Barry Seal – Only in America Kritik

Barry Seal Filmkritik

Am Ende der 70er-Jahre ist das Leben des einst jüngsten Piloten der Fluggesellschaft TWA, Barry Seal (Tom Cruise), alles andere als spannend. Die alltägliche Routine in der Flugkabine langweilt ihn. Sein Leben nimmt jedoch einen rasanten Verlauf mit Anbruch des neuen Jahrzehnts: denn zu Beginn der 80er-Jahre entwickelt sich Seal zu einem schwerreichen Drogenschmuggler, der für süd- und mittelamerikanische Drogenhändler Kokain in die USA fliegt. 1984 wird er geschnappt. Doch dadurch ergeben sich für den Draufgänger ganz neue Chancen. Denn die CIA heuert ihn für eine Südamerika-Mission an, in deren Verlauf er amerikanische Waffen an Rebellen in Nicaragua liefern soll. Ganz nebenbei unterwandert er – um einer Gefängnisstrafe zu entgehen – auch noch als Informant das berüchtigte Medellín-Kartell. Bald steht er zwischen Schmugglern, Kartellen, der CIA, dem FBI sowie der Drogenbekämpfungsbehörde und Seal weiß nicht, ob er da heil herauskommt. Weiter lesen »

The Circle Kritik

The Circle Filmkritik

Die totale Transparenz durch den gläsernen Bürger: das ist die Zukunftsvision des Firmen-Moguls Eamon Bailey (Tom Hanks). Er ist Gründer des Internet-Konzerns „Circle“, der alle Menschen auf der Welt miteinander verbinden und ihre Aktivitäten in der realen Welt, digital verknüpfen will. So sollen neue Web-Identitäten von jedem Menschen entstehen, wobei Kameras jede Sekunde im Leben aufzeichnen. Als die idealistische Mae (Emma Watson) einen Job bei dem weltweit führenden Internet-Unternehmen ergattert, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sie ist begeistert von Baileys Vision und angetan von den modernen Arbeitsbedingungen und Möglichkeiten, die ihr der Job bietet. Inklusive einer 24-Stunden-Überwachung, auf die sie sich einlässt. Bedenken aus ihrem Umfeld, etwa von ihrem Ex-Freund (Ellar Coltrane), schlägt sie in den Wind. Doch da gibt es noch den mysteriösen Kalden (John Boyega), der angibt, auch für den „Circle“ zu arbeiten. Auch er warnt Mae vor den Gefahren der allumfassenden Überwachung und Transparenz. Sagt er die Wahrheit? Weiter lesen »

The Limehouse Golem Kritik

the limehouse golem kritik

Das viktorianische London am Ende des 19. Jahrhunderts: die Bevölkerung lebt in Angst und Schrecken, denn die Metropole wird von einer unheimlichen Mordserie erschüttert. Unter der Bevölkerung kommt bald der schreckliche Verdacht auf, dass es sich bei dem Täter um ein grässliches Wesen aus der jüdischen Kultur handeln könnte: dem Golem. Hinzu kommt, dass der Mörder mit dem Blut seiner Opfer lateinische Verse an die Mauern des Londoner Limehouse-Viertels schreibt. Vor allem in diesem Viertel ermittelt daher auch der mit dem Fall betraute Scotland-Yard-Detektiv John Kildare (Bill Nighy). Limehouse gehört zu den dreckigsten, schäbigsten Vierteln der Stadt. Es ist die Heimat von unzähligen Kriminellen und zwielichtigen Gestalten. Im welchem Zusammenhang stehen die Verbrechen mit dem Viertel? Und was haben der Music-Hall-Besitzer Dan Leno (Douglas Booth) sowie die demnächst vor Gericht stehende Witwe Cree (Olivia Cooke) mit dem Fall zu tun? Weiter lesen »

The Promise Kritik

Konstantinopel 1914: Der Armenier Michael (Oscar Isaac) reist ins Osmanische Reich, um dort Medizin zu studieren. Kurz nach seiner Ankunft in der Stadt, trifft er auf den Fotoreporter Chris (Christian Bale), der mit seiner Lebensgefährtin Ana (Charlotte le Bon) aus Paris nach Konstantinopel gekommen ist. Schon beim ersten Anblick der Schönen, ist es um Michael geschehen: er verliebt sich unsterblich. Auch Ana, die wie Michael aus einfachsten Verhältnissen stammt und armenische Wurzeln hat, fühlt sich zu dem Studenten hingezogen. Sie beginnen eine Affäre. Doch der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhindert, dass sich die Beiden voll und ganz ihren Gefühlen hingeben können. Unterdessen wird die armenische Minderheit im Zuge des Krieges, systematisch unterdrückt und in Todeslager deportiert. Für Michael und Ana beginnt ein Kampf ums Überleben, während Chris versucht, den Völkermord zu dokumentieren. Weiter lesen »

Dunkirk Kritik

Dunkirk Filmkritik

Mai 1940: Hitlers Nazi-Regime ist dabei, weite Teile Europas zu erobern. Hinzu kommt, dass den Alliierten im nordfranzösischen Dünkirchen (Dunkirk) nun ein vernichtender Schlag droht. 400 000 alliierte Soldaten (darunter Briten, Franzosen, Belgier und Niederländer) sind in der Hafenstadt eingekesselt. Vor ihnen liegt die Nordsee, hinter ihnen rücken die deutschen Panzer immer näher. Kommt es zur Zerschlagung der alliierten Armeen und Korps, ist Hitlers Siegeszug auf dem Kontinent nicht mehr aufzuhalten. Wie durch ein Wunder gelingt es den Eingekesselten aber, den letzten Brückenhafen zu halten und eine in der Geschichte einmalige Evakuierungsaktion in Gang zu setzen: die „Operation Dynamo“. Im Laufe dieser Aktion gelingt es u.a. mit Hilfe vieler privater britischer Yachten und Segelboote, einen Großteil der Soldaten aufs britische Festland überzusetzen. Am Ende gelingt die Rettung von 85 Prozent der 400 000 ursprünglich dem Tode geweihten Männer. Weiter lesen »

Immigration Game Kritik

Immigration Game Filmkritik

Deutschland 2016: Flüchtlinge erhalten nur dann ein dauerhaftes Bleiberecht bzw. die begehrte Aufenthaltsgenehmigung, wenn sie das „Immigration Game“ überleben. Das Spiel sieht wie folgt aus: die (unfreiwilligen) Teilnehmer werden 30 km außerhalb von Berlin ausgesetzt. Schaffen sie es lebend bis zum Fernsehturm, erhalten sie Asyl. Das Problem: ihnen auf den Fersen sind die sog. „Hunter“: brutale Killertruppen, die außer Schusswaffen alles einsetzen dürfen, um die „Runner“ genannten Flüchtlinge aufzuhalten. Ein rücksichtsloses, menschenunwürdiges Katz-und-Maus-Spiel, das per Online-Stream und über Videoleinwände in der Stadt, Millionen Menschen erreicht – und die sich aus sicherer Entfernung an dem Spiel erfreuen. Eines Tages findet sich der deutsche Staatsbürger Joe (Mathis Landwehr) inmitten des „Immigration Game“ wider. Durch Pech und einen dummen Zufall, geriet er in das Spiel. Schafft er es, als „Runner“ das todbringende Spiel zu überleben? Weiter lesen »

Viral Kritik

viral filmkritik

Auch wenn der Trailer zu Viral nach einem weiteren, von uns allen inzwischen sehr bekannten, Zombie-Film aussieht, unterscheidet sich Viral doch von seinen Genre-Kollegen. Um was es in diesem Zombie-Film geht und ob es sich für uns Lebenden lohnt dieses anzuschauen, das erfährt man in der nachfolgenden Filmkritik zu Viral. Weiter lesen »

Wonder Woman Kritik (2017)

Die junge Amazonenprinzessin Diana Prince (Lilly Aspell), Tochter des Zeus, lebt auf einer abgeschotteten Fraueninsel. Ihre Mutter, die mächtige Königin Hippolyta (Connie Nielsen), herrscht über das Eiland und sorgt für eine gute Ausbildung ihrer Tochter. Diese interessiert sich auch für Kampfkunst und entwickelt sich im Laufe der Jahre zur mächtigsten Kriegerin aller Zeiten mit unglaublichen Fähigkeiten. Eines Tages macht sie (jetzt: Gal Gadot) Bekanntschaft mit dem Piloten Trevor (Chris Pine), der an die Insel gespült wird. Seine Erzählungen von der Welt der Menschen wecken in Diana die Sehnsucht, ihre Insel zu verlassen und andere Dinge kennenzulernen. Aber sie ist auch besorgt als Trevor von einem Krieg erzählt, der die Welt mit Tod und Leid überzieht. Und so begleitet sie Trevor, zu dem sie sich hingezogen fühlt, kurz darauf nach Europa. Auf dem Kontinent entwickelt sich Diana endgültig zur Superheldin Wonder Woman, die ihre Kräfte für das Gute einsetzt. Weiter lesen »

Um seiner Kreativität Ausdruck zu verleihen gibt es dank der heuten digitalen Medien eine breite Auswahl. Zum einen kann man ganz klassisch Bilder zeichnen oder malen. Auch die Kunst des Musikmachens ist eine Möglichkeit. Doch gibt es auch einen Weg, der diese beiden Aspekte auf eine wunderbare Art und Weise verbindet. Bewegte Bilder im Zusammenspiel mit akustischer Begleitung können die Zuschauer auf einem völlig neuen Niveau berühren. Es lassen sich so Emotionen übertragen, die nur mit Bilder oder Musik nicht in Bereich des Möglichen wären. Stehen die beiden Elemente im richtigen Verhältnis zueinander können Gefühlslagen wie Angst, Freude oder Scharm bei dem Zuschauen hervorgerufen werden, was für eine bleibende Erinnerung sorgt und uns bestimmte Filmszenen nie wieder vergessen lässt. Dieses Phänomen machen sich auch professionelle Büros zu Nutze, die zum Beispiel Werbespots produzieren. Eine Agentur für Filmproduktion muss „lediglich“ einen eingängigen Rhythmus mit hohem Wiedererkennungswert finden oder produzieren und einen ansprechenden Filmausschnitt damit zu einer einmaligen Werbung zusammenstellen.

Dies mag zunächst nicht ganz so schwer klingen, doch um ein Unikat eines Werbespots anzufertigen Bedarf zum einen großer kreativer Energie, aber auch ein umfassender Erfahrungsschatz sowie die Fähigkeit die gedanklichen Vorstellungen technisch umsetzen zu können. Nicht umsonst werden weltweit tausende Studiengänge zu dieser Thematik angeboten. Weiter lesen »

Monsieur Pierre geht online Kritik

Monsieur Pierre geht online Filmkritik

Pierre (Pierre Richard) ist ein etwas verbitterter, grantelnder Rentner weit über 80, der sich damit abgefunden hat, die letzten paar Jahre die ihm bleiben in Einsamkeit zu verbringen. Mit der Hektik und Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft, hat er nicht viel am Hut. Das ändert sich, als er über den Schriftsteller Alex (Yaniss Lespert) mit der schönen, für Pierre bis dato unbekannten Welt des World Wide Web vertraut gemacht wird. Als er unerwartet auf eine Online-Dating-Börse stößt, findet er allmählich gefallen am Internet und seinen Möglichkeiten. Zumal er auf dem Single-Portal seine Künste als Frauenheld, von denen er in jungen Jahren ordentlich gebraucht machte, ausleben kann. Prompt verabredet er sich mit der sympathischen Flora (Fanny Valette). Das Problem: er hat sich online als Alex ausgegeben und auch ein Bild von ihm benutzt. Deshalb schickt Pierre nun auch Alex zum Date mit Flora Es kommt, wie es kommen muss: Alex und Flora verlieben sich. Nur ist Pierre auch an Flora interessiert. Stress ist vorprogrammiert. Weiter lesen »