Charles Dickens – Der Mann, der Weihnachten erfand Kritik

London 1843: Sein Buch „Oliver Twist“ brachte dem Schriftsteller Charles Dickens (Dan Stevens) einst Anerkennung und Reichtum. Doch der Erfolg liegt bereits fünf Jahre zurück und Dickens letzte Romane erwiesen sich allesamt als Flops. Hinzu kommen Geldsorgen: Dickens pflegt einen kostspieligen Lebensstil und auch sein Vater (Jonathan Pryce) ist immer wieder auf die finanzielle Unterstützung des (einst) wohlhabenden Sohnemanns angewiesen. Hinzu kommt, dass Dickens Verlag nach den Misserfolgen nicht mehr länger bereit ist, große Summen vorzustrecken. Der Autor steht unter großem Druck, das nächte Buch muss ein Erfolg werden. Als Dickens seinem Verleger von seiner jüngsten Idee berichtet, einer Weihnachtsgeschichte über einen geizigen alten Mann, zeigt sich dieser alles andere als begeistert. Dennoch hält Dickens an seiner Idee fest. Kurz darauf entwickelt die Hauptfigur seiner Geschichte, Ebenezer Scrooge (Christopher Plummer), ein bizarres Eigenleben. Weiter lesen »

Skin Creepers Kritik

Skin Creepers Kritik

Wenn Micaelas Schhäfers Brüste in einem Horrofilm nicht nur einen Auftritt, sondern gleich zwei bekommen, dann sagt das eigentlich schon viel über den Film aus, oder? Da sich die Kurzbeschreibung von „Skin Creepers“ mit „Horror trifft Porno trifft Komödie“ aber schon so skurril anhört, haben wir den Low-Budget Film dennoch eine Chance gegeben. Ob Skin Creepers mehr als Micaelas Schhäfers Brüste zu bieten hat oder auch nicht, erfährt man in der nachfolgenden Kritik. Weiter lesen »

The house that Jack built Kritik

The house that Jack built Kritik

Im Zentrum von „The house that Jack built“ steht der überdurchschnittlich intelligente Jack (Matt Dillon), ein gemeingefährlicher Psychopath. In den letzten zwölf Jahren hat er mehr als 60 Morde begangen. Dabei begann Jacks beispiellose Tötungsserie einst eher unfreiwillig, als er nämlich eine Mitfahrerin (Uma Thurman) nur durch Zufall ins Jenseits beförderte. Doch Jack fand Gefallen am Töten und begann, seine Morde mehr und mehr als Kunstwerke zu inszenieren. Über seine Taten und philosophische Themen tauscht er sich in seinen Gedanken mit einem geheimnisvollen Mann namens Verge (Bruno Ganz) aus. Doch Jack ist mit seinem „Werk“ noch nicht zufrieden, ihm steht seine absolute Meisterleistung erst noch bevor: Ein Haus, das er – ein studierter Ingenieur der zeitlebens lieber Architekt geworden wäre – selbst erschaffen hat. Und während Jack auf sein Opus Magnum zusteuert, hat die Polizei die Spur des brutalen Killers aufgenommen. Weiter lesen »

Halloween (2018) Kritik

Halloween (2018) Kritik

40 Jahre ist es her, dass Michael Myers Mordserie den beschaulichen Ort Haddonfield erschütterte. Myers (Nick Castle) sitzt seit dieser Zeit in der Psychiatrie und hat bisher kein einziges Wort gesprochen. Für Laurie Strode (Jamie Lee Curtis), die dem Psychopathen einst entwischen konnte, ist der Horror seit vier Jahrzehnten präsent. Denn vor langer Zeit schon hat sie sich mit einer Vielzahl an Waffen in ihrem Haus verbarrikadiert und lebt zurückgezogen in der Einöde – immer in der Angst, Myers könnte eines Tages zurückkommen. Dies führte zum Bruch mit Tochter Karen (Judy Greer) und ebenso Lauries Enkelin Allyson (Andi Matichak) zweifelt immer wieder am Verstand der Oma. Eines Tages jedoch wird Lauries Alptraum Wirklichkeit und alle Zweifler erkennen, dass sie recht hatte. Bei einem Transport in ein Hochsicherheitsgefängnis, gelingt dem kaltblütigen Mörder, der einst sogar seine eigene Schwester tötete, die Flucht. In Haddonfield kommt es kurz darauf zum Kampf zwischen ihm und Laurie – wie damals, an Halloween 1978. Weiter lesen »

finanzfilme: Übersicht über die besten Börsefilme und FinanzfilmeFinanzfilme sind gerade ja richtig angesagt und daran ist sicherlich nicht nur Leonardo Dicaprios grandiose Vorstellung in Wolf of Wallstreet schuld. Nach der großen Finanzkrise ab dem Jahr 2007, die als US-Immobilienkrise (auch Subprimekrise) begann, ist das Interesse in der allgemeinen Bevölkerung auch an der eigentlich trockenen Thematik der Finanzen erwacht. Und eins muss man Hollywood wirklich lassen, sie haben es in einigen Filmen wirklich geschafft, die doch häufig komplexe Materie in spannende und unterhaltsame Filme zu gießen. So braucht man zwar keine spezielles Vorwissen, wenn man einen der nachfolgenden Finanzfilme schaut, wer aber genauer verstehen möchte, was sich hinter den Begriffen Penny Stocks, Subprime Kredite, Mortgage Backed Securities oder Collateralized Mortgage Obligations steckt, den kann ich nur empfehlen, sich im Internet, in Finanzblogs, wie beispielsweise finanzeinstieg.de oder finanzwesir.com, schlau zu machen. Aber wie gesagt, kann man auch ohne dieses Wissen die nachfolgenden Finanzfilme genießen, teilweise werden einige Begriffe und die Theorie dahinter auch sehr anschaulich direkt in den Filmen vorgestellt und erklärt. Wer also mal etwas Anderes als stumpfe Action sucht, der ist mit den nachfolgenden Filmen bestens beraten. Weiter lesen »

Nanouk Kritik

Nanouk Kritik

In der kargen Eiswüste von Jakutien lebt der Rentierhirte Nanouk (Mikhail Aprosimov) mit seiner Frau Sedna (Feodosia Ivanova) ein bescheidenes, aber zufriedenes Leben. Sie leben ganz traditionell und ernähren sich von dem, was die Natur hergibt. Darunter vor allem Wildtiere und Fische. Zwei Dinge jedoch bereiten Nanouk Kopfzerbrechen: Das durch den Klimawandel bedingte Schmelzen der Polkappen bedroht den Lebensraum der Ureinwohner. Hinzu kommt eine mysteriöse Krankheit, die sich unter den Wildtieren der Gegend ausbreitet. Eines Tages erhalten Nanouk und Sedna Besuch von einem jungen Mann (Sergei Egorov), ein früherer Freund ihrer Tochter Aga. Über ihn erhalten sie Informationen über ihre Tochter (Galina Tikhonova), die sich vor einiger Zeit gegen ein Leben in der Einöde der Natur entschieden hat und die Familie verließ. Nanouk entschließt sich dazu, in eine für ihn völlig fremde Welt aufzubrechen. Er und seine Frau wollen die Tochter nochmals sehen, denn Sedna ist schwer krank. Weiter lesen »

Aufbruch zum Mond Kritik

Aufbruch zum Mond Kritik

Der 20. Juli 1969 ging in die Geschichte ein als jener Tag, an dem mit Neil Armstrong (Ryan Gosling) erstmals ein Mensch den Mond betrat. „Aufbruch zum Mond“ schildert den harten, steinigen Weg bis zur erfolgreichen Mission der Apollo 11 und wagt einen Blick ins Privatleben des berühmten Astronauten. Seit dem Tod der 2-jährigen Tochter einige Jahre zuvor, wünscht sich dessen Frau Janet (Claire Foy) nichts sehnlicher als ein normales Leben an der Seite ihres Mannes. Dieser ist aber bereits in seiner Zeit als Testpilot für die NASA-Vorläuferbehörde NACA enormen Strapazen und Gefahren ausgesetzt. Durch Zufall wird er im November 1967 als Ersatzkommandant des dritten bemannten Apollo-Flugs nominiert. In den folgenden knapp zwei Jahren steht das Mondlandetraining im Mittelpunkt, bei dem die Astronauten und alle Beteiligten gehörig unter Druck stehen: Denn mitten im Kalten Krieg entbrennt ein Wettlauf mit der Sowjetunion. Welcher Nation glückt als erster die Mondlandung? Die Erwartungen eines ganzen Landes lasten auf den Schultern der Crew… Weiter lesen »

Werk ohne Autor Kritik

Werk ohne Autor Kritik

Anfang der 60er-Jahre entkommt der Künstler Kurt Barnert (Tom Schilling) der DDR und plant einen Neubeginn in Westdeutschland. Ein Neustart abseits des rückständigen sozialistischen Systems, für das er sich als Kunst- und Freskenmaler verdingen musste. An seiner Seite: seine Freundin, die Modedesignerin Ellie Seeband (Paula Beer), die er an der Kunstakademie kennenlernte. Doch obwohl sich Kurt nun ganz seiner Kunst widmen kann, lassen ihn die quälenden Erinnerungen an seine Kindheit nicht los. Er wuchs im Nazi-Regime nahe Dresden auf und ihn verband eine besonders enge Beziehung zu seiner Tante Elisabeth (Saskia Rosendahl). Diese besuchte mit dem jungen Kurt häufiger Ausstellungen und förderte sein Kunstverständnis. Doch ihr Leben endete tragisch: Da bei ihr Jugendwahn und Schizophrenie diagnostiziert wurden, fiel sie 1945 der zweiten Phase des NS-Euthanasieprogramms zum Opfer. Mitverantwortlich für ihren Tod war der erfolgreiche Gynäkologe Carl Seeband (Sebastian Koch), der ein führendes Parteimitglied war. Er ist Kurts Schwiegervater – doch der Künstler ahnt nichts von dessen Vergangenheit. Weiter lesen »

In my room Kritik

In my room Kritik

Einzelgänger Armin (Hans Löw) hat‘s nicht leicht: Immer knapp bei Kasse, lebt er als freiberuflicher Kameramann meist ziellos in den Tag hinein. Stets in der Hoffnung, neue Aufträge an Land zu ziehen. Besonders schlimm kommt es, als er Filmaufnahmen aus dem Bundestag versemmelt und seine freie Mitarbeit verliert. Als er abends auch noch einen sicher geglaubten One-Night-Stand in den Sand setzt, ist er völlig am Ende. Am nächsten Tag dann die Überraschung: Es gibt keine Menschen mehr um ihn herum, alle scheinen wie vom Boden verschluckt. Menschenleere PKWs, Haustüren stehen offen und tausende Nutztiere sind ihren Ställen entflohen. Nach einer gewissen Zeit beginnt Armin, sich an das neue Leben anzupassen und von der Natur zu leben – als Tierzüchter und Landwirt. Als er unerwartet doch noch einen zweiten Menschen trifft, traut er seinen Augen nicht. Es ist die hübsche Italienerin Kirsi (Elena Radonicich), in die er sich kurz darauf verliebt. Weiter lesen »

Das schönste Mädchen der Welt Kritik

Das Schönste Mädchen der Welt Kritik

Das „schönste Mädchen der Welt“ ist für Cyril (Aaron Hilmer) ganz eindeutig die ebenso coole wie attraktive Roxy (Luna Wedler). Sie ist vor kurzem von ihrer Schule geflogen und neu in Cyrils Klasse gekommen. Cyril rechnet sich jedoch nicht allzu große Chancen aus, auch wenn er sich während der Klassenfahrt nach Berlin tatsächlich mit ihr anfreundet. Denn einerseits leidet der Außenseiter unter seiner ziemlich großen Nase, weshalb er von den anderen verspottet wird. Und andererseits scheint es Roxy ohnehin eher auf den hübschen Rick (Damian Hardung) abgesehen zu haben. Außerdem gibt es da noch den machohaften Schürzenjäger Benno (Jonas Ems), der Roxy unbedingt rumkriegen will. Um Roxy vor Benno zu schützen, kommt Cyril auf eine ungewöhnliche Idee: Er fängt an, SMS und Liedtexte für Roxy zu schreiben, ohne sich zu erkennen zu geben. Stattdessen gibt er Rick als Autor der Zeilen an, dessen Chancen bei Roxy damit steigen. Eine gute Idee? Oder soll sich Cyril als der wahre Verfasser der emotionalen Texte outen? Weiter lesen »