Angry Birds – Der Film Kritik

angry birds der film kritikEs wird wohl nur wenige Leute geben, die das Spiel “Angry Birds” noch nie gespielt haben bzw. nicht kennen. Die Spielidee ist einfach gestrickt: Ein paar flugunfähige Vogel werden in eine Schleuder eingespannt, danach visiert der Spieler ein Ziel an und lässt seine Vögel fliegen. Die Vögel zerstören beim Aufprall die Festungen und Vorrichtungen ihrer Gegner, den Schweinen, die nämlich ständig die Eier der Vögel stehlen. Ein einfaches Prinzip, das sich ideal für den zwischenzeitlichen Zeitvertreib eignet. Mit neuen Levels, neuen Herausforderungen und neuen Updates, wurde “Angry Birds” zu einem der beliebtesten Spiele auf dem Smartphone. Und da mittlerweile Cross-Marketing zum guten Ton gehört, wurde jetzt auch ein dementsprechender Kinofilm produziert. Doch ist es möglich, dass – ein derart storyarmes Spiel – mit einer Handlung auf die Leinwand kommt und seine Zuseher begeistern kann? Ein Konzept, das mitunter schon im Vorfeld für Gefahr gesorgt hat. Denn einerseits muss dem Zuseher eine spannende Story erzählt werden, andererseits sollen nicht nur “Angry Birds”-Fans die Kinosäle stürmen, sondern auch all jene Cineasten, die mit den Vögeln bislang nichts anfangen konnten. Wie sich der Film zum Spiel schlägt, erfahrt ihr in der nachfolgenden Filmkritik. Weiter lesen »

Mit über 500 Millionen heruntergeladenen Spielen ist das ursprünglich für das iPhone veröffentlichte Angry Birds ein durchschlagender Erfolg. So durchschlagend, dass man sich auch für einen Kinofilm entschloss, der inzwischen in den deutschen Kinos zu sehen ist. Doch nicht nur Gamern ist bekannt, dass der Erfolg von den Computerbildschirmen und Spielekonsolen nicht immer so einfach auf die große Kinoleinwand übertragbar ist. Insbesondere dann, wenn das eigentliche Spiel, wie im Falle von Angry Birds, ohnehin schon keine richtige Story besitzt. Weiter lesen »

The Whispering Star Kritik

The Whispering Star Kritik

Das Universum in ferner Zukunft: durch die rasanten technischen Entwicklungen, ist die Menschheit nahezu ausgestorben. Achtzig Prozent der Population machen nunmehr Roboter aus, unter ihnen auch der weibliche Android Yoko Suzuki (Megumi Kagurazaka), die als intergalaktische Botin die Sterne bereist, um den dort lebenden Menschen Päckchen zu überbringen. Diese hausen nur noch verstreut im All an den einsamsten Orten, die Inhalte der Päckchen sind aber Dinge, die sie an die Vergangenheit bzw. frühere menschliche Zivilisation und damit für sie bessere Zeiten erinnert: Fotos, Pappbecher, Zigarettenstummel, Kleidungsstücke. Für Yoko sind all diese Gegenstände bedeutungslos, sie empfindet nichts bei deren Anblick. Die meiste Zeit verbringt sie ohnehin nur in ihrem Raumschiff, um ihre Pakete zuzustellen, was oft Jahre dauert. Und so gleicht in ihrem einem Wohnhaus ähnelnden Schiff ein Tag dem anderen und sie versucht, die Eintönigkeit zu überstehen. Weiter lesen »

Survival Game Kritik

mafia survival game KritikAuf den ersten Blick könnte man den Film Survival Game (Original: Mafiya: Igra na vyzhivanie) mit einem russischen Abklatsch von die Tribute von Panem verwechseln. Tatsächlich basiert der Film aber auf dem Gesellschaftsspiel „Mafia“ – auch bekannt als „Mord in Palermo“ oder „Die Werwölfe von Düsterwald“. Hierbei stehen sich 11 Spieler gegenüber, zwei davon befinden sich in der Mafia und können nach jedem Spielzug einen „unschuldigen“ Zivilisten töten. Alle Spieler wiederum können pro Runde einen Spieler bestimmen, der ihrer Meinung nach in der Mafia ist. Das Spiel ist genau dann zu Ende, wenn entweder nur noch die Mafia-Mitglieder übrig sind oder aber die beiden Mafia-Mitglieder von den anderen Mitspielern überführt wurde. Während beim lustigen Gesellschaftsspiel mit der Familie und Freunden den aus den Spiel entfernten Spielern kein Haar gekrümmt wird, geht es im Film wie der Name schon sagt, um das nackte Überleben. Im Gegenzug winkt den Gewinnern aber auch ein beachtliches Preisgeld. Immerhin wird das Spiel live übertragen und Tausende fiebern mit den Spielern an den Fernseh-Bildschirmen mit. Und da der Film diesen Monat auch auf DVD und Blu-ray erhältlich ist, kannst auch du einer dieser Zuschauer sein. Ob du dich auf einen spannenden Überlebensthriller mit fiesen Intrigen freuen kannst oder auf dich aber doch nur wieder langweiliger Einheitsbrei wartet, das erfährst du in der nachfolgenden Filmkritik. Weiter lesen »

A bigger Splash Kritik

A bigger Splash Kritik

Auf der Suche nach einem ruhigen, abgeschiedenen Ort für ihren Sommerurlaub, reisen die Sängerin Marianne (Tilda Swinton) und ihr Freund Paul (Matthias Schoenaerts) auf die abgeschiedene Vulkaninsel Pantelleria. Dort hoffen sie, den Stress des beruflichen Alltags hinter sich lassen zu können, zumal sich Marianne von einer Stimmbandoperation erholen muss und ohnehin nicht sprechen darf. Mit der Ruhe klappt es zunächst sehr gut, bis eines Tages Mariannes Ex-Produzent – und Ex-Liebhaber – Harry (Ralph Fiennes) vor der Tür steht. Dieser hat auch gleich seine verführerische Tochter Penelope (Dakota Johnson) im Schlepptau, die an dem Leben im Paradies schnell ihren Gefallen findet. Die erste Zeit frönen die Vier dem exzessiven Luxusleben in vollem Ausmaß, doch allmählich kommt es zu Spannungen und emotionalen Konflikten. Harry will Marianne zurück und tut alles, um sie zu umwerben. Dies bleibt Paul natürlich nicht verborgen und er lässt sich auf die Flirtversuche von Penelope ein. Ein Konflikt scheint unausweichlich. Weiter lesen »

Gods of Egypt Kritik

Gods of Egypt kritik

Ein Konflikt der Götter erschüttert das einst friedvolle, altägyptische Reich: Gewalt und Unterdrückung halten Einzug, nachdem der rücksichtslose Set (Gerard Butler), Gott der Dunkelheit, den Thron bestiegen hat. Der Gott des Himmels Horus (Nikolaj Coster-Waldau) und die Göttin der Liebe, Hathor (Elodie Yung), wollen Rache, doch fehlt ihnen alleine die Kraft und Macht dazu. Jedoch gibt es auch immer wieder einige mutige Rebellen, die sich von Set nicht unterdrücken lassen wollen, so z.B. der im Niltal lebende Bek (Brenton Thwaites). Bek ist ein einfacher menschlicher Dieb, der eigentlich nur ein Ziel hat: er will seine Geliebte Zaya (Courtney Eaton) aus der Verbannung ins Totenreich befreien, für die Set verantwortlich ist. Um das zu erreichen, tun sich Bek und Horus zusammen – ein Mensch und ein Gott – um Sets Schreckensherrschaft im alles entscheidenden Kampf im Jenseits ein Ende zu setzen. Bis es aber so weit ist, müssen die Beiden schwere Prüfungen und Herausforderungen meistern. Weiter lesen »

Die Kommune Kritik

Die Kommune Filmkritik

Der Architektur-Dozent Erik (Ulrich Thomsen) entscheidet sich, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Anna (Trine Dyrholm) und der gemeinsamen Tochter, für eine alternative Lebensform: sie wollen die frisch geerbte Villa zu einer Kommune mit Gleichgesinnten umfunktionieren. Schon lange langweilt sie das gut bürgerliche Leben und andere Mitbewohner würden zudem attraktive Mieteinkünfte in die Haushaltskasse bringen. Also veranstalten sie eine Art „Casting“, um geeignete Menschen zu finden, die ihre Ansichten und Weltanschauungen teilen. Die erste Zeit im neuen Heim ist geprägt von viel Spaß unter den Bewohnern, familiärem Zusammenhalt und einer neu gewonnenen Freiheit. Allmählich jedoch zeigt sich, dass die Utopie vom offenen, glücklichen Kommunenleben nur schwer mit menschlichen Gefühlen und persönlichen Bedürfnissen vereinbar ist. Als sich Erik nämlich in die hübsche Studentin Emma (Helene Reingaard Neumann) verliebt, die später sogar als Mitbewohnerin in die Kommune aufgenommen wird, beginnen die Probleme. Weiter lesen »

10 Cloverfield Lane Kritik

10 Cloverfield Lane Kritik

Am Anfang von „10 Cloverfield Lane“ sieht man eine Frau, es ist die junge Michelle (Mary Elizabeth Winstead), wie sie überstürzt ihre Sache packt und sich mit dem Auto auf und davon macht. Sie scheint außer sich vor Wut oder vor etwas auf der Flucht. Kurz darauf kommt es zu einem Aufprall – und danach ist nichts mehr wie es war. Einige Zeit später erwacht sie in einem spartanischen Raum ohne Fenster. Noch bevor sie es schafft, sich von dem Tropf, an dem sie hängt, zu befreien, kommt Howard (John Goodman) in den Raum. Er sagt der verängstigten, verstörten Michelle, dass er sie in dem Bunker in Sicherheit vor einer nuklearen Katastrophe gebracht habe. Der undurchsichtige Howard behauptet, dass die alte Welt verschwunden sei und die wenigen Überlenden des atomaren oder chemischen Unfalls unter der Erde ausharren. Und schließlich gibt es da noch den dritten Bunker-Bewohner, Emmett (John Gallagher Jr.), der ebenso wie Michelle zunehmend an den wahren Beweggründen von Howard, sie in den Bunker gebracht zu haben, zweifelt. Weiter lesen »

Raum Kritik

raum filmkritik

Als junges Mädchen wurde die damals zehnjährige Joy (Brie Larson) von Nick (Sean Bridgers) entführt, der sie seitdem in einem kleinen Schuppen im Garten gefangen hält. Joy ist mittlerweile 17 und hat sich scheinbar mit ihrem Schicksal abgefunden. Zumal sie nicht allein im Schuppen ist: sie zieht dort ihren Sohn Jack (Jacob Temblay) auf, das Ergebnis der unzähligen Vergewaltigungen durch ihren Entführer. Trotz aller dramatischen Umstände empfindet sie Liebe für ihren Sohn und möchte ihm die Zeit in dem engen Raum so angenehm wie möglich gestalten. Um den Schein der heilen Welt zu wahren, erzählt sie Jack, dass alles außerhalb des Schuppens nicht wirklich existiere. Real sei nur die Welt darin. Sie erzählt ihm Geschichten wie „Alice im Wunderland“ und tut alles, dass er die Wahrheit nicht erfährt. Im Laufe der Zeit jedoch gelingt es Joy immer weniger, diese brüchige Fassade aufrecht zu erhalten. Sie denkt an Flucht und hat auch schon eine Idee, wie dies funktionieren könnte. Weiter lesen »

Son of Saul Kritik

Son of Saul filmkritik

Das NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau im Herbst 1944: Der ungarische Gefangene Saul Ausländer (Geza Röhrig) wird einem Sonderkommando aus jüdischen Gefangenen zugeteilt, das mit einer schrecklichen Aufgabe betraut wird: die Häftlinge sollen die Leichen der Personen, die vergast wurden, in den Krematorien verbrennen. Damit sollen sie bei der bestialischen Massenmord-Maschinerie indirekt zu Helfern gemacht werden und die Spuren des Völkermords beseitigen. Eines Tages meint er, unter den Menschen, die er auf Befehl des Lagerkommandos in die Gaskammer geleitet hat, seinen eigenen Sohn wiederzuerkennen. Der Junge überlebt die Kammer schwer verletzt, wird kurz darauf aber von einem Lagerarzt getötet. Saul gelingt es, den Leichnam des Jungen vor den Flammen zu retten. Sein Ziel: dem Toten ein Begräbnis nach jüdischer Glaubenstradition zu verschaffen. Ein gewagtes und vor allem gefährliches Vorhaben, denn die SS-Schergen überwachen das Sonderkommando genau. Weiter lesen »