Friedhof der Kuscheltiere (2019) Kritik

Friedhof der Kuscheltiere Kritik

Louis Creed (Jason Clarke) und seine Frau Rachel (Amy Seimetz) ziehen mit den Kindern Ellie (Jeté Laurence) und Gage (Hugo und Lucas Lavoie) von Boston in das verschlafene, friedliche Nest Ludlow. Direkt vor dem Haus verläuft jedoch eine vielbefahrene Schnellstraße und hinter dem Anwesen liegt ein alter Friedhof für tote Haustiere. Nicht dort sondern auf einem etwas abgelegenen Indianerfriedhof beerdigt Louis eines Tages die Hauskatze Church, nachdem sie von einem LKW totgefahren wurde. Ohne das Wissen von Ellie, die verrückt nach Church war, dafür aber unter Mithilfe des kauzigen Nachbarn Jud Crandall (John Lithgow). Dieser kennt alle Legenden und Mythen, die sich um den geheimnisvollen Ort ranken. Ein Ort, der alles Tote lebendig und wesensverändert zurückkehren lässt. Weiter lesen »

Tanz der Teufel Kritik

Jedes Filmgenre hat die eine oder andere Perle hervorgebracht. Perlen, die mitunter einen anrüchigen Ruf genießen, wie etwa einer der bekanntesten Horrorfilme: „Tanz der Teufel“! Sam Raimis („Spiderman“, „Drag Me To Hell“) erster Spielfilm aus dem Jahre 1981 genießt heute zweifellos Kultstatus – und ist nach wie vor in Deutschland indiziert.

Ob der für seine „Gewaltdarstellungen“ gleichermaßen berühmte wie verteufelte Streifen nur ein harmloser Trash-Spaß ist oder, wie einige Kritiker meinen, menschenverachtend sei, soll nachfolgend geklärt werden. Im Gänsehaut-Marsch. Weiter lesen »

Hostel 2 Kritik

Mit „Cabin Fever“ spaltete Eli Roth noch die Horrorfangemeinde. Doch spätestens seit „Hostel“ zählt der US-Amerikaner zu den Fixsternen am Splatterhimmel und ist aus dem Genre gar nicht mehr wegzudenken. Vor allem der „Hostel“-Reihe verdankt einen nicht ausschließlich guten Ruf: Die bislang zwei Teile der Serie werden von Jugend- und Moralwächtern allzu gerne als gewaltverherrlichend eingestuft und mit dem wenig schmeichelhaften Ausdruck „Torture porn“ belegt.

Allein: Eli Roth schert sich keinen Deut um seinen Ruf und schlug unter anderem eine Reiseeinladung aus der Slowakei aus, das Land von der weniger folterlastigen Seite kennenzulernen. Dafür legte er in der Fortsetzung des Kinohits noch ein Schäuflein Splatter, Blut und Folter nach. Und wie schon für das Original gilt auch für „Hostel 2“: Hier sollte man besser nicht einchecken, wenn einem die eigenen Körperteile lieb sind … Weiter lesen »

Die Damenwelt liebt Mode – und vor allem wollen sie so aussehen wie ihre Stars aus Film und Fernsehen. Solche Filme gepaart mit ihrem Look können einen wahren Hype auslösen. In dem Outfit der Schauspielerinnen möchte sich jede Frau selbst fühlen wie ein Star!

Aussehen wie Lisbeth Salander – das wollten nach den preisgekrönten Kriminalfilmen (u.a. Verblendung) von Erfolgsautor Stieg Larsson jedes Mädchen und jede Frau einer riesigen Fangemeinde. Der Charakter der Hauptdarstellerin ist in sich zerrissen und hat nichts zu verlieren. Das macht sie nicht nur durch ihre Handlungen deutlich, sondern auch durch ihre zerlöcherten Hosen, der Lederjacke, der Punkfrisur und den großen Tribal-Ohrringen. Viele weibliche Fans staffieren sich so aus wie Lisbeth Salander. Hennes & Mauritz hat sogar eine eigene Linie der Kostümbildnerin der Filme herausgebracht mit vielen Outfits und Accessoires der Hauptprotagonistin. Weiter lesen »

Dumbo Kritik

Dumbo Filmkritik

Viele Jahre war Holt Farrier (Colin Farrell) der Star der Zirkusfamilie von Max Medici (Danny DeVito). Der Erste Weltkrieg änderte jedoch alles: Als Farrier 1918 nach dem Krieg zu Hause ankommt, ist er ein psychisches Wrack und auch körperlich stark eingeschränkt. In den Kampfhandlungen verlor er einen Arm. Immerhin stellt Medici seinen Ex-Star wieder ein und hat sogleich eine ganz besondere Aufgabe für ihn. Farrier soll sich um ein Elefantenjunges kümmern, das aufgrund seiner viel zu großen Ohren schnell das Gelächter der Zirkusbesucher auf sich zieht. Sein Name: Dumbo. Nachdem Farriers Kinder zufällig herausfinden, dass Dumbo mit seinen Riesenohren in der Lage ist zu fliegen, wird das Jungtier jedoch schnell zum Publikumsliebling und Kassenmagneten. Dies ruft schließlich auch den geldgieren Unternehmer V.A. Vandevere (Michael Keaton) auf den Plan, der  Medicis Zirkus kauft und Dumbo zum Star seines Phantasiereichs und Freizeitparks „Dreamland“ machen will. Schon bald erkennen Farrier und seine Kinder dessen wahre Absichten. Gelingt ihnen die Flucht? Weiter lesen »

The Sisters Brothers Kritik

The Sisters Brothers Kritik

Im ganzen Wilden Westen sind die Auftragskiller Eli (John C. Reilly) und Charlie Sisters (Joaquin Phoenix) berühmt-berüchtigt. Ihr neuester Job: Sie sollen den Goldsucher und Chemiker Hermann Kermit Warm (Riz Ahmed) ermorden. Ihr Auftraggeber ist ein zwielichtiger, nur unter dem Namen „Kommodore“ bekannter Mann (Rutger Hauer). Doch bevor die Sisters Brothers den Mord vollstrecken können gilt es, Warm erst einmal aufzuspüren. Der melancholische Träumer Eli und der trinkfeste Soziopath Charlie vermuten ihr nächstes Opfer bei Sacramento. Auf ihrer langen Reise durch die unwirtlichen Landschaften Oregons müssen sie einigen Gefahren trotzen. Eine der größten: Detectiv Jim Morris (Jake Gyllenhaal), der ebenfalls auf der Suche nach Warm ist und den Brüdern immer einen Schritt voraus ist. Weiter lesen »

Hard Powder Kritik

Hard Powder Kritik

Der Schneepflugfahrer Nels Coxman (Liam Neeson) führt ein beschauliches Leben mit seiner Familie. In dem verschneiten Kleinstädtchen Kehoe, gelegen in den Bergen der Rocky Mountains, sind der Stress und die Hektik der Großstadt weit weg. Die Idylle findet jedoch ein jähes Ende, als Nels Sohn vom örtlichen Drogenboss Viking (Tom Bateman) ermordet wird. Für Nel und seine Frau bricht eine Welt zusammen. Während seine Frau noch trauert, beschließt Nel, Rache zu üben: Brutal mordet er sich durch Vikings Drogenkartell und lenkt den Verdacht so auch noch auf Vikings früheren Erzrivalen White Bull (Tom Jackson). Denn niemand würde dem bis dahin unscheinbaren und unauffälligen Schneepflugfahrer solch brutale Morde zutrauen. Es dauert nicht lange und das verschlafene Nest versinkt im Krieg zwischen Vikings und White Bulls Banden. Mittendrin: Nel, der die Gangster gnadenlos gegeneinander ausspielt. Weiter lesen »

Der verlorene Sohn Kritik

Der verlorene Sohn Kritik

Garrard Conley (Lucas Hedges) wächst in einem streng gläubigen Haushalt im Bible Belt Amerikas auf. Sein Vater ist der erzkonservative Baptistenprediger Marshall (Russell Crowe) und auch Mutter Nancy (Nicole Kidman) hat ihr Leben Gott gewidmet. Als die Eltern erfahren, dass sich Garrard zu Männern hingezogen fühlt, ist das ein Schock für seine Eltern – und die Homosexualität des Sohnes absolut nicht hinnehmbar. Deshalb zwingen sie Garrard zu einer Konversionstherapie. Im Camp der Organisation „Love in Action“, die vom resoluten und herrischen Victor Skyes (Joel Edgerton) geleitet wird, soll Garrard von seiner „Krankheit“ geheilt werden. Im Laufe der Zeit erkennt Garrard, dass er seine Neigungen nicht unterdrücken kann und sie außerdem nicht unnormal ist. Er muss sich entscheiden: Lebt er seine Sexualität, ist das Verhältnis zum Vater zerstört. Weiter lesen »

Creed II: Rocky’s Legacy Kritik

creed 2 filmkritik

Adonis Creed (Michael B. Jordan) ist am Ziel seiner Träume angelangt: der aus einfachsten Verhältnissen stammende Mann hat sich mit Ausdauer und Willenskraft bis ganz nach oben gekämpft. Als Weltmeister ist der damit auch endlich in die Fußstapfen seines Vaters Apollo Creed getreten. Die Tatsache, dass Creed den Weltmeistertitel gegen einen schwachen, in die Jahre gekommenen Gegner gewonnen hat, ruft jedoch einen alten Widersacher von Rocky (Sylvester Stallone) auf den Plan. Kein Geringer als der ehemalige Sowjet-Boxer Ivan Drago (Dolph Lundgren) fordert Creed heraus, gegen seinen Sohn Viktor Drago (Florian Munteanu) zu kämpfen. Creed nimmt die Herausforderung an, worüber Rocky allerdings alles andere als glücklich ist. Er weigert sich zunächst sogar, seinen Schützling weiter zu trainieren. Der Grund liegt in der Vergangenheit: Rocky weiß um die Gefahr, die von den Dragos ausgeht. Schließlich wurde Apollo Creed vor 34 Jahren im Ring von Ivan Drago getötet. Hinzu kommen für den Champion private Sorgen. Creeds gehörlose Freundin ist schwanger und das Baby könnte ebenfalls taub sein. Weiter lesen »

Club der roten Bänder - Wie alles begann Kritik

Das Leben von Leo (Tim Oliver Schultz), Jonas (Damian Hardung), Emma (Luise Befort), (Timur Bartels), Toni (Ivo Kortlang), Alex (Timur Bartels) und Hugo (Nick Julius Schuck) wirkt auf den ersten Blick wie das von ganz normalen Teenagern. Emma will es immer ihren Eltern Recht machen und Alex hat Stress mit seiner Mathelehrerin. Der emotionale Toni sagt stets was er denkt und Leo spielt am liebsten Fußball, während sich Jonas andauernd mit seinem Bruder streitet. Hugo hingegen ist etwas ängstlich und muss sich zu vielem erst überwinden, zum Beispiel zum Sprung vom Zehnmeterturm. Sie alle müssen schmerzhaft lernen, dass das Schicksal jeden treffen kann und unerwartete Diagnosen sowie Krankheiten das Leben von heute auf morgen schlagartig ändern. Sie treffen im Albertus-Klinikum aufeinander, in das Hugo wegen seiner Krebsdiagnose als erstes eingewiesen wird. Dort sieht er Emma und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Es dauert nicht mehr lange und Leo, Jonas, Alex, Emma, Toni und Hugo gründen bald den „Club der roten Bänder“. Weiter lesen »