Mary Shelley Kritik

Mary Shelley Kritik

London, 1814: Mary Godwin (Ella Fanning) ist 16 Jahre jung, als sie mit dem Dichter Percy Bysshe Shelley (Douglas Booth) eine Beziehung eingeht. Im Frühjahr 1816 bekommt die literarisch seit jeher interessierte Mary die Möglichkeit, ihre Idee von einem Buch über Frankensteins Monster im Haus des Skandalautors Lord Byron (Tom Sturridge) vorzustellen. Zuvor hatte Byron eine illustre Gesellschaft zu sich an den Genfer See geladen und zu einem Wettbewerb aufgefordert. Zu den Gästen zählen neben Mary auch noch Percy sowie Marys Stiefschwester Claire (Bel Powley). Mary stößt jedoch weitgehend auf taube Ohren, denn: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hat die Gesellschaft nur wenig übrig für Frauen, die sich als Autorinnen versuchen. Erst später erkennen die Menschen die wahre Kunst, die sich hinter dem literarischen Meilenstein „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ verbirgt. Weiter lesen »

Mary Poppins Rückkehr Kritik

Mary Poppins Rückkehr Kritik

London in den 30er-Jahren: Seitdem das Kindermädchen Mary Poppins die Cherry Tree Lane verließ, hat sich vieles geändert. Michael (Ben Whishaw) und Jane Banks (Emily Mortimer) sind längst erwachsen und leben ihre eigenen Leben. Michael wohnt mit seinen Kindern John (Nathanael Saleh), George (Joel Dawson) und Annabel (Pixie Davies) sowie der Haushälterin Ellen (Julie Walters) zusammen, während Jane als Frauenrechtlerin aktiv ist. Für Michael ist das Leben als alleinerziehender Vater nicht immer leicht und es erfordert viel Anstrengung, seine Kinder bei Laune zu halten. Eines Tages passiert beim Drachenfliegen etwas Unglaubliches: Keine geringere als Mary Poppins schwebt mit ihrem fliegenden Regenschirm vom Himmel herab. Mary Poppins ist zurück, da Michael und seine Familie einen schmerzlichen Verlust überwinden müssen. Das geheimnisvolle Kindermädchen krempelt das Leben der Banks mit ihren zauberhaften Tricks, viel Poesie und reichlich Musik gehörig um. Weiter lesen »

Plötzlich Familie Kritik

Plötzlich Familie Kritik

Die Eheleute Pete (Mark Wahlberg) und Ellie (Rose Byrne) entscheiden sich, eine Familie zu gründen: Sie nehmen drei Pflegekinder von einer Adoptionsagentur bei sich auf. Ursprünglich wollten sie eigentlich nur die rebellische 15-jährige Lizzy (Isabela Moner) adoptieren, doch als Pete und Ellie von Lizzys zwei Geschwistern erfahren, werden aus einem plötzlich drei Adoptivkinder. Und die haben es in sich, denn der tollpatschige Juan (Gustavo Quiroz) und die freche Lita (Julianna Gamiz) stellen den geregelten Alltag des Ehepaares ganz schön auf den Kopf. Außerdem macht Lizzy gerade alle Phasen der Pubertät durch: Sie ist trotzig, hat ihren eigenen Kopf und lässt sich nichts mehr sagen. Dennoch bleibt Pete und Ellie nichts anderes übrig als sich ganz auf die neue Situation einzustellen und sich allen Herausforderungen zu stellen, wollen sie die Liebe und Zuneigung ihrer Adoptivkinder für sich gewinnen. Weiter lesen »

Charles Dickens – Der Mann, der Weihnachten erfand Kritik

London 1843: Sein Buch „Oliver Twist“ brachte dem Schriftsteller Charles Dickens (Dan Stevens) einst Anerkennung und Reichtum. Doch der Erfolg liegt bereits fünf Jahre zurück und Dickens letzte Romane erwiesen sich allesamt als Flops. Hinzu kommen Geldsorgen: Dickens pflegt einen kostspieligen Lebensstil und auch sein Vater (Jonathan Pryce) ist immer wieder auf die finanzielle Unterstützung des (einst) wohlhabenden Sohnemanns angewiesen. Hinzu kommt, dass Dickens Verlag nach den Misserfolgen nicht mehr länger bereit ist, große Summen vorzustrecken. Der Autor steht unter großem Druck, das nächte Buch muss ein Erfolg werden. Als Dickens seinem Verleger von seiner jüngsten Idee berichtet, einer Weihnachtsgeschichte über einen geizigen alten Mann, zeigt sich dieser alles andere als begeistert. Dennoch hält Dickens an seiner Idee fest. Kurz darauf entwickelt die Hauptfigur seiner Geschichte, Ebenezer Scrooge (Christopher Plummer), ein bizarres Eigenleben. Weiter lesen »

Skin Creepers Kritik

Skin Creepers Kritik

Wenn Micaelas Schhäfers Brüste in einem Horrofilm nicht nur einen Auftritt, sondern gleich zwei bekommen, dann sagt das eigentlich schon viel über den Film aus, oder? Da sich die Kurzbeschreibung von „Skin Creepers“ mit „Horror trifft Porno trifft Komödie“ aber schon so skurril anhört, haben wir den Low-Budget Film dennoch eine Chance gegeben. Ob Skin Creepers mehr als Micaelas Schhäfers Brüste zu bieten hat oder auch nicht, erfährt man in der nachfolgenden Kritik. Weiter lesen »

The house that Jack built Kritik

The house that Jack built Kritik

Im Zentrum von „The house that Jack built“ steht der überdurchschnittlich intelligente Jack (Matt Dillon), ein gemeingefährlicher Psychopath. In den letzten zwölf Jahren hat er mehr als 60 Morde begangen. Dabei begann Jacks beispiellose Tötungsserie einst eher unfreiwillig, als er nämlich eine Mitfahrerin (Uma Thurman) nur durch Zufall ins Jenseits beförderte. Doch Jack fand Gefallen am Töten und begann, seine Morde mehr und mehr als Kunstwerke zu inszenieren. Über seine Taten und philosophische Themen tauscht er sich in seinen Gedanken mit einem geheimnisvollen Mann namens Verge (Bruno Ganz) aus. Doch Jack ist mit seinem „Werk“ noch nicht zufrieden, ihm steht seine absolute Meisterleistung erst noch bevor: Ein Haus, das er – ein studierter Ingenieur der zeitlebens lieber Architekt geworden wäre – selbst erschaffen hat. Und während Jack auf sein Opus Magnum zusteuert, hat die Polizei die Spur des brutalen Killers aufgenommen. Weiter lesen »

Halloween (2018) Kritik

Halloween (2018) Kritik

40 Jahre ist es her, dass Michael Myers Mordserie den beschaulichen Ort Haddonfield erschütterte. Myers (Nick Castle) sitzt seit dieser Zeit in der Psychiatrie und hat bisher kein einziges Wort gesprochen. Für Laurie Strode (Jamie Lee Curtis), die dem Psychopathen einst entwischen konnte, ist der Horror seit vier Jahrzehnten präsent. Denn vor langer Zeit schon hat sie sich mit einer Vielzahl an Waffen in ihrem Haus verbarrikadiert und lebt zurückgezogen in der Einöde – immer in der Angst, Myers könnte eines Tages zurückkommen. Dies führte zum Bruch mit Tochter Karen (Judy Greer) und ebenso Lauries Enkelin Allyson (Andi Matichak) zweifelt immer wieder am Verstand der Oma. Eines Tages jedoch wird Lauries Alptraum Wirklichkeit und alle Zweifler erkennen, dass sie recht hatte. Bei einem Transport in ein Hochsicherheitsgefängnis, gelingt dem kaltblütigen Mörder, der einst sogar seine eigene Schwester tötete, die Flucht. In Haddonfield kommt es kurz darauf zum Kampf zwischen ihm und Laurie – wie damals, an Halloween 1978. Weiter lesen »

finanzfilme: Übersicht über die besten Börsefilme und FinanzfilmeFinanzfilme sind gerade ja richtig angesagt und daran ist sicherlich nicht nur Leonardo Dicaprios grandiose Vorstellung in Wolf of Wallstreet schuld. Nach der großen Finanzkrise ab dem Jahr 2007, die als US-Immobilienkrise (auch Subprimekrise) begann, ist das Interesse in der allgemeinen Bevölkerung auch an der eigentlich trockenen Thematik der Finanzen erwacht. Und eins muss man Hollywood wirklich lassen, sie haben es in einigen Filmen wirklich geschafft, die doch häufig komplexe Materie in spannende und unterhaltsame Filme zu gießen. So braucht man zwar keine spezielles Vorwissen, wenn man einen der nachfolgenden Finanzfilme schaut, wer aber genauer verstehen möchte, was sich hinter den Begriffen Penny Stocks, Subprime Kredite, Mortgage Backed Securities oder Collateralized Mortgage Obligations steckt, den kann ich nur empfehlen, sich im Internet, in Finanzblogs, wie beispielsweise finanzeinstieg.de oder finanzwesir.com, schlau zu machen. Aber wie gesagt, kann man auch ohne dieses Wissen die nachfolgenden Finanzfilme genießen, teilweise werden einige Begriffe und die Theorie dahinter auch sehr anschaulich direkt in den Filmen vorgestellt und erklärt. Wer also mal etwas Anderes als stumpfe Action sucht, der ist mit den nachfolgenden Filmen bestens beraten. Weiter lesen »

Nanouk Kritik

Nanouk Kritik

In der kargen Eiswüste von Jakutien lebt der Rentierhirte Nanouk (Mikhail Aprosimov) mit seiner Frau Sedna (Feodosia Ivanova) ein bescheidenes, aber zufriedenes Leben. Sie leben ganz traditionell und ernähren sich von dem, was die Natur hergibt. Darunter vor allem Wildtiere und Fische. Zwei Dinge jedoch bereiten Nanouk Kopfzerbrechen: Das durch den Klimawandel bedingte Schmelzen der Polkappen bedroht den Lebensraum der Ureinwohner. Hinzu kommt eine mysteriöse Krankheit, die sich unter den Wildtieren der Gegend ausbreitet. Eines Tages erhalten Nanouk und Sedna Besuch von einem jungen Mann (Sergei Egorov), ein früherer Freund ihrer Tochter Aga. Über ihn erhalten sie Informationen über ihre Tochter (Galina Tikhonova), die sich vor einiger Zeit gegen ein Leben in der Einöde der Natur entschieden hat und die Familie verließ. Nanouk entschließt sich dazu, in eine für ihn völlig fremde Welt aufzubrechen. Er und seine Frau wollen die Tochter nochmals sehen, denn Sedna ist schwer krank. Weiter lesen »

Aufbruch zum Mond Kritik

Aufbruch zum Mond Kritik

Der 20. Juli 1969 ging in die Geschichte ein als jener Tag, an dem mit Neil Armstrong (Ryan Gosling) erstmals ein Mensch den Mond betrat. „Aufbruch zum Mond“ schildert den harten, steinigen Weg bis zur erfolgreichen Mission der Apollo 11 und wagt einen Blick ins Privatleben des berühmten Astronauten. Seit dem Tod der 2-jährigen Tochter einige Jahre zuvor, wünscht sich dessen Frau Janet (Claire Foy) nichts sehnlicher als ein normales Leben an der Seite ihres Mannes. Dieser ist aber bereits in seiner Zeit als Testpilot für die NASA-Vorläuferbehörde NACA enormen Strapazen und Gefahren ausgesetzt. Durch Zufall wird er im November 1967 als Ersatzkommandant des dritten bemannten Apollo-Flugs nominiert. In den folgenden knapp zwei Jahren steht das Mondlandetraining im Mittelpunkt, bei dem die Astronauten und alle Beteiligten gehörig unter Druck stehen: Denn mitten im Kalten Krieg entbrennt ein Wettlauf mit der Sowjetunion. Welcher Nation glückt als erster die Mondlandung? Die Erwartungen eines ganzen Landes lasten auf den Schultern der Crew… Weiter lesen »