Der verlorene Sohn Kritik

Der verlorene Sohn Kritik

Garrard Conley (Lucas Hedges) wächst in einem streng gläubigen Haushalt im Bible Belt Amerikas auf. Sein Vater ist der erzkonservative Baptistenprediger Marshall (Russell Crowe) und auch Mutter Nancy (Nicole Kidman) hat ihr Leben Gott gewidmet. Als die Eltern erfahren, dass sich Garrard zu Männern hingezogen fühlt, ist das ein Schock für seine Eltern – und die Homosexualität des Sohnes absolut nicht hinnehmbar. Deshalb zwingen sie Garrard zu einer Konversionstherapie. Im Camp der Organisation „Love in Action“, die vom resoluten und herrischen Victor Skyes (Joel Edgerton) geleitet wird, soll Garrard von seiner „Krankheit“ geheilt werden. Im Laufe der Zeit erkennt Garrard, dass er seine Neigungen nicht unterdrücken kann und sie außerdem nicht unnormal ist. Er muss sich entscheiden: Lebt er seine Sexualität, ist das Verhältnis zum Vater zerstört. Weiter lesen »

Creed II: Rocky’s Legacy Kritik

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Adonis Creed (Michael B. Jordan) ist am Ziel seiner Träume angelangt: der aus einfachsten Verhältnissen stammende Mann hat sich mit Ausdauer und Willenskraft bis ganz nach oben gekämpft. Als Weltmeister ist der damit auch endlich in die Fußstapfen seines Vaters Apollo Creed getreten. Die Tatsache, dass Creed den Weltmeistertitel gegen einen schwachen, in die Jahre gekommenen Gegner gewonnen hat, ruft jedoch einen alten Widersacher von Rocky (Sylvester Stallone) auf den Plan. Kein Geringer als der ehemalige Sowjet-Boxer Ivan Drago (Dolph Lundgren) fordert Creed heraus, gegen seinen Sohn Viktor Drago (Florian Munteanu) zu kämpfen. Creed nimmt die Herausforderung an, worüber Rocky allerdings alles andere als glücklich ist. Er weigert sich zunächst sogar, seinen Schützling weiter zu trainieren. Der Grund liegt in der Vergangenheit: Rocky weiß um die Gefahr, die von den Dragos ausgeht. Schließlich wurde Apollo Creed vor 34 Jahren im Ring von Ivan Drago getötet. Hinzu kommen für den Champion private Sorgen. Creeds gehörlose Freundin ist schwanger und das Baby könnte ebenfalls taub sein. Weiter lesen »

Club der roten Bänder - Wie alles begann Kritik

Das Leben von Leo (Tim Oliver Schultz), Jonas (Damian Hardung), Emma (Luise Befort), (Timur Bartels), Toni (Ivo Kortlang), Alex (Timur Bartels) und Hugo (Nick Julius Schuck) wirkt auf den ersten Blick wie das von ganz normalen Teenagern. Emma will es immer ihren Eltern Recht machen und Alex hat Stress mit seiner Mathelehrerin. Der emotionale Toni sagt stets was er denkt und Leo spielt am liebsten Fußball, während sich Jonas andauernd mit seinem Bruder streitet. Hugo hingegen ist etwas ängstlich und muss sich zu vielem erst überwinden, zum Beispiel zum Sprung vom Zehnmeterturm. Sie alle müssen schmerzhaft lernen, dass das Schicksal jeden treffen kann und unerwartete Diagnosen sowie Krankheiten das Leben von heute auf morgen schlagartig ändern. Sie treffen im Albertus-Klinikum aufeinander, in das Hugo wegen seiner Krebsdiagnose als erstes eingewiesen wird. Dort sieht er Emma und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Es dauert nicht mehr lange und Leo, Jonas, Alex, Emma, Toni und Hugo gründen bald den „Club der roten Bänder“. Weiter lesen »

Mary Shelley Kritik

Mary Shelley Kritik

London, 1814: Mary Godwin (Ella Fanning) ist 16 Jahre jung, als sie mit dem Dichter Percy Bysshe Shelley (Douglas Booth) eine Beziehung eingeht. Im Frühjahr 1816 bekommt die literarisch seit jeher interessierte Mary die Möglichkeit, ihre Idee von einem Buch über Frankensteins Monster im Haus des Skandalautors Lord Byron (Tom Sturridge) vorzustellen. Zuvor hatte Byron eine illustre Gesellschaft zu sich an den Genfer See geladen und zu einem Wettbewerb aufgefordert. Zu den Gästen zählen neben Mary auch noch Percy sowie Marys Stiefschwester Claire (Bel Powley). Mary stößt jedoch weitgehend auf taube Ohren, denn: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hat die Gesellschaft nur wenig übrig für Frauen, die sich als Autorinnen versuchen. Erst später erkennen die Menschen die wahre Kunst, die sich hinter dem literarischen Meilenstein „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ verbirgt. Weiter lesen »

Mary Poppins Rückkehr Kritik

Mary Poppins Rückkehr Kritik

London in den 30er-Jahren: Seitdem das Kindermädchen Mary Poppins die Cherry Tree Lane verließ, hat sich vieles geändert. Michael (Ben Whishaw) und Jane Banks (Emily Mortimer) sind längst erwachsen und leben ihre eigenen Leben. Michael wohnt mit seinen Kindern John (Nathanael Saleh), George (Joel Dawson) und Annabel (Pixie Davies) sowie der Haushälterin Ellen (Julie Walters) zusammen, während Jane als Frauenrechtlerin aktiv ist. Für Michael ist das Leben als alleinerziehender Vater nicht immer leicht und es erfordert viel Anstrengung, seine Kinder bei Laune zu halten. Eines Tages passiert beim Drachenfliegen etwas Unglaubliches: Keine geringere als Mary Poppins schwebt mit ihrem fliegenden Regenschirm vom Himmel herab. Mary Poppins ist zurück, da Michael und seine Familie einen schmerzlichen Verlust überwinden müssen. Das geheimnisvolle Kindermädchen krempelt das Leben der Banks mit ihren zauberhaften Tricks, viel Poesie und reichlich Musik gehörig um. Weiter lesen »

Plötzlich Familie Kritik

Plötzlich Familie Kritik

Die Eheleute Pete (Mark Wahlberg) und Ellie (Rose Byrne) entscheiden sich, eine Familie zu gründen: Sie nehmen drei Pflegekinder von einer Adoptionsagentur bei sich auf. Ursprünglich wollten sie eigentlich nur die rebellische 15-jährige Lizzy (Isabela Moner) adoptieren, doch als Pete und Ellie von Lizzys zwei Geschwistern erfahren, werden aus einem plötzlich drei Adoptivkinder. Und die haben es in sich, denn der tollpatschige Juan (Gustavo Quiroz) und die freche Lita (Julianna Gamiz) stellen den geregelten Alltag des Ehepaares ganz schön auf den Kopf. Außerdem macht Lizzy gerade alle Phasen der Pubertät durch: Sie ist trotzig, hat ihren eigenen Kopf und lässt sich nichts mehr sagen. Dennoch bleibt Pete und Ellie nichts anderes übrig als sich ganz auf die neue Situation einzustellen und sich allen Herausforderungen zu stellen, wollen sie die Liebe und Zuneigung ihrer Adoptivkinder für sich gewinnen. Weiter lesen »

Charles Dickens – Der Mann, der Weihnachten erfand Kritik

London 1843: Sein Buch „Oliver Twist“ brachte dem Schriftsteller Charles Dickens (Dan Stevens) einst Anerkennung und Reichtum. Doch der Erfolg liegt bereits fünf Jahre zurück und Dickens letzte Romane erwiesen sich allesamt als Flops. Hinzu kommen Geldsorgen: Dickens pflegt einen kostspieligen Lebensstil und auch sein Vater (Jonathan Pryce) ist immer wieder auf die finanzielle Unterstützung des (einst) wohlhabenden Sohnemanns angewiesen. Hinzu kommt, dass Dickens Verlag nach den Misserfolgen nicht mehr länger bereit ist, große Summen vorzustrecken. Der Autor steht unter großem Druck, das nächte Buch muss ein Erfolg werden. Als Dickens seinem Verleger von seiner jüngsten Idee berichtet, einer Weihnachtsgeschichte über einen geizigen alten Mann, zeigt sich dieser alles andere als begeistert. Dennoch hält Dickens an seiner Idee fest. Kurz darauf entwickelt die Hauptfigur seiner Geschichte, Ebenezer Scrooge (Christopher Plummer), ein bizarres Eigenleben. Weiter lesen »

Skin Creepers Kritik

Skin Creepers Kritik

Wenn Micaelas Schhäfers Brüste in einem Horrofilm nicht nur einen Auftritt, sondern gleich zwei bekommen, dann sagt das eigentlich schon viel über den Film aus, oder? Da sich die Kurzbeschreibung von „Skin Creepers“ mit „Horror trifft Porno trifft Komödie“ aber schon so skurril anhört, haben wir den Low-Budget Film dennoch eine Chance gegeben. Ob Skin Creepers mehr als Micaelas Schhäfers Brüste zu bieten hat oder auch nicht, erfährt man in der nachfolgenden Kritik. Weiter lesen »

The house that Jack built Kritik

The house that Jack built Kritik

Im Zentrum von „The house that Jack built“ steht der überdurchschnittlich intelligente Jack (Matt Dillon), ein gemeingefährlicher Psychopath. In den letzten zwölf Jahren hat er mehr als 60 Morde begangen. Dabei begann Jacks beispiellose Tötungsserie einst eher unfreiwillig, als er nämlich eine Mitfahrerin (Uma Thurman) nur durch Zufall ins Jenseits beförderte. Doch Jack fand Gefallen am Töten und begann, seine Morde mehr und mehr als Kunstwerke zu inszenieren. Über seine Taten und philosophische Themen tauscht er sich in seinen Gedanken mit einem geheimnisvollen Mann namens Verge (Bruno Ganz) aus. Doch Jack ist mit seinem „Werk“ noch nicht zufrieden, ihm steht seine absolute Meisterleistung erst noch bevor: Ein Haus, das er – ein studierter Ingenieur der zeitlebens lieber Architekt geworden wäre – selbst erschaffen hat. Und während Jack auf sein Opus Magnum zusteuert, hat die Polizei die Spur des brutalen Killers aufgenommen. Weiter lesen »

Halloween (2018) Kritik

Halloween (2018) Kritik

40 Jahre ist es her, dass Michael Myers Mordserie den beschaulichen Ort Haddonfield erschütterte. Myers (Nick Castle) sitzt seit dieser Zeit in der Psychiatrie und hat bisher kein einziges Wort gesprochen. Für Laurie Strode (Jamie Lee Curtis), die dem Psychopathen einst entwischen konnte, ist der Horror seit vier Jahrzehnten präsent. Denn vor langer Zeit schon hat sie sich mit einer Vielzahl an Waffen in ihrem Haus verbarrikadiert und lebt zurückgezogen in der Einöde – immer in der Angst, Myers könnte eines Tages zurückkommen. Dies führte zum Bruch mit Tochter Karen (Judy Greer) und ebenso Lauries Enkelin Allyson (Andi Matichak) zweifelt immer wieder am Verstand der Oma. Eines Tages jedoch wird Lauries Alptraum Wirklichkeit und alle Zweifler erkennen, dass sie recht hatte. Bei einem Transport in ein Hochsicherheitsgefängnis, gelingt dem kaltblütigen Mörder, der einst sogar seine eigene Schwester tötete, die Flucht. In Haddonfield kommt es kurz darauf zum Kampf zwischen ihm und Laurie – wie damals, an Halloween 1978. Weiter lesen »