The Descent – Abgrund des Grauens

The Descent - Abgrund des Grauens FilmkritikEinen im wahrsten Sinne des Wortes beklemmenden Horrortrip schildert Neil Marshall („Doomsday“) mit seinem ersten großen Film „The Descent – Abgrund des Grauens“. Der nur rund sechs Millionen Dollar teure Horrorstreifen spielte weltweit alleine in den Kinos das Achtfache ein und erhielt teils hymnische Kritiken. Dabei ist das Setting – eine Gruppe völlig verschiedener Charaktere gerät in eine bedrohliche Extremsituation und muss sich einem schier übermächtigen Feind stellen – auf den ersten Blick alles andere als originell.

Ungewöhnlich, zumal für einen Horrorfilm, ist jedoch die Tatsache, dass sämtliche Protagonisten von Frauen dargestellt werden, die sich ihrer Haut zumindest so gut wie Männer erwehren, anstatt sich kreischend von Muskelprotzen retten zu lassen. Ob der Film gemäß seinem Titel einen qualitativen Abstieg oder doch einen Höheflug des Horrorgenres darstellt, soll nachfolgend ergründet werden. Weiter lesen »

Conan der Barbar

Conan-der-BarbarZwanzig Jahre vor der „Herr der Ringe“-Trilogie sowie dem „Harry Potter“-Boom war es ein ganz spezieller Film, der dem Label „Fantasy“ seinen Stempel aufdrückte: „Conan der Barbar“. Während der ersten Verfilmung rund um die Abenteuer des muskelbepackten Helden 1982 noch die üblichen empörten Kritiken von wegen „Gewaltverherrlichung“ bis hin zu „faschistisch“ (eine gerade in Deutschland beliebte Allzweckkeule) entgegenschlugen, avancierte der Streifen in späteren Jahren zum Kult.
Ob echt zu Recht oder ungerecht Unrecht soll nachfolgend höchst zivilisiert und garantiert gewaltverniedlichend erläutert werden. Bei Crom! Weiter lesen »

Wrong Turn 3: Left For Dead

Wrong-Turn-3-Left-For-DeadEinmal falsch abgebogen und schon wird man von kulinarisch fehlgeleiteten Hillbilly-Mutanten gehetzt. Dieses glücklicherweise rare Schicksal widerfuhr 2003 einer Gruppe ausgesucht attraktiver Jugendlicher im Splatterstreifen „Wrong Turn“. Aufgrund des Erfolges waren Fortsetzungen natürlich unvermeidbar, sodass die Filmreihe inzwischen beim dritten Teil angelangt ist. Im Gegensatz zum Original erblickten die Sequels jedoch nie das Licht der Kinoleinwand, sondern wurden direkt auf DVD veröffentlicht, was mitnichten als Ritterschlag zu verstehen ist.

Ob der 2009 von Declan O’Brien inszenierte „Wrong Turn 3: Left For Dead“ zumindest veritable Genrekost darstellt oder gänzlich ungenießbar ist, wird in nachfolgender auch für Vegetarier geeigneter Kritik enthüllt. Weiter lesen »

Outlander

OutlanderWikinger, die ein außerirdisches Monster bekämpfen, stellen ein durchaus originelles Filmszenario dar. Trotzdem bergen die für ihre Brandschatzungen bekannten Nordmannen, die historisch betrachtet meist friedlichen Handel betrieben, für Hollywood ein hohes Risiko: Auf Hits wie „Beowulf“ kamen Flops wie „Der 13. Krieger“. Kein Wunder, dass die Traumfabrik das Aufwärmen bekannter Stoffe oder sicherer Hits vorzieht.

Howard McCain wagte mit „Outlander“ dennoch den mutigen Schritt, der zumindest finanziell nicht belohnt wurde. Ob sein Crossover aus „Der 13. Krieger“, „Predator“ und „Alien“ dennoch Sehvergnügen bereitet, erfahrt ihr in nachfolgender Filmkritik eines Freizeit-Wikingers. Weiter lesen »

Surrogates

SurrogatesScience-Fiction-Filme über Roboter, Androiden oder Cyborgs gibt es mittlerweile wie lügende Politiker. John Mostows erster Streifen nach mehrjähriger Pause beleuchtet die Hass-Liebe des Menschen zu künstlichen Gegenstücken von einer weniger prominenten Seite: In „Surrogates“ dienen die Roboter als ferngesteuertes Werkzeug das seinen Besitzern erlaubt, geheimste Wünsche und Sehnsüchte folgenlos ausleben zu können.
Was nach einer erstrebenswerten Utopie klingt, wendet sich durchaus traditionell gegen die Schöpfer und endet in einer die gesamte Menschheit bedrohenden Verschwörung. Nur einer kann die Zivilisation noch retten: Bruce Willis.

Ob John Mostow nach dem eher misslungenen „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“ seine eigene Regiekarriere retten kann, wird nachfolgend erläutert. Natürlich handgeschrieben von eurem Filmkritiker! Oder stammen die folgenden Zeilen doch von einem Avatar? Wer weiß, wer weiß … Weiter lesen »

Ring of Death

Ring-of-DeathAltbackene Storys neu aufzuwärmen ist nicht erst seit wenigen Jahren eine Spezialität im Filmgeschäft. Bereits von Anbeginn weg setzten Filmemacher auf eine Wiederholung beliebter und somit umsatzträchtiger Stoffe. Dem kann sich kein Genre verschließen, schon gar nicht das nicht gerade für originelle Plots bekannte Actiongenre.

„Ring of Death“ ist eine weitere Variation der sattsam bekannten Story vom gebrochenen Ex-Cop, der einen extrem gefährlichen Undercover-Job annimmt, um beruflich und privat wieder auf die Beine zu kommen. Ob der fürs US-Fernsehen produzierte Actionreißer dennoch zu unterhalten weiß oder schlichtweg ungenießbar ist, erfahrt ihr in folgender bissfester Kritik. Weiter lesen »

Paranormal Investigations

Paranormal Investigations Filmkritik

“Blair Witch Project“ war beileibe weder der erste, noch der letzte günstig produzierte Horrorfilme, der in den Kinos Millionen Dollar einspielte und zum Kult avancierte. Der 2007 produzierte „Paranormal Activity“ entpuppte sich zwei Jahre später als sensationeller Blockbuster. Dem im selben Jahr entstandenen „Paranormal Investigations” war indes kein dermaßen überwältigender Erfolg beschieden.

Dabei hat der von Sean Tretta inszenierte Horrorschocker sämtliche Elemente für einen Überraschungshit: Einen auf Realismus angelegten Plot, unbekannte Schauspieler, drastische Effekte. Ob der mittlerweile in hiesigen Breiten auf DVD veröffentlichte Streifen zu Recht oder Unrecht im Schatten von „Paranormal Activity“ verweilte, wollen wir ganz investigativ im Nachfolgenden ergründen. Weiter lesen »

Die Fliege

Die Fliege FilmktitikGigantische, die Menschheit bedrohende, Insekten gab es vor allem in billigen SciFi-Filmchen der 1950er Jahre zuhauf. Menschen, die sich in Insekten verwandelten, waren im Filmbereich hingegen eher dünn gestreut. Einen der seltenen Vertreter dieser Zelluloidspezies stellte der Film „Die Fliege“ aus 1958 dar. In diesem tauschte Vincent Prince in der wenig originellen Rolle des wahnsinnigen Wissenschaftlers, unfreiwillige einige Körperteile mit dem einer Fliege.

Drei Jahrzehnte später nahm sich David Cronenberg des Stoffes erneut an, modernisierte ihn, setzte ganz bewusst auf Ekeleffekte und mischte das Ganze mit seiner eigenen, unverwechselbaren Handschrift ab. Ob sein Remake gelungen ist oder einen Fall für die Fliegenklatsche darstellt, könnt ihr nachfolgend ergründen. Weiter lesen »

Lieber verliebt

Lieber VerliebtLiebeskomödien erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit. Mehrheitlich zwar unter weiblichen Zuschauern; doch so mancher Film dieses Genres findet auch sein männliches Publikum. Leinwandtraumpaare wie Katherine Hepburn und Spencer Tracy bzw. Meg Ryan und Tom Hanks in den 1990er Jahren sind hingegen selten anzutreffen. Zu oft werden die Darsteller der Filme ausgetauscht – gleich bleiben indes die Plotzutaten: Mann trifft Frau, die beiden verlieben sich ineinander, aus irgendeinem Grund scheitert die Beziehung, nur, um schlussendlich in einem Happy End zu münden. Abspann.

Mit „Lieber verliebt“ macht sich eine weitere Liebeskomödie daran, sein Publikum zu finden. Catherine Zeta-Jones (Michael Douglas’ Ehefrau) und Justin Bartha („Hangover“) spielen ein ungleiches Paar, das langsam, aber sicher zueinander findet. Ob dieser Film zu empfehlen ist oder man sich doch lieber nicht in ihn verlieben sollte, erfahrt ihr in nachfolgender, völlig unromantischer Kritik. Weiter lesen »

Delta Farce

Delta Farce FilmkritikKann man über den Irakkrieg eine Komödie machen? Sicher, und zwar eine, die gar nicht im Irak, sondern in Mexiko spielt! Klingt verwirrend, ist es aber nicht. In C. B. Hardings Actionkomödie mit den Hollywood-Stars DJ Qualls und Danny Trejo wähnen sich drei unfreiwillig in der Armee gelandete US-Amerikaner im irakischen Kriegsgebiet, obwohl sie sich in Mexiko befinden. Ob diese Prämisse für einen zumindest hinreichend unterhaltsamen Film reicht, könnt ihr in nachfolgender Kritik lesen, die garantiert nicht als Farce zu verstehen und zudem auch für Pazifisten geeignet ist Weiter lesen »