finanzfilme: Übersicht über die besten Börsefilme und FinanzfilmeFinanzfilme sind gerade ja richtig angesagt und daran ist sicherlich nicht nur Leonardo Dicaprios grandiose Vorstellung in Wolf of Wallstreet schuld. Nach der großen Finanzkrise ab dem Jahr 2007, die als US-Immobilienkrise (auch Subprimekrise) begann, ist das Interesse in der allgemeinen Bevölkerung auch an der eigentlich trockenen Thematik der Finanzen erwacht. Und eins muss man Hollywood wirklich lassen, sie haben es in einigen Filmen wirklich geschafft, die doch häufig komplexe Materie in spannende und unterhaltsame Filme zu gießen. So braucht man zwar keine spezielles Vorwissen, wenn man einen der nachfolgenden Finanzfilme schaut, wer aber genauer verstehen möchte, was sich hinter den Begriffen Penny Stocks, Subprime Kredite, Mortgage Backed Securities oder Collateralized Mortgage Obligations steckt, den kann ich nur empfehlen, sich im Internet, in Finanzblogs, wie beispielsweise finanzeinstieg.de oder finanzwesir.com, schlau zu machen. Aber wie gesagt, kann man auch ohne dieses Wissen die nachfolgenden Finanzfilme genießen, teilweise werden einige Begriffe und die Theorie dahinter auch sehr anschaulich direkt in den Filmen vorgestellt und erklärt. Wer also mal etwas Anderes als stumpfe Action sucht, der ist mit den nachfolgenden Filmen bestens beraten. Weiter lesen »

Nanouk Kritik

Nanouk Kritik

In der kargen Eiswüste von Jakutien lebt der Rentierhirte Nanouk (Mikhail Aprosimov) mit seiner Frau Sedna (Feodosia Ivanova) ein bescheidenes, aber zufriedenes Leben. Sie leben ganz traditionell und ernähren sich von dem, was die Natur hergibt. Darunter vor allem Wildtiere und Fische. Zwei Dinge jedoch bereiten Nanouk Kopfzerbrechen: Das durch den Klimawandel bedingte Schmelzen der Polkappen bedroht den Lebensraum der Ureinwohner. Hinzu kommt eine mysteriöse Krankheit, die sich unter den Wildtieren der Gegend ausbreitet. Eines Tages erhalten Nanouk und Sedna Besuch von einem jungen Mann (Sergei Egorov), ein früherer Freund ihrer Tochter Aga. Über ihn erhalten sie Informationen über ihre Tochter (Galina Tikhonova), die sich vor einiger Zeit gegen ein Leben in der Einöde der Natur entschieden hat und die Familie verließ. Nanouk entschließt sich dazu, in eine für ihn völlig fremde Welt aufzubrechen. Er und seine Frau wollen die Tochter nochmals sehen, denn Sedna ist schwer krank. Weiter lesen »

Aufbruch zum Mond Kritik

Aufbruch zum Mond Kritik

Der 20. Juli 1969 ging in die Geschichte ein als jener Tag, an dem mit Neil Armstrong (Ryan Gosling) erstmals ein Mensch den Mond betrat. „Aufbruch zum Mond“ schildert den harten, steinigen Weg bis zur erfolgreichen Mission der Apollo 11 und wagt einen Blick ins Privatleben des berühmten Astronauten. Seit dem Tod der 2-jährigen Tochter einige Jahre zuvor, wünscht sich dessen Frau Janet (Claire Foy) nichts sehnlicher als ein normales Leben an der Seite ihres Mannes. Dieser ist aber bereits in seiner Zeit als Testpilot für die NASA-Vorläuferbehörde NACA enormen Strapazen und Gefahren ausgesetzt. Durch Zufall wird er im November 1967 als Ersatzkommandant des dritten bemannten Apollo-Flugs nominiert. In den folgenden knapp zwei Jahren steht das Mondlandetraining im Mittelpunkt, bei dem die Astronauten und alle Beteiligten gehörig unter Druck stehen: Denn mitten im Kalten Krieg entbrennt ein Wettlauf mit der Sowjetunion. Welcher Nation glückt als erster die Mondlandung? Die Erwartungen eines ganzen Landes lasten auf den Schultern der Crew… Weiter lesen »

Werk ohne Autor Kritik

Werk ohne Autor Kritik

Anfang der 60er-Jahre entkommt der Künstler Kurt Barnert (Tom Schilling) der DDR und plant einen Neubeginn in Westdeutschland. Ein Neustart abseits des rückständigen sozialistischen Systems, für das er sich als Kunst- und Freskenmaler verdingen musste. An seiner Seite: seine Freundin, die Modedesignerin Ellie Seeband (Paula Beer), die er an der Kunstakademie kennenlernte. Doch obwohl sich Kurt nun ganz seiner Kunst widmen kann, lassen ihn die quälenden Erinnerungen an seine Kindheit nicht los. Er wuchs im Nazi-Regime nahe Dresden auf und ihn verband eine besonders enge Beziehung zu seiner Tante Elisabeth (Saskia Rosendahl). Diese besuchte mit dem jungen Kurt häufiger Ausstellungen und förderte sein Kunstverständnis. Doch ihr Leben endete tragisch: Da bei ihr Jugendwahn und Schizophrenie diagnostiziert wurden, fiel sie 1945 der zweiten Phase des NS-Euthanasieprogramms zum Opfer. Mitverantwortlich für ihren Tod war der erfolgreiche Gynäkologe Carl Seeband (Sebastian Koch), der ein führendes Parteimitglied war. Er ist Kurts Schwiegervater – doch der Künstler ahnt nichts von dessen Vergangenheit. Weiter lesen »

In my room Kritik

In my room Kritik

Einzelgänger Armin (Hans Löw) hat‘s nicht leicht: Immer knapp bei Kasse, lebt er als freiberuflicher Kameramann meist ziellos in den Tag hinein. Stets in der Hoffnung, neue Aufträge an Land zu ziehen. Besonders schlimm kommt es, als er Filmaufnahmen aus dem Bundestag versemmelt und seine freie Mitarbeit verliert. Als er abends auch noch einen sicher geglaubten One-Night-Stand in den Sand setzt, ist er völlig am Ende. Am nächsten Tag dann die Überraschung: Es gibt keine Menschen mehr um ihn herum, alle scheinen wie vom Boden verschluckt. Menschenleere PKWs, Haustüren stehen offen und tausende Nutztiere sind ihren Ställen entflohen. Nach einer gewissen Zeit beginnt Armin, sich an das neue Leben anzupassen und von der Natur zu leben – als Tierzüchter und Landwirt. Als er unerwartet doch noch einen zweiten Menschen trifft, traut er seinen Augen nicht. Es ist die hübsche Italienerin Kirsi (Elena Radonicich), in die er sich kurz darauf verliebt. Weiter lesen »

Das schönste Mädchen der Welt Kritik

Das Schönste Mädchen der Welt Kritik

Das „schönste Mädchen der Welt“ ist für Cyril (Aaron Hilmer) ganz eindeutig die ebenso coole wie attraktive Roxy (Luna Wedler). Sie ist vor kurzem von ihrer Schule geflogen und neu in Cyrils Klasse gekommen. Cyril rechnet sich jedoch nicht allzu große Chancen aus, auch wenn er sich während der Klassenfahrt nach Berlin tatsächlich mit ihr anfreundet. Denn einerseits leidet der Außenseiter unter seiner ziemlich großen Nase, weshalb er von den anderen verspottet wird. Und andererseits scheint es Roxy ohnehin eher auf den hübschen Rick (Damian Hardung) abgesehen zu haben. Außerdem gibt es da noch den machohaften Schürzenjäger Benno (Jonas Ems), der Roxy unbedingt rumkriegen will. Um Roxy vor Benno zu schützen, kommt Cyril auf eine ungewöhnliche Idee: Er fängt an, SMS und Liedtexte für Roxy zu schreiben, ohne sich zu erkennen zu geben. Stattdessen gibt er Rick als Autor der Zeilen an, dessen Chancen bei Roxy damit steigen. Eine gute Idee? Oder soll sich Cyril als der wahre Verfasser der emotionalen Texte outen? Weiter lesen »

Ant-Man and the Wasp Kritik

Ant-Man and the Wasp-Kritik

Der Film knüpft direkt an die Ereignisse aus „First Avenger: Civil War“ an: Nachdem Scott Lang alias Ant-Man (Paul Rudd) auf dem Leipziger Flughafen an der Seite von Captain America und Black Widow gegen die Avengers gekämpft hatte, wurde er unter Arrest gestellt. Und wenig später unter der Voraussetzung in die USA ausgeliefert, für zwei Jahre eine elektronische Fußfessel zu tragen. Diese Zeit ist mittlerweile fast abgelaufen. Das ist gut so, denn Ant-Mans Hilfe wird dringend benötigt – ausgerechnet von Ur-Ant-Man Dr. Hank Pym (Michael Douglas) und seiner Tochter Hope van Dyne alias die Wespe (Evangeline Lilly), die immer noch auf der Flucht vor der Polizei sind. Doch sie wittern eine Chance, Janet van Dyne (Michelle Pfeiffer) wieder zurück zu holen. Die Frau von Hank und Mutter von Hope ging vor vielen Jahren im subatomaren Raum verloren. Der lebensgefährliche Ausflug ins Quanten-Realm gelingt jedoch nicht ohne die Hilfe von Ant-Man. Unterdessen nehmen das FBI sowie der mysteriöse Bösewicht Ghost die Verfolgung der Drei auf. Weiter lesen »

Vollblüter Kritik

Vollblüter Kritik

Amanda (Olivia Cooke) und Lily (Anya Taylor-Joy) stammen beiden aus wohlhabendem Elternhaus, und doch scheinen sie auf den ersten Blick sehr verschieden. Während Amanda ein emotionaler Eisblock ist, scheint Lily genau das Gegenteil von ihr zu sein: Sie nimmt an Stimmungen und Gefühlen alles wahr, ist hypersensitiv. Beide eint, dass sie ziellos durch den Alltag treiben und ihr wahres Ich nicht zeigen können. Da Amanda nicht verborgen bleibt wie groß Lilys Hass auf ihren Stiefvater (Paul Sparks) ist, kommt ihr eine makabre Idee. Ein Einfall, der für die beiden Teenager jedoch zunehmend an Attraktivität gewinnt: Amanda schlägt vor, Lilys Stiefvater zu ermorden. Doch da sie sich selbst natürlich zu schade für eine solche Tat sind, suchen sie sich ein Opfer. Auf einer Party lernen sie den vorbestraften Tim (Anton Yelchin) kennen. In Lilys und Amandas Augen ein bemitleidenswerter Angehöriger der Unterschicht, der ohnehin nichts zu verlieren hat. Können sie ihn dazu bringen, sich auf den perfiden Plan einzulassen? Weiter lesen »

Welcome to Sodom Kritik

Welcome to Sodom-Kritik

Die Dokufilmer Florian Weigensamer und Christian Krönes widmen sich in ihrem Film dem Leben von Menschen, die in der Wertschöpfungskette ganz unten stehen. Und unter Gefährdung ihrer Gesundheit an einem schrecklichen Ort von dem leben müssen, was in Europa entsorgt und nicht mehr für gut befunden wird. Dieser unwirkliche Ort ist die Elektroschrott-Müllhalde von Agbogbloshie in Ghana. Jährlich 250 000 Tonnen Müll landen dort, vor allem defekte Haushaltsgeräte aber auch massenweise technische Geräte, die schlicht nicht mehr dem aktuellsten Stand der Technik entsprechen. Inmitten dieser Deponie leben etwa 6000 Menschen unter katastrophalen Umständen. Es gibt kein sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen fehlen ebenso wie adäquate Unterkünfte. Die Menschen schlafen in sporadisch zusammengebauten Blechhütten oder unter alten Brettern. Das Schlimmste jedoch ist die Gesundheitsgefahr, denen sich die Menschen beim Zerlegen der Geräte aussetzen. Weiter lesen »

Mission Impossible 6 Kritik

Mission: Impossible - Fallout Kritik-Impossible-Fallout-kritik

Zwei Jahre liegt die Festnahme von Ex-Agent Solomon Lane (Sean Harris) nun zurück, nachdem dieser dem MI6 den Rücken kehrte und zu Ethan Hunts (Tom Cruise) erbittertstem Feind wurde. Doch die Welt wird weiterhin von terroristischen Anschlägen in Atem gehalten, da einige von Lanes früheren Weggefährten eine eigene Terrorvereinigung gegründet haben: „Die Apostel“. Gemeinsam führen sie das Werk von Lane fort und planen, mit tragbaren Atombomben die Welt ins Verberben zu stürzen. Das dafür benötigte waffenfähige Plutonium, wird auf dem Schwarzmarkt angeboten. Hunt und sein Team (u.a. Simon Pegg, Ving Rhames) sollen die Sprengköpfe sicherstellen. Doch das Unterfangen misslingt und die Verbrecher fliehen mit dem Plutonium. Hunt und seinem Team bleibt nur noch ein Ausweg: Sie müssen nach Paris auf eine Benefizgala die Waffenhändlerin White Widow (Vanessa Kirby) treffen. Diese will sich dort mit einem mysteriösen Mann namens John Lark treffen, der wiederum als Anführer der „Apostel“ gilt. Zur Seite gestellt bekommen sie den skrupellosen CIA-Killer August Walker (Henry Cavill), der ein Auge auf Hunt werfen soll. Weiter lesen »