Wir sind die Neuen Kritik

Wir sind die Neuen FilmkritikAus Geldmangel kommt die verschrobene Anne (Gisela Schneeberger) auf die Idee, eine eigene WG zu gründen. Ihre ehemaligen Mitbewohner Eddi (Heiner Lauterbach), ein charismatischer Dauer-Single, und Johannes (Michael Wittenborn), ein erfolgloser Anwalt, zeigen sich angetan von der Idee und ziehen mit. Schließlich ist Wohnraum im München des Jahres 2014 fast unbezahlbar geworden. Schon nach kurzer Zeit in der gemeinsamen WG, lassen es sich die drei gestandenen WG-Bewohner gut gehen: sie verbringen die Nächte mit ausführlichen Wein-Verkostungen, schwadronieren über das Leben im Allgemeinen und lauschen den alten Hits aus den 70ern. Es dauert nicht lange und die Drei geraten mit der Studenten-WG im Stockwerk drüber aneinander. Diese wird bewohnt von strebsamen, pflichtbewussten jungen Menschen, für die im Leben nur zwei Dinge zählen: Erfolg und Geld. Und so bekommen sich die zwei unterschiedlichen WGs erst lautstark in die Haare, ehe sie langsam begreifen, dass sie auch voneinander lernen können. Weiter lesen »

Der wundersame Katzenfisch Kritik

Der wundersame Katzenfisch KritikEines Tages muss sich die 20-jährige Claudia wegen einer Blinddarmentzündung ins Krankenhaus begeben. Dort lernt sie zufällig die selbstbewusste Martha kennen und beide verstehen sich auf Anhieb glänzend. Martha ist jedoch schwer vom Schicksal gebeutelt: Sie hat Aids im fortgeschrittenem Stadium und wohl nur noch wenige Wochen zu leben. Einige Zeit nach der Entlassung aus der Klinik, lädt Martha Claudia zu sich nach Hause ein. Dort schließt die junge Frau die liebenswerten Mitglieder der Großfamilie sofort in ihr Herz. Claudia, die selber viele Jahre allein und einsam gelebt hat, fühlt sich bei der Familie aufgehoben und umsorgt. Im Laufe der Zeit wird sie zu einem wichtigen, unverzichtbaren Teil der Familie und sie muss sich fragen, welche Rolle sie nach dem Tod von Martha spielen will. Weiter lesen »

Tammy Kritik

tammy filmkritikTammy (Melissa McCarthy) ist ein Pechvogel. Nicht nur, dass ihr auf dem Weg zur Arbeit ein Hirsch vors Auto läuft und ihr den Wagen demoliert. Durch den Unfall kommt sie auch noch zu spät zur Arbeit und wird daraufhin von ihrem wenig verständnisvollen Chef entlassen. Doch es kommt noch “dicker”: Nachdem ihr Auto auf dem Heimweg endgültig versagt, erwischt sie ihren untreuen Ehemann und die Nachbarin auch noch beim vertrauten, innigen Lunch. Für Tammy eindeutig zu viel, die am liebsten sofort das Weite suchen und die Flucht weit, weit weg antreten würde. Doch ohne Auto und Geld leichter gesagt als getan. Da tritt ganz plötzlich und unerwartet ihre schusselige Oma Pearl (Susan Sarandon) auf den Plan. Ihr Vorschlag: Sie stellt den Wagen und das nötige Kleingeld zur Verfügung, wenn sie Tammy auf ihrem Weg quer durch die USA begleiten darf. Gezwungenermaßen stimmt diese zu und ein feucht-fröhlicher Wahnsinns-Road-Trip nimmt seinen Lauf. Weiter lesen »

Finding Vivian Maier Kritik

Finding Vivian Maier FilmkritikDem Filmemacher John Maloof ist es zu verdanken, dass die Welt einen Blick auf die Kunst einer Frau werfen darf, die längst verstorben ist und selber die ganze Aufregung um sich und ihre Bilder wohl nur ungern miterlebt hätte: die Straßenfotografin und Foto-Künstlerin Vivian Maier. “Finding Vivian Maier” erzählt von dem Versuch, das Rätsel um eine bereits verstorbene, mysteriöse Künstlerin zu lösen, von der fast nichts bekannt ist und die zeitlebens alles dafür tat, ihre großartigen Kunstwerke unter Verschluss zu halten. Der Film ist eine spannende, dramaturgisch ausgefeilte Spurensuche, die 80 Minuten lang fesselt und die Bilder der Künstlerin Vivian Maier einem breiten Publikum näher bringt. Weiter lesen »

Das Schicksal ist ein mieser Verräter FilmkritikHazel Grace Lancaster (Shailene Woodley) ist ein 16-jähriges, kluges Mädchen, das aufgrund ihrer Krebserkrankung bisher keine leichte Jugend hatte. Vor drei Jahren diagnostizierten die Ärzte bei ihr Schilddrüsenkrebs. Dank einer besonderen Medikamentation kann sie aber zumindest einigermaßen ungehindert am Alltagsleben teilzunehmen und viele Dinge tun, die gesunde Teenager auch machen können. Eines Tages überreden sie ihre besorgten Eltern, an einer Selbsthilfegruppe teilzunehmen. Zunächst geht sie nur widerwillig dort hin, aber in dem charmanten Augustus (Ansel Elgort) lernt sie kurz darauf einen sehr interessanten Jungen kennen, der ihr die Besuche bei der Gruppe erträglich macht. Doch Augustus hält sie zunächst bewusst auf Distanz, davon überzeugt, dass ihre Beziehung angesichts der Erkrankung keine Chance hat. Ein Überraschungstrip nach Amsterdam, wo Hazels’ Lieblingsautor lebt, soll ihr beider Leben für immer ändern. Weiter lesen »

A Million Ways to Die in the West Kritik

A Million Ways to Die in the West FilmkritikDer zurückhaltende, einfache Schaf-Farmer Albert (Seth MacFarlane) ist alles andere als ein echter Western-Held: er geht jeder Prügelei und jedem Duell aus dem Weg. Das ist seiner Freundin (Amanda Seyfried) irgendwann zu viel, weshalb sie ihn kurzerhand verlässt. Doch so leicht will sich Alber nicht abspeisen lassen: er will seine Freundin zurück haben, koste es, was es wolle. Nachhilfe in Sachen “Wilder Westen” erhält er kurz darauf von einer toughen Revolver-Heldin (Charlize Theron), die sich ihm als Ausbilderin anbietet. Als Lebensgefährtin des brutalen Outlaws Clinch (Liam Neeson) kennt sie sich darin bestens aus. Nachdem dieser jedoch hinter die “Zusammenarbeit” der Beiden gekommen ist, ist es an Albert zu zeigen, was er an Lektionen bereits gelernt hat. Und die erste ist ganz klar: Es gibt eine Millionen Wege im Wilden Westen zu sterben. Weiter lesen »

Enemy Kritik

Enemy FilmkritikDer Geschichtsprofessor Adam (Jake Gyllenhaal) führt ein höhepunktarmes, bedeutungsloses Leben, das außer täglichen Vorlesungen und langweiligem Sex mit Freundin Mary (Mélanie Laurent) nicht sonderlich viel bietet. Sein Leben erfährt eine plötzliche Wendung, als er eines Tages in einem Film eine bemerkenswerte Entdeckung macht: er sieht auf dem Bildschirm einen Schauspieler, der ihm bis aufs Haar gleicht. Die folgenden Tage kann er seinen Doppelgänger nicht vergessen, weshalb er sich entschließt, ihn aufzuspüren und herauszufinden, was hinter der ganzen Geschichte steckt. Immer häufiger beobachtet er den mysteriösen Doppelgänger und weiß bald eine ganze Menge über ihn: er heißt Anthony, spielt in Indie-Filmen mit und selbst seine Stimme klingt exakt wie die von Adam. Schließlich nimmt Adam Kontakt zu seinem Doppelgänger auf. Nachdem Anthony anfangs wenig erfreut reagiert, lässt er sich irgendwann doch auf ein Treffen mit dem Professor ein. Die Situation gerät langsam außer Kontrolle… Weiter lesen »

Across the River Kritik

Across the River FilmkritikDer Natur- und Verhaltensforscher Marco Contrada (Marco Marchese) fristet ein einsames Dasein in einer alten Hütte in den italienischen Bergen. Weit und breit ist keine Menschenseele vor Ort. Den einzigen Kontakt zur Zivilisation stellt ein Fluss ganz in der Nähe dar, in dem immer wieder seltsame Gegenstände treiben. Darüber macht sich der Einzelgänger aber weniger Gedanken, da er eh viel mehr an Vierbeinern interessiert ist – für seine Arbeit fängt er Tiere. Marco montiert Kameras an die Rücken der Tiere und kann so genau deren Verhalten erforschen und analysieren. Die Aufnahmen, die er macht, führen ihn eines Tages zu einem entlegenen Dorf, in dem es keinerlei Bewohner mehr zu geben scheint. Ein heftiges Unwetter sorgt dafür, dass der Wissenschaftler an dem unwirtlichen, abgeschnittenen Ort festsitzt. Dann stellt sich heraus, dass etwas mit der Umgebung überhaupt nicht stimmt – sie scheint verflucht zu sein. Weiter lesen »

3 Days to kill Kritik

3 Days to kill filmkritikEthan Runner (Kevin Costner) ist ein altgedienter, erfahrener Geheimdienst-Agent, den nichts mehr so schnell erschüttern kann. Bei all der Arbeit kam in den vergangenen Jahren nur die Familie ein wenig kurz. Das will Ethan nun ändern: Er will die Arbeit zurückfahren, um sich mehr um seine geliebte Tochter Zoe (Hailee Steinfeld) kümmern zu können. Doch dann der Paukenschlag: Ethan erfährt, dass er an einer tödlichen Krankheit leidet und nur noch kurze Zeit zu leben hat. Da er nichts mehr zu verlieren hat, lässt er sich auf ein gewagtes Experiment ein und probiert ein Medikament aus, das sein Leben retten soll. Ethans Auftraggeberin (Amber Heard) stellt ihm jedoch eine Bedingung: Er muss einen letzten Auftrag erledigen, ehe er sich zur Ruhe setzen kann und bekommt dafür drei Tage Zeit. Als Nebenwirkung der Pillen leidet der erfahrene Agent jedoch unter Halluzinationen und Verfolgungswahn, was seine Arbeit um einiges erschwert. Weiter lesen »

Breaking Bad im Reality-Check

Von 12.05.14 bis 17.05.14 veranstaltet das JungChemikerForum in mehreren deutschen Städten eine Vortragsreihe mit Prof. Donna Nelson. Die wissenschaftliche Beraterin der Kultserie Breaking Bad wird in sechs Städten verraten, wie die Kombination aus Wissenschaft und spannender Unterhaltung Breaking Bad zu einem so großen Erfolg verholfen hat!

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Prof. Donna Nelson Fragen zu stellen.

Alle Stopps und Termine findet man nachfolgend: Weiter lesen »