agenten künftig Drohnen die Arbeit im Feldeinsatz zu überlassen. Das wäre das Ende von 007 und allen anderen Spitzenagenten. Von all diesen Entwicklungen weit entfernt, verfolgt Bond derweil immer konkreter die Spur von Spectre-Chef Hannes Oberhauser (Christoph Waltz), mit dem Bond mehr verbindet als ihm lieb ist. Die ebenso intelligente wie attraktive Ärztin Madeleine Swann (Léa Seydoux) spielt bei seiner Suche dabei eine zentrale Rolle. Weiter lesen »