Heute wurde ich auf ein neuen, meiner Meinung nach vom Thema her, sehr interessanten Film hingewiesen. The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben handelt um das Leben und die Leistung des Mathematikers Alan Turing und ist nach den drei britischen Produktionen “Breaking the Code” (1996), “Enigma” (2001) und “Codebreaker” (2011) nun schon der vierte Versuch Alan Turin ein filmisches Vermächtnis zu hinterlassen. Der Kinostart ist für den 22. Januar 2015 im Verleih von SquareOne Entertainment geplant und heute habe ich einen Mail von der verantwortlichen PR-Agentur erhalten, die dem Phänomen Alan Turing etwas näher beleuchtet: Weiter lesen »

Serena Kritik

Serena FilmkritikDer mittlere Westen der USA, 1929: Es ist die Zeit der großen Wirtschaftskrise. In diesen Wirren zieht das Ehepaar Serena (Jennifer Lanwrence) und George Pemberton (Bradley Cooper) von der Metropole Boston in die beschaulichen Berge der Appalachen nach North Carolina. Die Beiden planen, dort in das Holzgeschäft einzusteigen. Dabei muss sich Serena schon von Beginn an gegen Vorurteile der Einheimischen zur Wehr setzen, die der feinen Dame das Leben und Überleben in der rauen Natur nicht zutrauen. Doch zur Überraschung aller schlägt sich Serena sehr gut und schon bald packt sie mit an bei der Arbeit im Wald, kommandiert die Arbeiter und rettet ihrem Mann sogar das Leben. Die euphorische Stimmung schlägt jedoch um, als Serena erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann. Die Verbitterung und der Hass darüber richten sich vor allem gegen Georges unehelichen Sohn und die Mutter. Weiter lesen »

The Zero Theorem Kritik

Zero Theorem FilmkritikDer Computerhacker Qohen Leth (Christoph Waltz) ist ein ebenso gerissener wie neurotischer und verschrobener Zeitgenosse. Den ganzen Tag sitzt er in seiner Wohnung in Erwartung eines – seiner nach Meinung nach – lebensnotwendigen Telefonanrufs. Selbst sein Vorarbeiter Joby (David Thewlis) und der geheimnisvolle Firmen-Chef (Matt Damon) können ihn nicht davon überzeugen, dass dieser Anruf niemals kommen wird und sich nur in Qohens Phantasie abspielt. Dann gibt es da noch das exaltiert auftretende und einem ausschweifenden Lebensstil fröhnende Party-Girl Bainsley (Mélanie Thierry) und die merkwürdige Psychotherapeutin „Dr. Shrink-Rom“ (Tilda Swinton), die auf Qohen Einfluss nehmen wollen. Denn sie haben alle etwas mit dem Nerd vor: er soll nämlich das mysteriöse Zero-Theorem-Rätsel lösen, das Aufschluss über den Sinn des Lebens geben könnte. Weiter lesen »

Ähnliche Filme wie Into the WIldMit Into the Wild aus dem Jahr 2007 von Sean Penn, wurde die Lebensgeschichte des jungen Christopher McCandless verfilmt, wobei der Film auf die gleichnamige Reportage von Jon Krakauer basiert. Darin geht es um einen 22-jährigen Studenten aus einer wohlhabenden Familie, der in der Wildnis von Alaska ganz weit ab der Gesellschaft und des Konsums zu sich selbst finden möchte.

Trotz des dramatischen Ende, fasziniert der Film, gerade wegen der kompromisslosen Entscheidung des jungen Mannes, sein altes, gesichertes Leben gegen ein neues Leben in der Wildnis, mit all seinen Gefahren und Herausforderungen, einzutauschen. Wer von Into the Wild begeistert war und nun nach weitere ähnliche Filme sucht, der ist hier richtig. Nachfolgend findet man eine Liste von ähnlichen Filmen wie Into the Wild, sowie jeweils einer kurzen Beschreibung und den Trailer dazu. Weiter lesen »

Ich.darf.nicht.schlafen Kritik

Ich.darf.nicht.schlafenMorgen für Morgen wacht Christine (Nicole Kidman) auf, ohne jegliche Erinnerung an sich oder ihr früheres Leben zu haben. Sie weiß nicht wer sie ist, was sie beruflich macht oder wer der Mann ist, der sich als ihr Ehemann Ben (Colin Firth) ausgibt. Dieser erklärt ihr jeden Tag aufs Neue, dass sie seit einem Unfall vor etlichen Jahren an Amnesie leide und sich daher keinerlei Informationen merken könne. Sie kann neue Infos lediglich wenige Minuten behalten, bevor sie wieder aus dem Gedächtnis verschwinden. Die Theorie von Ben hält Dr. Nash (Mark Strong), ihr behandelten Psychiater, jedoch für nicht wirklich glaubwürdig und er empfiehlt ihr, ihrem Mann erst einmal nichts von der Behandlung zu erzählen. Gemeinsam wollen sie an die Wahrheit gelangen und herausfinden, wer Christine wirklich ist. Doch kann sie Dr. Nash, der sich immer mehr für seine Patientin auch auf privater Ebene interessiert, überhaupt vertrauen? Weiter lesen »

Zwei Tage, eine Nacht Kritik

Zwei Tage eine NachtGerade einmal 48 Stunden bleiben der labilen Sandra (Marion Cotillard) Zeit, um ihre Arbeitsstelle nicht zu verlieren. Sie ist nach langer, schwerer Depression vor kurzem erst wieder einigermaßen gesund geworden, nun droht ihr und ihrem Mann der soziale Abstieg. Es sind jedoch nicht ihre Chefs, die darüber entscheiden, ob Sandra ihren Job behalten kann, sondern ihre Arbeitskollegen. Nur wenn Sandra es schafft, die Kollegen davon zu überzeugen, auf ihre jährliche 1000-Euro-Bonuszahlung zu verzichten, bleibt ihr die Kündigung erspart. Nachdem sie zu Beginn Zweifel hatte, überzeugt sie ihr Mann schließlich, es zu versuchen und alle Arbeitskollegen zu Hause aufzusuchen – in der Hoffnung, sie überzeugen zu können. Es beginnen zwei Tage voller Hoffen und Bangen, an deren Ende sich die Frage stellt: siegen Mitmenschlichkeit und Zusammenhalt über Egoismus und Eigennutz? Weiter lesen »

Im Labyrinth des Schweigens Kritik

Im Labyrinth des Schweigens kritikDie Bundesrepublik Deutschland, 1958: Johann Radmann (Alexander Fehling) ist ein junger, ehrgeiziger Staatsanwalt, der sich hauptsächlich um Verkehrsdelikte kümmert. Das ändert sich, als ein Journalist ihn auf einen ehemaligen Soldaten der Waffen-SS aufmerksam macht, der in Auschwitz als Wärter tätig war. Dieser Mann lebt seit Ende des Kriegs unbehelligt ein Leben als Lehrer im Nachkriegsdeutschland. Radmann steigt immer tiefer in den Fall ein und stößt bald auf ein dichtes Netz aus Vertuschung, Verdrängung und Verleumdung. Schnell merkt er, dass viele Deutsche die Schandtaten der Nazis und die verübten Gräuel in Konzentrationslagern wie Auschwitz am liebsten verdrängen würden. Doch je weiter er mit seinen Recherchen vorrückt, desto mehr kommt die grausame Wahrheit über Auschwitz ans Licht. Und so dauert es nicht lange, bis Radmann trotz vehementer Gegenwehr der Bevölkerung und der Verdächtigen, den ersten Auschwitz-Prozess in Gang bringt. Weiter lesen »

Hide and Seek – Kein Entkommen Kritik

Hide and Seek Filmkritik„Es geht ein seltsames Gerücht um. In der ganzen Nachbarschaft. Man sagt es gebe Eindringlinge. Die sich heimlich in die Wohnung fremder Leute schleichen und sich dort verstecken. Dort leben sie unbemerkt und nehmen irgendwann den Platz der anderen ein. So ähnlich wie – so wie Kuckuckskinder.“ Doch wer sind diese Eindringlinge? Die Bilderbuchfamilie des erfolgreichen Geschäftsmann Sung-soo ist es sicherlich nicht. Diese wohnt nämlich in einem exklusiven Wohnblock und führt auf den ersten Blick ein perfektes Leben. Dieses perfekte Leben bekommt aber einen ersten deutlichen Riss, als Sung-soo einen Anruf eines Hausverwalters bekommt, der den Familienvater darüber informiert, dass dessen Bruder vermisst wird. Sung-soo macht sich samt Familie, die bis zu diesem Zeitpunkt nichts von diesem Bruder wusste, auf, um nach dem Vermissten zu suchen. Von dem vornehmen Wohnblock geht es dabei in ein deutlich heruntergekommenes Viertel. Überall Schmutz und Dreck, kein Nachbar kennt den anderen, obwohl man Tür an Tür wohnt.

Die Suche nach seinem Bruder ist auch eine Konfrontation mit der Vergangenheit für Sung-soo. Im Streit trennten sich die beiden Brüder, schon seit Ewigkeiten hatte sie keinen Kontakt mehr. Nach und nach dringt Sung-soo in das Leben seines Bruders ein, um herauszufinden, was mit ihm passiert sein könnte. Nachbarn reagieren komisch wenn er seinen Namen erwähnt, eine junge Frau betitelt ihn gar als Perversen und in einen seiner Aufzeichnungen erkennt er einen hasserfüllten Mann, der sich von seiner Familie im Stich gelassen fühlt. Doch der Bruder ist unauffindbar. Stattdessen, fühlt sich die Familie immer unsicherer. Ein schwarz gekleideter Mann mit einem schwarzen Motorradhelm scheint sie zu beobachten und zu belauern. Als dieser plötzlich vor ihrer Wohnungstür steht und die Kinder entführen will, ist sich Sung-soo fast schon sicher, das kann nur sein Bruder sein … Weiter lesen »

 Jubiläums-Truhe Aachener-StadtbildJa ist denn schon Weihnachten? Das dachte ich mir, als vor ein paar Tagen ein großes Paket vor mir stand und ich mit viel Spannung die schön gestaltete Box öffnete, die mich ein bisschen an eine Schatztruhe erinnerte. Und tatsächlich offenbarte sich mir ein Schatz, ein sehr süßer Schatz. Das Spezialitäten-Haus feiert sein dreißigjähriges Jubiläum und da ich hier ab und zu mal einen gesponserten Post veröffentliche, um die Seite finanziell über Wasser zu halten, wurde ich so über dieses Programm einer von 210 exklusiven Testern der leckeren Köstlichkeiten.

So habe ich nun eine ganze Truhe voller Schweinsohren, Aachener Honigprinten, Dominosteinen, Spitzkuchen, Lebkuchen, Mandelprinten und noch einiges mehr. Alles Weihnachtsleckereien, die aber doch etwas zu früh kommen, insbesondere weil sich der Herbst noch von seiner goldenen Seite zeigt. Doch wie es bei Geburtstagen so ist, kann man diese sich eben nicht aussuchen und das Spezialitäten-Haus wurde eben am 5. Oktober 1984 von Konditormeister Günter Schulteis gegründet. Seit dem sind einige Jahre vergangen und man kann sich inzwischen die Leckereien auch direkt über das Internet nach Hause bestellen. Die Auswahl ist dabei recht groß und wer möchte, der kann sich gleich eine ganze Truhe, wie ich sie auch erhalten habe, erwerben. Einen schönen Einblick über das Sortiment erhält man unter anderem über die offizielle Facebook-Seite.

Nun sind Lebkuchen und Co. ja eher nicht der typische Snack, den man so beim Filme Schauen zu sich nimmt. Dennoch dachte ich mir, dass man das leckere Allerlei und meine Filmleidenschaft doch irgendwie verbinden lassen können muss. Und wann schmecken die Schoko-Spezialitäten am besten? Natürlich wenn man sich dazu die entsprechenden „süßen Filme“ anschaut. Nachfolgend deshalb eine kleine Auflistung der schokoladigsten Filme der Welt: Weiter lesen »

Die Boxtrolls Kritik

BoxtrollsDie Boxtrolls sind kleine, wichtelähnliche Wesen, die in Boxen und Pappkartons wohnen und in einer riesigen Welt unter der Stadt Cheesebridge hausen. Die Menschen fürchten die harmlosen, dreckigen Wesen, über die an der Oberfläche allerlei Gerüchte verbreitet werden. Des Nachts verlassen die Boxtrolls kurz ihre Welt um in den Abfällen der Menschen nach Essen und sonstigen Dingen zu suchen. Einer von Ihnen, Archibald Snatcher, hegt jedoch dunkle Pläne aus: er möchte Seinesgleichen ausrotten und sich dafür dann von der Menschen als Retter feiern lassen. Diese wissen hingegen nicht, dass die Boxtrolls liebenswerte Wesen sind, die vor einigen Jahren sogar einen hilflosen Waisenjungen bei sich aufnahmen und ihn großzogen. Gemeinsam mit der Tochter des Bürgermeisters, Winnifred, stellen sie sich Archibald und versuchen, nicht nur ihre eigene Rasse sondern ganz Cheesebridge zu retten. Weiter lesen »