Die besten Steampunk Filme

Steampunk ist ein Filmgenre, das nicht nur Technikfreunde begeistern dürfte. Wir stellen nachfolgend die besten Steampunk Filme übersichtlich in einer Liste samt kurzer Beschreibung und Trailer vor.

Doch was ist Steampunk überhaupt? Ursprünglich stammt der Steampunk aus der Literatur und trat in den 1980ern das erste Mal auf. Charakteristiken von Steampunk ist die Verknüpfung von Mitteln und Materialien des viktorianischen Zeitalters mit futuristisch technischen Funktionen. Zukunft trifft Vergangenheit, konkret spricht man von Retro-Futurismus, also die Vorstellung der Zukunft, die in der Vergangenheit vorherrschte und die wir von heute aus retrospektiv betrachten. Elemente des Steampunks sind laut der deutschen Wikipedia:

  • dampf- und zahnradgetriebene Mechanik
  • viktorianischer Kleidungsstil
  • ein viktorianisches Werte-Modell
  • eine gewisse Do-it-yourself-Mentalität
  • Abenteuerromantik

Alles Dinge, aus den sich faszinierende und spannende Filme machen lässt. Varianten des Steampunks sind unter anderem der Teslapunk, der Dieselpunk, der Clockpunk oder auch der Atompunk. Die Einordnung der nachfolgenden Filme ist nicht immer ganz einfach. So kann ein Film durchaus Steampunk- und Dieselpunk-Elemente aufweisen. Wir weisen in diesem Fall darauf hin, generell fallen alle Filme aber vereinfacht unter dem Steampunk-Begriff.

Nachfolge eine Liste der besten Steampunk Filme. Sollte ein Steampunk-Film deiner Meinung nach fehlen, dann schreib ihn doch einfach unten in die Kommentare. Weiter lesen »

Tod den HippiesKaum ein anderer Ort lädt in den frühen 80er-Jahren derart zu einem exzentrisch-ausschweifenden Leben ein wie West-Berlin. Das sieht auch der in der Provinz in der Nähe von Berlin lebende Robert (Tom Schilling) so, der seinem langweiligen Vorort-Dasein ein Ende bereitet und sich – mit frisch geschorenem Irokesenschnitt – in die “Welthauptstadt der Drogen” aufmacht. In West-Berlin angekommen, verfällt der junge Mann schnell dem verführerischen Mix aus Sex, Rock´n´Roll und dem nächsten Drogentrip. An Geld kommt er jedoch vorerst nur, indem er die Wichs-Kabinen im Erotik-Club seines Kumpels Schwarz (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) säubert. Kein Job mit Zukunft. Kurz darauf lernt er in dem Club die laszive Tänzerin Sanja (Emilia Schüle) kennen, mit der sich Robert ein gemeinsames Leben vorstellen kann. Zusammen begeben sie sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens. Weiter lesen »

The boy next door Kritik

The boy next door FilmkritikClaire ist Mitte 40 und arbeitet als Lehrerin in einer Schule. Beruflich läuft es gut für die attraktive Frau, ihr Privatleben gleicht jedoch einem Scherbenhaufen. Ihre Ehe mit Garrett (John Corbett) ging vor kurzem in die Brüche und die Scheidung belastet sie im Alltag immer noch schwer. Da scheint der hübsche junge Nachbar Noah (Ryan Guzman) gerade recht zu kommen, um ein bisschen Ablenkung zu verschaffen. Wenig später kommt es tatsächlich zu einer sinnlichen Liebesnacht, was für Claire aber nicht mehr ist als ein kurzes Abenteuer um auf andere Gedanken zu kommen. Noah hingegen sieht die Sache anders: Im Laufe der Zeit entpuppt er sich als psychotischer Stalker, der das Ende der Affäre nicht akzeptieren kann. Immer häufiger stellt er Claire nach, lauert ihr auf und mischt sich in ihr Leben ein. Als Noah sogar anfängt, Kontakt zu Claires Sohn aufzubauen, scheint die Situation endgültig außer Kontrolle zu geraten. Weiter lesen »

Verstehen Sie die Béliers Kritik

Verstehen Sie die Beliers FilmkritikPaula Bélier (Louane Emera) ist ein normaler Teenager mit 16 Jahren, der mit seiner Familie auf einem Bauernhof lebt. Alles anderes als normal und gängig ist hingegen ihre Familie: Paulas übrige Familienmitglieder sind nämlich allesamt taub. Da kommen Paula im Alltag schon so manche organisatorischen Aufgaben zu, die ihre Eltern aufgrund der Behinderung nicht übernehmen können: vom Termin beim örtlichen Bankberater bis hin zum Verkauf der Kartoffeln und Rüben auf dem nahegelegenen Markt. Eines Tages beschließt Paula, ihrer großen Leidenschaft nachzugehen: dem Singen. Sie tritt dem Schulchor bei und bleibt aufgrund ihrer tollen Gesangsstimme nicht allzu lange unauffällig. Es ist vor allem der Musiklehrer, der der Ansicht ist, dass man Paulas seltenes Talent mehr fördern müsse. Er schlägt Paula vor, eine Musikschule in Paris zu besuchen. Das würde aber natürlich die Trennung von der geliebten Familie bedeuten, die ohne Paulas Hilfe nicht auskommt. Weiter lesen »

Märchen und die Bibel sind ja im Kino in der letzten Zeit sehr angesagt. Ich weiß gar nicht, wie viele unzählige Verfilmungen es in der letzten Zeit gab, aber es scheint wohl kein Ende zu nehmen. Mit Cinderella steht nun ein weiterer Märchenklassiker vor der Tür. Wie man der offiziellen Webseite des Films entnehmen kann, ist der Film „inspiriert von dem zeitlosen und weltberühmten Märchen“. Beim Wort inspiriert klingelt bei mir ehrlich gesagt die Alarmglocken. Wer Hänsel und Gretel: Hexenjäger gesehen hat, der weiß was ich meine. Nur weil Hänsel und Gretel drauf steht, muss nämlich nicht immer auch Hänsel und Gretel drin sein. Aber zurück zu Cinderella. Zumindestens der nachfolgende Trailer vermittelt, dass es sich bei Disneys Cinderella um eine deutlich engere Adaption des Märchens Aschenputtel handelt. Aber seht selbst:

Weiter lesen »

Als wir träumten Kritik

Als wir träumten filmkritikLeipzig, kurz nach der Wende: Eine wilde, freie Zeit, in der alles möglich zu sein scheint – vor allem für junge Menschen. Das erleben auch die Freunde Dani (Merlin Rose), Paul (Frederic Haselon), Mark (Joel Basman), Pitbull (Marcel Heuperman) und Rico (Julius Nitschkoff). Das System ist zerbröckelt und keiner weiß so genau, wie es weitergehen soll, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Nach der ersten Euphorie geraten die Jungs jedoch schnell auf die schiefe Bahn. Ihr Alltag wird bestimmt von Diebstählen, Schlägereien und Ärgernissen mit dem überzeugten Nazi „Schneeleopard“ (Thomas Brandt). Wenige Zeit später wollen die Freunde mit den kriminellen Machenschaften abschließen und einen eigenen Techno-Club gründen. Da tritt Schneeleopard auf den Plan, der seinen Anteil abhaben möchte. Weiter lesen »

Housebound Kritik

Housebound_kritikDie junge Kylie (Morgana O`Reilly) wurde wegen einer dummen Straftat zu neun Monaten Hausarrest verurteilt. Um sie zu überwachen, hat ihr die Polizei einen Peilsender am Fuß verpasst. Zudem soll sie ihre Strafe auch noch bei der ungeliebten, extrem religiösen Mutter (Rima Te Wiata) in ihrem Heimatdorf verbüßen. Zu dumm, dass ihre Mutter felsenfest davon überzeugt ist, dass in dem gemeinsamen Haus ein unheimliches Geisterwesen sein Unwesen treibt. Kylie schenk dem Gerede jedoch nur wenig glauben – zunächst. Als die merkwürdigen Geräusche, Vorkommnisse und Stimmen jedoch zunehmen und immer gefährlicher werden, kann auch Kylie kaum mehr glauben, dass hinter all dem nicht mehr steckt als harmlose Einbildung. Doch an Flucht aus dem Haus ist nicht zu denken, da die junge Frau sonst gegen ihre Auflagen verstoßen würde. Sie ist eine Gefangene im eigenen Haus. Weiter lesen »

Foxcatcher Kritik

Foxcatcher1986 befindet sich der Ringer Mark Schultz (Channing Tatum) in einer Sinnkrise. Zwei Jahre zuvor gewann er zwar die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in L.A., doch seitdem geht es in seinem Leben nicht vorwärts: sein Alltag besteht aus der immer gleichen Routine aus Training, das ihn zunehmend langweilt, und Vorträgen, die er an Sporthochschulen und Unis hält. Wie gerufen kommt da das Angebot des Multi-Millionärs und Sport-Fans John du Pont, der Mark anbietet, zu ihm auf die Farm zu ziehen um dort dem neuen Ringer-Trainingszentrum “Foxcatcher” beizutreten. Du Ponts Ziel ist es, Mark bei den nächsten Spielen 1988 in Seoul erneut zu Gold zu verhelfen. Kurz darauf gelingt es Mark, auch seinen Bruder Dave (Mark Ruffalo), ins Team zu holen. Als sich der erhoffte Erfolg in Seoul nicht einstellen will, wachsen die Spannungen der Männer untereinander und es kommt schließlich zur Tragödie: zum Mord an Dave durch du Pont. Weiter lesen »

Gone-GirlSchon im Oktober 2014 ist der Film „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ in den deutschen Kinos gestartet. Nicht nur wir waren vom Film begeistert, wie man auch in unserer Kritik dazu durchlesen kann: „Packender Suspense-Thriller und aufwühlendes Ehe-Drama – David Finchers neuestes Werk ist beides. Wieder einmal beweist der aus Denver stammende Filmemacher und Produzent sein Talent für wendungs- und windungsreiches Spannungskino, das einen bis zum Schluss gefangen nimmt und nicht mehr los lässt.“ Auf Film-Ratingplattformen wie IMDB (8,3/10) oder Rotten Tomatoes (88% von 100%) konnte der Film auch viele andere Zuschauer überzeugen. Nun erscheint „Gone Girl“ auf DVD und Bluray und wer den Film bisher noch nicht gesehen hat, der sollte sich diesen nicht entgehen lassen:

Weiter lesen »

Black Sea Kritik

Black Sea FilmkritikRobinson ist ein alter Seewolf, der 30 Jahre lang als U-Boot-Kapitän unter den Meeren der Welt aktiv war. Aufgrund seiner vielen Reisen und der langen Abwesenheit, ist das Verhältnis zu seiner Familie nicht gerade einfach. Er will seiner Frau und seinem kleinen Jungen ein besseres Leben ermöglichen, und die Chance dafür scheint zum Greifen nah: Er erfährt, dass sich auf dem Grund des Schwarzen Meeres nahe Georgien ein versunkenes Nazi-U-Boot befinden soll. Das Boot soll voll sein mit Unmengen an Gold. Robinson versucht nun, sich eine eigene, aus fähigen Männern bestehende Crew zusammenzusuchen und die Sache alleine anzugehen. Kurz darauf, nachdem sie von einem ominösen Geldgeber ein klappriges, abgenutztes russisches U-Boot erhalten haben, stechen die Männer – überwiegend Briten und Russen – in See. Doch meilenweit unter der Wasseroberfläche entstehen unter den Männer schon bald Neid, Missgunst und auch das Vertrauen untereinander schwindet. Weiter lesen »