Posted on Feb 01, 2010 under R |
Altbackene Storys neu aufzuwärmen ist nicht erst seit wenigen Jahren eine Spezialität im Filmgeschäft. Bereits von Anbeginn weg setzten Filmemacher auf eine Wiederholung beliebter und somit umsatzträchtiger Stoffe. Dem kann sich kein Genre verschließen, schon gar nicht das nicht gerade für originelle Plots bekannte Actiongenre.
„Ring of Death“ ist eine weitere Variation der sattsam bekannten Story vom gebrochenen Ex-Cop, der einen extrem gefährlichen Undercover-Job annimmt, um beruflich und privat wieder auf die Beine zu kommen. Ob der fürs US-Fernsehen produzierte Actionreißer dennoch zu unterhalten weiß oder schlichtweg ungenießbar ist, erfahrt ihr in folgender bissfester Kritik. Weiter lesen »
Posted on Jan 25, 2010 under P |


“Blair Witch Project“ war beileibe weder der erste, noch der letzte günstig produzierte Horrorfilme, der in den Kinos Millionen Dollar einspielte und zum Kult avancierte. Der 2007 produzierte „Paranormal Activity“ entpuppte sich zwei Jahre später als sensationeller Blockbuster. Dem im selben Jahr entstandenen „Paranormal Investigations” war indes kein dermaßen überwältigender Erfolg beschieden.
Dabei hat der von Sean Tretta inszenierte Horrorschocker sämtliche Elemente für einen Überraschungshit: Einen auf Realismus angelegten Plot, unbekannte Schauspieler, drastische Effekte. Ob der mittlerweile in hiesigen Breiten auf DVD veröffentlichte Streifen zu Recht oder Unrecht im Schatten von „Paranormal Activity“ verweilte, wollen wir ganz investigativ im Nachfolgenden ergründen. Weiter lesen »
Posted on Jan 17, 2010 under D |

Gigantische, die Menschheit bedrohende, Insekten gab es vor allem in billigen SciFi-Filmchen der 1950er Jahre zuhauf. Menschen, die sich in Insekten verwandelten, waren im Filmbereich hingegen eher dünn gestreut. Einen der seltenen Vertreter dieser Zelluloidspezies stellte der Film „Die Fliege“ aus 1958 dar. In diesem tauschte Vincent Prince in der wenig originellen Rolle des wahnsinnigen Wissenschaftlers, unfreiwillige einige Körperteile mit dem einer Fliege.
Drei Jahrzehnte später nahm sich David Cronenberg des Stoffes erneut an, modernisierte ihn, setzte ganz bewusst auf Ekeleffekte und mischte das Ganze mit seiner eigenen, unverwechselbaren Handschrift ab. Ob sein Remake gelungen ist oder einen Fall für die Fliegenklatsche darstellt, könnt ihr nachfolgend ergründen. Weiter lesen »
Posted on Jan 10, 2010 under L |
Liebeskomödien erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit. Mehrheitlich zwar unter weiblichen Zuschauern; doch so mancher Film dieses Genres findet auch sein männliches Publikum. Leinwandtraumpaare wie Katherine Hepburn und Spencer Tracy bzw. Meg Ryan und Tom Hanks in den 1990er Jahren sind hingegen selten anzutreffen. Zu oft werden die Darsteller der Filme ausgetauscht – gleich bleiben indes die Plotzutaten: Mann trifft Frau, die beiden verlieben sich ineinander, aus irgendeinem Grund scheitert die Beziehung, nur, um schlussendlich in einem Happy End zu münden. Abspann.
Mit „Lieber verliebt“ macht sich eine weitere Liebeskomödie daran, sein Publikum zu finden. Catherine Zeta-Jones (Michael Douglas’ Ehefrau) und Justin Bartha („Hangover“) spielen ein ungleiches Paar, das langsam, aber sicher zueinander findet. Ob dieser Film zu empfehlen ist oder man sich doch lieber nicht in ihn verlieben sollte, erfahrt ihr in nachfolgender, völlig unromantischer Kritik. Weiter lesen »
Posted on Jan 03, 2010 under D |

Kann man über den Irakkrieg eine Komödie machen? Sicher, und zwar eine, die gar nicht im Irak, sondern in Mexiko spielt! Klingt verwirrend, ist es aber nicht. In C. B. Hardings Actionkomödie mit den Hollywood-Stars DJ Qualls und Danny Trejo wähnen sich drei unfreiwillig in der Armee gelandete US-Amerikaner im irakischen Kriegsgebiet, obwohl sie sich in Mexiko befinden. Ob diese Prämisse für einen zumindest hinreichend unterhaltsamen Film reicht, könnt ihr in nachfolgender Kritik lesen, die garantiert nicht als Farce zu verstehen und zudem auch für Pazifisten geeignet ist Weiter lesen »
Posted on Dez 26, 2009 under A |
Eine Kinorevolution versprach James Cameron mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ zu liefern. Darunter hätte es der selbsternannte König der Welt offenbar nicht mehr gemacht. Verständlich: Mit „Titanic“ oder „Terminator 2“ hatte er Einspielrekorde gebrochen und eine inzwischen üppige „Oscar“-Sammlung begründet. Anstatt sich jedoch damit zu begnügen, einen sicheren Kassenhit nach dem anderen aus dem Ärmel zu schütteln, beschritt der Kanadier einen ungewöhnlichen Weg: Er nahm eine jahrelange Auszeit vom Blockbuster-Geschäft, widmete sich seiner großen Liebe, dem Meer, und drehte mehrere Dokumentationen.
Ende 2009 schließlich kehrt er mit dem sagenhaft teuren SF-Streifen „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ auf die weißen Flächen, die die Kinowelt bedeuten, zurück. Ob sein Comeback aus Kritikersicht erfolgreich verlaufen ist oder sich der Exzentriker ruhig noch ein paar Jahre mehr an Pause gönnen hätte dürfen, erfahrt ihr in dieser garantiert terrestrischen Kritik. Weiter lesen »
Posted on Dez 24, 2009 under N |

Was hat der Gewinn (oder vielmehr die Zuerkennung, denn schließlich handelt es sich um keine Lotterie) des renommierten Nobelpreises mit einem Vater-Sohn-Konflikt, einer diebischen Katze und einer Entführung zu tun? Oberflächlich betrachtet nicht viel. Es sei denn, man führt sich Randall Millers „Nobel Son“ zu Gemüte, einen Genremix aus Psychothriller und schwarzer Komödie.
Der mit bekannten Schauspielern wie Alan Rickman, Bill Pullman oder Ted Danson gespickte Streifen lief in den US-Kinos praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit und wurde in Europa gleich auf DVD veröffentlicht. Ob „Nobel Son“ zu Unrecht vom Kinopublikum verschmäht oder den Kassenflop verdiente, wird in nachfolgender, garantiert nicht nobelpreiswürdiger Kritik behandelt. Weiter lesen »
Posted on Dez 13, 2009 under P |
Auf dem Rasen einer gutbürgerlichen Familie landet am helllichten Tag ein außerirdisches Raumgefährt, dem eine furchteinflößende Gestalt entsteigt. Kurz darauf taucht das Militär auf, um den Eindringling in Gewahrsam zu nehmen, doch dieser kann fliehen und verbreitet Angst und Schrecken … der Plot kommt vertraut vor? Zugegeben: Klingt nicht besonders originell, bis man den Clou des spanischen Animationsfilmes „Planet 51“ herausfindet. Denn: Der „schreckliche Außerirdische“ ist in Wahrheit ein Astronaut der NASA und die verängstigten Leute leben auf einem weit entfernten Planeten.
Diese erfrischend neue Prämisse macht „Planet 51“ zu einem interessanten Science-Fiction-Streifen mit viel parodistischem Potenzial. Ob der Film auch hält, was er verspricht, erfahrt ihr in nachfolgender Kritik auf Erde 1. Weiter lesen »
Posted on Dez 07, 2009 under P |

„Was denn – ein weiterer Zombiefilm?“, mag sich der eine oder andere denken, nachdem er den Untertitel „Radio Zombie“ gelesen hat. Zu Recht, denn an Zombiefilmen mangelt es nun wahrlich nicht. Und das, obwohl es sich dabei um ein relativ junges Subgenre des Horrors handelt. Erst 1968 malte George A. Romero mit seinem inzwischen zum Kult avancierten „Die Nacht der lebenden Toten“ jenes Bild eines Zombies, das die Medien dominiert.
„Pontypool – Radio Zombie“ stellt indes eine originelle und ungewöhnliche Variante der Thematik dar, die sich Aufmerksamkeit verdient. Weshalb dem so ist, wird in nachfolgender Kritik von „Radio Filme-Welt“ erklärt. Weiter lesen »
Deutsche haben es in Hollywood traditionell eher schwer und können sich nur selten durchsetzen. Zumindest im Regiebereich weist Deutschland aber zwei Giganten ihrer Zunft auf: Wolfgang Petersen und vor allem Roland Emmerich. Mit „Independence Day“ gelang ihm ein Actionkracher, der noch heute von vielen als Meilenstein der Science Fiction betrachtet wird.
Knapp zwei Jahre nach seinem von der Kritik verrissenen „10.000 B.C.“ feiert Emmerich dank „2012“ ein triumphales Comeback. Wenig verwunderlich: Statt lediglich die Menschheit der Bedrohung durch Außerirdische oder eine Klimakatastrophe („The Day After Tomorrow“) auszusetzen, geht es diesmal dem gesamten Planeten an den Kragen. Ob das Weltuntergansspektakel den hohen Erwartungen entspricht, könnt ihr in nachfolgender Rezension lesen. Diese haben die Maya garantiert nicht vorhergesehen … Weiter lesen »