Ant-Man Kritik

Ant-ManScott Lang (Paul Rudd) war ein erfolgreicher, höchst talentierter Dieb, der eine langjährige Haftstrafe abgesessen hat. Mit seiner illegalen Vergangenheit will er jetzt aber abschließen und sich nach seiner Entlassung ganz seiner Tochter Cassie (Abby Ryder Fortson) widmen, die bei seiner Ex-Frau lebt. Doch schon kurze Zeit nach der Rückkehr ins “normale” Leben, steht Scott vor ganz anderen Problemen: er verliert seinen Job und kann daher schon bald die Unterhaltszahlungen an seine Ex-Frau nicht mehr leisten. Also steigt er doch wieder in das Diebstahl-Geschäft ein und versucht sein Glück im Haus des wohlhabenden Biochemikers Dr. Hank Pym (Michael Douglas). Doch anstelle von Geld oder Schmuck erbeutet Scott einen geheimnisvollen Anzug, der ihn auf Ameisengröße schrumpfen lässt und ihm Superkräfte verleiht. Für ihn steht fest: der Anzug kommt wie gerufen, um künftig noch mehr lukrative Diebstähle zu begehen. Doch Anzug-Erfinder Pym hat mit Scott ganz andere Dinge vor. Weiter lesen »

Amy – The Girl Behind the Name Kritik

Amy-The-Girl-Behind-the-NameSie war einer der weltweit größten Pop-Stars der zweiten Hälfte der 00er-Jahre, die vielleicht größte weibliche Soulstimme seit Aretha Franklin und sechsfache Grammy-Gewinnerin – aber sie zerstörte im Laufe der Jahre aufgrund ihres exzessiven Alkohol- und Drogenkonsums auch konsequent sich selbst und ihren Körper. Bis sie im Sommer 2011 schließlich im Alter von 27 Jahren verstarb: Amy Winehouse. Die Dokumentation “Amy” zeichnet das Leben der begnadeten Künstlerin nach und erschafft das Bild einer fragilen Person, die am Ruhm und der unerbittliche Jagd durch die Boulevardpresse zerbrach. Weiter lesen »

Den Menschen so fern Kritik

Den Menschen so fern filmkritikEin abgelegenes algerisches Dorf Mitte der 50er-Jahre: Der ehemalige Soldat der französischen Armee, Daru (Viggo Mortensen), arbeitet dort als Französisch-Lehrer für Kinder des Dorfes. Die Lage in dem afrikanischen Land spitzt sich immer mehr zu, denn ein Krieg zwischen der algerischen Unabhängigkeitsbewegung und den Kolonialherren aus Frankreich steht kurz bevor. Teil dieser konfliktreichen, gefährlichen Situation wird Daru, als er den Bauern Mohamed (Reda Kateb) in das nächstgelegene Dorf zur Polizeistation geleiten soll. Mohamed wird ein Mord vorgeworfen. Widerwillig nimmt Daru den “Job” an, da es sonst zum Streit mit seinem befreundeten Gendarmen kommen wird, der ihn mit der Überführung beauftragt hat. Auf der langen, beschwerlichen Reise durch die unwirtliche Natur des rauen Atlasgebirges, kommen sich die beiden Außenseiter langsam näher und Daru muss sich fragen: führt er die Aufgabe wie befohlen aus oder lässt er den Beschuldigten frei? Weiter lesen »

Jeder der sich nicht mit dem Marvel-Universum auskennt und dazu zähle ich mich auf jeden Fall, wird wahrscheinlich in den letzten Jahren immer wieder den Kopf geschüttelt haben, wenn mal wieder ein neuer Marvel-Film angekündigt wurde und man sich die Frage stellte, wo zu Hölle nur die ganze skurrilen Charaktere und Stories herkommen. Am Ende wird man dann aber, wie beispielsweise im Falle von “Guardians Of The Galaxy”, doch positive überrascht. Nicht anders wird es einem wahrscheinlich beim neusten Marvel-Film gehen, der auf den vielsprechenden Namen „Ant-Man“, übersetzt Ameisen-Mann, hört. Im Film wird der Meisterdieb Scott Lang (Paul Rudd) in einen Schrumpfanzug gesteckt, der ihn auf die Größe einer Ameise schrumpft. Eigentlich eine klasse Sache, aber über seinen Namen ist Scott dennoch nicht ganz glücklich:


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City of McFarland Kritik

City of McFarland KritikFootball-Trainer Jim White verliert aufgrund einer unbedachten Handlung seinen Posten als Coach und findet nur noch an einer High-School im Süden Kaliforniens eine Anstellung als Trainer einer Leichtathletik-Mannschaft. Er und seine Familie sind nicht gerade erfreut über den neuen beruflichen wie privaten Standort: McFarland gilt als einer der wirtschaftlich schwächsten, ärmsten Orte im ganzen Land, dazu machen ein Großteil der Bewohner mittellose Mexikaner aus. Mexikanisch-stämmig und aus armen sozialen Verhältnissen sind auch die meisten der Schüler, die White fortan trainieren muss. Anfangs noch voller Vorurteile und Zweifel, erkennt White jedoch langsam, dass in den Jugendlichen mehr steckt als nur ein paar aufmüpfige Teenager. Die Jungs sind bereits in Lage, Verantwortung für sich und ihr Leben zu übernehmen und vor allem an harte, körperliche Arbeit gewohnt. Deshalb gelingt es White zunächst auch nicht, sie mit seinen harten, teils antiquierten Trainingsmethoden zu schocken. Aber er hat ein Ziel vor Augen: er will mit dem Team an den anstehenden, landesweiten Meisterschaften im Laufen teilnehmen. Weiter lesen »

Das dunkle Gen Kritik

das dunkle gen filmkritikDie eindringliche, persönlich gefärbte Dokumentation “Das dunkle Gen” begibt sich auf die Suche nach Ursachen für eine der häufigsten psychischen Erkrankungen unserer heutigen Gesellschaft: der Depression. Im Mittelpunkt der deutschen Doku steht der Arzt Frank Schauder, der selbst seit Jahren unter der schweren Erkrankung leidet, für die bis heute die Gründe und Ursachen noch nicht eindeutig ausgemacht wurden – trotz beträchtlicher Fortschritte in Medizin, Wissenschaft und Forschung in den vergangenen Jahren. Er ist beides: Arzt und Patient und kann daher sehr gut nachvollziehen, wie sich viele der Patienten von Neurologen und Psychiater heute fühlen und welchen Leidensweg sie durchlaufen. Gleichzeitig ist er aber auch Arzt und versucht in diesem Film daher auch, die oft komplexen Inhalte und Gegenstände rund um die Themen “Hirnforschung” und “Humangenetik” allgemein und mit Hilfe von Animationen zu erläutern und nachvollziehbar zu machen. Weiter lesen »

Spy: Susan Cooper Undercover Kritik

 Spy: Susan Cooper Undercover FilmkritikSchon seit vielen Jahren arbeitet Susan Cooper (Melissa McCarthy) für die CIA. Allerdings nicht an vorderster Front bei heiklen Aufträgen überall auf der Welt, sondern lediglich hinter dem Büro-Schreibtisch. Akten und Telefonate statt Verfolgungsjagden und Schusswechsel. Als jedoch zweit Top-Agenten (Jude Law, Jason Statham) der Behörde durch dumme Zufälle ausfallen, ist das Können der wohl genährten, schlagfertigen Susan gefragt: Sie wird in einem spontanen Crash-Kurs zur Spionin ausgebildet, nachdem sie sich bei der Suche nach möglichem Ersatz für die beiden Ausfälle, freiwillig gemeldet hat. Ihr schwieriger Auftrag: das Auffinden einer versteckten Bombe, deren Explosion viele Unschuldige in den Tod reißen würde. Getarnt als alleinerziehende Mutter aus dem US-Bundesstaat Iowa, begibt sie sich auf ihren ersten Einsatz. Ist sie den Anforderungen eines Top-Agenten gewachsen? Weiter lesen »

A world beyond Kritik

A world beyond FilmkritikDie wissenschaftlich interessierte und hochbegabte Casey (Britt Robertson) sucht Hilfe und Rat bei dem Erfinder Frank (George Clooney), in dem das Mädchen einen Seelenverwandten vermutet. Frank war als Kind und Jugendlicher ebenso begabt und erfinderisch tätig wie Casey heute, als kleiner Junge reiste er sogar einmal ins sagenumwobene Tomorrowland, einer futuristischen, spektakulären Zukunftswelt. Damals war es eine geheimnisvolle Anstecknadel, die Frank dorthin führte und eine ähnliche Nadel erhält nun auch Casey, die wissen will, was es mit dieser atemberaubenden Welt auf sich hat. Gemeinsam begeben sich die Beiden auf eine abenteuerliche Reise, an deren Ende sich nichts weniger als das Schicksal der Menschheit entscheiden wird. Begleitet werden sie dabei von dem jungen Roboter-Mädchen Athena (Raffey Cassidy), die Frank damals die geheimnisvolle Anstecknadel aushändigte. Weiter lesen »

Das Disney schon lange nicht mehr nur für süße Animationsfilme steht, das dürfte inzwischen jedem bekannt sein. Nach dem das Unternehmen schon ins Marvel Universum eingetaucht und mit Lucasfilm die Rechte an Star Wars gesichert haben, folgt mit A World Beyond (engl. Tomorrowland) ein weiterer Ausflug in die Zukunft. Wobei man Zukunft nicht allzu wörtlich nehmen sollte, im Film reisen die Hauptdarsteller Frank (gespielt von George Clooney) und Casey (gespielt von Britt Robertson) nämlich durch Raum und Zeit und irgendwo zwischen diesen beiden Dimensionen besuchen sie das Tomorrowland. Das wiederum hat nichts mit der fantastischen Elektro-Party bei unseren belgischen Nachbarn zu tun (wahrscheinlich wurde deshalb auch der deutsche Titel geändert), sondern basiert tatsächlich auf den futuristischen Disney-Themenpark (bzw. einer Attraktion darin), der sich in den verschiedensten Ländern findet. Solche Synergieeffekte tun natürlich immer gut, vorausgesetzt natürlich der Film floppt nicht (bei Fluch der Karibik hat es ja bekanntlich sehr gut geklappt). Aber seht euch erst einmal der Trailer an:

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Hedi Schneider steckt fest Kritik

Hedi Schneider steckt fest

Eigentlich kann Hedi Schneider (Laura Tonke) ihr Leben, das seit Jahren in geregelten Bahnen verläuft, genießen: zusammen mit ihrem Mann Uli (Hans Löw) und dem gemeinsamen Sohn Finn (Leander Nitsche) lebt Hedi ein gut bürgerliches, sorgenfreies Leben in Berlin. Das ändert sich jedoch, als die bis dahin angst- und sorgenlose Hedi eines Tages im Fahrstuhl stecken bleibt. Dieses einschneidende Erlebnis hat nachhaltige, unvorhergesehene Konsequenzen für Hedi und ihr Leben. Von nun an leidet die Frau unter immer wiederkehrenden Angst- und Panikattacken und schweren Depressionen. Zunehmend kann sie ihren Alltag nur noch schwerlich bewältigen, worunter Sohn Finn und die Beziehung zu Uli auf Dauer schweren Schaden nehmen. Nachdem Therapien und unzählige Gespräche keine Besserung bringen, versucht Hedi, ihre angeschlagene Familie doch noch zu retten: mit einem Kurztrip in die unnachahmliche Natur Norwegens. Weiter lesen »