Confession Kritik

ConfessionFrankreich im frühen 19. Jahrhundert: Octave (Pete Doherty) hat dank seines Aussehens und seiner Intelligenz leichtes Spiel bei den Frauen. Sein Herz schlägt jedoch nur für die blutjunge und bildhübsche Elise (Lily Cole). Diese macht jedoch nicht nur Octave, sondern auch anderen Männern schöne Augen. Es kommt, wie es kommen muss: Er erwischt sie auf frischer Tat beim Liebesspiel mit einem anderen Mann. Für Octave bricht eine Welt zusammen. Kurz darauf fordert der Gehörnte seinen Nebenbuhler zum Duell heraus. Er verliert und fängt sich eine Kugel in den Arm – der Startschuss für eine selbstzerstörerische Phase in Octaves Leben. Fortan beginnt er – immer noch getroffen vom Betrug seiner Geliebten – ein dekadentes, ausschweifendes Leben voller Sex, Wein und Gesang. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von seinem Freund Desgenais (August Diehl), der ihn mit dem exzessiven Party-Leben vertraut macht. Als allerdings das Begräbnis von Octaves Vater diesen zu einer Reise aufs Land zwingt, lernt er dort Brigitte (Charlotte Gainsbourg) kennen. Die Begegnung mit der geheimnisvollen Frau ändert sein Leben von Grund auf. Weiter lesen »

Tango libre Kritik

Tango libreAlice (Anne Paulicevich) ist eine Frau voller Leidenschaft und Ausdruck. Sie hat nicht nur einen Mann und einen Geliebten, die beide im Gefängnis einsitzen, sie tanzt auch noch leidenschaftlich gerne Tango. Die Liebe zu dem argentinischen Nationaltanz teilt die temperamentvolle Alice mit dem unbedarften Gefängniswärter Jean-Christophe (François Damiens), der – außer beim Tanzen – keinerlei Gefühle nach außen zeigt. Eines Tages will es der Zufall, dass sich die Beiden beim Tanzkurs über den Weg laufen. Jean-Christophe ist sofort hin und weg und verliebt auf der Stelle in Alice. Am nächsten Tag treffen sich die Beiden ausgerechnet in dem Gefängnis wieder, in dem Jean-Christophe seinen Dienst verrichtet. Alice besucht dort ihren inhaftierten Mann. Doch die Regeln verbieten es, dass Wärter Kontakte zu Familienangehörigen der Inhaftierten knüpfen. Zu allem Überfluss versucht auch noch der Ehemann, die von ihm wegdriftende Alice zurückzuerobern, indem er sich dazu entschließt, Tango zu lernen. Weiter lesen »

After Earth Kritik

after-earth1908 kommt es auf der Erde zur apokalyptischen Katastrophe: Ein riesiges, mysteriöses Raumschiff stürzt ab, was schreckliche Konsequenzen für die Umwelt und alles Leben hatte. Die Folge: Die Menschheit ist gezwungen, die Erde zu verlassen und alle Überlebenden werden auf den Planeten Nova Prime umgesiedelt. Dort beschützt sie eine Ranger-Elitetruppe vor den sogenannten Ursas. Diese blinden, bestialischen Kreaturen können die Angst der Menschen wittern und sind nahezu unbesiegbar. Bekanntschaft mit den Monstern machen bald der legendäre General Cypher Raige (Will Smith) und sein Sohn Kitai (Jaden Smith). Als die beiden mit ihrem Raumschiff in einen Asteroidensturm geraten, stürzen sie auf der verlassenen Erde ab. Cypher erleidet bei der Bruchlandung schwerste Verletzungen. Kitai muss nun alleine einen Weg finden, seinen Vater zu retten. Sein ganzes Leben schon träumt der 13-jährige davon, in die Fußstapfen seines berühmten Vaters zu treten. Nun erhält er die Chance dazu. Weiter lesen »

World War Z Trailer

In “Interview mit einem Vampir” konnte man Brad Pitt schon als Vampir Louis de Pointe du Lac bestaunen, nun wird Pitt in einem weiteren Film rund um die Wesen der Unterwelt zu sehen sein. In WORLD WAR Z wird er diesmal aber in keine Rolle eines Untoten schlüpfen, sondern muss sich viel mehr ihnen entgegenstellen. In WORLD WAR Z wird die Welt von einer tödliche Pandemie bedroht. Diese verwandelt Menschen in blutrünstige Zombies und niemand anderes als Brad Pitt soll diese Zombie-Invasion stoppen. Ich selbst habe den Film noch nicht gesehen, aber wenn man sich den nachfolgenden Trailer zu World War Z anschaut, dann könnte man auf jeden Fall zu dem Schluss kommen, dass man mehr Zombies auf einen Schlag wohl bisher in keinem anderen Film gesehen hat. Aber seht es euch selbst an:

WORLD WAR Z kann man ab dem 27. JUNI im Kino sehen.

Verliebte Feinde Kritik

Verliebte-FeindeSchweiz, in der Mitte der 50er-Jahre: In gesellschaftlich unruhigen Zeiten treffen zwei Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Sie, eine offene, selbstständige und in ihrem Auftreten selbstsichere Frau, die voller Idealismus und Tatendrang steckt. Er, ein verschlossener, unsicherer Intelektueller, dem es nur schwer gelingt, sich von seinem katholisch-konservativen Elternhaus zu lösen. Trotz aller Unterschiede, verlieben sich Iris Meyer und Peter von Roten ineinander und heiraten schließlich. An der Seite seiner feministischen, politisch engagierten Frau, entwickelte sich Peter von Roten bald zu einem Ausnahmepolitiker, der mit seinen Ansichten und Anschauungen, und denen seiner Frau, polarisierte. Weiter lesen »

11 Freundinnen Kritik

11-freundinnenEs sollte nach der Männer-Fußball-WM 2006 im eigenen Land das nächste große Sommermärchen werden: im Sommer 2011 war Deutschland Gastgeber der Fußball-WM der Frauen. Der Dokumentarfilm “11 Freundinnen” von Sung Hyung Cho – die in “Full Metal Village” bereits das Groß-Event “Wacken” filmisch äußerst unterhaltsam und interessant dokumentierte – begleitet die Frauen-Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg zur WM und beobachtet sie schließlich auch während des Turniers. Aus dem erweiterten Material der TV-Doku „Nachspiel” über die Fußball-WM 2011 hat Hyung Cho nun also noch einen Kinofilm gebastelt. “11 Freundinnen” besticht durch sorgfältige, umfassende Beobachtungen des sportlichen Alltags der Frauen und zeigt auf gelungene Weise beispielhaft unterschiedliche Lebensentwürfe auf. Einzig schade ist es, dass der Film mit einer gehörigen Verspätung – erst zwei Jahre nach dem Turnier – nun in den Kinos startet und daher veraltet erscheint. Weiter lesen »

Metro: Last Light – Flucht in die Metro ist ein Kurzfilm zum jüngst erschienen Ego-Shooter Metro: Last Light. Das Computerspiel ist der Nachfolger von Metro 2033 und basiert demnach ebenfalls auf dem postapokalyptischen Metro 2033 Universum des russischen Autors Dmitri Alexejewitsch Gluchowski. Im Video sieht man die letzten Minuten vor der nuklearen Katastrophe, die gleichzeitig auch die Ausgangsposition für die Spiele darstellt. Der Kurzfilm vermittelt die beklemmende Stimmung aus dem Spiel schon ganz gut. Aber seht selbst:


Evil Dead Kritik

Evil-DeadOlivia (Jessica Lucas) und Eric (Lou Taylor Pucci) haben für ihre drogensüchtige Freundin Mia (Jane Levy) ein Entziehungswochenende in einer abgeschiedenen Waldhütte organisiert. Sie überlebte vor kurzem nur knapp eine Überdosis und soll nun von den Drogen befreit werden. Zu den Dreien stoßen dann noch Mias Bruder David (Shiloh Fernandez) sowie dessen Freundin Natalie (Elizabeth Blackmore). Die erste Zeit läuft alles nach Plan, bis die Freunde in einem gruseligen Kellerraum auf das „Buch des Todes” stoßen. Alle Buchseiten sind mit Warnhinweisen gekennzeichnet, dennoch lässt sich Eric nicht davon abhalten, ein in fremder Sprache verfasstes Gebet laut zu sprechen – nicht ahnend, dass er damit die Hölle auf Erden freisetzt: ein furchterregender Dämon fährt in die labile Mia und sorgt dafür, dass sie die anderen attackiert. Weiter lesen »

Charlies Welt Filmkritik

charlies-weltCharles Swan III. (Charlie Sheen) führt ein exzentrisches Leben wie es im Buche steht: Es besteht zu weiten Teilen aus Drogen, Sex und Alkohol. Finanziell unabhängig, führt der Frauenschwarm ein Leben auf der Überholspur. Charles erlebt jedoch einen jähen Absturz, als er von seiner Hassliebe Ivana (Katheryn Wnnick) eiskalt abserviert wird. Für Charles eine völlig neue Erfahrung, die dafür sorgt, dass sein Leben mehr und mehr aus der Spur gerät. Er ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, sie wieder für sich zu gewinnen und dem Versuch, sie endgültig zu vergessen. Auch seinen beiden chaotischen Freunden Kirby Star (Jason Schwartzman) und Saul (Bill Murray) gelingt es nicht, Charles auf andere Gedanken zu bringen. Sein größter Halt in dieser schweren Zeit ist seine Schwester Izzy (Patricia Arquette), die neben der Kindererziehung gerade auch noch die Enttäuschung bewältigen muss, dass ihr neuer Roman nicht veröffentlicht wird. Unterdessen verliert sich Charles immer mehr in seiner surrealen Fantasiewelt. Weiter lesen »

Oblivion Filmkritik

oblivion-filmkritikIn einer nicht allzu fernen Zukunft ist die uns bekannte Welt nach einem zerstörerischen Krieg mit einer brutalen Alien-Rasse nahezu vollständig zerstört. Seitdem lebt die Menschheit entfernt von der Erdoberfläche in Wolken-Städten, wo sie Schutz vor den Aliens suchen, die in den letzten Trümmern des Planeten lauern. Nur wenige Menschen wagen sich überhaupt zurück auf die Erde. Der Ex-Soldat Jack (Tom Cruise) ist einer von Ihnen, denn er wurde von einem Militärgericht verurteilt, an die Erdoberfläche zu reisen. Dort soll er beim Sammeln lebenswichtiger Ressourcen helfen. Kaum auf der verlassenen Erdoberfläche angekommen, macht er Bekanntschaft mit einer geheimnisvollen Frau (Andrea Riseborough), die er in einer Raumkapsel findet. Durch sie stößt Jack auf ein Geheimnis, das sein gesamtes Weltbild infrage stellt. Weiter lesen »